DE460355C - Einrichtung zum fortlaufenden Breit-Nass-Behandeln, insbesondere zum Phosphatieren von Seidengeweben - Google Patents
Einrichtung zum fortlaufenden Breit-Nass-Behandeln, insbesondere zum Phosphatieren von SeidengewebenInfo
- Publication number
- DE460355C DE460355C DER67843D DER0067843D DE460355C DE 460355 C DE460355 C DE 460355C DE R67843 D DER67843 D DE R67843D DE R0067843 D DER0067843 D DE R0067843D DE 460355 C DE460355 C DE 460355C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drum
- phosphating
- fabric
- phosphate bath
- wet treatment
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 title claims description 16
- 238000011282 treatment Methods 0.000 title claims description 10
- 229910019142 PO4 Inorganic materials 0.000 claims description 7
- 238000007654 immersion Methods 0.000 claims description 7
- NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-K phosphate Chemical compound [O-]P([O-])([O-])=O NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-K 0.000 claims description 7
- 239000010452 phosphate Substances 0.000 claims description 7
- 238000005406 washing Methods 0.000 claims description 7
- 210000001520 comb Anatomy 0.000 claims description 3
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 6
- NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-N Phosphoric acid Chemical compound OP(O)(O)=O NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 2
- 239000008233 hard water Substances 0.000 description 2
- 239000008234 soft water Substances 0.000 description 2
- 229910000147 aluminium phosphate Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000036461 convulsion Effects 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 238000009963 fulling Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 230000037303 wrinkles Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
- D06B3/10—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
- D06B3/16—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics in superimposed, i.e. stack-packed, form
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
- Einrichtung zum fortlaufenden Breit-Naß-Behandeln, insbesondere zum Phosphatieren von Seidengeweben. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum fortlaufenden Breit-Naß-Behandeln, insbesondere zum Phosphatieren von Seidenge«-eben. unter Anwendung aufeinanderfolgender verschiedener Behandlungsbäder und einer durch ein endloses Band angetriebenen Eintauchtrommel für die Einlagerung der Gewebe in Faltenforen.
- Es ist bereits bekannt, bei Vorrichtungen zum Breit-N aß-Behandeln von Geweben diese in Falten zu legen und im gefalteten Zustande zu behandeln, um größere Gewebelängen auf einmal oder das einzelne Gewebestück für fingere Zeit unter den Einfluß des Behandlungsl:ades zu bringen.
- Dies ist bisher durch Anordnung besonderer - Falteinrichtungen, z. B. Walkwalzen, Schwingfalter o. dgl., geschehen, welche aber die Bewegungsteile und den Raumbedarf der Maschine zum Breit-N aß-Behandeln vermehren, die Anschaffungskosten erhöhen und die Bedienung erschweren.
- Nach der Erfindung wirc1 für das Falten des Gewebes ein bei der Maschine schon vorhandener Teil, und zwar die zwischen den Vorrichtungen zum Vorwaschen und zum Fertigwaschen im Phosphatbad angeordnete Eintauchtrommel, benutzt, indem sie in bestimmter Weise bewegt, und zwar absatzweise so gedreht wird, daß das Gewebe in regelmäßigen Zwischenräumen in Reihen von Falten, die sich in dem Phosphatbad frei ausdehnen und zusammenziehen können, gelegt wird. Die Faltenlegung des Gewebes ist also in einfacher und sicherer Weise erzielt, und zwar gleichmäßig auf jede gewünschte Faltenlänge entsprechend der Dauer der Absätze, auf «-elche die Bewegung der Eintauchtrommel eingestellt ist.
- Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der INiaschine gemäß der Erfindung. Abb. i ist ein Längsschnitt durch. die ganze Maschine, Abb. -a eine Draufsicht und Abb.3 eine Einzelheit des Getriebes der Trommel für die Phosphatierung.
- Die Maschine enthält eine Zuführungsrolle a, ein gebogenes Anlegerohr b, dann einen zweiten Zylinder c, unter dem zwei Spritzrohre c" und eine Trommel liegen, deren Umfang aus Stäben c! besteht. Diese Trommel ist lose auf ihrer Achse, und gleichachsig zu ihr sind Spritzrohre e angeordnet, aus denen hartes Wasser spritzt. Über dieser Trommel sind zwei Waschrohre e' angebracht, die mit weichem Wasser gespeist werden- und zwischen denen der zu behandelnde Stoff hindurchläuft. Über diesen Rohren sind ein Zvlinder f und zwei Rollen h, h' befestigt, die durch ein Gegengewicht h" gegeneinandergepreßtwerden.
- Der Rahmen der Maschine trägt einen Behälter i zum Phosphatieren, in dem eine Trommel angeordnet ist, die aus über gleichachsige Stäbe i' gespannter Leinwand besteht. Diese Trommel wird durch ein endloses Band k mitgenommen, das auf Zylindern k1, k2, k3, k4, k', k6 geführt wird und mittels zweier Ketten, die an seinem Rande befestigt sind, durch Zahnräder angetrieben wird. Über dem Zylinder k1 ist eine Rolle L und ein durchlochtes Rohr l' angeordnet, das zum Ausspritzen der Phosphatlösung dient. Auf der Rolle l befinden sich ringförmige Rillen, in welche Kämme 11 oder andere Mittel eingreifen, um den Stoff loszulösen. Zwischen den beiden Rollen L und kB sind ein gebogenes Anlegerohr l" und zwei Rollen na, in' angeordnet, die durch ein Gegengewicht aneinandergepreßt werden. Der Rahmen trägt noch einen Waschbehälter n mit zwei Abteilungen, -in dessen unterem Teile OOuerrillen n unter anderen Rollen u ' liegen, die sich außerhalb des Behälters befinden.
- Über der linken Seite des Behälters n sind zwei Waschrohre zag und zwei Zylinder o, ö' angeordnet. Letztere liegen über einem Trog r, der die Säure enthält und unten eine Rolle r' trägt. Oben ist eine Rolle r" angebracht, und dann folgt ein Streckzylinder r2.
- Wie Abb. 3 zeigt, wird durch die Drehung des Zylinders k6 das endlose Band k bewegt. Diese Drehung wird durch eine Rolle s veranlaßt, welche absatzweise von einem Hebel t durch ein Exzenter u auf der Achse der Rollein' betätigt wird. Die langsame Drehung des Exzenters geschieht durch Zahnräder u', 2-a" und v, v'. Die Preß- und Zugzylinder der Maschine werden durch eine Reihe von Kegelrädern, welche in Abb. 2 zu erkennen sind, angetrieben.
- Aus Abb. i ist erkennbar, daß der Stoff z von der Trommel rz abgenommen und durch das gebogene Rohr b auf einen zweiten Zylinder c geleitet wird. Er läuft dann über die Trommel d, wo er durch die Spritzrohre c', e mit hartem Wasser getränkt wird. Nach dem Ablaufen von der Trommel d wird der Stoff durch zwei Spritzrohre e' mit weichem Wasser bespült. Der Stoff läuft dann mit gleichmäßiger Geschwindigkeit weiter über den Zylinder 1, von dessen Umfang er mit Hilfe der Kämme l2 ständig abgehoben wird. Infolge der absatzweisen Bewegung der Trommel i' legt sich ],ei jedem Stillstand derselben der Stoff in einer Falte auf den Trommelumfang auf, derart, daß die ständige Ruckbewegung der Trommel eine Reihe übereinanderliegender Falten w' bildet, die zwischen dem endlosen Bande h und der Tromniel i' gehalten werden. Daraus ergibt sich ein- freies Eintauchen in das Phosphatbad, dessen Dauer der Geschwindigkeit der Trommel i entspricht. Durch Veränderung der Zahnradübersetzung auf dem Exzenter kann man nach Belieben die Geschwindigkeit der Trommel i wechseln.
- Durch das durchlochte Rohr l' wird der Stoff z mit einer phosphorsauren Lösung bespritzt, läuft dann aus -dem Behälter l über ein Führungsrohr l", um hierauf zwischen den Rollen m, n gepreßt und in das Waschbad des Behälters n mit seinen zwei Abteilungen gezogen zu werden.
- Beim Austritt aus dem letzteren wird er durch zwei durchlochte Rohre n2 abgespült und dann in das Säurebad des Behälters y getaucht, worauf er in Falten für weitere Behandlungen abgelegt wird.
- Die Maschine ist für alle Prozesse zum Breit-Naß-Behandeln von Stoffen anwendbar und kann mit einer beliebigen Anzahl von Bädern mit absatzweise bewegten Trommeln versehen werden, deren Drehgeschwindigkeit der für das Eindringen der Arbeitsflüssigkeiten benötigten Zeit entsprechen muß.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum fortlaufenden Breit-Naß-Bebandeln, insbesondere zum Phosphatieren von Seidengeweben, unter Anwendung von aufeinanderfolgenden verschiedenen Behandlungsbädern und einer durch ein endloses Band angetriebenen Eintaucbtr ommel für die Einlagerung der Gewebe in Faltenform, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Vorrichtungen zum Vorwaschen (d, e) und zum Fertigwaschen (n, rat, y) im Phosphatbad (i) angeordnete Eintauchtrommel (i") durch das endlose Band (k) absatzweise so gedreht wird, daß die Gewebe in regelmäßigen Zwischenräumen in Reihen von Falten, die sich in dem Phosphatbad frei ausdehnen und zusammenziehen können, gelegt werden.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die absatzweise Bewegung des endlosen Antriebsbandes (k) für die Eintauchtrommel (a1) durch einen von einer Exzenterscheibe (u) angetriebenen und auf eine Schaltvorrichtung (s) für eine (k') der Führungswalzen (hl, k2, k3, h4, k5, kg) für das Antriebsband (k) wirkenden Schalthebel (t) erfolgt.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Seidengewebe von der ringförmig gerillten Ab-Legerolle (l) zum gleichförmigen Zuführen desselben zur Eintauchtrommel (il) in Phosphatbad (i) durch in die ringförmigen Rillen eingreifende Kämme (l2) abgelöst wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR460355X | 1925-09-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE460355C true DE460355C (de) | 1928-05-29 |
Family
ID=8901654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER67843D Expired DE460355C (de) | 1925-09-19 | 1926-06-11 | Einrichtung zum fortlaufenden Breit-Nass-Behandeln, insbesondere zum Phosphatieren von Seidengeweben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE460355C (de) |
-
1926
- 1926-06-11 DE DER67843D patent/DE460355C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE524094C (de) | Vorrichtung zum Breitnassbehandeln von Geweben | |
| DE351702C (de) | Vorrichtung zur fortlaufenden Nassbehandlung breit gefuehrter Gewebe u. dgl. in mehreren Baedern | |
| DE2051425A1 (de) | Zugvorrichtung und Verfahren zum Ziehen nassen Stoffes | |
| DE460355C (de) | Einrichtung zum fortlaufenden Breit-Nass-Behandeln, insbesondere zum Phosphatieren von Seidengeweben | |
| DE480937C (de) | Einrichtung zum Erschweren (Pinken, Phosphatieren und Wasserglasbehandlung) von Seidengeweben | |
| DE2014867A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Mercerisieren von Wirkwaren | |
| DE721865C (de) | Kettenwirkmaschine mit Warenbreithaltevorrichtung | |
| DE882285C (de) | Vorrichtung zur Behandlung kuenstlicher Faeden | |
| DE488928C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum fortlaufenden Breit-Nassbehandeln, insbesondere zum Impraegnieren, Faerben und Belaugen beim Mercerisieren von Geweben | |
| DE469838C (de) | Vorrichtung zum Mercerisieren von Garn in Form breitgefuehrter Webketten | |
| DE111370C (de) | ||
| DE559829C (de) | Kettenlose Gewebe-Mercerisiermaschine | |
| DE1610915C3 (de) | Verfahren zum Imprägnieren weitmaschiger textiler Gewebe und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE598877C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung mehrlagiger Textilstoffe aus Pflanzenfasern | |
| DE518309C (de) | Spannrahmen zum Nassbehandeln von in Zickzackform einseitig aufgenadelten Geweben | |
| DE420350C (de) | Vorrichtung zum Behandeln von Faeden, insbesondere Kunstseidenfaeden, in fortlaufenden Arbeitsgang | |
| DE339817C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Weichmachen von Geweben in Strangform durch Waschen und Pressen in Strangwaschmaschinen | |
| DE203076C (de) | ||
| DE2511192A1 (de) | Verfahren zur bildung von zu merzerisierenden straengen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE515383C (de) | Kettengarndruckmaschine mit verstellbaren Garnfuehrungstrommeln | |
| AT227218B (de) | Anlage zur Naßbehandlung von Textilfasern u. dgl. | |
| DE650103C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Faerben und Appretieren von Garnstraehnen | |
| DE2751995A1 (de) | Vorrichtung zum vor- und nachbehandeln einer textilbahn, insbesondere eines gewirkes oder gestrickes | |
| DE2823530A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum nassbehandeln einer warenbahn | |
| DE2221679A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Textilstoffen in einem Behandlungsbad |