DE458182C - Verfahren zur Herstellung kuenstlicher Blumen aus Seidenkokons - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kuenstlicher Blumen aus Seidenkokons

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DE458182C
DE458182C DES81145D DES0081145D DE458182C DE 458182 C DE458182 C DE 458182C DE S81145 D DES81145 D DE S81145D DE S0081145 D DES0081145 D DE S0081145D DE 458182 C DE458182 C DE 458182C
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cocoons
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silk cocoons
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silk
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G1/00Artificial flowers, fruit, leaves, or trees; Garlands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung künstlicher Blumen aus Seidenkokons. Die bisherige Herstellung künstlicher Blumen aus Seidenkokons erfolgte in der Weise, daß die Kokons aufgeschnitten und auf Stiele aufgesteckt wurden. Diese Herstellungsart künstlicher Blumen hat den Nachteil, daB ihnen das natürliche Aussehen fehlt und die Mannigfaltigkeit der nachzubildenden Blumen gering ist. Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die Seidenkokons je nach der Stärke der Gesamtschicht in einzelne Schichten gespalten und letztere erst zu Blütenblättern zugeschnitten und dann zu den verschiedensten Blumen zusammengestellt werden. Um die Spaltung zu ermöglichen, werden die Kokons mit einer aus 96prozentigem Spiritus bestehenden Lösung auf die Dauer von etwa 3 bis ¢ Stunden behandelt. Nach dieser Behandlung «-erden die Kokons durchgeschnitten und entweder von Hand oder auf mechanischem Wege in eine je nach der Stärke der Gesamtschicht wechselnde Zahl von Schichten gespalten.
  • Sofern nicht die natürlichen Farben der Kokons beibehalten werden sollen, werden sie mit Alininbeizen gefärbt, deren Farbe der nachzubildenden Blume angepaßt wird.
  • Anderseits können die zugeschnittenen Blütenblätter auch mit einer Stickerei versehen werden, die den verschiedenen, entsprechend abgetönten Farben natürlicher Blumen angepaßt ist. Hierbei dürfen die Seidenkokons in nicht zu dünne Schichten gespalten werden. Bei Kokons von verhältnismäßig geringer Wandstärke erfolgt die Bestickung ohne weitere Spaltung der Kokons.
  • Die nach dem erläuterten Verfahren gearbeiteten Waren haben einen ausgeprägten Seidenglanz, das natürliche Aussehen der nachzubildenden Blumen und eine Färbung von großer Haltbarkeit und Wetterbeständigkeit. Außerdem ist durch dieses Verfahren die Verwendung und wirtschaftliche Ausnützung auch minderwertiger Seidenkokons ermöglicht, die sich für die Seidengewinnung als ungeeignet erweisen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung künstlicher Blumen aus Seidenkokons, dadurch gekennzeichnet, daß die Seidenkokons mit hochprozentiger Alkohollösung behandelt und je nach der Stärke der Gesamtschicht in einzelne Schichten gespalten werden, aus denen die Blütenblätter hergestellt «-erden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kokons mit Alininbeizen gefärbt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blütenblätter bestickt werden.
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