DE451679C - Beschickungsvorrichtung fuer koernigen und staubfoermigen Brennstoff - Google Patents
Beschickungsvorrichtung fuer koernigen und staubfoermigen BrennstoffInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K3/00—Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K2203/00—Feeding arrangements
- F23K2203/008—Feeding devices for pulverulent fuel
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Description
- Beschickungsvorrichtung für körnigen und staubförmigen Brennstoff. Bei Feuerungen, die mit körnigem oder staubförmigem Brennstoff betrieben werden, sind Beschickungsvorrichtungen im Gebrauch, in denen ein Windstrom den Brennstoff zur Düse führt und eine an den Bunker angeschlossene bewegliche Aufgabevorrichtung den Ausfluß des Brennstoffes aus dem Bunker regelt und den Brennstoff an den tragenden Windstrom überliefert. Durch die Erfindung soll ein Antrieb für die bewegliche Aufgabevorrichtung geschaffen werden, der einfach ist und betriebssicher auch unter den schwierigen Verhältnissen, unter denen solche Vorrichtungen in der Regel arbeiten müssen. Denn solche Vorrichtungen werden im allgemeinen über dem Kessel oder Ofen aufgestellt. Hier sind aber Elektromotoren und Transmissionen meist störend und schwer zu unterhalten, da sie der hohen Temperatur ausgesetzt und nicht immer leicht zugänglich sind.
- Nach der Erfindung soll die bewegliche Aufgabevorrichtung, die den Ausfluß des Brennstoffes aus dem Bunker regelt und den Brennstoff an den tragenden Windstrom überliefert, durch ein von diesem Windstrom angetriebenes Windrad in Gang gehalten werden. Die Energie zum Betrieb der Aufgabevorrichtung wird also unmittelbar dem Windstrom, mittelbar dem Druck- oder Sauglüfter entzogen, der den Windstrom in Gang setzt.
- Mit besonderem Vorteil läßt sich die Erfindung bei einer Aufgabevorrichtung bekannter Art ausführen, die eine vor der Bunkerausflußöffnu:ng in :einem Gehäuse mit Einlaß und Auslaß für den Windstrom rotierende Streuscheibe als Hauptteil enthält. Man kann hier die Streuscheibe selbst durch Anbringung eines Flügelkranzes als Windrad ausbilden und sie zur Sicherung regelmäßiger Beaufschlagung mit dem Flügelkranz vor einem Kranz von Durchlässen einer die Bahn des Windstromes sperrenden Wand anordnen.
- Zur näheren Erläuterung ist auf der Zeichnung ein Beispiel der zuletzt genannten besonderen Ausführungsart des. Gegenstandes der Erfindung schematisch, im Schnitt nach einer die Drehachse der Streuscheibe enthaltenden Ebene dargestellt. i ist der Bunker, 2 der Oberteil, 3 der Unterteil des Gehäuses der Aufgabevorrichtung. 4 ist das Einlaßrohr, 5 das, Auslaßrohr für den brennstofftragenden Windstrom.
- Der Oberteil e des Gehäuses ist in seiner Mitte als Rohr 6 ausgebildet. Mit dem Flansch 7 dieses Rohres ist die ganze Aufgabevorrichtung am Bunkerflansch 8 befestigt. Der Brennstoff gelangt aus dem Bunker durch das Rohr 6 auf die Streuscheibe 9, die im Unterteil 3 des Gehäuses in einem Spurlager io und einem Halslager i i drehbar gelagert _ ist. Der Streuscheibe 9 ist eine Scheibe 12 gegenübergestellt, die in der Mitte durchbrochen ist, um dem Rohr 6 Durchtritt zu gewähren. Sie ist mit Schrauben 13 an der Decke des Oberteiles 2 aufgehängt und bildet zusammen mit der Streuscheibe eine Art von Mahlgang. Der aus dem Bunker auf die Streuscheibe 9 gelangte Brennstoff wird in dem gewellten Spalt zwischen den beiden Scheiben verrieben und zu einer dünnen Schicht ausgebreitet, um endlich in feiner Verteilung über den Rand der Streuscheibe herabzurieseln und hier von dem Windstrom. erfaßt zu werden.
- Nach der Erfindung ist nun die Streuscheibe durch Anbringgung des Flügelkranzes 14 als Windrad ausgebildet. Der Flügelkranz wird mittels mehrerer Arme 15 von einer ringförmigen Nabe 16 getragen, die am Umfang der Streuscheibe 9 befestigt ist. Der Brennstoff rieselt durch die Fenster zwischen dem Flügelkranz 14, der Nabe 16 und den Armen 15 heraus in die aus dem tFlügelkranz 14 austretenden Windstrahlen. Er wird von hier, durch die Wirbelung innig mit der Luft vermischt, zum Auslaßrahr 5 fortgetragen.
- Um eine geregelte Beaufschlagung des Flügelrades 14 sicherzustellen, ist folgende Anordnung getroffen: Innen am Umfang des Oberteiles 2 ist durch die Anordnung einer umlaufenden. Wand 17 mit winkligem Profil eine Ringkammer 18 gebildet. In-diese Kammer mündet der Windstromeinlaß 4., die Wand 17 sperrt also seine Bahn. In der Wand 17 ist ein Kranz von Durchlässen i 9 so angeordnet, daß sich der Flügelkranz 14 vor diesen Durchlässen befindet. Die Wand 17 bildet mit ihren Durchlässen augenscheinlich eine Art einfachen Leitrades einer -,vVindturbine, deren Laufrad der Flügelkranz 14 mit der Streuscheibe ist.
- Die gezeichnete Anordnung des Flügelkranzes 14 über der Streuscheibe 9 ist gewählt, um den äußeren Umfang des Spaltes zwischen den Scheiben 9 und 12 gegen die direkte Einwirkung der aus den Durchlässen i 9 ausströmenden Druckluft zu decken und hierdurch einer Störung des regelmäßigen Brennstoffausflusses entgegenzuwirken.
- In den Windstromeinlaß 4 ist eine Drosselklappe 2o zur Regelung des Windstromes und zugleich der sekundlich zur Düse gelangenden Brennstoffmenge eingebaut. Ist nämlich einmal die Weite des Spaltes zwischen der Streuscheibe 9 und der Gegenscheibe 12 richtig eingestellt, so 'erfolgt die weitere Regelung bei wechselnder Beanspruchung der Feuerung im allgemeinen nur durch diese Drosselklappe. Ein weiteres Öffnen der Klappe bewirkt, daß die Streuscheibe schneller umläuft, und dabei wird auch der größeren Luftmenge entsprechend eine größere Brennstoffmenge in der Zeiteinheit aufgegeben.
Claims (1)
- P.1TrNTANSPRÜCHE: i. Beschickungsvorrichtung für körnigen oder staubförmigen Brennstoff, bei welcher der Brennstoff durch eine an den Bunkerauslauf angeschlossene, die sekundliche Ausflußmenge regelnde bewegliche Aufgabevorrichtung einem Windstrom überliefert wird, der dann den Brennstoff zur Düse trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabevorrichtung durch ein von dem Windstrom angetriebenes Windrad in Gang erhalten wird. z. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch i, bei welcher die Aufgabevorrichtung eitle vor dem Bunkerauslauf in einem Gehäuse mit Einlaß- und Auslaß für den Windstrom rotierende Streuscheibe enthält, dadurch g..ekennzeichnet, daß diese Streuscheibe (9) durch Anbririgung eines Flügelkranzes (14) als- Windrad ausgebildet und mit ihrem Flügelkranz vor einem Kranz von Durchlässen (i9) einer die Bahn des Windstromes sperrenden Wand (17) angeordnet ist. 3. Beschickungsvorrichtung nach Ansprüchen i und 2, bei welcher der Windstrom in. das Gehäuse der Aufgabevorrichtung gedrückt und die die Windstrombahn sperrende, mit Durchlässen versehene Wand zwischen dem Flügelkranz (14) und dem Windstromeinlaß (4) angeordnet ist, gekennzeichnet durch solche Anbringung des Flügelkranzes (14), daß der über den Rand der Streuscheibe (9) herabrieselnde Brennstoff in die aus dem Flügelkranz austretenden Windstrahlen gelangt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE33053D DE451679C (de) | 1925-09-18 | 1925-09-18 | Beschickungsvorrichtung fuer koernigen und staubfoermigen Brennstoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE33053D DE451679C (de) | 1925-09-18 | 1925-09-18 | Beschickungsvorrichtung fuer koernigen und staubfoermigen Brennstoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE451679C true DE451679C (de) | 1927-11-01 |
Family
ID=7075982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE33053D Expired DE451679C (de) | 1925-09-18 | 1925-09-18 | Beschickungsvorrichtung fuer koernigen und staubfoermigen Brennstoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE451679C (de) |
-
1925
- 1925-09-18 DE DEE33053D patent/DE451679C/de not_active Expired
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