DE483829C - Elektrode fuer Oxydelemente - Google Patents

Elektrode fuer Oxydelemente

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DE483829C
DE483829C DEW78387D DEW0078387D DE483829C DE 483829 C DE483829 C DE 483829C DE W78387 D DEW78387 D DE W78387D DE W0078387 D DEW0078387 D DE W0078387D DE 483829 C DE483829 C DE 483829C
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/64Carriers or collectors
    • H01M4/70Carriers or collectors characterised by shape or form
    • H01M4/76Containers for holding the active material, e.g. tubes, capsules
    • H01M4/762Porous or perforated metallic containers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description

  • Elektrode für Oxydelemente Die Erfindung bezieht sich auf Oxydelemente und betrifft die Ausbildung der Oxydelektrode.
  • Bekannt ist es, für die Herstellung einer Kupferoxydelektrode ein widerstandsfähiges, gewelltes Metallblech zu benutzen, das mit zahlreichen dicht nebeneinanderliegenden kleinen Löchern versehen ist und dazu dient, zusammen mit einem anderen, meist- vollwandigen Körper einen Aufnahmeraum für das Kupferoxyd zu schaffen. Dabei ist nicht nur darauf Rücksicht zu nehmen, daß, der Elektrolyt in gute allseitige Berührung mit dem Kupferoxyd durch den Behälterkörper hindurchgelangen kann, ohne es insbesondere abzuschwemmen und von dem Trägerkörper loszulösen, sondern es muß auch Vorsorge getroffen werden, daß der Kupferstaub an seinem Träger festgehalten wird, wenn die Elektrode regeneriert wird. Insbesondere treten beim Regenerieren unter Umständen hohe Temperaturen auf, die den Trägerkörper erheblich bezüglich seiner Festigkeit beanspruchen und bei Volumenveränderungen auf ein Loslösen der Elektrodenmasse hinwirken können.
  • Gemäß der Erfindung ist als Träger für das Oxyd eine Ausführung gewählt, bei der zwei mit zahlreichen feinen Lochungen versehene gewellte Bleche mit einander überkreuzenden Wellenscheiteln aufeinanderliegend miteinander verbunden sind. Die Widerstandsfähigkeit, die der gewellte Träger senkrecht zur Mittelachse der Wellungen besitzt, gestattet bei der Vereinigung zweier solcher gewellter Tragplatten die Herstellung eines außerordentlich widerstandsfähigen Körpers und die Erzeugung eines freien Hohlraumes zwischen beiden Tragplatten, zwischen die das Kupferoxyd eingelagert werden kann.
  • Obwohl ein Träger aus zwei derart vereinigten Wellblechkörpern auch z. B. zu einem Zylinder gebogen benutzt werden kann, besitzt diese Form doch dann die größten Vorteile, wenn ein solcher Träger als ebene Platte benutzt wird. Bei zylindrischen Gefäßen zeigt sich, daß es Schwierigkeiten bereitet, die Oxydelektrode in Oberfläche und Masse mit der Zinkelektrode und dem Elektrolyten in solcher Weise gegeneinander abzustimmen; daß ein gleichmäßiger Verbrauch vorhanden ist ''Dzw. bei verbrauchtem Element nicht noch von dem einen oder anderen ein arbeitsfähiger überschuß vorhanden ist.
  • Bei den heute bekannten Kupferoxydelementen ist die Ausbildung als freie, in das Elemeritengefä.ß einhängende Platte nicht ohne erhebliche Nachteile möglich. Insbesondere gepreßte Platten schwemmen sich in dem Elektrolyten auf und sind nicht mehr regenerierbar. Bei der Bildung der Kupferoxydelektrode aus zwei gewellten Kupferblechen mit sich -überkreuzten Wellentälern ergibt sich ein Gefäßkörper von sehr großer Oberfläche, großer Widerstandsfähigkeit Zmd genügend lichtem Querschnitt, um den Durchtritt des Elektrolyten zu ermöglichen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht als Ausführungsbeispiel einen plattenförmigen Oxydträger.
  • Abb. i zeigt die Verbindung der beiden gewellten Bleche, Abb. 2 die Vereinigung derselben mit einem umgebenden Rahmen.-Abb.3 und q. zeigt den fertigen Plattenkörper im Aufblick und Längsschnitt, Abb. 5 die Ausbildung einer Lochung.
  • In den Darstellungen ist i der zine und 2 der andere gewellte Blechkörper, die miteinander vereinigt sind in solcher Weise, da.ß sich die Wellentäler in einem Winkel von 9o° überkreuzen. Für kleinere Elemente ist ein Blech mit einer Wandstärke von ungefähr 0,3 mm gewählt gedacht. Die Bleche sind mit zahlreichen dicht nebeneinanderhegenden kleinen Löchern versehen, etwa Zoo auf den Quadratzentimeter, die vorteilhaft durch Ausbiegen oder Aufbiegen erzeugt werden, so daß kegelförmige oder schaufelförmige Vorsprünge entstehen. Die Kante der beiden aufeinanderliegenden gewellten Bleche i, -- sind durch einen umgebenden Rahmen q. miteinander verbunden, mit dessen Hilfe ein kastenförmiger Hohlraum :entsteht, in den das Oxyd 5 eingelagert wird. Aus diesem Rahmen q. werden vorteilhaft auch die Lappen abgebogen, an denen die Stroinableitungsklemmen angebracht werden. Gemäß Abb. 3 sind kreuz und .quer durch den Hohlraum Stäbe hindurchgeführt, die außen auf dem Rahmen vernietet sind, um den Zusammenhalt des Trägers zu erhöhen und die eingestampfte Oxydmasse in gute elektrisch leitende Verbindung mit dem Rahmen 4 und infolgedessen mit den Stromableitungslappen 6 zu bringen. Das Loch 8 in Abb.2 dient zur Durcbfübrung dieser Stäbe 7.
  • In Abb. 5 ist eine Lochung 3 vergrößert dargestellt, die durch Ausdrürcken -des Bleches hergestellt ist, so daß ein Kegelkörper io ausgepreßt wird. An Stelle eines Kegels kann auch eine Schuppe ausgebogen werden, denn die Ausbiegungen sollen nur das Haften des Oxydes erleichtern.
  • An sic'h ist es natürlich möglich, den Träger aus anderem Metall als aus Kupfer herzustellen, insbesondere dann, wenn statt Kupferoxyd Nickeloxyd oder ein anderes Metalloxyd benutzt wird. Desgleichen kann der metallische Tragkörper auch für Sekundärelemente Benutzung finden, in welchem Falle der Träger z. B. aus Blei herzustellen ünd mit entsprechenden Oxyden zu füllen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrode für Oxydelemente, dadurch gekennzeichnet, daß, als Träger für das Oxyd zwei mit Lochungen versehene gewellte Metallbleche mit einander überkreuzenden Wellenscheiteln miteinander verbunden .sind.
  2. 2. Elektrode nach .Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander vereinigten gelochten Wellblechkörper mit Hilfe eines Rahmens eingefußt gehalten sind, aus welchem auch zugleich die Metallstreifen für die Stromableitungsklemmen ausgebogen sind.
  3. 3. Elektrode nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß quer durch den gebildeten kastenförmigen Hohlraum zwischen den Wellblechkörpern in dem Rahmen befestigte Metallstangen hindurchgeführt sind.
DEW78387D 1928-01-29 1928-01-29 Elektrode fuer Oxydelemente Expired DE483829C (de)

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DE (1) DE483829C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2527888A (en) * 1945-06-18 1950-10-31 Milnes Henry Reginald Alkaline storage battery

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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