DE471144C - Einrichtung und Verfahren zum Schutz von Schwachstromkabeln laengs elektrischer Bahnen gegen die induktive Einwirkung des Fahrstromes - Google Patents

Einrichtung und Verfahren zum Schutz von Schwachstromkabeln laengs elektrischer Bahnen gegen die induktive Einwirkung des Fahrstromes

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DE471144C
DE471144C DEH102099D DEH0102099D DE471144C DE 471144 C DE471144 C DE 471144C DE H102099 D DEH102099 D DE H102099D DE H0102099 D DEH0102099 D DE H0102099D DE 471144 C DE471144 C DE 471144C
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low
voltage cables
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Ernst Wellmann
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Hackethal Draht Kabel Werke AG
Original Assignee
Hackethal Draht Kabel Werke AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/28Reducing interference caused by currents induced in cable sheathing or armouring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Einrichtung und Verfahren zum Schutz von Schwachstromkabeln längs elektrischer Bahnen gegen die induktive Einwirkung des Fahrstromes Durch das Patent 46o 074 wird eine Anordnung und ein Verfahren geschützt, nach denen durch Regelung des Rückstroms einphasiger Wechselstrombahnen die durch den Fahrstrom in einem längs der Bahn verlegten Fernmeldekabel induzierten Spannungen kompensiert werden. Die Anordnung ist derart getroffen, daß den Schienen parallel ein Leitseil für den Rückstrom, und zwar vorzugsweise in die Nähe des zu schützenden Kabels, gelegt wird. Dieses Leitseil soll zur Erhöhung seiner Selbstinduktivität krarupisiert sein.
  • Unter besonderen Betriebsumständen kommt es vor, daß die durch eine Krarupisierung erzielbare Erhöhung der Induktivität des Leitseils nicht ausreicht, um die Kompensationswirkung genügend groß zu halten. In diesem Fall ist es nach der Erfindung zweckmäßiger, die Phasenregelung des Rückstroms durch Einbau von Spulen in das Leitseil zu bewirken. Neben dem Umstand, daß in vielen Fällen nur auf diesem Wege die gestellte Aufgabe zu lösen ist, ergibt sich noch der Vorteil erhöhter Wirtschaftlichkeit sowie die Möglichkeit. durch Verwendung regulierbarer Spulen die Anlage ohne Betriebsstörung veränderten Betriebsumständen anpassen zu können. In den Fällen, in denen die Krarupisierung des Leitseils auch der Erhöhung der Gegeninduktivität zwischen Leitseil und Kabel dienen soll, kann der Einbau der Spulen auch neben der Krarupisierung erfolgen. Zweckmäßig ist es auch, zur Erhöhung dieser Gegeninduktivität das Leitseil mit Eisenband hoher Permeabilität zu armieren.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Schutz von Schwachstromkabeln längs elektrischer Bahnen 9 egen die induktive Einwirkung des Fahr-e' strorns, nach Patent 46o 074, dadurch gekennzeichnet, daß dem Leitseil die zur Phasenregelung notwendige Induktivitat durch in den Zug des Leitseils eingebaute Spulen zugefügt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen regulierbar sind.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einbau der Spulen unter Beibehaltung der Krarupisierung erfolgt. 4.. Verfahren nach Anspruch i bi: ;. dadurch gekennzeichnet, daß das Leitseil eine Schutzbewehrung aus Eisenband hoher Pertneabilität erhält.
DEH102099D 1925-02-10 1925-05-31 Einrichtung und Verfahren zum Schutz von Schwachstromkabeln laengs elektrischer Bahnen gegen die induktive Einwirkung des Fahrstromes Expired DE471144C (de)

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