DE475882C - Ausfuehrung chemischer Gasreaktionen, im besonderen zur Erzeugung von Stickoxyden unter erhoehtem Druck - Google Patents

Ausfuehrung chemischer Gasreaktionen, im besonderen zur Erzeugung von Stickoxyden unter erhoehtem Druck

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DE475882C
DE475882C DEL68470D DEL0068470D DE475882C DE 475882 C DE475882 C DE 475882C DE L68470 D DEL68470 D DE L68470D DE L0068470 D DEL0068470 D DE L0068470D DE 475882 C DE475882 C DE 475882C
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    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B21/00Nitrogen; Compounds thereof
    • C01B21/20Nitrogen oxides; Oxyacids of nitrogen; Salts thereof
    • C01B21/24Nitric oxide (NO)
    • C01B21/30Preparation by oxidation of nitrogen

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Ausführung chemischer Gasreaktionen, im besonderen zur Erzeugung von Stickoxyden unter erhöhtem Druck Die Erzeugung von Stickoxyden aus Luft durch die Oxydation des Stickstoffs mit Sauerstoff durch Verbrennung der Luft mit oder ohne Sauerstoffüberschuß unter erhöhtem Druck ist schon durch B u n s e n und seine hnallgasexplosiongversuche bekannt geworden. Die Gesetzmäßigkeiten und Bedingungen der Stickoxydbildung wurden des weiteren neben vielen anderen speziell von N e r n s t und Haber wissenschaftlich erforscht und beschrieben. Es hat auch nicht an Versuchen gefehlt, diese gegenüber der Flammenbogensynthese viel aussichtsreichere Art der Stickoxydbildung weiter zu entwickeln und für die Großgastechnik brauchbar zu machen. Doch eng begrenzt sind die Gesetzmäßigkeiten und Bedingungen, um das festgefügte Stickstoffmolekül zu einer Spaltung und zur Vereinigung mit dem im periodischen System folgenden Sauerstoffmolekül zu bringen und die Reaktion wirtschaftlich zu gestalten.
  • Die Hauptbedingungen zur Gewinnung der maximalen Menge an Stickoxyd aus Luft o. dgl. sind Erzeugung hoher Temperatur, unterstützt durch erhöhten Druck und schnelle und rechtzeitige Ausbringung oder Abkühlung der Reaktionsprodukte auf die Beständigkeitstemperatur.
  • Die Erzeugung hoher Temperaturen durch Verbrennung flüssiger oder gasförmiger Kohlen- oder Kohlenwasserstoffe ist bekannt. Es ist auch bekannt, daß entzündliche Gasgemische, die im freien Raum nur sehr langsam und unvollkommen reagieren, in einem engen, geschlossnen Raum viel schneller und nahezu vollständig zur Reaktion gebracht werden können, und daß diese Reaktionen gefördert und beschleunigt werden, wenn sie unter erhöhtem Druck stattfinden.
  • -. Des weiteren ist bekannt, daß die Reaktion zwischen Stickstoff und Sauerstoff wesentlich gefördert und beschleunigt wird, wenn sie in Anwesenheit einer katalytischen Substanz vorgenommen wird. Es ist bekannt, daß glühende Oberflächen große Ströme von Elektronen aussenden, die große Geschwindigkeit besitzen. Die Wirkung, die solche Oberflächen auf die Reaktion ausüben, scheint nur darin zu bestehen, daß sie die Bildung von Schichten elektrolytischen Gases begünstigen, in denen alle chemischen Reaktionen mit ganz ungeheurer Geschwindigkeit vor sich gehen.
  • Es bedarf also schon im voraus einer dem Reaktionsprozeß zweckmäßig angepaßten Einrichtung des Reaktionsraums, um aus der Zusammenwirkung von Temperatur und Druck und unterstützt durch die katalytische Substanz des Reaktionskörper. eine Nutzwirkung zu ziehen.
  • Es wurde gefunden, daß eine leichte und glatte -Reaktion und hohe Ausbeute an NO erreicht wird, wenn die Reaktion in engstem Raume und unter einem Druck von etwa 5o, zweckmäßig aber von über 5 o bis i oo und mehr Atmosphären vorgenommen und als Kontaktsubstanz Wolfram oder Titannitrid verwendet wird, die besondere kalalytische Eigenschaften haben und sich auch gegen Temperatur und Druck als widerstandsfähig erwiesen haben. Hierbei wird auf nahezu gänzliche Unterdrückung jeder schädlichen Flammenbildung der Hauptwert gelegt. Dagegen wird durch eine, wesentliche Steigerung des Drucks die Reaktion außerordentlich gefördert und beschleunigt. Der hohe Druck bewirkt nicht nur Verdichtung des Volumens, in dem sich die Verbrennungswelle mit enormer Geschwindigkeit ausbreitet und wodurch die Temperatur wesentlich ansteigt, sondern er bewirkt auch, im Gegensatz zu einer leichten und flüchtigen Berührung, einen innigen Kontakt zwischen Reaktionskörper und Gasmasse. Es hat dieses den Vorteil für sich, daß durch die starke Pressung der Gase an den weißglühenden Kontaktkörper die ganze Gasmasse auf gleich hohe Temperatur gebracht und Wärmeaustausch innerhalb des Reaktionsraums zwischen hocherhitzten und weniger erhitzten Gasen vermieden wird.
  • Die beabsichtigte Kontaktwirkung kann gemäß vorliegender Erfindung auf zwei verschiedene Artenerreicht werden. Und zwar kann dies in der Weise ges-chehien, daß die Verbrennung der Luft o. dgl. direkt gemeinsam mit den Brenngasen und in ;einem Raum oder auch in der Weise vorgenommen wird, daß der Kontaktkörper durch gasförmige oder flüssige Brennstoffee auf hohe Temperatur erhitzt und die Luft o. dgl. nur mit der hocherhitzten Kontaktfläche in Berührung gebracht wird. Diese Art des Verfahrens kann als indirekte Verbrennung bezeichnet werden.
  • Abb. i zeigt Bein im Schnitt beispielsweise dargestelltes Apparatschema für gemeinsame Verbrennung der Luft oder eines vorher abgestimmten Stickstoff-Sauerstoff-Gemisches und der Brenngase mit außenliegender Kontaktwirkung. Durch das Rohr i strömt das hoch vorgeheizte Brenngas zuerst unter mäßigem Druck durch eine rückschlagsichere Düse in den Reaktionsapparat a und wird auf bekannte Art, z. B. :durch gelektrische Glüh-oder Magnetzündung, zur En@tfiammung gebracht und bringt den zentrisch in den Reaktionsapparat a eingebauten. Glühkörper 3 auf hohe Temperatur. Nach Erreichung dieser wird ,die Hilfseündung entfernt, und erfolgt die weitere Zündung des Gasgemisches durch den Glübkörper 3 selbsttätig. Hierauf wird die ebenfalls schon stark vorgewärmte Luft durch das Rohr q. in die Heizkammer 5 gedrückt und umströmt hier den Zylinder 6, -wird dabei auf hohe Temperatur gebracht und tritt sodann durch Rohr 7 mit Regelorgan 8 in den Reaktionsapparat ein. Hier trifft die Luft o. dgl. mit dem Brenngas zusammen auf den hochglühenden Körper 3, wird gemeinsam zur Entzündung gebracht und strömt von hier strahlenförmig nach dem engen Raum 9 zwischen den beiden Hohlkörpern 6 und i o. Nach Eintritt der Selbstzündung des Luft-Brenugas.-Gemische:s durch den Körper 3 wird der Druck der Luft und der Brenngase gemeinsam erhöht und gleichzeitig mit der Gasgeschwindigk eit in Übereinstimmung gebracht. Kurz nach Einleitung des Reaktionsprozesses kommt der entsprechend dimensionierte Hohlkörper io in Weißglut, und wird das Luft-Brenngas-Gemisch durch den hohen Druck mit Wucht an die weißglühende Fläche des Hohlkörpers io gepreßt, wodurch ein inniger Kontakt zwischen Gasmasse und Kontaktsubstanz erreicht wird. Nach Durchströmen des Kontaktraums, 9 erfährt das durch den unmittelbar an den Reaktionsraum anschließendem Kühler i i eine plötzliche und heftige Abkühlung auf die Beständigkeitstemperatur des NO. Um durch den großen Temperaturunterschied zwischen der heißen Gasmasse und der Kühlfläche die Bildung eines schädlichen Kondensationsniederschlages ,an der Kühlfläche zu vermeiden, empfiehlt ges sich, nicht Wasser, sondern eine Kühlflüssigkeit mit höherem Siedepunkt zu wählen; dabei kann. diese durch einfaches Nachgießen erneu ertoderauch durch eine Pumpe so in Umlauf gesetzt werden, daß die Kühlflüssigkeit durch Rohr 12 zu- und durch 13 abfließen kann. Gegen Ende des Kühlraums i i strömt das Gasgemisch durch eine oder mehrere Bohrungen. oder Schlitze 14 und 15 in die durch den Einsatz 16 gebildete Kammer 17, um von hier nach überwindung :des, beispielsweise gezeichneten elastischen, auf entsprechenden Gegendruck geinstellbaren Ventils 18 in die Kammer 19 zu entweichen. Hier gerfährt das Gasgemisch seine Berste Entspannung, um hierauf durch die Rohre zo und 2 1 dem Wärmeaustauscher, den Oxydationskammern und weiteren Verarbeitungsapparaten zuggeführt zu werden. Der Zylinder 6 ist von dem drucksicheren Schutzmantel 2,-, umgeben, der nötigenfalls mit seinem weiteren Mantel versehen werden kann, und der Zwischenraum ist durch wärmeisolierende Masse ausgefüllt.
  • Es wurde gefunden, daß sich die Reaktion zwischen Stickstoff und Sauerstoff in Abweichung vom der beschriebenen Weise mit bedeutender Ersparnis an Brenngas gestalten läßt, wenn an Stelle der zwei Hohlkörper nur ein Hohlkörper verwendet wird und dessen Inneres mit Füllmasse aus Wolfram oder Titannitrid versehen ist, und zwar genügt es, daß das denn Ausströmurigsstelle zu gelegene Drittel der Füllmasse aus Wolfram oder Titannitrid besteht, während der andere Teil der Füllung aus anderem Material bestehen kann. Es ist hierbei nicht gerforderlich, daß der ganze Hohlkörper aus Wolfram oder Titannitrid besteht, und kann hierzu auch anderes Material verwendet werden. Es hat sich auch als vorteilhaft erwiesen, für den Hohlkörper konische Form zu wählen, denn dadurch wird die Strömungsgeschwindigkeit durch die Füllmasse und somit auch die Ausströmungsgeschwindigkeit des Gasgemisches aus dem Reaktionsraum wesentlich beschleunigt und der Temperaturabfall zwischen Ausströmungstemperatur und Kühlraum sehr steil. Das Ausströmen des Gasgemisches aus dem Reaktionsraum kann gleichzeitig durch eine oder mehrere zylindrische oder konische öffnungen erfolgen.
  • Der übrige Arbeitsprozeß ist analog dem bereits beschriebenen, und ist in Abb. z ein hierfür geeigneter Apparat z. B. schematisch im Schnitt dargestellt. Durch Rohr i mit Regelorgan 2 strömt das schon hoch vorgeheizte Brenngas unter zuerst mäßigem Druck in den zentrisch in den Apparat eingesetzten Hohlkörper 3 mit Füllung 5, die zuerst durch das Brenngas auf Weißglut erhitzt wird. Hierauf strömt die Luft o. dgl. durch Rohr q. in den Raum 6f=, umspült zuerst den Keaktienskörper 3, wird hierbei auf hohe Temperatur gebracht, um sodann durch Rohr 7 mit Regelorgan 8 ebenfalls in den Reaktionsraum 5 einzutreten. Die Rohre i und 7 sind an ihren in den Reaktionsraum 5 mündenden Enden mit rückschlagsicheren Düsen versehen. Nach Einstellung der Volumenverhältnisse zwischen Luft und Brenngas, -des Arbeitsdrucks und der Temperatur nimmt die Reaktion kontinuierlich ihren Verlauf, der darin. besteht, daß das Luft-Brenngas-Gemisch die glühende Füllmasse auf Weißglut erhitzt und somit indem Raum 5 eine sogenannte Oberflächenverbrennung höchster Intensität stattfindet. Die durch die Füllmasse erreichte Wärmekapazität entspricht etwa dem 5ofachen Betrag des Wärmeinhalts eines gleich großen Volumens Brenngas, wodurch bedeutende Gasersparnis und Wirtschaftlichkeit des Verfahrens erreicht wird. Durch die Verjüngung des Reaktionsraums wird der Austritt des Gasgemisches wesentlich beschleunigt, und erfährt es bei seinem Austritt aus dem Reaktionsraum durch den Kühler g Abkühlung auf die Beständigkeitstemperatur des NO. Nach Üb rwindung des Gegendruckventils i o erfährt das Gasgemisch in der Kammer i i Entspannung, um hierauf durch diz Rohre iz und 1ß nach denn weiteren Verarbeitungsapparaten abzuziehen.
  • Bei dien bisher beschriebenen zwei Ausführungsformen des Verfahrens fand die Verbrennung der Luft o. dgl. gemeinsam mit dem Brenngas und meinem Raume statt. Es wurde gefunden, daß sich die Ausführung derartiger Gasreaktionen mit Vorteil auch in der Weise durchführen läßt, daß man die Luft und das Brenngas nicht in einem Raum zur Auswirkung bringt, sondern das Brenngas nur zur Erhitzung des Reaktianskörpers verwendet, während man die Reaktion selbst -: in ;einem besonderen Raume vor sich gehen läßt. Es bedarf zum Erhitzen des Kontaktkörpers nicht unbedingt eines Brenngases, sondern .es kann -jeder andere Brennstöff in gasförmiger, flüssiger bzw. zerstäubter Form in das Innere des Reaktionshohlkörpers @eingeblasenwerden. Das Erhitzen kann elektrisch erfolgen. Die Ausführung des Verfahrens in dieser Weise hat die Vorteile für sich, daß erstens, wenn andere geeignete gasförmige oder flüssige Kohlenwasserstoffe zur Verfügung stehen, die Erzeugung der Brenngase entfällt, zweitens braucht z. B. das gewonnene Sti=ckoxyd nicht erst aus den bei der gemeinsamen Verbrennung sich bildenden Rauchgasen herausgewaschen zu werden, und drittens stehen Luft und Brenngas nicht untergemeinsamem Druck. Jedes der beiden Gase, also die Luft und das Brenngas, kann für sich auf den geeigneten Druck :eingestellt werden, ohne auf den Partialdruck des andern Gases Rücksicht nehmen zu müssen. Durch die getrennte Verbrennung des Brenngases wird bei gleichem Volumen eine viel höhere Temperatur erreicht, wenn das Gas nicht in einer Stickstoffatmosphäre brennt. Auch die sich bei der Verbrennung von kohlenwasserstoithaltig:en Gasen bildende Kohlensäure oder die Wasserdämpfe bleiben bei dieser indirekten Verbrennung ohne jeden Einfluß auf das Reaktiansprodukt.
  • In Abb. 3 ist z. B. ein weiterer Apparat zur Ausübung des vorbeschriebenen Verfahrens schematisch im Schnitt dargestellt. Hierbei ist angenommen, daß das Erhitzen des Kontaktkörpers mittels Brenngases oder flüssiger Brennstoffe, die in gasförmigen Zustand gebracht werden, erfolgt.
  • Durch Rohr i mit Regelorgan a tritt das schon zuvor hocherhitzte Brenngas untermäßigem Druck in den Verbrennungsraum 3, wird dort mittels Hilfszündung zur Entflammung gebracht und der Körper .1 auf Weißglut erhitzt. Hierauf wird die Hilfszündung entfernt und die Zündung des nachfolgenden Brenngases unter evtl. Zugabe eines geringen Volumenanteils Luft durch die Eigenwärme des Reaktionskörpers :1 selbst vorgenommen. Das Verbrennen der Heizgase erfolgt in 3 unter einem Druck, der durch Regelorgan 5 beliebig einstellbar ist, erhitzt dadurch den Kontaktkörper -, während die sich bildende Kohlensäure oder der Wasserdampf durch Rohr 6 entweichen. Die zur Verbrennung bestimmte Luft o. dgl. wird dem Apparat schon stark vorgewärmt zugeführt, strömt durch Rohr; in den Raum 8, wird hier durch die Bestreichung des Hohlkörpers 9 auf hohe Temperatur gebracht und tritt sodann durch Rohr io mit Regelorgan i i in die Vorkammer i z, um von da durch eine Anzahl axial oder tangential angeordneter Bohrungen, Schlitze oder Düsen 13,14 in den Reaktionsraum 15 einzutreten, der aus dem Zwischenraum der beiden Hohlkörper 4 und 9 besteht. In dies,em ;engen Zwischenraum wird die Luft unter hohem Druck von etwa 5o, zweckmäßig aber von über 5o bis ioo und mehr Atmosphären an. die wei.ßglühende Fläche des Körpers 4, der aus Wolfram oder Titannitrid besteht, gepreßt und, unterstützt durch die katalytische Eigenschaft dieser Substanz, der -,Stickstoff zur Reaktion mit dem Sauerstoff gebracht. Bei ihrem Austritt aus dem Reaktionsraum 15 erfährt das nitrose Gas durch .den unmittelbar an den Raum 15 anschließenden Kühler 16 eine schnelle Abschreckung und tritt nach Oberwindung des gezeichneten elastischen, auf beliebigen Druck einstellbaren Gegendruckventils 17 in die Kammer 18, erfährt hier eine Entspannung und strömt von hier durch Rohr i9 und 2o nach den weiteren Verarbicitungsapparaten ab. Um zu vermeiden., da.ß das aus dem Reaktionsraum 1.5; austretend:e nitrose Gas mit dem glühenden Abzugsrohr 6 in Berührung kommt und ein Zerfall des gewonnenen NO auftritt, ist das Rohr 6 von. dem Kühlbehälter z i umgeben, und @empfiehlt es sich, das Kühlen der Behälter 16 Und z i nicht mit Wasser, sondern mit einer Kühlflüssigkeit mit höherem Siedepunkt vorzunehmen: Der Umlauf der Kühlflüssigkeit kann so gewählt werden, daß sie bei 2z dem Behälter 16 zugeführt, durch das überlaufrohr 23 dem klein Kühler z i zu- und durch das durch den Kühler 16 hindurchgeführte Rohr 2 4 wieder abfließt.
  • Auch dieser Apparat ist von dem drucksicheren Schutzmantel. 25 umgeben, und kaum. dieser nochmals umhüllt und der Zwischenraum mit wärmeisoherender Masse ausgefüllt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH.: Verfahrsn zur Ausführung chemischer Gasreaktionen. zur Gewinnung von Stickstoffverbindungen, im besonderen zur Erzeugung von Stickoxyd aus seinen Elementen, Unter Vermitfi Jung eines Kontaktkörpers und durch kontinuierliche Verbrennung von Luft oder eines sonstigen StickstofE-Sauerstoff-Gemisches mit Hilfe gasförmiger oder flüssiger Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasgemisch oder sein Teil des letzteren durch die Abhitze des Reaktionsraums auf hohe Temperatur vorgewärmt und die Verbrennung unter einem Druck von. etwa 5o, zweckmäßig aber von über 5 o bis i oo und mehr Atmosphären in der Weise vorgenommen wird, daß das zu reagierende Gasgemisch gemeinsam mit dem Brennstoff bei seinem Eintritt in den. Reaktionsraum durch den Glühkörper (3, Abb. i) zur Entzündung gzbracht wird, während .die Reaktion. in dem durch die zwei inedergeschobenen Hohlkörper (6und io) gebildetenKontaktraum (9) .erfolgt, wobei beide Hohlkörper oder auch nur Körper (6) aus Wolfram oder Titannitrid bestehen, oder da.ß das Gasgemisch gemeinsam mit dem Brennstoff in einem zweckmäßig konischen, ganz oder nur zum Teil mit Füllnasse aus Wolfram oder Titannitridstücken versehenen Hohlkörper (3, Abb. z) zur Verbrennung gebracht wird, o der daß das Gasgemisch getrennt von dem Brennstoff durch eine Anzahl axial oder tangential angeordneter Düsen im. den Raum (8, Abb. 3) eingeblasen und der Einwirkung des mittels gasförmiger oder flüssiger Brennstoffe oder mittels Elektrizität hocherhitzten Kontaktkörpers (4) ausgesetzt und zur Reaktion gebracht wird, wobei beide Körper (4 und 9) oder auch nur der Körper (4) aus Wolfram oder Titannitrid bestehen, während in jedem Falle das Reaktionsprodukt unmittelbar nach Verlassen des Reaktionsraums durch den an den ReaktIonsraum anschließenden Kühler (i i, Abb, i ; 9, Abb. z ; 16, Abb. 3) auf die Beständigkeitstemp:eratur des NO gebracht und erst nach dieser erfolgten Abkühlung auf einen niedereren. Druckentspannt wird.
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