DE458048C - Vorrichtung zum Offenhalten des Munds, insbesondere zur Freilegung und Trockenhaltung der Zaehne - Google Patents

Vorrichtung zum Offenhalten des Munds, insbesondere zur Freilegung und Trockenhaltung der Zaehne

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DE458048C
DE458048C DEG69034D DEG0069034D DE458048C DE 458048 C DE458048 C DE 458048C DE G69034 D DEG69034 D DE G69034D DE G0069034 D DEG0069034 D DE G0069034D DE 458048 C DE458048 C DE 458048C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/90Oral protectors for use during treatment, e.g. lip or mouth protectors

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Offenhalten des Munds, insbesondere zur Freilegung und Trockenhaltung der Zähne. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Offenhalten des Munds, insbesondere zur Freilegung und Trockenhaltung der Zähne mit Zahnstützen und hohl ausgebildeten Auflageteilen, und besteht darin, daß sowohl die Zahn- und Lippenstützen als auch die Auflageteile mittels Scharniere gegeneinander v erschwenkbar und die Zahnstützen in ihrer Länge verstellbar sind, so daß sich die Vorrichtung der jeweiligen Form des Munds und des Gebisses leicht anpassen läßt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Aüsführungsformen beispielsweise schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Erfindungsgegenstand der zur Freilegung des unteren Mittelgebisses dient, Abb. a für das obere Mittelgebiß, .i'#bb. 3 und q. für das obere rechte und linke Seitengebiß, Abb. 5 und 6 für das untere rechte und linke Seitengebiß, wobei Abb.5 den Apparat von oben und Abb.6 den Apparat von unten darstellt. In Abb. 6 ist weiter das Schwämmchen ersichtlich, Abb. 7 eine Verwendungsart des Erfindungsgegenstandes gemäß Abb. i und Abb. 8 eine Verwendungsart desselben nach Abb. 5.
  • Der Erfindungsgegenstand gemäß Abb. i besteht aus dem Auflageteil i, der hohl ausgebildet ist. An seiner Unterseite sind Saugöffnungen (in der Zeichnung nicht dargestellt) vorgesehen. An der dem Rachen zugewendeten Seite dieses Auflageteiles ist ein Lappen a vorhanden, der ein Festhalten der Zunge bewirkt, so daß er ein Vorstoßen derselben verhindert. Von der Oberseite dieses hohlen Auflageteiles i gehen entsprechend gekrümmte Röhrchen 3 aus, die durch einen Bügel .4 miteinander verbunden sind. Das freie Ende dieser Röhrchen ist an dem Bügel 4. an Saugschläuche 5 angeschlossen, welche in einen Glasbehälter 6 münden, der mit einer Saugvorrichtung 7 in Verbindung steht. Diese Saugvorrichtung 7 besteht aus einem sich an das Gefäß 6 anschließenden Gummischlauch mit Gummiball.
  • An den Röhrchen 3 befinden sich zwei Zahnstützen 8, die mit weichem Material, z. B. Gummiklappen 9, verkleidet sind. Diese Zahnstützen 8 sind mittels Schrauben in der Höhe verstellbar.
  • Der vordere Teil des Apparates weist den Lippenabhalter io auf, welcher an seinem unteren Teil ebenfalls hohl ausgebildet und mit Saugöffnungen versehen ist. Von diesem hohlen Lippenabhalter io geht ein weiterer Saugschlauch i i zu dem Glasbehälter 6. Dieser Lippenabhalter io ist mittels Gabel 1z und Stellschraube 13 an dem Bügel 4. in der Höhe ver- und feststellbar.
  • Der Bügel 4 selbst ist zweiteilig, so daß sich die beiden Röhrchen 3 samt den Zahnstützen 8 gegeneinander verschwenken lassen. Durch die im Bügel 4 vorhandenen Öffnungen 14 läßt sich der Apparat durch Festschrauben der Stellschraube 13 bzw. Einführen dieser Schraube in die verschiedenen Öffnungen 14 je nach Wunsch dem Munde oder dem Gebisse leicht anpassen.
  • Der in der Mundhöhle aufliegende Aufliegeteil i sowie der untere Teil des Lippenabhalters io sind mit Schwämmchen (Abb. 6) verkleidet, um einesteils das Druckgefühl zu mindern und andernteils einen luftdichten Abschluß um die Saugöffnungen zu bewirken.
  • Zwecks Verwendung dieses Apparates, welcher zur Freilegung der unteren Mittelzähne dient, wird er in die Mundhöhle so weit eingeführt, daß bei zurückgezogener Zunge der Auflageteil i vor diese zu liegen kommt, wobei der Lappen :2 ein Vorstoßen der Zunge verhindert. DieZahnstützen 8 kommen hierbei in die Nähe der oberen Eckzähne zu liegen und stützen dieselben nach unten ab, so daß ein Schließen des Munds nicht möglich ist, wodurch der Patient entlastet ist, da er nicht gezwungen ist, den Mund selbst offen zu halten. Die Unterlippe wird in die vordere, bügelförmige Ausnehmiing der Röhrchen 3 eingeschoben und von dieser ebenfalls fe'stgebalten. Um das Abwärtsdrücken der unteren Lippe zu ermöglichen, wird der Lippenabhalter io auf die Innenseite derselben aufgelegt und infolge der Gabel 12 so weit nach abwärts geschoben bzw. durch die Stellschraube 13 festgestellt, daß die vorderen Mittelzähne vollkommen freiliegen. Der sich auf der Auflagestelle des Teiles i bzw. des Lippenabhalters io ansammelnde Speichel wird teilweise von dem sich an dieser Stelle befindlichen Schwämmchen aufgesaugt, von wo er durch die Saugvorrichtung 7 in das Glasgefäß 6 abgesaugt werden kann.
  • In der Abb. 2 ist eine Ausführung des Apparates für das obere Mittelgebiß dargestellt. Derselbe besteht aus dem Aufliegeteil 15, der ebenfalls hohl ausgebildet und mit Saugöffnungen 16 versehen ist. An seiner Vorderseite besitzt dieser Teil 15 einen Lappen 17, ,v elcher ein Herabfallen der Oberlippe verhindert, d. h. dieselbe hochhält. Von diesem hohlen Auflageteil gehen Saugschläuche 5 aus, die in das Glasgefäß 6 münden.
  • An beiden Enden dieser hohlen Teile 15 sind in der Höhe durch Schrauben verstellbare Zahnstützen 8 vorhanden, die mit Gummikappen A versehen sind. Zwecks Gebrauches dieses Apparates wird er, nachdem der Teil 15 mit einem Schwämmchen umkleidet ist, zwischen die Oberlippe und das obere Mittelzahnfleisch eingeschoben, wobei der Lappen 17 ein Hochhalten der Oberlippe bewirkt. Die Stützen 8 kommen hierbei in die Nähe der unteren Eckzähne zu liegen und stützen dieselben ab.
  • In den Abb. 3 und 4 ist eine Ausführungsform des Apparates für die oberen Seitenzähne dargestellt. Diese Ausführungsform gleicht dem Apparat gemäß Abb. 2 und besitzt ebenfalls einen hohlen Auflageteil 15, der zwischen die Innenseite der Wange und das seitliche äußere Zahnfleisch eingeschoben wird. Der Speichel wird durch die Saugöffnungen 16 in den Schlauch 5 abgesaugt. Der Lappen 17 verhindert ein Herabfallen des seitlichen Teiles der Lippe und Wange, d. h. er hält Lippe und Wange hoch. Die Zahnstütze 8 befindet sich nur an einer Seite und wird sich mit ihrer Gummiauskleidung 9 gegen die unteren Zähne stützen. In der Abb. q: ist dieselbe Ausführungsform für die andere Seite des Munds ohne Stütze und ohne Schlauch in Ansicht von unten dargestellt, um den Lappen 17 besser erkennen zu lassen.
  • Für die Freilegung der unteren seitlichen Zähne und der unteren Backenzähne wird die Vorrichtung gemäß Abb. 5 und 6 verwendet. Dieselbe besteht aus zwei gegeneinander sich verschwenkbaren Auflageteilen 18, i9. Diese sind ebenfalls hohl ausgebildet und mit Saugöffnungen versehen. In der Nähe ihres Scharniers 2o ist die eine Zahnstütze 8 mit Gummibelag g vorhanden, welche sich gegen die oberen Zähne stützt. Der Teil 18 kommt zwischen das seitliche Zahnfleisch und die innere Wange zu liegen, wobei ein Lappen 21 ein Vorstoßen der Wange verhindert, so daß er die Wange abhält. Der kleinere Teil i9 liegt zwischen Zunge und dem inneren Zahnfleisch. Der Lappen 22 verhindert hierbei ein Vorstoßen der Zunge. An das Röhrchen 23 wird der übliche Saugschlauch 5 befestigt, welcher in das Glasgefäß 6 mündet. Selbstverständlich sind auch bei dieser sowie bei allen früher beschriebenen Ausführungsformen die Auflageteile mit Schwämmchen 24 (Abb: 6) versehen, um das Druckgefühl zu mildern und einen luftdichten Abschluß um die Saugiffnungen zu bewirken.
  • In den vorher beschriebenen Ausführungsformen sind diese Schwämmchen 24 nicht dargestellt, um besser dieAusbildung derAuflageteile i, io, 15, 18, 22 usw. und die Saugöffnungen 16 erkennen zu lassen.
  • Mit Hilfe dieser Apparate ist es möglich, jedwede Stelle im Munde, d. h. jeden kranken Zahn so freizulegen, daß ein Arbeiten des Zahnarztes leicht ermöglicht wird, ohne den Patienten stark zu belästigen. Durch die Absaugung des sich an den Auflagestellen der verschiedenen Stützen ansammelnden Speichels wird weder der Patient belästigt noch der Arzt selbst beim Arbeiten behindert, so daß dieser Apparat allen an einen solchen gestellten Anforderungen vollkommen entspricht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Offenhalten des Munds, insbesondere zur Freilegung und Trockenhaltung der Zähne, mit Zahnstützen und hohl ausgebildeten Auflageteilen, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Zahn- und Lippenstützen als auch die Auflageteile mittels Scharniere gegeneinander verschwenkbar sind, so daß sich die Vorrichtung der jeweiligen Form des Munds und des Gebisses leicht anpassen läßt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstützen (9) in ihrer Länge verstellbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die hohlen Auflageteile mit den Saugschläuchen verbindenden Röhrchen (3) derart doppelt gekröpft sind, daß sie gleichzeitig starre Zahn- und Lippenstützen bilden. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hohlen Auflageteile mit Schwämmchen o. dgl. verkleidet sind, die einesteils das Druckgefühl mildern und andernteils einen luftdichten Abschluß um die Saugöffnung bewirken.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis .q., dadurch gekennzeichnet, daß die Saugschläuche unter Zwischenschaltung eines Behälters (6) mit einem Saugballen (7) verbunden sind, der nach Bedarf vom Patienten selbst betätigt wird.
DEG69034D 1926-12-24 1926-12-24 Vorrichtung zum Offenhalten des Munds, insbesondere zur Freilegung und Trockenhaltung der Zaehne Expired DE458048C (de)

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