DE450341C - Verfahren zum Betriebe von elektrischen Gaselementen - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von elektrischen Gaselementen

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DE450341C
DE450341C DED45646D DED0045646D DE450341C DE 450341 C DE450341 C DE 450341C DE D45646 D DED45646 D DE D45646D DE D0045646 D DED0045646 D DE D0045646D DE 450341 C DE450341 C DE 450341C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M8/00Fuel cells; Manufacture thereof
    • H01M8/06Combination of fuel cells with means for production of reactants or for treatment of residues
    • H01M8/0606Combination of fuel cells with means for production of reactants or for treatment of residues with means for production of gaseous reactants
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  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

Bibliotheek
Bi'
3 ODEC. 192?
AUSGEGEBEN AM
7. OKTOBER 1927
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
ΛΙ 450341
KLASSE 21 b GRUPPE 14
D 45646 VIIIj2Ib Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: /5. September 192J.
Dr. Rieh. v. Dali witz-Wegner in Heidelberg.
Verfahren zum Betriebe von elektrischen Gaselementen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Juni 1924 ab.
Das Verfahren zum Betriebe von elektrischen Gaselementen nach der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Betriebsdruck im Gaserzeuger selbsttätig auf den normalen Betriebsdruck in den Elementen geregelt wird, so daß einerseits den Elementen nicht mehr Gas zufließt, als dem Stromverbrauch entspricht, und andrerseits im Gaserzeuger nicht mehr Gas erzeugt wird, als in den Elementen verbraucht wird.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen schematisch angedeutet. Abb. 1 gibt schematisch den Aufbau eines Laboratoriumselemcntes oder einer Batterie wieder. K ist ein Kippscher Apparat zur Erzeugung von Wasserstoff, bei dem selbsttätig die Gaserzeugung unterbrochen wird, wenn die wirksame Flüssigkeit durch einen Druck h cm WS aus dem Erzeugungsraum zurückgedrängt wird, wie bekannt ist. Im Element sind die beiden Elek-
troden N und P aufgestellt, etwa in einem Steingutsockel S usw. eingegipst oder eingekittet. Die Abteilung der iV-Elektrode führt durch eine Glasrohre, die ebenfalls im Sockel S befestigt ist, so nach außen, daß über N eine Glocke G gestülpt werden kann. In die Glocke G wird Wasserstoff aus dem Kippschen Apparat K evtl. unter Zwischenschaltung von Waschflaschen eingeführt. Durch Vermittlung des •ίο die Elektroden teilweise umgebenden Elektrolyten wird der Wasserstoff, der N teilweise umgibt, und der Sauerstoff der Luft, der P teilweise umgibt, zuWasser auf kaltemWege„oxydiert bzw. verbrannt, wobei die Verbrennungswärme des Wasserstoffs mit einem hohen Wirkungsgrad in elektrische Energie umgewandelt wird. Wird dem Element weniger Strom entnommen, als der Kippsche Apparat K mit seiner Gaserzeugung liefern kann, so bildet sich ein Druckao gefälle zwischen dem Elektrolyten innerhalb und außerhalb der Glocke G, das auf den Kippschen Apparat K zurückwirkt und die Gaserzeugung vermindert. Wird die Stromentnahme unterbrochen, so erreicht das Druckgefälle schließlich den Wert h cm WS, und die Gaserzeugung in K wird dadurch unterbrochen. Die positive Elektrode entnimmt in Abb. 1 den notwendigen Sauerstoff der Luft. Man kann aber auch die Elektrode P mit einer Glocke G umgeben und dieser mit einem Höchstdruck h cm WS Sauerstoff aus einem entsprechenden Gasentwickler oder aus einer Bombe mit Reduzierventil oder einem Gasometer zuführen. Ebenso kann man den Wasserstoff einer Bombe mit einem Reduzierventil, das den Druck auf h cm WS begrenzt, entnehmen oder aus einem Gasometer mit entsprechendem Druck. Man kann zu P auch Chlor usw. zuführen und zu -JV ein anderes geeignetes Gas. Man kann auch beide Elektroden vom gleichen Gas umspülen lassen. Die Elektroden können irgendwie zweckentsprechend geformt sein.'
Den Aufbau einer Batterie zeigt beispielsweise Abb. 2. Ein Steinzeug-, Holz-usw. Kasten ist in Elementkästen L unterteilt, oder Kästen L sind batteriemäßig aneinandergestellt. Auf dem Boden der Kästen /- stehen die Elektroden Λ" und P (nicht sichtbar, da innerhalb von G) und die negativen Abführungen D auf den zu Abb. 1 beschriebenen Sockeln. S. Nachdem die Batterie so vollständig aufgebaut und mit dem Elektrolyten versehen ist, wird das Röhrensystem Z mittels geeigneter Halter H auf die Batterie aufgelegt. Am Rührensystem Z sitzen, nach unten gerichtet, die Glocken G an, die beim Auflegen des Röhrensystcms über die Elektroden gestülpt werden. Das Röhrensystem Z mit den Glocken G kann man leicht von den Elektroden abheben, ohne etwas daran ändern oder schrauben zu müssen. In das Röhrensystem Z wird nun entweder aus Gasentwicklern K (Abb. 1) das Betriebsgas gedrückt oder aus Bomben mit Reduzierventil oder aus Gasometern C (Abb. 2). Zwischen der Gaszuführung und dem Batterieröhrensystem Z kann der Flüssigkeitsanschluß F geschaltet sein, durch den Z jederzeit entfernbar wird, ohne daß Schlauchverbindungen mit begrenzter Lebensdauer notwendig werden.
Sollen auch die Elektroden P mit besonderen Gasen gespeist werden,' so ergibt sich die in Abb. 3 skizzierte Ausführungsform mit einem Röhrensystem Z für die JV-Elektroden und einem Röhrensystem Z' für die P-Elektroden, die aus einem Behälter C mit Gas versehen werden. Beide Röhrensysteme sind ohne weiteres abnehmbar, und aus beiden Röhrensystemen hört die Gaslieferung auf, wenn in der : Batterie der Gasdruck auf h cm WS gestiegen
; ist, so daß sich der Gasverbrauch dem Stromverbrauch selbsttätig anpaßt.
Schickt man in die Gasbatterie einen Strom von außen ein, so werden die Betriebsgase vom Strom erzeugt und strömen in die Vorratsbehälter C und C. Die Kapazität solcher Gasakkumulatoren hängt nur von der Größe der Behälter C und C ab. Mit Chlorwasserstoff als Elektrolyten besitzt die Batterie je Zelle eine Spannung, die hinter der von Bleiakkumulatoren go nicht zurücksteht.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfaliren zum Betriebe von elektrischen Gaselementen mit Zuführung der wirksamen Gase vom Gaserzeuger zu den Elementen, dadurch gekennzeichnet, daß der Betriebsdruck in dem Gaserzeuger selbsttätig auf den normalen Betriebsdruck in : den Elementen geregelt wird, so daß einerseits den Elementen nicht mehr Gas zufließt, als dem Stromverbrauch entspricht, und andrerseits in dem Gaserzeuger nicht mehr Gas erzeugt wird, als in den Elementen verbraucht wird.
    •2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits der maximale Gasdruck im Element durch eine Flüssigkeitssäule bestimmter Höhe mit Hilfe einer Tauchglocke, bestimmt ist, während andrerseits im Gaserzeuger bei gleichem Gasdruck die gaserzeugende Flüssigkeit so weit verdrängt ist, daß die Gaserzeugung aufhört.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DED45646D 1924-06-12 1924-06-12 Verfahren zum Betriebe von elektrischen Gaselementen Expired DE450341C (de)

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