DE458169C - Gamasche - Google Patents

Gamasche

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Publication number
DE458169C
DE458169C DEK96601D DEK0096601D DE458169C DE 458169 C DE458169 C DE 458169C DE K96601 D DEK96601 D DE K96601D DE K0096601 D DEK0096601 D DE K0096601D DE 458169 C DE458169 C DE 458169C
Authority
DE
Germany
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gaiter
rubber
openings
holes
stocking
Prior art date
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Expired
Application number
DEK96601D
Other languages
English (en)
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NEUE GUMMIGAMASCHEN GmbH
Original Assignee
NEUE GUMMIGAMASCHEN GmbH
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Publication date
Priority to DEK96601D priority Critical patent/DE458169C/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D17/00Gaiters; Spats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Socks And Pantyhose (AREA)

Description

  • Gamasche. Die Erfindung betrifft eine Gamasche, die in bekannter Weise aus dünnem Gummi oder Gummistoff hergestellt ist, so daß sie das rein und den Fuß vor Nässe und Schmutz schützt und sich abwaschen läßt. Ein Nachteil der bekannten Gummigamasche ist der, daß sie zur Herbeiführung einer Ventilation mit wenn auch nur kleinen Öffnungen versehen ist. Nicht nur Nässe dringt durch diese kleinen, dauernd offenen Löcher der Gamasche ein, sondern insbesondere Schmutz, und die zarten Strümpfe sind bei schlechtem Wetter schon nach kurzem Tragen der Gamasche hinter den in der Gamasche angeordneten Löchern mit Schmutzflecken behaftet.
  • Gemäß der Erfindung sollen diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß die Durchbrechungen als Löcher von solcher Feinheit ausgebildet sind, daß .ein Luftdurchlaß durch sie nur bei der durch die beim Tragen der angelegten Gamasche auftretenden Spannungen herbeigeführt wird. Die Löcher werden also nicht durch Ausstanzen von Gamaschens,toff gebildet, sondern der Gummistoff wird, gegebenenfalls, noch vor seiner Verarbeitung zur Gamasche, z. B. durch Einstechen mit dünnen Nadelspitzen, luftdurchlässig gemacht. Durch dieses Einstechen werden Öffnungen als solche, die ständig offen sind, überhaupt nicht gebildet. Es entstehen zwar kleine Öffnungen; diese sind aber nur so lange offenstehend, solange sich die Nadelspitze im Gummistoff befindet. Sobald sie den Gummistoff verlassen hat, schließen sich die Öffnungen wieder, d. h. sie sind nicht sichtbar. Durch das Bewegen des Beines und Fußes und z. B. durch Ausdehnen una Wiedererschlaffen der Bein- und Fußmuskeln und -sehnen spannt sich der Gummistoff und 'zieht sich wieder zusammen, und die Löcher öffnen sich vorübergehend ein wenig und schließen sich wieder. Dieses vorübergehende Öffnen und Schließen wirkt gewissermaßen blasebalgartig und bewirkt vollkommen, die Ausdünstungsluft der Haut herauszulassen und frische Luft aufzunehmen. Die Löcher öffnen sich aber nicht so weit, daß Nässe und Schmutz von außen her eindringen und an den Strumpf gelangen kann.
  • Die Zeichnung zeigt eil Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar eine aus dünnem Gummistoff hergestellte Gamasche, die mit sehr feinen Löchern verseben ist, in Seitenansicht.
  • Die aus dünnem Gummi hergestellte Gamasche i ist unten mit den Verstärkungsrändern z und oben mit dem Verstärkungsrand 4 versehen. Unten ist ein starker Steg 3 eingesetzt, der den Stiefel vor dem Absatz untergreift. Auf der einen Seite ist die Gamasche der Länge nach aufgeschnitten. Die entstandenen Verschlußränder 5 sind mit Verstärkungen versehen, an denen die Verschlußmittel 6, z. B. Druckknöpfe, befestigt sind.
  • Gemäß der Erfindung ist der Gummistoff, aus dem die Gamasche i hergestellt ist, mit kleinen Dunstöffnungen 7 durchsetzt. Diese Öffnungen sind z. B. durch Einstechen von dünnen Nadelspitzen hergestellt und so klein, daß erst nach der mäßigen Spannung des Stoffes beim Tragen die Ausdünstung des Beines hindurchgelangen kann; jedoch sind sie zu klein, als daß von außen her Nässe oder Schmutz den Strumpf berühren.
  • Der Gummistoff .kann auf seiner Innenseite mit einem wärmenden Überzug aus Trikotgewebe o. dgl. versehen sein:. Damit die eingenieteten Druckknöpfe o,. dgl. finit ihren auf dem Florstrumpf aufliegenden, etwa durch Schweiß oxydierten Nieträndern den Strumpf nicht beschmutzen, kann auf dem die Knöpfe tragenden Verschlußrande auf der Anliegefläche des Strumpfes innen ein jene Nietränder überdeckender Schutzstreifen aus Gummistoff o. dgl. aufgebracht sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Gamasche aus dünnem Gummi, Gummistoff o. dgl. mit Duxchbrechungen für den Luftdurchlaß, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen als Löcher (7) ton solcher Feinheit ausgebildet sind, daß :ein Luftdurchlaß durch sie nur durch die beim Tragen der Gamasche auftretenden Spannungen herbeigeführt wird.
DEK96601D 1925-11-05 Gamasche Expired DE458169C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK96601D DE458169C (de) 1925-11-05 Gamasche

Applications Claiming Priority (2)

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DEK96601D DE458169C (de) 1925-11-05 Gamasche
DE261005X 1925-11-05

Publications (1)

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DE458169C true DE458169C (de) 1928-03-31

Family

ID=25770184

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DEK96601D Expired DE458169C (de) 1925-11-05 Gamasche

Country Status (1)

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DE (1) DE458169C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918467C (de) * 1951-05-16 1954-09-27 Heinrich E Abel Verfahren zur Herstellung von kaschierten Textilstoffen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE918467C (de) * 1951-05-16 1954-09-27 Heinrich E Abel Verfahren zur Herstellung von kaschierten Textilstoffen

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