DE446560C - Als Sterndreieckschalter ausgebildeter Hebelschalter fuer Drehstrommotoren - Google Patents

Als Sterndreieckschalter ausgebildeter Hebelschalter fuer Drehstrommotoren

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DE446560C
DE446560C DEK89607D DEK0089607D DE446560C DE 446560 C DE446560 C DE 446560C DE K89607 D DEK89607 D DE K89607D DE K0089607 D DEK0089607 D DE K0089607D DE 446560 C DE446560 C DE 446560C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/26Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual polyphase induction motor
    • H02P1/32Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual polyphase induction motor by star/delta switching

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Als Sterndreieckschalter ausgebildeter Hebelschalter für Drehstrommotoren. Die bisher zum Antrieb von Drehstrommotoren gebauten Sterndreieckschalter sind bekannt als Kontrollerschalter mit in einer Drehrichtung weiterschaltbaren Walze. Ferner sind auch Hebelumschalter mit einem Kurzschlußbügel verbunden, als Sterndreieckschalter bekannt. Schließlich sind Sterndreieckschalter im Gebrauch, welche aus einer Schalttrommel, verbunden mit einem Hebelwerk und Hebelschaltern sowie Nullstrommagneten und A.nkersperrwerk bestehen.
  • Bei dem Sterndreieckschalter nach der Erfindung wird die bei den bisherigen Schaltern erforderliche Hantierung und Bedienung ver-'einfacht. Dann ist bei dem neuen Schalter trotz einfacher Konstruktion neben großer Betriebssicherheit die Möglichkeit gegeben, den Schalter nicht nur als Sterndreieckschalter, sondern nach Bedarf auch als Gruppenschalter, Umschalter oder dreipoligen Ausschalter zu verwenden. Weit-ex bezweckt die Erfindung durch die: Anordnung der -Motorklemmkontakte für Sternschaltung über den Schaltmessersegmenten den - in - bekannter Weise bei allen bisherigen ähnlichen Sterndreieckschaltern erforderlichen. Mehraufwand an Motorklemmkontakten, Hebeln und Federn zu verringern.
  • Die Abb. i bis 6 der Zeichnung zeigen den Schalter nach der Erfindung in natürlicher Größe von verschiedenen Seiten. Die Abb. i ist eine Ansicht nach Linie AA der Abb.2, der Schalter ist ausgeschaltet und zeigt die doppelseitig schräge Bahn s und den auf der Welle a befestigten schrägsitzenden Nocken r in Vorderansicht. Abb.6 zeigt die schräge Bahn und den Nocken r in der Seitenansicht. Abb.2 zeigt die Ansicht des Schalters von oben gesehen in der Nullstellung, ohne den auf der Schalterplatte, festgelagerten Eisenbügel t mit einem Isolierstück u, auf dem die drei Motorklemmkontakte i sitzen, welche parallel über der Schalterwelle a angeordnet sind (vgl. auch die Abb.6). Die Abb. 3, 4 und 5 zeigen Seitenansichten sowie einige Einzelheiten des Schalters, ferner die Verbindungsleitungen von den Motorklemmkontakten il nach i. Abb. 3 zeigt den Schalter für die Sternschaltung, Abb. 4 für die Dreieckschaltung des Motors, und in Abb.5 ist der Schalter in der Nullstellung. Der Sterndreie@ckschalter besteht aus einer Grundplatte x aus Isolierstoff, auf welcher die Schaltwelle a samt dem Eisenbügel t gelagert und mit dem Isolierstück u und den drei Motorklemmkontakten i aufgeschraubt sind. Auf der Grundplatte x sind ferner unter der Schaltwelle a die D.oppeldruckfedern h angebracht und die zwei Isolierstücke v und sv befestigt. Der an der Betriebswelle a auf einer Isolierbuchse b (Abb. 2) festsitzende U-förmig gebogene" offene Doppelring c (vgl. Abb. 3 und 4) umfaßt je ein Schaltmessersegment u', welches mit dem U-förmigen Doppelring ;c durch einen konischen Stift oder Schraube fest verbunden wird. Durch eine an der geschlossenen Seite des U-förmigen Doppelringes c befindlichen Schraube/ (Abb. 3 und 4), welche auf- ein auf die isolierte Welle b, a angepaßtes Druckstück g wirkt, wird je ein Schaltme5sersegment betriebssicher festgehalten. Durch die Hakenform der Schaltmessersegmente d wird nach Entfernen des Stiftes oder der Schraube e ein schnelles Herausnehmen der Schaltmessersegmente d durch einen Druck nach unten ermöglicht. Abb.2 zeigt den Schalter im ausgeschalteten Zustand. Das Einschalten erfolgt durch Aufwärtsdrücken des Schaltergriffes. Dabei gleitet der schräge Nocken Y an der federnden doppelseitig schrägen Bahn s abwärts u_ nd verbindet die drei Schaltmessersegmente d mit den stromführenden Doppeldruckfedern h. Durch weiteres Aufwärtsdrücken -des Schaltergriffes wird die Verbindung der nunmehr stromführenden drei Schaltmessersegmente d mit den darüber angeordneten drei Motorklemmkontakten i bei gleichzeitiger zwangsweiser Kurzschließung der Motorklemmkontakte k hergestellt (Sternschaltung, Abb: -3), der Schaltergriff steht jetzt senkrecht zur Grundplatte. Die zwangsweise Kurzschließung der drei Motorklemmkontakte h für die Sternschaltung erfolgt gemäß der Erfindung durch zwei auf der Welle a befestigte Exzenternocken n, welche beim Drehen der Welle a zwei in Führungen bewegliche Hebel o, eine Kurzschlußbrücke l heranziehend, die Kontakte k1 kurzschließt. Die Hebel o sind mit der Brücke L durch Isolierung getrennt.
  • Hat der Motor seine normale Drehzahl erreicht, wird der Schalter in der gleichen Richtung weitergedreht. Dabei löst sich zuerst die Kurzschlußbrücke L selbsttätig von den Kontakten k1, indem zwei Druckfedern m die Kurzschlußbrücke nach außen drückt. Beim Weiterdrehen des Schalters in die Dreieckschaltung (Abb.4) werden durch die drei Schaltmesser d je zwei Motorklemmkontakte il mit k1 verbunden. Als Schutz der Schaltmesser d gegen unrichtiges Zurückschalten befinden sich an jedem Führungshebelo zwei Anschlagflächen z und p (Abb. 2 und 4), an die je ein Exzenternockenh im vorkommenden Fall anschlägt und ein Weiterdrehen der Welle a verhindert. Beim Ausschalten des Hebelschalters werden nach Herausziehen der Schaltmesser d aus den Motorklemmkontakten hl und il durch eine Feder q (Abb.2) sowie des mit der Welle drehbaren schrägen Nockens r, welcher an der anderen Seite der federnden doppelseitig schrägen Bahn s abgleitet, die Schaltmesser von den stromfiihrenden Doppeldruckfedern h abgezogen. Dabei gleiten die drei Schaltmesser d an den bei der Einschaltung verbundenen Barüberstehenden drei Motorklemmkontakten i ohne Kontaktmachung seitlich vorbei in. die Ausschaltstellung Abb.2 und .5 zurück, bis die zwei Exzenternocken tt an die zwei Anschlagflächen p anstoßen und ein Weiterdrehen verhindern.
  • Die Abb. 7 zeigt den Schalter in der Sternschaltung und in Abb. 8 in Dreieckschaltung mit den Anschlüssen an das Netz und die Motorwicklung.
  • Der Sterndreieckschalter nach Abb. 7 und 8 kann als Gruppenschalter nach Abb. 9 verwendet werden, bei Wegnahme der Kurzschlußbrücke 1, samt den zwei Führungshebelno; durch Aufwärtsdrücken des Schaltergriffes kann ein mit den drei Motorklemmkontakten il verbundener Motor eingeschaltet werden. Durch weiteres Vorwärtsdrücken des Schaltergriffes kann ein zweiter mit den drei Motorklemmkontakten k1 verbundener Motor eingeschaltet werden. Ein Umschalter für zwei Motoren nach Abb. i o wird erreicht, nachdem der Eisenbügel t mit dem darauf montierten Isolierstück u und den drei Motorklemmkontakten i mit den Verbindungsleitungen von den auf der Grundplatte x befestigten zwei Lagerungen losgeschraubt und entfernt wird. Durch Wegnahme der Isolierleisten v von ihrem bisherigen Standort und ihrer Befestigung auf der anderen Seite der Welle a, in gleicher Ebene zu den stromführenden Doppeldruckfedern h und den Motorklemmkontakten k1, ist es möglich, wie bei anderen Umschaltern durch Vorwärtsdrücken des Schaltergriffes den an den drei Klemmkontakten k1 angeschlossenen ersten Motor einzuschalten. Durch Zurückziehen des Schaltergriffes in senkrechter Stellung zur Grundplatte wird der Motor ausgeschaltet. Bei weiterem Zurückdrücken des Schaltergriffes in entgegengesetzter Richtung erfolgt die Einschaltung des an den Klemmkontakten il angeschlossenen zweiten Motors. Um ein seitliches Abweichen der drei Schaltmessersegmente d von den Doppeldruckfedern h beim Vor- und Rückschalten zu vermeiden, . wird der schräge Nocken r nach erfolgter Lockerung so weit gegen die Lagerung geschoben, bis die Befestigungsschraube in die dafür vorgesehene Bohrung in der Welle paßt. Bei weiterer Weglassung der Isolierleiste v und der darauf montierten Motorklemmkontakte il verbleibt nur noch die Isolierleiste w mit den drei Motorklemmkontakten k1, an welche der Motor angeschlossen wird. Dadurch erhält man einen einfachen dreipoligen Ausschalter nach Abb. i i, nachdem der schräge Nocken r gegen das Lager geschoben worden und die Befestigungsschraube des mit dem Nocken r verbundenen Stellringes in die in der Welle vorgesehene Bohrung eingeschraubt worden ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Als Sterndreieckschalter ausgebildeter Hebelschalter für Drehstrommotoren, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf einer längsbeweglichen Schaltwelle (a) befestigter Nocken (r) infolge Gleitens auf einer schrägen Bahn (s) bei Aufwärtsdrücken des Schaltergriffes die Schaltmessersegmente . (d) mit stromführenden Doppeldruckfedern (h) verbindet, während beim Zurückziehen des Schaltergriffes und Loslösen der Schaltmessersegmente (d) aus den Motorklemmkontakten (il und k1) durch eine infolge Abgleitens des Nockens (r) auf einer weiteren schrägen Bahn (s) die an der Schaltwelle befestigten Schaltmessersegmente (d) stromlos durch eine gespannte Feder (g) in die Ausschaltstellung zurückschnellen.
  2. 2. Hebelschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Drehen des Schalters aus der Nullstellung in die Sternanlaßstellung auf der sich drehenden Schalterwelle (a) Exzenternocken (n) angeordnet sind, die zwei mit einer Kurzschlußbrücke (1) verbundene Führungshebel (o) zur Bildung des Sternpunktes der Motorwicklung heranziehen, während bei Weiterbewegung des Schalters die Kurzschlußbrücke (1) durch Druckfedern (m) von den Motorklemmkontakten (k1) in die ursprüngliche Lage zurückgedrückt wird.
  3. 3. Hebelschalter nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter hauptsächlich nach Wegnahme der Kurzschlußbrücke (1) mit den beiden Führungshebeln (o) als Gruppenschalter für zwei Drehstrommotoren, nach Beseitigung des Schalterbügels mit den Schaltkontakten (i) und Verlegen einer Isolierleiste (v) mit ihren Schalterkontakten (il) in eine gleiche um i 8o' versetzte Ebene als dreipoliger Umschalter für zwei Drehstrommotoren und nach weiterer Wegnahme einer Isolierleiste (v) mit ihren Schalterkontakten (il) als dreipoliger Ausschalter für einen Drehstrommotor umgebaut werden kann.
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