DE481047C - Dichtungsring fuer Kolben oder Kolbenstangen - Google Patents
Dichtungsring fuer Kolben oder KolbenstangenInfo
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- DE481047C DE481047C DEM102886D DEM0102886D DE481047C DE 481047 C DE481047 C DE 481047C DE M102886 D DEM102886 D DE M102886D DE M0102886 D DEM0102886 D DE M0102886D DE 481047 C DE481047 C DE 481047C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
- H01K1/00—Details
- H01K1/02—Incandescent bodies
- H01K1/14—Incandescent bodies characterised by the shape
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J9/00—Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
- F16J9/12—Details
- F16J9/14—Joint-closures
- F16J9/16—Joint-closures obtained by stacking of rings
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Description
- Dichtungsring für Kolben oder Kolbenstangen Die bekannten Dichtungsringe zeigen in ihrer Fuge einen ziemlich weiten Durchgang für das verwendete PreBmittel. Man hat die dadurch entstehenden Druckverluste auf verschiedene Weise zu begrenzen versucht. In einigen Fällen hat man, um den Übelstand zu beseitigen, jeden Kolbenring aus zwei verschiedenen Ringen zusammengesetzt, welche ineinander mittels Nut und Feder eingreifen.
- Solche bekannten Dichtungsringe können nicht arbeiten, weil sie zu stark aneinanderhaften. Bei ihnen sind die Federn genau in die Nuten eingepaßt. Dadurch .ergibt sich eine zu starke Reibung, welche das erwünschtie Atmen der Ringe verhindert. Dabei sind Nuten und Federn stets konzentrisch auf den Ringen angeordnet. ,Wollte man dadurch Abhilfe schaffen, daß man die Nut breiter als die Feder machte, so würden die geschlitzten Enden des einen Ringes aus der den anderen Ring umschreibenden Zylindermantelfläche heraustreten, was natürlich unzulässig wäre. Würde man anderseits den Abstand von der Nut zur Außenkante des einen Ringes 3 gleich dem Abstand von der Feder zur Außenkante des anderen, 4, machen, wie es Abb. 6 veranschaulicht, so würde zwar die Nut 6 des Ringes 3 verhindern, daß die Enden des Ringes q. hervortreten, aber die Feder des Ringes q. könnte nicht verhindern, daß die Enden 2 des,- Ringes 3 hervorspxmgan. Durch die Anordnung nach der vorliegenden Erfindung wird nun erreicht, däß alle Ringenden in der Mantelfläche des abzudichtenden Zylinders gehalten werden, und daß die beiden Ringe genügend -Spiel geg:ener@-ander erhalten.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf aus ,geschlitzten, nach außen bzw. nach innern spannenden Ringen zusammengefügte Kolbendichtungsringe, welche mit gegenseitig versetzten Fugen und gegenseitig eingreifenden, ringförmigen Nuten und Federn versehen sind. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Nut weiter ist als die Feder, und daß die Nut und die Feder exzentrisch gegeneinander angeordnet sind.
- Die beiliegende Zeichnung gibt einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch wieder.
- Abb. i zeigt eine Draufsicht auf den unteren Kolbenring eines Kolbenringpaares; der obere Ring ist strichpunktiert.
- Abb. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt längs der Linie A-B der Abb. i durch ein Kolbenringpaar nach der einen Ausführung.
- Abb.3 zeigt einen entsprechenden Schnitt einer anderen Ausführung..
- Die Ringe der Abb. i bis 3 sind für Kolben geeignet.
- Abb. q. zeigt eine Draufsicht auf den unteren Ring eines Kolbenringpaares ähnlich Abb. i, welches jedoch für Kolbenstangen zur Verwendung kommt.
- Abb. 5 zeigt einen senkrechten Schnitt durch das Kolbenringpaar der Abb: 4.
- Abb. 6 zeigt einen Schnitt durch ,ein Kolbenringpaar von unzweckmäßiger Ausführung. Der Kolbenring ist nach den Abb. i und 2 aus zwei Ringen 3 und 4 zusammengesetzt, von denen der Ring 3 mit einer Nut 5 und einer Fuge 2 und der Ring 4 mit einer Feder 6 und einer Fuge i versehen sind. Die Fugen i und 2 sind um 18o° gegeneinander versetzt. Die Ringe werden durch eine Aussparung 7 in der Feder 6 und einen entsprechenden Ansatz 8 in der Nut S gegen gegenseitige Verschiebung gesichert. Die Nut 5 ist exzentrisch im Ring 3 angebracht und ebenso die Feder 6 im Ring 4. Die Hauptsache ist, daß die Nut und die Feder gegeneinander exzentrisch liegen. Dabei ist zu beachten, daß die Enden der beiden Ringe nicht außerhalb des Umrisses der den anderen Ring umschreibenden Zylinderfläche hervorragen, andernfalls können diese Enden. leicht von den Spülschlitzen o. dgl. in der Zylinderwand gefaßt werden.
- Um dies zu erreichen, sollen. die Außen fläche 9 der Nut 5 und die Innenfläche io der Feder 6 konzentrisch zu den Innen- und Außenflächen i i bzw. 12 der beiden Ringe liegen. Die Außenfläche i3 .der Feder urid die Innenfläche 14 der Nut sollen dagegen sexzentrisch zueinander und zu den Umrißflächen i i und i 2 der Ringe liegen. Hierbei bietet die Außenfläche 9 der Nut 5 für die Feder 6 an den gerschlitzten Enden des Ringes 4 eine Gleitbahn, die in jeder gegenseitigen Lage der Ringe 3 und 4 immer den gleichen Abstand zur Außenfläche des Ringes 3 hat. Ebenso bietet die Innenfläche i o der Feder 6 für die Nut 5 an den geschlitzten Enden des Ringes 3 eine Gleitbahn, die in jeder gegenseitigen Lage der Ringe 3 und 4 immer den gleichen Abstand zur Außenfläche des Ringes 4 hat.
- Um die Herstellung der Ringe zu vereinfachen, können die beiden Teilringe 3 und 4 gleichmäßig ausgeführt werden, wie Abb.3 zeigt. In diesem Falle wird die Feder auf einem besonderen Ring 15 angebracht, und zwar mit der nötigen Exzentrizität ihrer verschiedenen Umrißflächen.
- Die beschriebene Bauart der Kolbenringe kann vorteilhaft auch bei Stopfbüchsen für Kolbenstangen verwendet werden. In diesem Falle sollen natürlich die einzelnen Ringe das Bestreben haben, sich nach innen zu biegen und nicht nach außen. Dann soll auch die Feder an der entgegengesetzten Seite der Nut anliegen, d. h. der Spielraum x in Abb. 2 soll an der anderen Seite der Feder,, 6 anliegen, wie in der Abb. 4 gezeigt ist. Hier sollen die Flächen 13 und 14 konzentrisch mit den Umrißflächen i i und i 2 der Ringe sein, die Flächen 9 und io aber exzentrisch.
- Jedem der Ringe 3, 4 kann man ein verschiedenes Dehnungsvermögen geben, um ein besseres Arbeiten der Ringe zu erzielen, und zwar kann man dies dadurch erreichen, daß man .einen der Ringe auf der Innenseite hämmert oder auch in anderer Weise.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCFIE: i, Doppelter Dichtungsring für Kolben bzw. Kolbenstangen, aus geschlitzten, nach außen bzw. nach innen spannenden Ringen bestehend, welche mit gegenseitig ein greifenden, ringförmigen Nuten und Federn versehen sind, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Nut (5) weiter als die Feder (6) ist, und daß die Nut (5) und die Feder (6) exzentrisch gegeneinander angeordnet sind.
- 2. Dichtungsring nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder ein Teil eines besonderen Ringes (15) ist, welcher in einer ringförmigen Nut seines geschlitzten Dichtungsringes angeordnet ist.
- 3. Dichtungsring nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizfähigkeit der beiden Ringe (3, 4) eine verschiedene ist.
- 4. Doppelter Dichtungsring für Kolben nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß' die Außenfläche (g) der Nut (5) und die Innenfläche (i o) der Feder (6) konzentrisch, mit den Innen-und Außenflächen (i i bzw. 12) der beiden Dichtungsringe sind, und da.ß die Außenfläche (13) der Feder (6) und die Innenfläche (14) der Nut (5) exzentrisch zueinander und zu den Innen- und Außenflächen (ii bzw. 12) der beiden Dichtungsringe sind.
- 5. Doppelter Dichtungsring für Kolbenstangen nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Innenfläche (14) der Nut (5) und die Außenfläche (13) der Feder (6) konzentrisch mit den Innen- und Außenflächen (i i bzw. 12) der beiden Dichtungsringe sind, und daß die Innenfläche (io) der Feder (6) und die Außenfläche (9) der Nut (5) exzentrisch zueinander und zu den Innen- und Außenflächen (ii bzw. iä) der beiden Dichtungsringe sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB481047X | 1927-09-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE481047C true DE481047C (de) | 1929-08-13 |
Family
ID=10447406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM102886D Expired DE481047C (de) | 1927-09-28 | 1928-01-07 | Dichtungsring fuer Kolben oder Kolbenstangen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE481047C (de) |
| FR (1) | FR481047A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2587169A (en) * | 1949-08-30 | 1952-02-26 | John L Kivari | Incandescent lamp |
-
1916
- 1916-02-24 FR FR481047D patent/FR481047A/fr not_active Expired
-
1928
- 1928-01-07 DE DEM102886D patent/DE481047C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR481047A (fr) | 1916-10-24 |
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