DE475167C - Beheizung von Schmelzoefen, insbesondere mit gleichbleibender Flammenrichtung - Google Patents

Beheizung von Schmelzoefen, insbesondere mit gleichbleibender Flammenrichtung

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DE475167C
DE475167C DEC28109D DEC0028109D DE475167C DE 475167 C DE475167 C DE 475167C DE C28109 D DEC28109 D DE C28109D DE C0028109 D DEC0028109 D DE C0028109D DE 475167 C DE475167 C DE 475167C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L15/00Heating of air supplied for combustion
    • F23L15/02Arrangements of regenerators
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E20/00Combustion technologies with mitigation potential
    • Y02E20/34Indirect CO2mitigation, i.e. by acting on non CO2directly related matters of the process, e.g. pre-heating or heat recovery

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Beheizung von Schmeizöfen, insbesondere mit gleichbleibender Flammenrichtung .Die Erfindung betrifft die Beheizung von Schmelzöfen, insbesondere solchen mit gleichbleibender Flammenrichtung.
  • Die Erfindung besteht in der Anwendung von Bündelbrennern mit mehrfacher Schichtung von Brennstoff und Luft auf Schmelzöfen. Solche Bündelbrenner sind an sich in der Technik der Wärmeerzeugung bekannt, z. B. als Brenner für Dampfkessel. Bei Schmelzöfen sind sie bisher'nicht zur Anwendung gelangt. . .
  • Die Anwendung dieser Bündelbrenner auf die Schmelzöfen bedingt bei Regenerativöfen die Notwendigkeit des Einbaues besonderer Ventile, die sowohl gegen Hitze wie chemische Einflüsse beständig sind und die Zuführung des Brennstoffes, gegebenenfalls auch der Luft unter Druck gestatten. Deshalb sind Gegenstand der Erfindung ebenfalls Umschaltventile für Regenerativöfen mit Bündelbrennern. Die Ventile sind erfindungsgemäß in an sich bekannter Wise doppelwandig ausgebildet und gleichzeitig innen mit einer gegen Hitze und chemische Einflüsse beständigen Schutzschicht überzogen und werden auf ihre Unterlage aufgepreßt. Die Kühlung und die Ausstattung mit einer hitze- und chemisch beständigen Innenschicht bezieht sich nicht nur auf die Ventilglocken, sondern auch auf die Mündungen der Feuerkanäle.
  • Gegenstand der Erfindung sind noch Einzelheiten der Ventile, die iri der folgenden Beschreibung näher erläutert werden. Bei Schmelzöfen, auch solchen mit einseitiger Flammenrichtung bzw. -führung hat man bisher Gas und Luft durch Kanäle größeren Querschnittes zugeführt, die gegeneinander in einem Neigungswinkel versetzt waren. Im Schnittpunkt der Schenkel dieses Winkels fand erst ziemlich weit im Innern des Ofenschmelzraurnes der Beginn der Mischung von Gas und Luft statt, die sich dann im weiteren Ofenraum fortsetzte. Hierdurch ging ein großer Teil der Verbrennungswärme für den Schmelzraum und damit für den Schmelzprozeß selbst verloren. Außerdem war die Mischung von Brennstoff und Luft urivollkommen, infolgedessen auch die Verbrennung im Ofen, so daß sie in den Abzugskanälen weiterging, ja sich sogar unter Umständen bis in die Wärmespeicher fortsetzte und diese vorzeitig zerstörte. .
  • Diesem Mangel wird erfindungsgemäß durch die Bündelbrenner abgeholfen. Die inne Mischung von Brennstoff und Luft, die sofort bei Eintritt von Brennstoff und Luft in den Offen stattfindet, läßt die Flamme durch den ganzen Ofenraum zur Entwicklung kommen, erzeugt bekanntlich eine restlose Verbrennung im Schmelzraum und ergibt infolgedessen nicht nur eine bessere Ausnutzung der- Gase, sondern auch eine bessere Wärmeverteilung im Ofen. Die Flamme selbst wird erheblich heißer als bisher. Verbindet man bei Regenerativöfen die Bündelbrenner mit Hilfe der zur Erfindung gehörenden Ventile mit Re@eneratoren, so kann man die bekannte Eigenschaft der Bündelbrenner, eine vollständige Verbrennung zu geben, mit der bekannten Einrichtung der Regeneration zwecks höchster Wärmeausnutzung und Erzielung höchster Temperaturen vereinigen.
  • Die Erfindung zeigt demnach folgende Vorteile Bei Verwendung von gleichwertigem Gas, wie bisher, ist der Gasverbrauch geringer. Bei gleichem Gasverbrauch wird . eine bedeutend höhere Temperatur erzielt. Es können auch minderwertige Gase zu Schmelzzwecken verwendet werden, die hierfür bisher nicht ausreichend waren. Es ist möglich, ohne daß die Temperatur im Ofen unter das zulässige Maß sinkt, einen Gasüberschuß zu geben, wodurch die Schmelzflamme reduziert wird und Abbrand und Änderungen der Zusammensetzung des Schmelzgutes durch Sauerstoffaufnahme ohne Vergrößerung der Schmelzdauer verhindert werden.
  • Durch die Unterteilung des Querschnittes für die Brennstoff- und Luftzuführung wächst der Strömungswiderstand in den Zuführungskanälen, so daß Brennstoff und Luft unter Druck zugeführt werden müssen. Dies führt zu der eingangs erwähnten Forderung, die Ventile gegen Druck zu dichten. Die bessere Verbrennung und die dadurch erzielte hohe Temperatur macht es notwendig, die Ventile nicht nur zu kühlen, sondern auch mit einer Kitze- und chemisch beständigen Ausfütterung zu versehen. Diese Auskleidung verhindert auch, daß durch das Kühlwasser zu viel Wärme abgeführt wird.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. i der Einbau- eines Bündelbrenners in den Ofenkopf dargestellt.
  • Abb. a ist ein Schnitt nach der Linie F-F der Abb. i.
  • Abb.3 bis 6 zeigen andere Brennerformen im Querschnitt, Abb.7 und 8 ein Ventil nach der Erfindung im senkrechten Schnitt und im Grundriß. Auf der rechten Seite von Abb.8 ist die Glocke abgehoben gedacht, so daß man auf die Mündungen der Umstenerkanäle blickt.
  • Abb.9 bis 24 zeigen Einzelheiten von Ventilen nach der Erfindung. .
  • Der Brenner nach der Erfindung besteht aus einem Röhrenbündel 65, dessen rückwärtige Enden in. einen nach dem Ofenraum zu geschlossenen Kafial 66 münden (Abb. 1). Ein. zweiter Kanal 67 umgibt die Röhren in seinem wagerechten Ende und ist nach der inneren Ofenwand 68 offen. Vor der Mündung der Röhren und des Kanals 67 kann ein feuerfestes Netz 69 ausgespannt sein, das zur gründlichen Durchmischung der in den Röhren zugeführten Gase mit der in Kanal 67 zugeführten Verbrennungsluft (oder umgekehrt) dient. Man kann zwischen den Rohrmündungen und dem Netz eine Mischkammer anordnen; dann dient das Netz auch dazu, ein Rückschlagen der Flamme in die 1Vlischkammer zu verhüten.
  • Der Brenner kann, wie die Abb.3 und 4 andeuten, auch aus kreisrunden oder viereckigen ineinanderliegenden, abwechselnd Gas und Luft führenden Rohren bestehen. Ferner kann er nach Abb.5 halbkreisförmig sein. Abb. 6 zeigt eine Röhrenanordnung in einem viereckigen Kanal mit durch Stege in bestimmtem Abstand gehaltenen Röhren. Die Stege dienen neben der Festlegung der Röhren zur Erzielung geeigneter Röhrenabstände für besondere Mischungsverhältnisse.
  • Es soll nunmehr das zu den Brennern gehörige Ventil beschrieben werden.
  • Das Ventil nach Abb. 7 und 8 besteht aus einem gemauerten Untersatz i, in dem die Gas- und Abgaskanäle z, 3, 4 und 5 'in segmentartige, senkrechte Kanäle 6, . 7, 8 und einen vierten auf der Zeichnung nicht sichtbaren Kanal münden, der in Abb.7 hinter dem Kanal 8 und in Abb. 8 unter der linken Ventilhälfte liegt. Die , rechte Ventilhälfte in Abb. 8 ist fortgelassen. Die senkrechten Kanalstutzen werden durch eine Glocke 9 bedeckt, die aus zwei halbkreisförmigen Teilen fo und i i besteht. Diese Teile werden bei der dargestellten Ausführungsform von doppelwandigen, wassergekühlten Kästen aus Eisen gebildet. Die Kästen sind innen zum Schutz gegen die Hitze der durchstreichenden Gase sowie gegen ihre chemische Einwirkung mit geeigneten Anstrichen oder einer Ausmauerung versehen (feuerfestes Mauerwerk, andere feuerfeste Stoffe, geeignete Metallüberzüge). Man kann auch statt der Eisenkästen gemauerte Aufsätze verwenden; diese müssen jedoch dann auf einem eisernen Tragrahmen aufgebaut sein. Sie können als zwei voneinander getrennte umgekehrt U-förmige Kanäle ausgeführt werden.
  • Derjenige Gaskanal, durch den die heißen Abgase des Ofens dem Ventil zugeführt werden, beispielsweise der Kanal a, wird zweckmäßig tiefer nach unten gelegt als die übrigen Kanäle, damit die Ecke 12 - (Abb. 7), an der sich die heißen Gase stoßen, zugänglich wird. Diese Ecke ist dann gleichsam luftgekühlt und kann, da sie frei liegt, ohne besondere Schwierigkeiten ausgebessert werden. Es kann auch Kühlung durch Erde oder besonders angebrachte Kühlvorrichtungen, z. B. Wasserkühlung; erfolgen.
  • Die senkrechten Kanalaufsatzstücke 6, und 8 enthalten Aussparungen 13, in denen zwecks Kühlung Luft oder Wasser umlaufen kann. Es ist auch möglich, diese Kanalstücke aus doppelwandigen, wassergekühlten Kästen aufzubauen.- Ebenso kann man statt der Aussparungen im Mauerwerk wärmeisolierende Schichten aus verhältnismäßig weichem Stoff einfügen. Hierdurch wird erreicht, daß sich die Kanalwandungen unter der Wirkung der heißen Gase frei ausdehnen können und nicht von beiden Seiten ungleichförmig erhitzt werden.
  • Die Dichtungszungen i :1 und 15 an der unteren Seite der Glocke greifen in bekannter Weise in eine Rinne 16 ein, die aus einem ringförmigen Kranz mit eingesetztem Kreuz besteht (Abb.8). Gemäß der Erfindung kann diese Rinne zur Verbesserung der Kühlung doppelwandig sein, um eine unter Druck stehende Kühlflüssigkeit, z. B. Wasser, hindurchzutreiben. Die Rinne selbst kann die verschiedenartigsten Dichtungsstoffe enthalten, entweder in bekannter Weise Wasser oder auch Sand für sich allein oder in Verbindung mit Wasser, Teer allein oder in Verbindung mit Wasser, öl, Metallstaub, leicht schmelzende Metalle und ähnliche Stoffe. Die Kühlung in der doppelten Rinnenwand dient dann sowohl zum Kühlen des Binneninhaltes wie zum Schutz gegen cheinische--Einwirkungen der das Ventil durchziehenden Gase. Die Rinne kann entweder auf dem die Kanalmündungen umschließenden Mauerwerk aufliegen oder auch in dieses eingelassen sein. In letzterem Falle -wird eine wirksame Kühlung der oberen Kanalkanten erzielt und die Haltbarkeit des Mauerwerks verbessert.
  • Eine weitere Verbesserung der Kühlung kann in der Weise durchgeführt-werden, daß man ein Rohr -17 (Abb. 9) nach der Mitte des Binnenkreuzes führt. Das Rohr besitzt einen sternförmigen Aufsatz 18 mit vier Mündungen, zwischen denen die mittlere Zunge 15 hindurchläuft. Durch das Rohr 17 wird die Kühlflüssigkeit zugeführt; sie läuft dann außen wieder ab. Man kann auch außen zufließen lassen und innen absaugen.
  • fVie Abb. io vergrößert zeigt, kann die Rinne unten zur Verbesserung der Abdichtung bei i 9 mit Sand oder Teer oder anderen geeigneten körnigen Stoffen gefüllt werden, über die eine Wasserschicht 2o gelegt wird. Es ist dann nötig, zur Aufrechterhaltung des Wasserumlaufs in der Rinne U-förmige Umlaufrohre 21 einzufügen.
  • Damit in die Rinne 16 keine Fremdkörper hineingelangen, kann die Glocke 9 außen mit einem wagerechten Flansch 22 zur Abdekkung der Rinne versehen sein (Abb.7).
  • Abb. i i zeigt eine weitere Ausführungsform der Rinne 16 mit metallenen Dichtungsflächen. An die Glocke 9 sind Dichtungsringe 23 angesetzt und in die Rinne 16 Dichtungsringe 24 eingelegt. Die Ringe können aufgeschlifffen, profiliert (gerippt, gewellt) oder mit dichtenden Einlagen versehen sein. Da die Rinne auf diese Weise völlig abgeschlossen wird, muß für die Wasserzu- oder -abführung eine Rohrleitung z5 vorgesehen werden.
  • In Abb. i 2 ist die Rinne doppelwandig dargestellt, und die Oberkanten derselben sind als Dichtungsflächen benutzt. Auch diese Dichtungsflächen können aufgeschliffen oder profiliert oder mit dichtenden Einlagen versehen sein. Ein Rohr 26 für den «Wasserumlauf durchdringt beide Rinnenwände und fährt zum Innenraum. Im Hohlraum 27 zwischen den Rinnenwänden läuft ebenfalls Wasser um.
  • In Abb. 13 ist eine der in Abb. 12 gezeichneten ähnliche Rinnenform dargestellt. Jedoch besitzt die Glocke 9 unten einen verjüngten Ansatz 28, der die Zunge 15 trägt und mit keilförmigen Dichtungsflächen 29 versehen ist. Die Rinne hat innen- konsolartige Ansätze 3o, die sich der Förm des Fortsatzes 28 der Glocke 9 anpassen und mit Dichtungsflächen für die Auflage der Flächen 29 versehen sind.
  • Abb. 14 zeigt eine weitere Ausführungsform der Rinne und der Kastenunterseite mit doppelten, keilförmigen Dichtungsflächen. Abb. 15 ist Abb. 12 ähnlich. Es sind jedoch- die doppelten, keilförmigen Dichtungsflächen (vgl. Abb. 14) auf die Rinnenoberkante verlegt.
  • In Abb. 16 taucht das untere Kastenende in die Rinne ein, und diese ist in ihrem- unteren Teil verjüngt, so daß bei _3i Dichtflächen entstehen. Da hier die einzelnen Binnenteile voneinander abgesperrt sind, müssen besondere Rohrleitungen 32, 33 und 34 für die Aufrechterhaltung des Wasserumlaufs vorgesehen werden. In Abb. 17 sind die Dichtflächen - der Abb. 16 keilförmig gestaltet; außerdem sind eine Anzahl Rohre eingefügt. Die Rohre 35 und 36 dienen dem Wasserumlauf im inneren Binnenteil, während das Rohr 37 ein überlaufrohr ist. Angenommen, es fließe in der Mitte des Kreuzes durch ein Rohr, wie es bei 17 in Abb. 8 und 9 dargestellt ist, das Wasser zu, dann wird die Wassermenge so geregelt, daß sie in der Hauptsache durch das Rohr 36 abfließt, und; daß das Rohr 37 gerade tropft. Man weiß dann stets, daß die Rinne ausreichend gefüllt, aber nicht überfüllt ist.
  • Abb. 18 und i 9 stellen weitere Ausführungsformen mit keilförmiger Dichtung an der Glockenunterseite dar.
  • Die Rinne nach Abb.2o ist doppelwandig zur Einführung von unter Druck stehendem Kühlwasser, enthält aber innen eine nicht flüssige, z. B. könnigie Dichtungsmasse oder Teer oder einen anderen plastischen Stoff geeigneter Beschaffenheit. Die Glocke 9 hat unten einen Ansatz 38 (Abb.2o), der keilförmig in die Dichtungsmasse 39 eindringt und die Zunge 15 trägt.
  • Abb.2i und 22 stellen eine weitere Ausführungsform der Glocke dar, bei der hohle Stege '4o durch die halbkreisfönnige Glokkenhälfte hindurchlaufen, die den Arm 41 des Kreuzes, der von der mittleren Scheidewand der Glocke nicht bedeckt wird, in Abb. 8 den das Rohr 17 enthaltenden Arm abdecken und so das Dichtungsmittel in diesem Arm gegen die Einwirkung der heißen Gase schützen. Um bei dieser Glocke den Wasserumlauf sicherzustellen, sind zum Teil doppelte Böden vorhanden (s. Abb. 23), und die innere Wand 42 ist bis zur Oberkante der Glocke hochgeführt. Das Wasser läuft durch ein Rohr 43 von oben in die Glocke hinein, fließt dann, wie der Pfeil a andeutet, außen nach unten, läuft längs der Außenwand. über den Doppelboden 44 bis zu den Öffnungen. 45, wo es im Doppelboden, wie die Pfeile b andeuten, nach der Mitte zurückkehrt. Dann läuft es gemäß den Pfeilen c durch den Steig 4o nach der Mitte und unter dem Doppelboden 46 (s. die Pfeile d) nach außen. Hier befinden sich im Doppelboden öffnungen 47, durch die das Wasser hindurchtreten und, wie die Pfeile e andeuten, zwischen den Wänden 42 und 48 aufsteigen kann. Bei 49 (Abt. 21) läuft das Wasser nach außen ab.
  • In Abb. 24 besitzt nicht nur die Glocke geschlossene Querstege 40, sondern es sind auch die sämtlichen Kreuzarme 50 und 5 t der Rinne 16 als geschlossene Kästen ausgebildet, in denen Preßwasser umläuft. Die Berührungsflächen zwischen den Annen 5o und 51 einerseits und der Glocke andererseits können aufgeschliffen, in geeigneter Weise profiliert oder mit dichtenden Einlagen versehen sein.
  • In *Abb. y ist noch eine Einrichtung zum Umschalten der Glocke dargestellt. über der Glocke liegt ,eine Platte 52, die an einer Welle 53 drehbar aufgehängt ist. Unten an der Platte sind zwei Bitnehmer 54 angebracht, die gebogene Schlitze 55 (s. Abb.8) besitzen. In die Schlitze 55 greifen Stifte 56 an der Glocke 9 ein. Außerdem ist die Glocke mit einem Flansch 57 versehen und mit Hilfe von Kugehi oder Rollen auf einem ringförmigen Bock 58 gelagert. Der Bock 58 wird von senkrechten Stangen 59 :getragen, die mit Rollen 6o an Führungen 61 laufen. Außerdem sind an den Stangen 59 Rollen 62 gelagert, die auf dem senkrechten Kranz 63 der Scheibe 52 aufliegen. Der Kranz 63 ist mit als Schubkurve dienenden Vertiefungen 64 versehen. In der Ruhelage der Glocke liegen die Rollen 62 in den Vertiefungen 64. Will man die Glocke umschalten, so wird die Scheibe 52 mit Hilfe der Welle 53 gedreht. Dann werden mit Hilfe der Schubkurven 64 die Rollen 62, die Träger 59 und die Glocke angehoben, bis die mittlere Zunge 15 aus der Rinne 16 herausgehoben ist. Sobald dies geschehen ist, kommen die Stifte 56 am entgegengesetzten Ende der Mitnehmerschlitze 55 zur Anlage, und jetzt wird die Glocke mitgedreht, bis sie an einen Anschlag stößt. Dann 'wird die Glocke festgestellt und, die Scheibe 52 so lange zurückgedreht, bis die Rollen 62 wieder an der tiefsten Stelle der Vertiefungen 64 liegen. Hierbei senkt sich die Glocke wiederum in die in Abb. 7 dargestellte Lage.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Beheizung von Schmelzöfen, insbesondere mit gleichbleibender Flammenrichtung, gekennzeichnet durch die Anwendung von Bündelbrennern mit mehrfacher Schichtung von Brennstoff und Luft, wobei bei Regenerativbetrieb die Umsteuerventile abgedichtet und gekühlt sind.
  2. 2. Umsteuerventil für Schmelzöfen mit Bündelbrennern gemäß Anspruch i, gekennzeichnet durch eine in bekannter Weise doppelwandige, gekühlte Glocke (9), die innen mit einer gegen Hitze und cheinische Einflüsse beständigen Schutzschicht überzogen und auf ihre Unterlage aufgepreßt ist, und durch Kühlung der Mündungen der Kanäle (6, 7, 8) iundüberziehen ihrer Innenwandungen mit einer gleichen Schutzschicht.
  3. 3. Umsteuerventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlmittel in der Rinne ( 16) außen zu- und innen abgeleitet wird, oder umgekehrt.
  4. 4.. Umsteuerventil nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß. die Rinne ( 16) mit einem weniger gasdurchlässigen schweren Dichtungsmittel, z. B. Sand, Teer mit darübergelagerter Wasserschicht, gefüllt ist.
  5. 5. Umsteuerventil nach Anspruch 2 bis 4, gekennzeichnet durch ebene, profilierte oder keilförmige Flächendichtungen (23, 24 oder 29, 30 oder 31) neben der Flüssigkeitsdichtung.
  6. 6. Umsteuerventil nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Glocke (9) mit Keilflächen (38) auf ein trockenes Dichtungsmittel aufsetzt, während die Zunge (15) tief eindringt. .
  7. Umsteuerventil nach Anspruch 2 bis 6, gekennzeicluzet durch hohle, wassergefüllte Querstege (40) in der Glocke (9) zum Abdecken der offen liegenden Querarme (41) der Rinne (i6). B.
  8. Umsteuerventil nach Anspruch 2 bis 7, gekennzeichnet durch Doppelböden (44, 46) mit Öffnungen (45, 47) in der doppelwandigen Glocke (9) zur Erzwingung eines geregelten Wasserumlaufs.
  9. 9. Umsteuerventil nach Anspruch 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die kreuzförmigen Querarme (5o, 5i) der Rinne (16) allseitig geschlossen sind und von Preßwasser durchflossen werden, wäthrend die Berührungsflächen der Arme mit der Glocke als ebene oder profilierte Dichtungsflächen ausgebildet sind.
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