DE474308C - Einspritzmotor mit unterteiltem Verdichtungsraum - Google Patents

Einspritzmotor mit unterteiltem Verdichtungsraum

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DE474308C
DE474308C DEA51556D DEA0051556D DE474308C DE 474308 C DE474308 C DE 474308C DE A51556 D DEA51556 D DE A51556D DE A0051556 D DEA0051556 D DE A0051556D DE 474308 C DE474308 C DE 474308C
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chamber
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injection engine
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DEA51556D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B21/00Engines characterised by air-storage chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Einspritzmotor mit unterteiltem Verdichtungsraum Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Einspritzmotor, dessen Verdichtungsraum in zwei Teile unterteilt ist, nämlich den eigentlichen Zylinderraum und eine mit diesem nur durch einen Drosselquerschnitt verbundene, beim Verdichtungshub den größten Teil der Arbeitsluft aufnehmeinde Kammer, durch die hindurch die Einspritzdüse ragt, die ihren Brennstoff frühestens gegen Ende des Verdichtungshubs entgegen der dabei nach der Kammer hin treibenden Luftströmung in den Zylinderraum einspritzt.
  • Bei den bis jetzt bekannten Motoren dieser Art wird .der Brennstoff in den niederen scheibenförmigen Rauar eingespritzt, der in der Nähe der inneren Kolbentotlage noch vom Zylindearraum übrig ist. Die beim Arbeitshub aus der eine Art Luftspielchen bildenden Kammer herausströmende Luft wird dabei nicht genügend rasch und gut mit dein Brennstoff zusammengeführt, weil der Brennstoff gleich nach seinem Austritt aus der Düse auf gegenüberliegende Wände auftrifft und von dort aus sich über dien ganzen Scheibenraum verteilt. Die Luftströmung und demzufolge das richtige Vermischen von Brennstoff und Luft ist aber nur dort heftig, wo sie aus dem Speicher herauskommt, und das ist in der Nähe des Drüsselquerschnitts. Dem einspritzenden Brennstoff muß man also Gelegenheit bieten, sich in der Gegend der stärksten Luftströmung mit der Luft zu treffen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreichst, daß zwischen der Düsenmündung und der ihr gegenüberliegenden. Wand des Zylinderräums in jeder Kolbeastellung ein zweckmäßig trichtterförmiger Rauaa. frei bleibt, in den der Brennstoffstrahl sich entwickeln und mit der Luft vermischen kann.
  • Auf der Zeichnung sind drei AusführungsbeIspiele des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt durch Zylinder und Kolben von Zweitaktmotoren mit luftloser Brennstoffeinspritzung dargestellt. Der Kolben steht dabei jeweils .in seiner inneren Tatlage.
  • Abb. i zeigt das erste Beispiel, Abb. 2 das zweite, jedoch in kleinerem Maßstab und mehr schematisch als Abb. i gehalten.
  • Abb. 3 stellt das dritte Ausführungsbeispiel dar in gleicher Darstellungsart wie Abb. z. Beim ersten Ausführungsbeispiel nach Abb. i ist der Zylinder mit ,a, der Zylinderdeckel mit ti und der Kolben mit c bezeicn-:i.et. Im Zylinderdeckel b ist ein Gefäß d bef.estigt, dessen kammerartiger Innenrawn e über eine ringförmige Drosselstelle f mit dem Zylinderraum g verbunden ist. Die Drosselstelle/ wird gebildet zwischen dien Öffnung des Gefäßes d und einem durch die ganze Kammer und ihre Öffnung hindurchnagenden Zapfen h am Baden des Kammergehäuses. Der Zapfen ist hohl und nimmt die Ein.sp,ritzdüse i auf. Ein trichterförmiger Raum k zwischen der Düsenmündung und dem Kolbenboden sorgt dafür, daß auch in der innersten Totlage des Kolbens, wenn also der Kolbenboden am nächsten der Düsenmündung steht, noch ein genügend langer Spritzweg vorhanden ist. Der Raum k ist 'meinem halsförmigen Fortsatz m des Gefäßes d enthalten. Um die Einspritzlänge zu vergrößern, ist der Kolben dem Raum k gegenüber bei n ver- tieft.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt: Beim Verdichtungshub wird die vorher im Zylinder enthaltene Luftladung durch dLe Drosselstelle f hindurch i. dme Kammer e hineinverdrängt. Frühestens kurz vor Ende dieses Hubes spritzt aus der Düse! Brennstoff in den Raum h, n hinein., wo, .er sich an der heißen Luft entzündet. Die nun einsetzende Verbrennung wird über einen langen Teil des Arbeitshubes nachgespeist durch die in der Kammer e aufgespeicherte Luft. Das ergibt eine lang anhaltende Verbrennung, die den Motor recht schmiegsam macht.
  • Um möglichst viele Luft iii die als Speicher wirkende Kammer e hineinzubekommen, läßt man den Kolben, so nahe als dies müt Rücksicht auf einen sicheren Betrieb zulässäg ist, an den ZyUnderdeckel Meranlaufen.
  • Die Ausführungsbeispiele nach den Abb. z und 3 unterscheiden sich vom ersten. ha:uptsächlich nur durch @cine andere Lage und Gestalt des Raumes h. Bei beiden Beispielen ist dieser Rauar im Kolbenboden enthalten. Anstatt wie bei. dien ,gezeichneten B-eispilelen die Kammer über dem Kolben anzuordnen, könnte man sie auch seich am Zylinder unterbringen Moder sogar im Kodblen selbst. Die Erfindung läßt sich anwenden bei Zwei-und Viertotorm mit oder ohne LufbeinbIßsung des Brennstof'f's.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einspritzmotor, dessen Verdichtungsmum in zwei Teile unterteilt ist, nämlich den eigentlichen. Zylinderraum und eine mit dües@em nur durch @etinen Drosselquerschnitt verbundene, beim Verdichtungshub den größten Teil der Arbeitsluft aufnehmendie Kammer, durch die hindurch die Einspätzdüse ragt, die ihren Brennstoff frühestens Biegen Ende des Verdichtungshubs entgegen der dabei nach Bier Kammer hin treibenden Luftströmung in den Zylinderraum einspritzt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Düsienmündung und der ihr gegenüberliegenden Wand des Zylinderraums Bein zweckmäßig trichberförmig@er Rauar (k) frei, bleibt, in welchem der Brennstoffstrahl sich entwikkeln und mit Luft vermischen kann. a. Motor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Aischrau,m (k) ganz o'diex größtenteils par gleichen Bauteil des Moitoirs sich befindet wie die Kammer (Abt. i).
DEA51556D 1927-07-20 1927-07-20 Einspritzmotor mit unterteiltem Verdichtungsraum Expired DE474308C (de)

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DE (1) DE474308C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936546C (de) * 1951-08-03 1955-12-15 Maybach Motorenbau G M B H Zylinderkopf mit Brennkammer fuer eine Einspritz-Brennkraftmaschine, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
US4105009A (en) * 1975-09-04 1978-08-08 Cornell Research Foundation, Inc. Anti-pollution engine head construction

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DE936546C (de) * 1951-08-03 1955-12-15 Maybach Motorenbau G M B H Zylinderkopf mit Brennkammer fuer eine Einspritz-Brennkraftmaschine, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
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