DE485682C - Flugzeug mit in den Hauptfluegeln versenkt angeordneten Zusatzfluegeln - Google Patents

Flugzeug mit in den Hauptfluegeln versenkt angeordneten Zusatzfluegeln

Info

Publication number
DE485682C
DE485682C DEE35816D DEE0035816D DE485682C DE 485682 C DE485682 C DE 485682C DE E35816 D DEE35816 D DE E35816D DE E0035816 D DEE0035816 D DE E0035816D DE 485682 C DE485682 C DE 485682C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wings
wing
additional
aircraft
mast
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE35816D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE485682C publication Critical patent/DE485682C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes
    • B64D17/78Parachutes in association with other load-retarding apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Flugzeug mit in den Hauptflügeln versenkt angeordneten Zusatzflügeln Die Erfindung bezieht sich auf ein Flugzeug mit in den Hauptflügeln versenkt angeordneten Zusatzflügeln, und das Wesen der Erfindung liegt darin, daß die lose drehbaren Zusatzflügel nach Art von Luftschraubenflügeln an einem teleskopartig ausschiebbaren, als Drehachse dienenden Mast angebracht sind.
  • Ein derartiges Flugzeug besitzt bei normalem Streckenflug dieselbe Geschwindigkeit wie die bekannten Flugzeuge, während andererseits die Landungs- und gegebenenfalls auch die Startgeschwindigkeit des Flugzeuges wegen zusätzlichen Auftriebs durch das Herausschieben der durch die Wirkung des relativen Windes sich drehenden Zusatzflügel aus den Flügeln wesentlich geringer gehalten werden, ohne daß eine Absturzgefahr auftreten kann.
  • Ein Flugzeug nach der Erfindung ist weiterhin derart ausgebildet, daß die Zusatzflügel bei Betätigung eines Einschalthebels selbsttätig und schnell aus den Hauptflügeln in die Arbeitsstellung heraustreten.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Seitenansicht eines Flugzeuges, bei dem die Zusatzflügel in den Hauptflügeln versenkt liegen, Abb. 2 eine Vorderansicht zur Abb. i, Abb. 3 einen Grundriß, jedoch mit herausgeschobenen Zusatzflügeln, Abb. q. eine- Seitenansicht des Flugzeuges mit herausgeschobenen Zusatzflügeln, Abb. 5 einen in größerem Maßstabe gehaltenen Teilschnitt durch das Flugzeug in der Höhe der Flügel, Abb. 6 einen Teilschnitt nach der Linie 7-7 der Abb. 5, Abb. 7 einen Teilschnitt nach der Linie 8-8 der Abb. 5 durch den Flügel rechts vom Führer und Abb. 8, wie die beweglichen Flügel gegeneinanderzuschwingen vermögen.
  • Der feste Flügel i des dargestellten Flugzeuges enthält eine oder mehrere Aussparungen, in denen die Flügelhälften desZusatzflügels 7 und 8; die miteinander vereinigt sein können, versenkt liegen.
  • Für kleine oder mittelgroße Flugzeuge, wie ein solches in den Abb. i bis 5 dargestellt ist, sind die Flügelhälften 7, 8 an den Stoßenden in der Weise vereinigt, daß sie zusammen eine Art von Luftschraubenflügel bilden, der um seine Mittelachse drehbar ist. Für Flugzeuge von großer Spannweite können diese beiden Flügel verdoppelt und symmetrisch zur Mitte des festen Flügels auf je einer Seite des Rumpfes angeordnet sein.
  • Die Anstellränder 7 z und 8 a der beiden Flügelhälften und ebenso die Fluchtebenen der Flügel sind gegensinnig angeordnet. Die beiden beweglichen Flügel könnten auch in Richtung ihrer Längsachse aneinander angelenkt und mit einem vom Führer zu bedienenden Gestänge versehen sein, so daß der Führer den Anstellwinkel jedes Flügels zu verändern. imstande ist (vgl. Abb. 9).
  • Die Luftschraubenflügel sind durch Spannwerke.io und ii versteift. Sie drehen sich auf Kugellagern 12, 13, die auf einer Welle 3' sitzen. Die Welle 3' sitzt fest in dem inneren Rohr eines teleskopartig ausschiebbaren Mastes 3, der an dem Rumpf des Flugzeuges mit geringer Neigung nach hinten befestigt ist.
  • Wie aus Abb.5 ersichtlich ist, endigt das innere Rohr des Mastes 3 in einem mit Gewinde versehenen Knopf, der zwei einander gegenüberliegende Führungsstifte 66 trägt, die, indem sie je in einen im äußeren Rohr des Mastes 3 ausgesparten Führungsschlitz 67 eingreifen, das innere Rohr beim Verschieben führen und die Verschiebung begrenzen. An den Stellen 68 und 69 sind Stoßfangfedern angebracht, um die Stöße an den äußeren Hubenden beim Herausziehen oder Einschieben des Mastes zu mildern.
  • Um die Luftschraubenflügel in der Aussparung in dem Hauptflügel-zu halten, ist das innere Rohr an seinem oberen Ende mit einem Stift 7o versehen, der mit einer Rolle versehen sein kann. Über den Stift greift das hakenförmige Ende 71 eines Hebels 72, der auf einer drehbar gelagerten Welle 73 sitzt. Die Lager der Welle sind im Innern des festen Flügels befestigt. Der Hebel 79, ist mit einer Verriegelung 76 versehen und endigt in einer Handhabe im Handbereich des Führers.
  • Um zu verhüten, daß der Zusatzflügel sich verwindet und abhebt, wird er durch eine Anzahl am Rande verteilter Haken oder Ringe 77 festgehalten, in die eine entsprechende Anzahl von gelenkig auf den seitlichen Holmen angebrachten Riegeln 78 greift (Abb. 7). Diese Riegel werden von kleinen, an einem Ende hakenförmigen Hebeln gebildet, die innerhalb des Flügels bei 79 gelagert sind. Das andere Ende dieser Hebel ist an eines der endlosen Kabel 83, 84 angehängt, die dem Umriß jedes Flügels folgen, indem sie über auf dem Gerüst des festen Flügels befestigte Scheiben 8o laufen.
  • Eines dieser Kabel 83 ist bei 81 an dem Hebel 72 befestigt, das andere an einem kleinen, auf die Welle 73 gekeilten Hebel 82.
  • Infolgedessen werden beim Verstellen des Hebels 72 im Sinne des Pfeiles f zugleich der Stift, der das innere Rohr des Mastes 3 zurück-. hält, und durch Verschieben der Kabel 83, 84 sämtliche Haken oder Ringe 77, die die beweglichen Flügel zurückhalten, ausgehakt. Die Feder 68 entspannt sich und hebt den Zusatzflügel genügend weit hoch, so daß er aus seiner Versenkung in dem Hauptflügel heraustritt. Der einwirkende Fahrtwind hebt die Flügel, wie dies mit vollen und strichpunktierten Linien in den Abb. 2 bis 4 dargestellt ist. Infolge des Einfallwinkels der Flügelhälften setzt sich der Zusatzflügel in Drehung und verzögert dadurch das Sinken des Flugzeuges., Eine Spiralfeder o. dgl., die einerseits am Mast, andererseits an einem auf den Flügeln angebrachten Gesperre befestigt ist, kann vorgesehen werden, um den Flügeln sogleich nach ihrem Austritt aus ihrer Versenkung eine anfängliche Kreiselbewegung zu erteilen.
  • Ferner können (Abb.8) die beiden Flügelhälften auf einer gemeinsamen horizontalen Längsachse angeordnet sein. Der Führer hat dann die Möglichkeit, die Flügelhälften um diese Achse zu verschwenken und dadurch ihren Anstellwinkel zu verändern und eine mehr oder weniger rasche Drehung des Zusatzflügels und damit ein verschieden schnelles Senken des Flugzeuges zu erzielen.
  • Damit das innere Rohr des Mastes 3 in seiner oberen Lage gut festgehalten wird, ist es mit zwei Kabeln 97 versehen, die mit ihrem einen Ende unter dem Lager iz am Rohr befestigt sind, während das andere Kabelende sich auf unter Federwirkung stehende Trommeln 98 aufrollt, die auf den seitlichen Holmen gelagert sind. Ferner können in der Längsrichtung zwei Absteifungsrohre vorgesehen sein, die oben unter dem Lager 12 angelenkt sind, während ihr unteres Ende mit einem Schuh oder einer Schelle zog versehen ist, die sich bei ioi in einer Bahn bewegt, die in der Aussparung des Flügels vorgesehen ist. Die Länge der Kabel und der Absteifungsrohre sind so bemessen, daß der Mast in seiner oberen Lage nicht schwanken kann..
  • Um das Zusammendrücken der Feder 68 und das Einhaken des beweglichen oberen Flügels in seiner Fahrtstellung zu erleichtern, wird in das mittlere Loch 103, das in der unteren Verschlußplatte des Mastes 3 vorgesehen ist, eine Schraube eingesetzt, deren Schaft sich in den mit Muttergewinde versehenen Knopf einschraubt. Nach dem Einhaken der Flügel wird diese Schraube wieder entfernt.
  • Statt daß die Flügel des Flugzeuges, wie irr den Abb. i bis 4 dargestellt, sich in einer Ebene befinden, können sie V-Form besitzen, ohne daß eine derartige Ausbildung der Flügel von schädlicher Wirkung für die zusätzlichen Flügel ist. Die V-förmige Anordnung' der Flugzeugflügel vergrößert viehmehr die Stabilität während des Niedergehens, und auch die Luftschraubenflügel können sich der V-Form anpassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Flugzeug mit in den Hauptflügeln versenkt angeordneten Zusatzflügeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzflügel in an sich bekannter Weise durch den Fahrtwind in Umlauf gesetzt werden und an einem teleskopartig gusschiebbaren, als Drehachse dienenden Mast angebracht sind. z.
  2. Flugzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelhälften des Zusatzflügels gegensinnig angeordnete Einfallkanten (7", 8'1) besitzen und auf einer gemeinsamen horizontalen Längsachse drehbar angeordnet sind.
  3. 3. Flugzeug nach Anspruch Z und 2, dadurch gekennzeichnet, daB zum Einleiten der Umlaufbewegung des Zusatzflügels (7, 8) eine Spiralfeder dient, die einerseits an dem teleskopartig ausschiebbaren Mast und andererseits mittels eines Gesperres an dem Zusatzflügel befestigt ist. q.. Flugzeug nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daB die Freigabe des teleskopartigen Mastes und des im Hauptflügel lagernden Zusatzflügels sowie deren Festlegung mittels eines gemeinsamen Hebels erfolgt.
DEE35816D 1926-07-01 1927-06-17 Flugzeug mit in den Hauptfluegeln versenkt angeordneten Zusatzfluegeln Expired DE485682C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR485682X 1926-07-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE485682C true DE485682C (de) 1929-11-06

Family

ID=8903940

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE35816D Expired DE485682C (de) 1926-07-01 1927-06-17 Flugzeug mit in den Hauptfluegeln versenkt angeordneten Zusatzfluegeln

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE485682C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE485682C (de) Flugzeug mit in den Hauptfluegeln versenkt angeordneten Zusatzfluegeln
DE1816065C3 (de) Flugzeug mit um Hochachsen schwenkbaren Tragflügeln
DE2131533A1 (de) Auftriebsvorrichtung
DE1285327B (de) Flugzeug mit einem in die Rumpfnase absenkbaren Schirm zur Freigabe eines Fensters
EP1411488A1 (de) Banner
DE940943C (de) Transportable Projektionswand fuer Filmvorfuehrungen od. dgl.
CH128887A (de) Vorrichtung zum Verlangsamen des Abstieges von Flugzeugen zum Zwecke der Erleichterung des Landens.
DE729222C (de) Einrichtung zur Abdeckung einer in einer Aussenwand der Flugzeugzelle vorgesehenen Einziehfahrwerksdurchgangsoeffnung
DE502860C (de) Flugzeug mit frei umlaufenden Fluegeln
DE719857C (de) Zusaetzliche Tragflaechen zur Starterleichterung von Flugzeugen
DE1505973A1 (de) Kabelrolle fuer Schilifts
DE673256C (de) Ausfahrbare Einsteigeleiter fuer Luftfahrzeuge
DE604506C (de) Schwimmerbefestigung fuer Luftfahrzeuge
DE631891C (de) Flugzeug mit um eine waagerechte Achse drehbaren Hilfsfluegeln
DE470135C (de) Schaustellungsvorrichtung
DE670439C (de) Scherengeruest mit mehreren um eine gemeinsame Mittelachse angeordneten Nuernberger Scheren
DE442744C (de) Flugzeug mit an den Tragfluegeln angelenkten, bei der gemeinsamen Bewegung parallel zueinander bleibenden Anhub- bzw. Bremsflaechen
DE722976C (de) Durch eine Kante der Flugzeugtragflaeche gebildete Einsteigleiter
DE872463C (de) Vorrichtung zum Betaetigen der Aussentreppe eines Schiffes
DE390781C (de) Flugzeug
AT158435B (de) Flugzeugtragflügel mit einem als Landeklappe und Querruder einstellbaren hinteren Hilfsflügel.
DE1120890B (de) Flugzeugschranke
DE593168C (de) Flugzeug mit einer in eine Tragschraube umwandelbaren Tragflaeche
AT154606B (de) Fahrbare Vorrichtung zum Transport, zur Verlegung und zum Wiederaufnehmen von Kabeln und Leitungen.
DE2101536C3 (de) Tragflügel für Luftfahrzeuge mit ein- bzw. ausfahrbarem Vorflügel