DE476898C - Maschine zur gleichzeitigen Erzeugung von Wechselstroemen verschiedener Frequenz beigleicher oder verschiedener Phasenzahl oder auch zur Frequenzumformung - Google Patents

Maschine zur gleichzeitigen Erzeugung von Wechselstroemen verschiedener Frequenz beigleicher oder verschiedener Phasenzahl oder auch zur Frequenzumformung

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DE476898C
DE476898C DEB83314D DEB0083314D DE476898C DE 476898 C DE476898 C DE 476898C DE B83314 D DEB83314 D DE B83314D DE B0083314 D DEB0083314 D DE B0083314D DE 476898 C DE476898 C DE 476898C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/18AC/AC converters
    • H02K47/22Single-armature frequency converters with or without phase-number conversion
    • H02K47/24Single-armature frequency converters with or without phase-number conversion having windings for different numbers of poles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

  • Maschine zur gleichzeitigen Erzeugung von Wechselströmen verschiedener Frequenz bei gleicher oder verschiedener Phasenzahl oder auch zur Frequenzumformung Die Erfindung betrifft eine Vereinfachung der im Hauptpatent 372 39ö beschriebenen Maschine zur Umformung oder zur gleichzeitigen Erzeugung von Wechselströmen verschiedener Frequenz bei gleicher oder verschiedener Phasenzahl. Sie kommt in erster Linie für Doppelstromerzeuger in Betracht, kann aber auch bei Umformern Verwendung finden.
  • Nach dem Hauptpatent soll ein unabhängiges Arbeiten für die verschiedenen Frequenzen dadurch ermöglicht werden, daß die Maschine zwei getrennte und in besonderer Weise ausgebildete Wicklungen erhält. Man kann nun aber auch mit einer einzigen gemeinsamen induzierten Arbeitswicklung für die verschiedenen Wechselströme auskommen, indem man für jeden Wechselstrom ein System von Anschlußpunkten anbringt und die Wicklungsanordnung so trifft, daß in bezug auf diese Systeme die im Hauptpatent gestellten Bedingungen erfüllt sind. Es soll also die Wicklung zwischen den Anschlußpunkten für den Strom hoher Frequenz bei ungeradem Polzahlverhältnis (a n+ i) : i aus Gruppen von (a n + i) um j e eine Polteilung des Feldes hoher Polzahl entfernt liegender, in Reihe geschalteter Stäbe zusammengesetzt sein und sich andererseits zwischen den Anschlußpunkten für den Strom niederer Frequenz auf lauter Gruppen von zwei um eine gerade Zahl von Polen des Feldes hoher Polzahl entfernten, in Reihe liegenden Stäben, zurückführen lassen.
  • An sich ist in einem älteren Patent bereits vorgesehen, bei derartigen Maschinen eine gemeinsam induzierte Wicklung für die beiden Ströme verschiedener Frequenz zu benutzen. Die Erfindung liegt demgegenüber in der besonderen Ausführung der Arbeitswicklung, wonach diese mit Anschlußpunkten für jeden der Wechselströme versehen wird und die Anschlußpunkte für den einen Wechselstrom jeweils zugleich Punkte gleichen Potentials für den anderen sind. Auf diese Weise wird es ermöglicht, daß die in der Wicklung selbst übereinandergelagerten Wechselströme verschiedenerFrequenz außerhalb der Wicklung, ohne daß es dazu noch irgendwelcher besonderen Mittel bedarf, getrennt auftreten. Bei einem Doppelgenerator beispielsweise kann man also unmittelbar an der Maschine sowohl den Wechselstrom höherer als den Wechselstrom geringerer Frequenz für sich abnehmen.
  • Als Ausführungsbeispiel ist in Abb. i zunächst eine einphasige Wicklung dargestellt unter der Annahme, daß die Maschine für den Wechselstrom geringer Frequenz zweipolig, für den Wechselstrom hoher Frequenz sechspolig ist, das Polzahlverhältnis also 3 : i beträgt. Die Wicklung besteht aus zwei Gruppen von sechs um je eine Polteilung des Feldes hoher Polzahl entfernt liegenden Stäben, die in der Reihenfolge 1-2-3-4-5-6-12-i-i-ro-9-8-7 miteinander verbunden sind. Die Stromrichtungen sind durch Pfeile bezeichnet, und zwar beziehen sich die ausgezogenen Pfeile auf den Strom geringer Frequenz, die gestrichelten Pfeile auf den Strom hoher Frequenz. Der Strom hoher Frequenz i, wird zwischen den Punkten A, D einerseits und zwischen den Punkten B, C andererseits abgenommen, durchfließt also die Wicklung in zwei parallelen Zweigen, von A aus über i-2-3-4-5-6 nach B _ und von D aus über 7-8-g-io-ii-i2 nach C. An der Mitte des Wicklungszweiges A-B liegt der Anschlußpunkt 31, und an der Mitte des Zweiges D-C der Anschlußpunkt N für den Strom niederer Frequenz i2. Dieser durchströmt auch seinerseits die Wicklung in zwei parallelen Zweigen, von .denen der eine durch die Stäbe io-il-i2-6-5-4 und der andere durch die Stäbe 9-8-7-i-2-3 gebildet wird.
  • Der Aufbau und die Wirkun.gs-,veise der Wicklung entsprechend der Abb. i ist in den Abb.2 bis 6 näher erläutert. Abb.2 zeigt zunächst eine Wicklung, die aus zwei Gruppen von drei um j e eine Polteilung des Feldes hoher Polzahl entfernten Stäben besteht, wobei die beiden Gruppen selbst gegeneinander um 36o° elektrisch verschoben sind. Jede dieser Gruppen A, B,_ bzw.°C, -D, ergibt, wie im I@auptpatent nachgewiesen ist, zwar eine Spannung hoher Frequenz, dagegen keine Spannung niederer Frequenz. Durch die Hintereinanderschaltung zweier -derartiger um 36o° elektrisch gegeneinander verschobener Gruppen wird aber zugleich das Entstehen einer Spannung hoher Frequenz verhindert, denn die in den Stäben 1-2-3 induzierten Spannungen werden durch die in den Stäben 4-5-6 induzierten Spannungen vällkommen ausgeglichen. Werden dagegen alle sechs Stäbe so angeordnet, daß sie um je eine Polteilung voneinander entfernt sind, so ergibt eine Hintereinandersahaltung eine Verdoppelung der Gruppe A,-B". und es tritt demgemäß eine Spannung hoher Frequenz von doppelter Größe auf. Berücksichtigt man dies, so ergibt sich, daß die in Abb. 3 veranschaulichte Wicklung wohl einen Strom hoher Frequenz, dagegen nicht einen Strom niederer Frequenz liefern kann. Diese Wicklung besteht aus sechs um je eine Potteilung Aes Feldes hoher Polzahl entfernten in Reine liegenden Stäben, die in der Reihenfolge 1-2-3-d--5-6 miteinander verbunden sind. Die Besonderheit der Wicklung liegt in der Wah des Wickelschrittes, der drei Polteilunger ,des Feldes hoher Polzahl beträgt. Die Wick. Jung nach Abb. 3 ist aber nichts anderes ah die eine der beiden parallelen Zweigwicklungen des Stromes i, in Abb. i, wie in Abb. z, durch Auseinanderziehen dieser Wicklunz noch besonders deutlich veranschaulicht ist Es liefert also weder die Zweigwicklung A-b noch auch die Zweigwicklung C-D eine Spannung niederer Frequenz, wohl aber eine solche hoher Frequenz. An den Enden der beiden Zweigwicklungen, d. h. an den Punkten A, D einerseits und B, C andererseits, wird demgemäß ein reiner Strom der hohen Frequenz abgenommen. Zwischen den Punkten M, N dieser Wicklung hingegen besteht keine Spannung hoher Frequenz, wohl aber eine Spannung niederer Frequenz. Jeder der zwischen diesen Punkten liegenden beiden Wicklungszweige entspricht nämlich :der Abb. 5. Es sind also darin sechs _ Stäbe vorhanden, -die sich in zwei Gruppen von -drei um je eine Polteilung es Feldes hoher Polzahl entfernten Stäben i2-2-3, io-ii-i zusammenfassen lassen, wobei die beiden Gruppen hintereinandergeschaltet und um 36o° elektrisch gegeneinander verschoben sind. Eine derartige Wicklung ergibt, wie an Hand der Abb. 2 gezeigt wurde, keinen Strom hoher Frequenz. Durch die besondere Ausbildung der Wicklntngen wird aber erreicht, daß im Gegensatz zur Abb. 2 zwischen den Punkten M und 1V eine Spannung niederer Frequenz auftritt. In der Tat läßt sich die Zweigwicklung zwischen M und N in drei Gruppen i2-3, 2-i1, io-i von je zwei um eine geradeZahlvonPölen d.es,Feldes hoher Polzahl entfernt liegenden Stäben zerlegen, wie dies nachdem Hauptpatent für die Wicklung des Stromes niederer Frequenz erforderlich ist. Die Richtung der induzierten' Spannung ist in Abb. 6 angedeutet, und .es ergibt sich daraus, daß wirklich in sämtlichen Stäben die induzierten Spannungen gleichgerichtet sind.
  • In der Abb. 7 ist schließlich das vollständige Schema einer Wicklung dargestellt für eine Maschine, ,die gleichzeitig beispielsweise 5operiodischen Drehstrom und - 16'/,periodischen Einphasenstrom erzeugen soll. jede Phase a, b, c des Drehstromes wird an zwei Anschlußpunkten A-A" B-B, C-C, abgenommen, zwischen denen eine nach den vorstehenden Grundsätzen aus zwei parallelen Zweigen aufgebaute Wicklung liegt. In jeder Phase sind dabei die Mitten der parallelen Zweigwicklungen angezapft, und zwar ist der Anzapfungspunkt Na der Phase a mit dem Anzapfungspunkt Mb der Phase b und der Anzapfungspunkt Nb der Phase b mit dem Anzapfungspunkt M, der Phase c verbunden. Die Stromkreise für den i621gperiodischen Strom sind also hintereinandergeschaltet, und dieser kann in den Punkten N, und Ma abgenommen werden.
  • Die Wicklung braucht bei einer Stromerzeugermaschine nur für den vollen Wert des einfachen Stromes bemessen zu werden, da mit Rücksicht auf .die Antriebsmaschine nur ein schwacher Strom niederer Frequenz entnommen wird, wenn der Strom hoher Frequenz stark ist, und umgekehrt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zur gleichzeitigen Erzeugung von Wechselströmen verschiedener Frequenz bei gleicher oder verschiedener Phasenzahl oder auch zur Frequenzümformung nach Patent 372,390, gekennzeichnet durch die Vereinigung und Ausbildung -der induzierten Wicklungen für die Wechselströme verschiedener Frequenz zu einer gemeinsamen Arbeitswicklung .derart"daß die Wicklung jeder Phase zwischen .den Anschlußpunkten des Stroznes niederer Frequenz aus zwei parallelen Zweigwicklungen zusammengesetzt ist und die Mitten dieser beiden Zweigwicklungen die Anschlußpunkte des Stromes hoher Frequenz bilden, wobei jeder Wick= lungszweig zwischen .den Anschlußpunkten des Stromes niederer Frequenz aus Gruppen von zwei um eine gerade Zahl von Polen des Feldes hoher Polzahl entfernten, in Reihe liegenden Stäben, zwischen den Anschlußpunkten des Stromes hoher Frequenz aus Gruppen von 2n+i tun je eine Polteilung des Feldes hoher Polzahl entfernten, in Reihe liegenden Stäben besteht.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zweigwicklungen zwischen den Ansehlußpunkten des Stromes niederer Frequenz um eine Polteilung des Feldes kleiner Polzahl gegeneinander verschoben liegen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß jede Zweigwicklung des Wechselstromes hoher Frequenz aus zwei (2 n + i) um j e eine Polteilung des Feldes hoher Polzahl entfernten, in Reihe liegenden Stäben besteht und der Wickelschritt gleich (2 n + i) Polteilungen des Feldes hoher Polzahl ist. d.. Maschine nach Anspruch i für mehrphasigen. Wechselstrom der einen und einphasigen Wechselstrom der anderen Frequenz, ,dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitswicklung aus einer der Phasenzahl des Mehrphasenstromes entsprechenden Anzahl gegeneinander verschobener Phasenwicklungen besteht, deren Anschlußpunktsystem,e für .den Mehrphasenstrom frei herausgeführt und deren Anschlußpunktsysteme für den Einphasenstrom untereinander verbunden sind.
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