DE458527C - Vorrichtung zum Abdichten von Anker-, Decken-, Stehbolzen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Abdichten von Anker-, Decken-, Stehbolzen u. dgl.

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DE458527C
DE458527C DEM93003D DEM0093003D DE458527C DE 458527 C DE458527 C DE 458527C DE M93003 D DEM93003 D DE M93003D DE M0093003 D DEM0093003 D DE M0093003D DE 458527 C DE458527 C DE 458527C
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bolts
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sealing anchor
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DEM93003D
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HANNS MUELLER DR ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B7/00Steam boilers of furnace-tube type, i.e. the combustion of fuel being performed inside one or more furnace tubes built-in in the boiler body
    • F22B7/16Component parts thereof; Accessories therefor, e.g. stay-bolt connections

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abdichten von Anker-, Decken-, Stehbolzen u. dgl. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Abdichten von Anker-, Decken-, Stehbolzen u. dgl. Es war bislang üblich, zum Abdichten von Stehbolzen, sofern dieses durch Rufweiten der Gewindeenden in das zugehörige Muttergewinde erreicht werden sollte, entweder zylindrische oder kegelige Dorne mit kugelförmigem Angriff gemäß den Abb. z und 2 anzuwenden. Die Dorne werden in die hohlgewalzten oder an den Gewindeenden mit einer Höhlung versehenen Bolzen von Hand oder mit der Maschine eingeschlagen. Anstatt des völlig zylindrischen Dornes mit kugelförmiger Abrundung wird häufig auch ein sogenannter Eicheldorn der aber in der Wirkung mit dem zylindrischen übereinstimmt.
  • alle diese Verfahren erreichen die angestrebte Dichtung tatsächlich sehr unvollkommen und schädigen dabei den Stehbolzen selbst bei großer Bildsamkeit des Bolzenbaustoffe s so sehr, daß er den hohen Betriebsbeanspruchungen nicht gewachsen bleibt. Außerdem rufen sowohl der zylindrische wie der kegelige Dorn infolge der Eigenart der Baustoffverdrängung eine starke Längung des Bolzens hervor, die mit einer unzulässigen Verspannung der Kesselwände verbunden ist. Der kegelige Dorn hat daneben noch die unangenehme Eigenschaft, den Bolzenkopf über die Gewindelänge ungleichmäßig aufzuweiten, was von ungünstigem Einfluß für das Dichthalten des Bolzens im Betriebe ist. Dabei verlangen die gesamten Verfahren einen im Verhältnis zur Aufdornwirkung sehr hohen Kraftbedarf; ihr Wirkungsgrad ist also gering.
  • Um alle diese Mängel zu beseitigen, bildet die vorliegende Erfindung die Dorne zum Rufweiten der Gewindeenden parabolisch oder angenähert parabolisch aus und erzielt die Dichtung durch Eintreiben eines oder mehrerer Dorne dieser Form von entsprechend zunehmenden Durchmessern. Die Bolzen selbst «erden im Gewindedurchmesser etwas geringer gehalten als das zugehörige Muttergewinde, um sie von Hand leicht einschrauben zu können, ohne daß Gefahr besteht, daß der Bolzenschaft verdreht oder die Gewinde durch zu großen Reibungswiderstand verletzt werden. Die grundsätzliche Dornausbildung und die Arbeitsweise ist in den Abb. 3 bis 5, zum Teil in vergrößertem Maßstabe, dargestellt. Die aufzuweitenden Bolzen sind mit einem ebenfalls parabolischen, aber kleineren Preßdorn vorgepreßt.
  • Die Vorteile des Parabeldornes gegenüber den obengenannten Dornformen sind in praktischen Großversuchen erwiesen, ergeben sich aber auch schon aus folgenden theoretischen Cberlegungen: Bei allen Verfahren soll durch eine axial gerichtete Kraft eine radiale Wirkung - das Rufweiten des Gewinderinges - erzielt werden.
  • Beim zylindrischen und beim eichelförmigen Dorn ist die wirksame Dornfläche durch den Teil rq-b der vorderen, kugelförmigen Kuppe gekennzeichnet (Abb. z). Da diese Ringfläche sehr klein ist, ist der spezifische Druck, der von der Axialkraft herrührt, sehr groß, und es findet eine starke axiale Verdrängung des Bolzenbaustoffes statt. Der Baustoff wird hauptsächlich nach vorn geschoben, da die radiale Umlenkung zu plötzlich vor sich geht. Dadurch entsteht eine starke Stauchung des im Sinne der Kraftwirkung vor dem Gewindeende liegenden Baustoffes. Dort liegt aber der für die Betriebsbeanspruchung maßgebliche gefährliche Biegequerschnitt, und da die Beanspruchung in der Richtung dauernd wechselt, ist eine schnelle Ermüdung und schließlich ein Bruch des Bolzens die Folge.
  • Beim kegeligen Dorn (Abb. z) wird die wirksame Dornfläche ebenfalls durch den Teil a-b der kugelförmigen Kuppe und daran anschließend durch eine Kegelfläche b-c mit unveränderlicher Steigung gebildet. Im Anschluß an die Wirkung des ersten Teiles ist die weitere Baustoffumlenkung durch die konstante Steigung des Kegels bestimmt. Das ist ungünstig, weil mit zunehmender Aufweitung die zulässige bildsame Verformung sinkt. Hier findet daher eine noch stärkere Stauchung der gefährlichen Zone statt als beim zylindrischen und eichelförmigen Dorn.
  • Bei dem der Erfindung zugrunde liegenden parabolischen Dorn wird gemäß Abb. 3 bis 5 die den Baustoff verdrängende Kuppe durch die ganze wirksame Dornfläche gebildet, Sie hat die Eigentümlichkeit, daß ihre Krüminung, die die Baustoffumlenkung bestimmt, nach hinten zu stetig abnimmt. Infolgedessen verringert sich mit fortschreitender Aufweitung die spezifische Durchmesserzunahme, d.h. dieDürchmesserzunahme, bezogen auf die Längeneinheit des zurückgelegten Dornweges. .So entsteht eine ganz allmähliche Umlenkung des Bolzenbaustoffes längs der gesamten wirksamen Dornfläche. Bei geringstem Eintrittswiderstand wird die wirksamste Aufweitung bei nahezu unmerklicher Bolzenlängung erreicht. Die Bolzen werden bei geeigneter Wahl des Dorndurchmessers nicht über das zulässige Maß beansprucht, und die Dorne brechen wegen des geringeren Widerstandes nicht so leicht wie die bisher bekannten Dornformen. Auch das Lösen der Dorne mit einem sogenannten Gabelhebel gestaltet sich leichter als bei den erwähnten zylindrischen, eichelförmigen und kegeligen Dornen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abdichten von Anker-, Deckeng, Stehbolzen u. dgl. mit Aufweitung des Bolzengewindeteiles durch nacheinander erfolgendes Eintreiben mehrerer im -Durchmesser zunehmender Dorne in entsprechende Ausnehmungen des Bolzenkopfes, dadurch gekennzeichnet, daß die Dorne die Form eines gegebenenfalls abgekappten Paraboloids oder eines diesem angenäherten Drehkörpers aufweisen.
DEM93003D 1926-01-17 1926-01-17 Vorrichtung zum Abdichten von Anker-, Decken-, Stehbolzen u. dgl. Expired DE458527C (de)

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