DE445015C - Verfahren und Vorrichtung zum dichten Verschliessen einer an einem Ende offenen, eine Schiebeschachtel einschliessenden Umhuellung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum dichten Verschliessen einer an einem Ende offenen, eine Schiebeschachtel einschliessenden Umhuellung

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DE445015C
DE445015C DEM93785D DEM0093785D DE445015C DE 445015 C DE445015 C DE 445015C DE M93785 D DEM93785 D DE M93785D DE M0093785 D DEM0093785 D DE M0093785D DE 445015 C DE445015 C DE 445015C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B19/00Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
    • B65B19/02Packaging cigarettes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtdng zum dichten Verschließen einer an einem Ende offenen, eine Schiebeschachtel einschließenden Umhüllung. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einwickeln von Zigaretten und Zigarettenpackungen und im besonderen zum dichten Verschließen einer an einem Ende offenen und eine Schiebeschachtel einschließenden Umhüllung, und bezweckt die Schaffung einer Vorrichtung, mittels deren das offene Ende der Umhüllung so verschlossen wird, daß die Packung luftdicht ist, so daß ihr Inhalt gegen den Einfluß der Außenluft geschützt und erreicht wird, daß die Zigaretten ihren erforderlichen Feuchtigkeitsgrad für eine beträchtliche Zeit beibehalten.
  • Für das dichte und saubere Verschließen einer an einem Ende offenen und eine Schiebeschachtel einschließenden Umhüllung entsteht die Schwierigkeit, daß der Schiebeteil einer Schiebeschachtel etwas kürzer hergestellt wird als seine äußere Hülle, so daß an dem offenen Ende der Packung eine flache Einbuchtung verbleibt, auf die die Seiten- und Endfalten gedrückt werden, wodurch ein sicherer Verschluß des offenen Endes der Umhüllung unmöglich gemacht wird, Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung wird der Schiebeteil der Schachtel an dem einen Ende der Umhüllung mit Bezug auf seine Hülse bündig abschließend gehalten, so daß die Seiten-und die mit Klebstoff versehenen Endfalten vorzugsweise unter Anwendung von Wärme auf das bündig abschließende Ende der Schachtel gedrückt werden können.
  • Bei einer zur Ausführung dieses Verfahrens vorzugsweise verwendeten Vorrichtung wird die Hülse der Schiebeschachtel durch eine an einer aufwärts bewegbaren Platte angebrachte Randleiste gegen Längsverschiebung gesichert, um den Schiebeteil der Schachtel mit demjenigen Ende der Hülse bündig zurrt Abschluß zu bringen, an welchem die Seiten- und Endfalten der Umhüllung gebildet werden. In Abb. z der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindungbeispielsweise dargestellt, und Abb. 2 ist eine in vergrößertem Maßstabe gezeichnete Einzelansicht, aus der hervorgeht, in welcher Weise das eine Ende des Schiebeteiles mit dem zugehörigen Ende der Hülse ausgerichtet wird.
  • =bezeichnet eine Schiebeschachtel, die in eine äußere Umhüllung aus durchsichtigem Material teilweise eingewickelt ist. Diese Umhüllung ist so um die Schachtel gefaltet, daß eine an einem Ende offene Hülle entsteht. Nachdem diese an einem Ende offene Umhüllung an der Schachtel angebracht ist, wird letztere durch nicht dargestellte seitliche Organe in eine Lage unmittelbar über einer bewegbaren Platte 2 geführt. Die an der Schiebeschachtel angebrachte Umhüllung ist mit zwei längs verlaufenden Lappen 3, q. versehen. Wenn die Schachtel auf die Platte 2 geführt worden ist, wird letztere durch einen Winkelhebe15 aufwärts bewegt, der durch die Steuerscheibe 6 gedreht wird, so daß der an der Platte 2 sitzende Rand 7 mit dem unteren Lappen q. der Umhüllung in Eingriff tritt und ihn auf die Endfläche der Schachtel umfaltet. Wenn die Platte z ihre Aufwärtsbewegung fortsetzt, tritt der obere Lappen 3 mit der unteren Kante eines Heizkörpers 8 in Eingriff, welcher den oberen Lappen 3 auf den unteren Lappen q. hinabfaltet, der bereits in irgendeiner beliebigen Weise gummiert worden ist.
  • Wenn die Platte 2 sich aufwärts bewegt, kommt ein an den Maschinenfuß bei ro schwingbar gelagerter Hebel 9 mit dem geschlossenen Bodenende der Umhüllung (Abb. 2) in Eingriff. Die äußere Hülse der Schachtel wird an einer Längsbewegung durch den Rand 7 der Platte 2 verhindert, und wenn daher die in die Umhüllung eingewickelte Schiebeschachtel z in die darüber befindliche Aufstapelvorrichtung gehoben wird, so wird der Schiebeteil in der Hülse in der Längsrichtung bewegt, bis das Ende des Schiebeteiles bündig mit dem Ende der Hülse abschließt, worauf der Heizkörper 8 der Aufstapelvorrichtung die gegen die Stirnfläche der Packung umgefalteten Seiten- und Endfalten der Umhüllung auf dem bündig abschließenden Ende der Schiebeschachtel festbügelt.
  • Der schwingbar gelagerte Hebel 9 ist vorzugsweise mit einem Ansatz ii vei#sehen, der bei der Emporbewegungder Platte 2 mit einem Arm 12 in Eingriff tritt und die Hinterwand 13 der Aufstapelvorrichtung außer Eingriff mit der Schachtel i bringt, so daß letztere leicht in die Aufstapelvorrichtung hinein bewegt werden kann. Wenn die bewegliche Platte 2 niedergeht, gibt der Ansatz fi an dem Hebel 9 die Seitenwand 13 frei, und die an letzterer vorgesehenen ]3ürsten erfassen die Schachtel und halten sie in der Aufstapelvorrichtung fest.
  • Gemäß der Erfindung kommt somit eine Vorrichtung zur Verwendung, mittels deren das offene Ende einer aus durchsichtigem Material bestehenden Umhüllung auf dem bündig abschließenden Ende einer Schiebeschachtel festgebügelt wird, so daß ein sauberer und fester Verschluß für die die Schachtel einschließende Umhüllung erzielt wird.
  • Es hat sich in der Praxis herausgestellt, daß der durch die Vorrichtung nach der Erfindung hergestellte Verschluß so fest ist, daß die Entfernung der Umhüllung von der Schiebeschachtel mit beträchtlichen Schwierigkeiten verknüpft ist. Es ist daher ratsam, eine Vorkehrung zu treffen, mittels deren die Umhüllung von der Schachtel bequem entfernt werden kann, wenn letztere geöffnet werden soll.
  • Zu diesem Zweck erhält gemäß der Erfindung der obere Lappen 3 eine größere Länge als der untere Lappen 4, so daß das Ende des Lappens 3 über die Seite der Schachtel hervorragt und bequem erfaßt werden kann, wenn man die äußere Umhüllung entfernen will. Durch diese einfache Vorkehrung wird die Notwendigkeit der Anbringung von Schnurenden oder ähnlichen Vorrichtungen, durch die die Umhüllung entfernt werden kann, vermieden.
  • Die Erfindung ist im vorstehenden mit Bezug auf eine Schiebeschachtel erläutert, die in eine Umhüllung aus durchsichtigem ?Material eingewickelt ist; es ist jedoch zu erwähnen, daß die Erfindung in gleicher Weise auch für Zigarettenbündel verwendbar ist, die in einer an einem Ende offenen Umhüllung eingewickelt sind. Wenn Zigaretten auf diese Weise -verpackt werden, so faltet der an der Platte 2 vorgesehene Rand 7 den unteren Lappen 4. nach oben, worauf der schwingbar angebrachte Hebel die Packung vorwärts bewegt und den unteren Lappen mittels der Zigaretten gegen den Ansatz der Platte 2 drückt. Die Packung wird darauf in die Aufstapelvorrichtung bewegt und der obere Lappen glatt auf den unteren gedrückt, so daß eine sauber verschlossene Packung hergestellt wird. Der obere Lappen kann wieder mit einem Ansatz versehen sein, um die Umhüllung bequem zu entfernen.

Claims (5)

  1. PATENTA-NS1'RÜC111:: i. Verfahren zum dichten Verschließen einer an einem Ende offenen, eine Schiebeschachtel einschließenden Umhüllung, bei dem die am offenen Ende überstehenden Randlappen der Umhüllung umgelegt und gefaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebeteil der Schachtel an dem einen Ende der Umhüllung mit Bezug auf seine Hülse bündig abschließend gehalten wird, so daß die Seiten- und die mit Klebstoff versehenen Endfalten vorzugsweise unter Anwendung von Wärme auf das bündig abschließende Ende der Schachtel gedrückt werden können.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des- Verfahrens nach Anspruch i, insbesondere an Zigarettenpackmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse der Schiebeschachtel durch eine an einer aufwärts bewegbaren Platte (2) angebrachte Randleiste (7) o. dgl. gegen Längsverschiebung gesichert wird, um den Schiebeteil der Schachtel mit demjenigen Ende der Hülse bündig zum Abschluß zu bringen, an welchem die Seiten- und Endfalten der Umhüllung gebildet werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein schwingbar gelagerter Hebel (9) mit dem rückwärtigen Ende des Schiebeteiles der Schachtel während der Aufwärtsbewegung der Platte (2) in Eingriff kommt und den Schiebeteil in eine solche Lage bewegt, daß das am Verschlußende der Umhüllung liegende Ende des Schiebeteiles bündig mit dem entsprechenden Ende der Hülse abschließt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck der Hinterwand (13) der Aufstapelvorrichtung gleichzeitig mit der Verschiebung des Schiebeteiles in die bündige Lage mit Bezug auf die Hülse der Schachtel aufgehoben wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterwand (13) der Aufstapelvorrichtung durch den schwingbar gelagerten Hebel (9), der die Verschiebung des Schiebeteiles mit Bezug auf die Hülse verursacht, vom Stapel weg bewegt wird.
DEM93785D Verfahren und Vorrichtung zum dichten Verschliessen einer an einem Ende offenen, eine Schiebeschachtel einschliessenden Umhuellung Expired DE445015C (de)

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DE (1) DE445015C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1136265B (de) * 1959-11-30 1962-09-06 Alfred Schmermund Elektrisch beheizte Einrichtungen an Packmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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