DE4774C - Neuerungen an Einsteckschlossern mit rechtsimd linksschliefsender Falle - Google Patents
Neuerungen an Einsteckschlossern mit rechtsimd linksschliefsender FalleInfo
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- DE4774C DE4774C DENDAT4774D DE4774DA DE4774C DE 4774 C DE4774 C DE 4774C DE NDAT4774 D DENDAT4774 D DE NDAT4774D DE 4774D A DE4774D A DE 4774DA DE 4774 C DE4774 C DE 4774C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/04—Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
Klasse 68.
A. FELLINGER in BERLIN. Neuerungen an Einsteckschlössern mit rechts und links schließender Falle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1878 ab.
Das durch die beiliegende Zeichnung in allen Theilen dargestellte Einsteckschlofs besitzt den
Vorzug amerikanischer Thürschlösser, nämlich, dafs sich durch blofses Umlegen der Falle ein
und dasselbe Schlofs sowohl für rechts wie für links ausschlagende Thüren anwenden läfst. Die
amerikanischen Schlösser sind aber aus zwei Gründen für unsere Verhältnisse nicht brauchbar.
Die Formen der einzelnen aus Gufseisen hergestellten Theile sind derart, dafs sie im Falle einer
Reparatur von einem Schlosser durch Handarbeit gar nicht, oder nur zu einem Preise angefertigt
werden können, welcher mit Rücksicht auf den Werth des Gegenstandes nicht gezahlt werden
kann. Hierzu kommt, dafs die marktgängigen amerikanischen Schlösser für unsere sehr viel
schwereren Bauten zu leicht und gebrechlich sind.
Diese beiden Üebelstände werden bei dem vorliegenden Schlofs, dessen sämmtliche Theile
ebenfalls aus Gufseisen bezw. schmiedbarem Gufs hergestellt sind, vermieden.
. Fig. ι zeigt das geöffnete Schlofs. Fig. 2 die äufsere Seitenansicht; Fig. 3 einen verticalen Schnitt; Fig. 4a und 4b zwei Vorderansichten mit einmal rechts und einmal mit links liegender Falle; Fig. 5, 6 und 7 drei horizontale Schnitte; in sämmtlichen Figuren sind dieselben Theile durch dieselben Buchstaben bezeichnet worden.
. Fig. ι zeigt das geöffnete Schlofs. Fig. 2 die äufsere Seitenansicht; Fig. 3 einen verticalen Schnitt; Fig. 4a und 4b zwei Vorderansichten mit einmal rechts und einmal mit links liegender Falle; Fig. 5, 6 und 7 drei horizontale Schnitte; in sämmtlichen Figuren sind dieselben Theile durch dieselben Buchstaben bezeichnet worden.
Wie die Fig. ga, 9b und 9c zeigen, ist die
Falle F symmetrisch gebildet, d. h. der Schaft oder Steg steht auf der Mitte des einfallenden
Kopfes, und der Steg ist da, wo der Daumen der Nufs N eingreift, T-förmig gestaltet. Es ist
hiernach ganz gleichgültig, ob die Falle im Schlosse die Lage Fig. 9 b oder 9 c einnimmt,
da in beiden Lagen der Kopf unbehindert durch die Oeffnung im vorderen Schlofsbleche treten
und ebenso die Lage der Nufs N unverändert bleiben kann. Ebenso einfach wie die Falle F
ist die Nufs Ngestaltet, welche, wie die Fig. ioa
und ι ob zeigen, nur aus einem cylindrischen Stück besteht, mit den nöthigen Daumen für
die Blattfeder R und für die Falle F.
Die übrigen Theile sind nach der Zeichnung leicht zu verstehen. Q ist die Treibfeder der
Falle F; S der__ Schlufsriegel mit der Zuhaltung
Z und der~Zuhaltungsfeder JP; R ist der
Nachtriegel mit der zugehörigen Nufs N'. Von den Führungsstegen St dienen St' und Si"
gleichzeitig zur Aufnahme der die Deckplatte befestigenden Schrauben. Der Kasten oder das
Gehäuse ist ebenfalls symmetrisch gestaltet und besteht aus zwei gleichen Theilen, welche nur
durch die beiden Schrauben bei Si' und St"
zusammengehalten werden und die inneren Theile gegen Staub und Schmutz absperren. Diese
Theilung des Gehäuses gestattet nach Lösung der beiden Schrauben ein leichtes und schnelles
Ausnehmen und Wiedereinsetzen sämmtlicher Theile, namentlich wird dadurch die Reparatur
der Stifte, die im Schlosse feststehen, erleichtert, da sie besser zu fassen sind, was bei der
Bauart des amerikanischen Schlosses, welches aus einem tiefen Kasten nebst Deckel besteht,
nicht so bequem zu machen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Das aus zwei gleichen Theilen bestehende Schlofsgehäuse.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4774C true DE4774C (de) |
Family
ID=283423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4774D Active DE4774C (de) | Neuerungen an Einsteckschlossern mit rechtsimd linksschliefsender Falle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4774C (de) |
-
0
- DE DENDAT4774D patent/DE4774C/de active Active
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