-
Lufterhitzer für Trockenvorrichtungen u. dgl. Der Lufterhitzer nach
dem Patent 443 790
besteht aus einer Anzahl wagerechter nebeneinanderliegender,
getrennter Rohrbündel, durch die Frischdampf hindurchgeleitet wird und welche innerhalb
eines Gehäuses angeordnet sind, während eins oder mehrere derRohrbündel mit freier
Entwässerung den Abdampf der ersten Rohrbündel aufnimmt. Die Rohrbündel sind der
Einwirkung eines Ventilatorluftstroms derart ausgesetzt, daß eine stufenweise und
ununterbrochene Erwärmung der Luft stattfindet, wobei eine vollständige Entspannung
des Dampfes stattfindet.
-
Die allgemeine Anordnung des Lufterhitzers ist nach der Erfindung
abgeändert, um eine einfachere Bauart zu erreichen, indem der Dampf selbsttätig
entspannt wird. Zu diesem Zwecke sind die Rohrbündel nicht hintereinandergeschaltet,
sondern gruppenweise übereinander, und zwar derart, daß die Dampfein- und -auslässe
für die entsprechenden Gruppen in derselben Ebene liegen, wodurch einerseits die
Bauart vereinfacht wird . und andererseits Entwässerungseinrichtungen überflüssig
werden, welche durch geeignete Düsen ersetzt werden. Ferner kann man das eine oder
andere Rohrbündel entsprechend den jeweiligen Betriebsverhältnissen leicht ausschalten.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt; es
zeigen: Abb. i die Trockenvorrichtung in Ansicht unter Weglassung des Ventilators,
Abb. 2 eine Teiloberansicht, Abb.3 eine teilweise Seitenansicht der Frischdampfrohre,
welche die Anordnung der Abdampf- und Entwässerungsrohre darstellt, und Abb.4 eine
teilweise Seitenansicht der Frischdampfrohrbündel von der Dampfeinlaßseite aus gesehen.
-
Wie die Zeichnung zeigt, sind die Rohrbündel A, B und C nicht
mehr hintereinandergeschaltet, sondern sie sind übereinander angeordnet; ihre Länge
ist der zu erwärmenden Luftmenge und der erstrebten Temperatur entsprechend berechnet.
Unter Berücksichtigung dieser Verhältnisse entspricht die Leistung des in Abb. i
dargestellten Lufterhitzers hinsichtlich Volumen und Temperatur dem im Haniptpatent
dargestellten Erhitzer.
-
An dem Frischdampfrohr K, das mittels eines Ventils L geöffnet und
geschlossen werden kann, sind Rohre H befestigt, welche einen geringeren Querschnitt
besitzen, um eine Drosselung hervorzurufen; sie können mittels Schieber Y abgeschlossen
werden. Die
Rohre dienen als Verbindungsglied für Sammler M der
Rohrbündel A, B und C. Der Frischdampd geht durch die Rohre letzterer, wobei
die Rohre wie im Hauptpatent wagerecht angeordnet sind, und tritt aus jedem Rohrbündel
in einen besonderen Sammler N ein.
-
Am unteren Teile jedes der Sammler N ist ebenfalls ein Rohr Z vorgesehen,
das geringeren Querschnitt besitzt; es steht mit einer geeigneten Düse V in Verbindung,
das durch ein Zwischenrohr W1, W2, W3 verlängert ist. Alle mit W bezeichneten
Rohre münden in ein Verbindungsstück R mit drei Abzweigungen, das mit dem Sammler
M des Rohrbündels D durch einen Rohrkrümmer T verbun= den ist. Jedes
der Rohre W1, W2, W3 ist unterhalb des Verbindungsstückes R mit einem Schieber U
versehen.
-
Mit den Rohren Z, die durch Schieber P verschlossen werden können,
ist ein Entwässerungsrohr Q für die Rohrbündel A, B und C verbunden.
Es geht zunächst parallel zu den Rohrbündeln nach unten,.ist dann umgebogen und
längs des unteren Teiles- des Rohrbündels D geführt. Ferner geht vom unteren Teil
des Sammlers ebenfalls ein Drosselrohr Z' aus, das durch einen Schieber P' verschließbar
ist und dessen Verlängerung eine Düse V' bildet. Schließlich ist das Rohr Z' ebenso
wie die Rohre Z mit dem Hauptentwässerungsrohr Q verbunden, das ebenfalls einen
Schieber 0 besitzt.
-
Mittels der Hähne Y, P und U kann man, ohne die ganze Vorrichtung
außer Betrieb zu setzen, das eine oder andere der Rohrbündel A, B und C abschalten,
wenn das eine oder andere schadhaft ist oder aus sonst einem Grunde.
-
Es ist zu erkennen, daß bei der neuen Bauart die Dampfrohrlänge verringert
ist, und daß die Entspannung des Dampfes selbsttätig erfolgt, weil die Kondenstöpfe
durch Düsen ersetzt sind.