DE463528C - Isolationsschutz fuer Hochspannungsisolatoren elektrischer Gasreinigungsanlagen, insbesondere fuer die Braunkohlenbrikettindustrie - Google Patents

Isolationsschutz fuer Hochspannungsisolatoren elektrischer Gasreinigungsanlagen, insbesondere fuer die Braunkohlenbrikettindustrie

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DE463528C
DE463528C DEM100132D DEM0100132D DE463528C DE 463528 C DE463528 C DE 463528C DE M100132 D DEM100132 D DE M100132D DE M0100132 D DEM0100132 D DE M0100132D DE 463528 C DE463528 C DE 463528C
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DE
Germany
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air
steam
insulation protection
cleaning systems
gas cleaning
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Expired
Application number
DEM100132D
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English (en)
Inventor
Max Gensecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metallurg Ges A G
Metallbank und Metallurgische Gesellschaft AG
Original Assignee
Metallurg Ges A G
Metallbank und Metallurgische Gesellschaft AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/66Applications of electricity supply techniques
    • B03C3/70Applications of electricity supply techniques insulating in electric separators

Landscapes

  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Isolationsschutz für Hochspannungsisolatoren elektrischer Gasreinigungsanlagen, insbesondere für die Braunkohlenbrikettindustrie Die bisher in die Abscheidekammern der elektrischen Gasreinigungsanlagen eingeführten Isolatoren können des öfteren zu Betriebsstörungen Anlaß geben, wenn nicht für ihren Schutz gesorgt wird. So hat man schon den in die Kammer ragenden Teil des Isolators, in welchem sich der Hochspannungsleiter befindet, mit einer Schutzhülse umgeben, durch die Luft oder Dampf geblasen wird, um eine Staubansammlung in unmittelbarer Nähe des Isolators oder eine Oxydation des Staubes durch gegebenenfalls eintretende Luft zu verhindern, falls die Kammer mit geringem Unterdruck arbeitet. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahme ist es doch zu Überschlägen gekommen, die folgende Erklärung haben: Bläst man in den Hohlraum zwischen dem Isolator und der Schutzhülse Dampf, so nimmt man hierzu entweder von dem Gegendruckdampf, mit dem z. B. bei Braunkohlenbrikettfabriken die Trockner betrieben werden, oder wählt etwas überhitzten Hochdruckdampf. In beiden Fällen muß der Dampf auf nahezu Atmosphärenspannung gebracht werden. Man hat nun an der Eintrittsstelle des Dampfes in dem Hohlraum Düsen angebracht, um den Dampf in geeigneter Richtung und mit größerer Geschwindigkeit zu führen. Dabei expandiert der Dampf bis in das Naßdampfgebiet und kommt somit in feuchtem Zustand `-in den Hohlraum. In der Abscheidekämmer herrscht meist ein Dampfteildruck der zu reinigenden Brüden von max. 0,59 ata, entsprechend 85° C. Die im Brüdenraum befindliche Luft muß nun außer denn Brüdendampf auch noch den eingeblasenen Dampf tragen, d. h. der Dampf erfährt eine Abkühlung bis etwa über 85° C. Bis zum Austritt des Dampfes aus der Schutzhülse des Isolators kann also der Druck stetig abnehmen, d. h. die Dampftemperaturen werden roo bis 85° sein. Dabei muß sich nun ein Teil des Dampfes kondensieren, da ja außerhalb der Schutzhülse nur 85° herrschen. Diese Kondensationserscheinung kann zu Überschlägen Veranlassung geben.
  • Bläst man an Stelle des Dampfes Luft in den Isolator, so kann, falls die Luft aus einer Preßluftleitung genommen wird, ebenfalls starke Abkühlung der Luft durch Expansion in der Düse eintreten. Diese Luft nimmt nun in der Ummantelung des Isolators Wasserdampf aus dem Brüdengemisch auf und wird sich erst allmählich bis zur Taupunkttemperatur erwärmen. Diese Erwärmung hat aber folgerichtig eine Kondensationserscheinung der in den Brüden enthaltenen Wasserdämpfe zur Folge, wodurch ebenfalls feuchte Beschläge auftreten. Nimmt man zur Belüftung vorgewärmte Luft, so wird dieser Nachteil teilweise behoben. Es tritt dann aber auf alle Fälle eine Sättigung der eingeblasenen Luft im Zwischenraum der Ummantelung auf. Dies bedingt auch das Mitwandern von Staub in den Hohlraum, was man aber gerade vermeiden will. Daß eine erhöhte Einblasegeschwindigkeit diesem Umstand nichtabhelfen'kann, zeigen folgende Zahlen Eingeblasene Luft . . . . . . . . . 85° C Dampfteildruck entsprechend 2o° Taupunkt..... . .... . 0,0235 ata Brüdentemperatur . . . . . . . . . 85° C Dampfteilspannung . . ... .. . 0,59 ata Infolge dieses Partialdruckunterschiedes reichert sich natürlich die Einblaseluft mit Wasserdampf bis zur Sättigung an. Bei diesem Vorgang wird Staub in den Umhüllungsraum hineingetragen.
  • Der Zweck der Erfindung ist nun, diesem Übelstand abzuhelfen, und zwar soll sowohl das durch teilweises Eindringen der zu reinigenden Brüden bedingte Einwandern von Staub in die Kammer wie das Auftreten von Kondensationserscheinungen in ihr verhindert werden. Es kommt darauf an, daß in den Isolator ein Dampfluftgemisch eingeblasen wird, für das derselbe Taupunkt gilt, der den im Abscheideraum befindlichen Brüden eigentümlich ist. Hierbei muß die Temperatur des Dampfluftgetnisches entweder dem Taupunkt der Brüden entsprechen oder aber höher liegen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke schematisch in- einem Beispiel dargestellt. i bedeutet einen Hochspannungsisolator, der durch das Mauerwerk 2 den Hochspannungsleiter 3 in den Gas- oder Brüdenraum 4 einführt. Den Isolator umgibt die Ummantelung 5. Durch die Stellen 6 wird Heißluft desselben Taupunkts eingeblasen, den die in der Kammer q. befindlichen Brüden haben, wodurch vermieden wird, daß diese einströmende Luft Wasserdampf aufnimmt bzw. Brüden in den Raum zwischen i und 5 eindringen. Die Einführung der durch Rohrleitung 7 zugeleiteten erwärmten, gegebenenfalls gesättigten Luft kann auch anders als gezeichnet sein. Die Herstellung des Dampfluftgemisches von dem erforderlichen Taupunkt kann unter Zuhilfenahme von Meßdüsen durch Einblasen eines bestimmten Dampfgewichtes in Luft und die Erwärmung der Luft bzw. des Gemisches mittels elektrischer Heizdrähte erfolgen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Isolationsschutz für die Hochspannungsisolatoren elektrischer Gasreinigungsanlagen, insbesondere für die Braunkohlenbrikettindustrie, mit Ummantelung des in den Abscheideraum ragenden Teils des Isolators, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ummantelung ein vorgewärmtes Dampfluftgemisch vom Taupunkt der in der Abscheidekammer befindlichen Gase, insbesondere Brüden, geblasen wird, wobei die Temperatur des eingeblasenen Dampfluftgemischeshöher als die in der Kammer herrschende Gastemperatur sein kann.
  2. 2. Isolationsschutz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung des Dampfluftgemisches von geeignetem Taupunkt durch Einblasen eines bestimmten Dampfgewichtes in die Luft durch Meßdüsen vorgenommen wird und die Beheizung der Luft bzw. des Gemisches mittels elektrischer Heizdrähte erfolgt.
DEM100132D 1927-06-19 1927-06-19 Isolationsschutz fuer Hochspannungsisolatoren elektrischer Gasreinigungsanlagen, insbesondere fuer die Braunkohlenbrikettindustrie Expired DE463528C (de)

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DE (1) DE463528C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746303C (de) * 1937-11-20 1944-07-21 Patentverwertung Einrichtung zum Einfuehren der Hochspannung in gaserfuellte Raeume, insbesondere in Elektrofilter
DE1093447B (de) * 1959-07-28 1960-11-24 Metallgesellschaft Ag Vorrichtung zur Verhinderung einer zur Verschmutzung fuehrenden Wirbelbildung bei der Belueftung von Isolatoren in elektrischen Gasreinigungs- oder Emulsionstrennungsanlagen
DE1112500B (de) * 1957-08-23 1961-08-10 Georg Ronge Einrichtung, insbesondere in Gasreinigungsanlagen zur Verhinderung der Beschmutzung und Befeuchtung von Hochspannungs-elektroden
EP0010784A1 (de) * 1978-10-27 1980-05-14 Metallgesellschaft Ag Vorrichtung und Verfahren zur Verhinderung einer zur Verschmutzung führenden Wirbelbildung bei der Belüftung von Isolatoren in Elektrofiltern
US4743277A (en) * 1985-03-27 1988-05-10 Metallgesellschaft Ag Isolated feedthrough

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