DE454986C - Schaltvorrichtung, insbesondere an Flaschenbehandlungsmaschinen, fuer Drehtische, Trommeln, Zellenring u. dgl. - Google Patents

Schaltvorrichtung, insbesondere an Flaschenbehandlungsmaschinen, fuer Drehtische, Trommeln, Zellenring u. dgl.

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DE454986C
DE454986C DEH111420D DEH0111420D DE454986C DE 454986 C DE454986 C DE 454986C DE H111420 D DEH111420 D DE H111420D DE H0111420 D DEH0111420 D DE H0111420D DE 454986 C DE454986 C DE 454986C
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Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/28Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by splash, spray, or jet application, with or without soaking
    • B08B9/30Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by splash, spray, or jet application, with or without soaking and having conveyors
    • B08B9/32Rotating conveyors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)

Description

  • Schaltvorrichtung, insbesondere an Flaschenbehandlungsmaschinen, für Drehtische, Trommeln, Zellenringe u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine insbesondere für Flascllenbehandlungsmaschinen, z. B. Spritzmaschinen, Bürstmaschinen, Etikettiermaschinen u. dgl., bestimmte Schaltvorrichtung für Drehtische, Trommeln, Zellenringe u. dgl., welche nach jeder Weiterschaltung eine Zeitlang stillstehen sollen. Für die Schaltung solcher Drehtische oder Trommeln sind bereits mit radialen Mitnehmerstiften des Tisches zusammenwirkende und um eine etwa radial zum Tisch stehende Achse drehbare Spurscheiben vorgeschlagen worden, die eine teils halbkreisförmig, teils spiralförmig verlaufende und an beiden Enden offene Spurnut für den Eingriff der Mitnehmerstifte aufweisen. Diese bekannten Schaltvorrichtungen bedingen dadurch, daß die Schaltscheibe auf der Außenseite des Tisch- oder Trommelumfanges angeordnet sein muß und ihre Welle dabei radial nach außen zeigt, eine wesentliche Vergrößerung der Raumbeanspruchung der Flaschenbehandlungsmaschine; insbesondere wird bei Maschinen mit Drehtischen die Grundfläche der Maschine erheblich vergrößert.
  • Die Erfindung beseitigt diesen Mangel und ermöglicht, die zur Weiterschaltung de Tisches, der Trommel o. dgl. dienende Scheibe auf der Innenseite des Tisch- oder Trommelumfanges anzuordnen. Dadurch wird insbesondere bei Maschinen mit Drehtisch die Raumbeanspruchung der Maschine wesentlich verringert, indem die Schaltvorrichtung sich innerhalb der Grundfläche des Tisches befinden kann. Bei der neuen Vorrichtung werden nämlich die Weiterschaltung des Drehtisches o. dgl. und sein Festhalten in den Ruhestellungen durch eine mit achsialen Mitnehmerstiften oder -rollen des Drehtisches zusammenwirkende und um eine zur Tischdrehachse parallele Achse umlaufende Scheibe bewirkt. Diese Scheibe trägt einerseits einen Spurkranz, der auf einer der Entfernung zweier Mitnehmer entsprechenden Länge unterbrochen ist, anderseits an der Unterbrechungsstelle des Spurkranzes einen Schaltnocken mit etwa radial stehender Mitnehmerkante. Die Scheibe ist dabei derart exzentrisch zur Achse des Drehtisches gelagert, daß in der Ruhestellung des Tisches von den drei der Scheibe jeweils benachbarten Mitnehmerstiften des Tisches der mittlere auf der Innenseite des Spurkranzes sich befindet, wohingegen die beiden -anderen Stifte sich außen gegen den Spurkranz stützen. Durch diese Abstützung wird der Tisch in der Ruhelage gesichert. Die Weiterschaltung geschieht dagegen in der Weise, daß bei der Drehung der Schaltscheibe deren Schaltnocken auf den an der Innenseite des Spurkranzes befindlichen Mitnehmerstift trifft und diesen so lange vor sich herschiebt, bis er durch die dabei stattfindende Drehung des Tisches auf die Außenseite des Spurkranzes gelangt ist. Dabei tritt gleichzeitig der in der Drehrichtung folgende Mitnehmerstift hinter dem Nocken auf die Innenseite des Spurkranzes, während sich ein weiterer Nocken der Schaltscheibe bis zur Anlage am Spurkranz nähert, so daß am Ende des Schaltvorganges der Ausgangszustand wiederhergestellt ist. Der Schaltnocken an der Scheibe ist zweckmäßig so bemessen, daß er die Unterbrechung des Spurkranzes bis je auf eine vor und eine hinter dem Nocken liegende Durchtrittsöffnung für die Mitnehmerstifte ausfüllt, und seine in der Drehrichtung der Scheibe hintere Kante dient gleichzeitig als Führung für den jeweils bei der Weiterschaltung des Tisches auf die Innenseite des Spurkranzes tretenden Mitnehmer. Infolgedessen greift der Schaltnocken jedesmal zwischen zwei benachbarte Mitnehmer schließend ein, so daß Tisch und Scheibe während des Schaltvorganges in beiden Richtungen kraftschlüssig gekuppelt sind. Die Weiterschaltung des Tisches erfolgt also vollkommen zwangläufig, so daß ein Voreilen des Tisches gegenüber der Scheibe durch die dem Tisch bei der Weiterschaltung erteilte Massenbeschleunigung nicht stattfinden kann.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Anwendung an einem wagerechten Drehtisch; wobei jedoch der Einfachheit halber nur ein Ausschnitt aus dem Tisch dargestellt ist. Es zeigen Abb. r einen Aufriß, wobei der Tisch nach der Linie A-A in Abb. 2 geschnitten ist, Abb. 2 bis .l. j e einen Grundriß bei drei verschiedenen Stellungen der Schaltscheibe. Der wagerechteDrehtischbesitzt eineTischplatte a in Form einer Kreisscheibe, die von zwei je auf einem Kreise angeordneten Reihen von Rollen b getragen und geführt ist, so daß sie um den Mittelpunkt c des Tisches gedreht werden kann. An der Unterseite der Tischplatte a. sind an deren Innenrand in regelin iißigen, a je einem Schaltbetrag des Tisches entsprechenden Abständen achsial stehende Mitnehmer angebracht, die je aus einer um einen an der Tischplatte befestigten senkrechten Zapfen drehbaren Rolle d, d' usw. bestehen. Mit diesen Mitnehmern wirkt eine unterhalb des Tisches angeordnete Schalt-und Sperrscheibe f zusammen, die auf einer senkrechten, d. h. zur Tischdrehachse c parallelen Welle g sitzt und durch ein nicht gezeichnetes Getriebe in Richtung des Pfeiles x ständig mit gleichbleibender Drehzahl angetrieben wird. Die Scheibe f trägt an ihrer Oberseite zwei Spurkränze la, i, deren lichter Abstand um eine Kleinigkeit größer als der Außendurchmesser der Mitnehmerollen d ist. Während der innere Spurkranz h in sich geschlossen ist, weist der äußere Spurkranz i eine Unterbrechung auf, deren Länge, in der Umfangsrichtung der Scheibe f gemessen, um eine Kleinigkeit größer ist, als der Achsenabstand der zweier benachbarter Mitnehmerrollen d zuzüglich eines Rollendurchmessers beträgt. An der Stelle; w o der äußere Spurlcranz unterbrochen ist, trägt die Scheibe weiterhin einen Schaltnocken k, der an seinem in der Drehrichtung der Scheibe vorderen Ende eine etwa radial oder annähernd radial stehende Mitnehmerkante kl aufweist. Der Nocken k besitzt, in der Umfangsrichtung der Scheibe betrachtet, eine solche Länge, daß er die Unterbrechung des Spurkranzes i bis auf je eine vor und hinter dem Nocken liegende Durchtrittsöffnung in, iz für die Mitnehmerrollen d, dl usw. ausfüllt. Seine in der Drehrichtung hintere Kante k2 hat dabei einen im wesentlichen bogenförmig gekrümmten oder auch geknickten Verlauf. Die Außenkante k' des Nockens ist endlich nach einem Kreisbogen mit der Drehachse der Scheibe f als Mittelpunkt gekrümmt; sie ragt zweckmäßig um eine Kleinigkeit gegenüber dem äußeren Umfang des Spurkranzes hervor. Die Schalt-und Sperrscheibe f ist nun exzentrisch zur Drehachse c des Tisches a derart angeordnet, daß in der in Abb. 2 veranschaulichten Ruhestellung des Tisches von den drei der Scheibe f jeweils benachbarten Mitnehmern dl, dz, d3 des Tisches der mittlere d2 sich auf der Innenseite, die beiden anderen dl, & dagegen auf der Außenseite des Spurkranzes i befinden. Gleichzeitig ist der Durchmesser der Scheibe f bzw. des äußeren Spurkranzes i so gewählt, daß in der eben angegebenen Stellung des Tisches a die beiden Mitnehmer dl, d3 außen am Spurkranz i dicht anliegen, oder daß zwischen den beiden Mitnehmern dl, dg und dem Spu7kranz i nur das zur Vermeidung unnützer Reibung notwendige Spiel verbleibt.
  • Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende: Die Scheibe f wird ständig mit gleicholeibender Drehzahl in Richtung des Pfeiles x angetrieben. In der in Abb. 2 gezeichneten Stellung befindet sich der Tisch a in der Ruhelage, und er wird in dieser Lage dadurch festgehalten, daß die beiden Mitnehmer dl, d3 sich auf entgegengesetzten Seiten der Drehachse g der Schalt- und Sperrscheibe f gegen deren Spurkranz i stützen. Nach Ablauf der vorgeschriebenen Stillstandszeit des Tisches trifft infolge der fortgesetzten Drehung der Scheibe f deren Nocken k auf den Mitnehmer d2 (Abb. 3) und schiebt diesen dann vor sich her, wodurch der Tisch a in Richtung des Pfeiles y gedreht, d. h. um eine Teilung weitergeschaltet wird. Bei dieser Schaltung tritt der Mitnehmer d2 durch die Öffnung in vor dem Nocken k auf die Außenseite des Spurkranzes i, während gleichzeitig der Mitnehtner d3 hinter dem _\ ocken k durch die Offnung n auf die Innenseite des Spurkranzes i. gelangt und endlich der diesem Mitnehmer in der Drehrichtung des Tisches folgende Mitnehmer d4 sich der Scheibe f nähert. Die auf die Innenseite des Spurkranzes i tretende Mitnehmerrolle d' führt sich dabei an der Hinterkante k" des ockens k, oder mit anderen Worten, der Nocken k greift schließend zwischen die beiden Mitnehmer d=, d', so daß Tisch a und Scheibe f während des Schaltvorganges in beiden Richtungen kraftschlüssig miteinander gekuppelt sind und die Schaltung des Tisches somit vollkommen zwangläufig vor sich geht. Die Schaltung ist beendet, sobald der Mitnehmer (i2 sich vollständig außerhalb des Spurkranzes i und des -Nockens k befindet (Abb..I). In diesem Augenblick ist auch der Mitnehmer d4 zur Anlage an den Spurkranz i gelangt, und der Tisch a stützt sich nun einerseits mittels dieses Mitnehmers d4 gegen den Spurkranz i., anderseits mittels des Mitnehmers d= zunächst gegen die Außenkante k3 des Nockens k und dann nach dem Vorbeigang des -\ ockens am Mitnehmer ebenfalls gegen den Spurkranz i, so daß der Tisch a wiederum in seiner Ruhelage gesichert ist. An dieser Sicherung nimmt natürlich auch der jeweils auf der Innenseite des Spurkranzes i. liegende Mitnehmer teil, indem er durch Abstützung am Spurkranz i ebenfalls die ungewollte Drehung des Tisches a verhindert. Bei der fortgesetzten Drehung der Scheibe f trifft nach Ablauf der Stillstandszeit der Nocken k wiederum auf den auf der Innenseite des Spurkranzes i befindlichen Mitnehmer, und es findet nun eine erneute Schaltung des Tisches statt.
  • Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel, vielmehr sind mancherlei Abänderungen desselben möglich. Insbesondere kann der innere Spurkranz lt an der Scheibe f entbehrt «-erden. Ferner könnten die Mitnehmer d, dl usw. statt am Innenrand gewünschtenfalls auch am Außenrand des Tisches a angebracht und die Schalt- und Sperrscheibe f außerhalb des Drehtisches gelagert sein. In diesem Falle ist der jeweils auf der Innenseite des Spurkranzes befindliche Mitnehmer des Drehtisches in höherem Maße als im gezeichneten Beispiel befähigt, an der Sicherung des Tisches in der Ruhelage teilzunehmen. Endlich ist die neue Schaltvorrichtung außer bei um eine senkrechte Achse drehbaren Tischen auch bei um eine wagerechte Achse drehbaren Trommeln, Zellenringen u. dgl. anwendbar.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltvorrichtung, insbesondere an Flaschenbehandlungsmaschinen, für Drehtische, Trommeln, Zellenringe u. dgl., die nach jeder Weiterschaltung eine Zeitlang stillstehen sollen, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit achsialen Mitnehmerstiften oder -rollen (d, dl usw.) des Drehtisches (a) zusammenwirkende und um eine zur Tischdrehachse (c) parallele Achse (g) drehbare Scheibe (f) einerseits einen Spurkranz (i) trägt, der auf einer der Entfernung zweier Mitnehmer entsprechenden Länge unterbrochen ist, anderseits an der Unterbrechungsstelle des Spurkranzes einen Schaltnocken (k) mit etwa radial stehender Mitnehmerkante (kl) aufweist, und daß diese Scheibe (f) derart exzentrisch zur Achse (c) des Drehtisches (a) gelagert und so bemessen ist, daß in der Ruhestellung des Tisches (a) von den drei der Scheibe (f) jeweils benachbarten Mitnehmern des Tisches der mittlere auf der Innenseite des Spurkranzes (i.) sich befindet, wohingegen die beiden anderen Mitnehmer sich außen gegen den Spurkranz stützen.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltnocken (k) die Unterbrechung des Spurkranzes (i) bis auf je eine vor und hinter dem i\?ocken liegende Durchtrittsöffnung (in, ya) für die Mitnehmer (d, dl usw.) ausfüllt und dabei die in der Drehrichtung der Scheibe (f) hintere Kante (k2) -des Nockens (k) zur Führung des bei der Weiterschaltung des Tisches (a) jeweils auf die Innenseite des Spurkranzes (i.) tretenden Mitnehmer dient.
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