DE444957C - Liegender Wasservorwaermer mit wagerechten Heizroehren und darin liegenden UEberhitzerrohren - Google Patents

Liegender Wasservorwaermer mit wagerechten Heizroehren und darin liegenden UEberhitzerrohren

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DE444957C
DE444957C DEW69041D DEW0069041D DE444957C DE 444957 C DE444957 C DE 444957C DE W69041 D DEW69041 D DE W69041D DE W0069041 D DEW0069041 D DE W0069041D DE 444957 C DE444957 C DE 444957C
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heating
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/42Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters specially adapted for locomotives
    • F22D1/44Smoke-gas preheaters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Liegender Wasservorwärmer mit wagerechten Heizröhren und darin liegenden Überhitzerrohren. Die bekannten Vorwärmer für die Anwärmung des Kesselspeisewassers bestehen häufig aus liegenden Heizröhrenkesseln, welche ohne eigene Feuerung nur von den abgehenden Feuergasen des Kessels beheizt werden. Die abziehenden Feuergase strömen hierbei genau wie bei den Heizröhrenkesseln durch die Feuerrohre des Vorwärmers. Es ist bekannt, bei liegenden Heizröhrenkesseln in die etwas erweiterten Heizröhren noch Überhitzerrohre einzubauen und den Kesseldampf zu überhitzen. Dieses wird viel bei Lokomotiv- und Lokomobilkesseln ausgeführt und hat sich, da für den Überhitzer kein besonderer Platz beansprucht wird, gut bewährt.
  • In neuerer Zeit wird besonders viel Wert auf höchste Dampfdrücke gelegt. Diese höheren Dampfdrücke besitzen aber auch eine höhere Sattdampftemperatur, und es muß aus diesem Grunde die Temperatur der von dem - Kessel abgehenden Heizgase eine höhere sein, als es bei den Kesseln mit niedrigerem Dampfdruck und geringerer Sattdampftemperatur der Fall war. Die Vorteile des höheren Dampfdruckes werden daher etwas vermindert, selbst wenn die abziehenden Heizgase noch in einem- meist liegenden Speisewasservorwärmer möglichst ausgenutzt werden. Der Wärmeauftrieb der Heizgase veranlaßt bekanntlich ein ungleichmäßiges Durchströmen von Heizröhrenbündeln in der Weise, daß die oberen Rohre von weit mehr und wärmeren Heizgasen durchströmt werden als die unteren Rohre. Die Wärmeabgabe der Heizgase ist also in den oberen Rohrreihen erheblich größer und nimmt mit tieferer Lage dauernd ab. Die Folge ist eine ungleichmäßige Temperatur der von dem Vorwärmer abströmenden Heizgase und eine unvollkommene Ausnutzung der Heizgaswärme.
  • Die Erfindung will nun die Übertragung der Heizgaswärme in der senkrechten Richtung der Rohrbündel vermehren und möglichst ausgleichen, dadurch, daß bei Verbundmaschinen kälterer Abdampf der Hochdruckstufe durch die oberen Rohrreihen geführt und überhitzt wird. Durch die unteren Rohrreihen wird der heißere Kesseldampf geführt und überhitzt. Die gewollte gleichmäßige Ausnutzung der Heizgase wird noch dadurch verstärkt, daß der obere, kältere Abdampf eine geringere Dampfdichte hat und daher bei derselben Dampfmenge einen größeren Überhitzerquerschnitt erfordert als der untere, wärmere Kesseldampf von höherer Spannung. Hierdurch wird der freie Querschnitt und die Heizgasmenge in den oberen Rohrreihen vermindert und in den unteren Rohrreihen vergrößert und vermehrt.
  • Es werden in den einzelnen Rohren oben geringere Heizgasmengen bei größerer Temperaturdifferenz und unten größere Heizgasmengen bei kleinerer Temperaturdifferenz ausgenutzt, so daß die Gesamtwärmeausnutzung der Feuergase von den oberen bis zu den unteren Rohrreihen fast gleichmäßig erfolgt.
  • Wird ein ganz hoher Kesseldampfdruck angewandt und ist infolgedessen eine Mehrfachexpansionsmaschine vorzusehen, so ist es untunlich und kaum ausführbar, den Vorwärmer mit dem hohen Kesseldampfdruck zu betreiben. Es würden dann die Wandstärken des Mantels bei größeren Anlagen kaum in ausführbaren Grenzen zu beschaffen sein. Die Anwendung der Erfindung ist auch in diesem Falle von großem Vorteil, da dann z. B. der wärmere Abdampf der Hochdruckstufe unten und der kältere Abdampf der Mitteldruckstufe oben durch das Rohrbündel geführt wird. Der Kesseldampf wird nun durch einen gesonderten Kleinrohrüberhitzer in bekannter Art, etwa zwischen Kessel und Vorwärmer liegend, geführt und überhitzt. Der Vorwärmer ist zwischen die Expansionsstufen der Anlage geschaltet und kann auch, wie bekannt, zu einem Wärmespeicher umgebildet sein, welcher außer der Wärmeübertragung durch die Heizgase auch noch von überschüssigem Abdampf beheizt wird.
  • In den Abb. r und a sind Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Abb. x zeigt einen Vorwärmer mit Heizröhrenbündeln, von welchem nur die vier mittelstenHeizrohre dargestellt sind. Die Heizrohre hl liegen etwa von der Mitte des Vorwärmers v nach unten und nehmen die Überhitzerröhren u für den Kesseldampf auf. Die Heizrohre h füllen den nach oben liegenden Teil des Vorwärmers v aus und enthalten die Überhitzerrohre z für den Abdampf des nicht gezeichneten Hochdruckzylinders. Die. Rohre z haben erheblich größeren Durchmesser als die Rohre z e; infolgedessen ist der freie Querschnitt in den Heizröhren h geringer als in den Röhren hl, und die Rohre hl nehmen eine größere Heizgasmenge auf. Der von dem beliebigen Höchstdruckkessel a kommende Dampf tritt in der Pfeilrichtung in das Sammelrohr in ein, durchzieht die Uberhitzerrohre ii und wird von dem Sammelrohr n überhitzt dem nicht dargestellten, aber in der Nähe liegenden Hochdruckzylinder zugeführt. Der Abdampf dieses Zylinders mit erheblich größerem Volumen tritt nun in die beliebig geformte Sammelkammer o in der Pfeilrichtung ein, strömt von hier aus durch die oberen, weiteren Überhitzerröhren z zur Sammelkammer P und von hier aus zu dem nicht dargestellten, aber in der Nähe befindlichen Niederdruckzylinder.
  • Die Feuergase, von dem Kessel a kommend, durchströmen in der Pfeilrichtung b die Heizröhren des liegenden Vorwärmers v. Die Heizgase würden, dem Auftrieb der Wärme folgend, vornehmlich die oberen Heizröhren h durchströmen und wenig durch die unteren Heizröhren hl des Rohrbündels geführt werden. Eine unvollkommene und ungleiche Wärmeausnutzung der Heizgase wäre die Folge, wenn nicht die in den Heizröhren liegenden Überhitzer dieseNachteile beseitigen würden. Die ungleiche, oben geringere Temperatur des Dampfes in den Überhitzern sowie der notwendige größere OOuerschnitt für den oberen Überhitzer sind wesentliche Merkmale der Erfindung. Die in Richtung b (Abb. a) einströmenden Heizgase werden durch den verminderten Durchströmungsquerschnitt gezwungen, mehr in die unteren Rohre hl einzuströmen, und werden hierdurch gleichmäßiger auf alle Feuerrohre verteilt; oben kann sogar eine geringere Heizgasmenge durch jedes Feuerrohr strömen als unten. Die Temperaturdifferenz zwischen Heizgasen und Dampf ist in den oberen Heizröhren h größer als in den unteren Röhren hl. Es ist hierdurch die möglichst vollkommenste Ausnutzung der Heizgase vorhanden.
  • Im allgemeinen wird man bis etwa 3o Atm> Kesseldruck nur zweifache Expansion anwenden und den Vorwärmer v in die Druckleitung von der Speisepumpe zum Kessel einschalten. Es kann hierbei das Speisewasser etwa bei c (Abb. i) in den Vorwärmer eingeführt und bei d entnommen werden. Sind höhere Kesseldrücke bei etwa dreifacher Expansion des Dampfes vorhanden, so wird der Überhitzer für den Kesseldampf auf bekannte Weise in den Raum bei Pfeil b zwischen Kessel a und Vorwärmer v gelegt. Der untere Überhitzer it wird zur Nachüberhitzung des Abdampfes der Hochdruckstufe und der obere Uberhitzer z zur Nachüberhitzung des Abdampfes der Mitteldruckstufe verwendet. Der Abdampf der Hochdruckstufe wird dann bei m (Abb. i) eingeführt und bei n überhitzt entnommen, während der Abdampf der Mitteldruckstufe bei o (Abb. i) eingeführt und bei p überhitzt entnommen wird. Der ganze Vorwärmer v ist hierbei, wie bekannt, nur zwischen die Expansionsstufen der Dampfanlage geschaltet. Eine Zusammenlagerung des Kessels a, des Vorwärmers v mit den Maschinenteilen ist zu erstreben und z. B. durch Lokomobilen und Lokomotiven bekannt.
  • Statt einer Gruppe von kleineren Röhren, wie sie der Abb. i zugrunde liegt, können auch zwei Flammrohre, wie sie bei den Flammrohrkesseln üblich sind, nach Abb. 2 genommen werden. In den Flammrohren können Überhitzerspiralen z1 und ttl statt der Überhitzerrohre nach Abb. i angebracht werden. Die Spiralrohre verlegen den Heizgasen den Weg immerwährend und veranlassen ein gewundenes Durchströmen der Heizgase und fortwährend eine neue Stoßwirkung. Die Querschnitte der Flammrohre h2 und h3 sowie der Überhitzerrohre o1, P1, ml und n1 haben genau die Bedeutung wie die gleichen Buchstaben in der Abb. i. Es sind aber nur zwei oder höchstens vier übereinanderliegende Heizrohre vorhanden, deren obere Überhitzer z1 geringeren Druck, Dampftemperatur und freien Querschnitt für den Durchtritt der Feuergase haben als die unteren Überhitzer u1.
  • Der Vorwärmer v (Abb. i) und v1 (Abb. 2) kann für den Fall der Zwischenschaltung bei dreifacher Expansion als bekannter Wärmespeicher mit den beschriebenen N achüberhitzereinrichtungen bei Vergrößerung des Vorwärmermantels v und v1 und Bildung eines Wasserspiegels w (Abb. 2) mit kleinem Dampfraum y ausgebildet sein. Die periodenweise Zuführung von Abdampf zur Speicherung kann durch eine Rohrleitung r erfolgen. Es ist hierdurch eine wärmewirtschaftliche Steigerung möglich, welche die den Lrberhitzern nach der Erfindung zugrunde liegende Verbesserung der Ausnutzung der Heizgase noch durch die Speicherung von Abfalldampf vervollkommnet.
  • Alle bekannten Heizröhrenüberhitzer können nach der Erfindung verbessert werden. Namentlich kann, wenn die ganze Anordnung der Maschinenlage es zuläßt, der Dampf auf der einen Vonwärmerseite bei o und na in die Überhitzer eingeführt werden und hinter dem Vorwärmer der Austritt des überhitzten Dampfes und n stattfinden. Die Umkehrung des Dampfes innerhalb der Überhitzerrohre ist dann vermieden.
  • Die hier genannten Dampfmaschinenstufen können natürlich auch durch Dampfturbinenstufen ersetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Liegender Wasservorwärmer mit wagerechten Heizröhren und darin liegenden Überhitzerrohren, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verminderung des natürlichen Auftriebes der Heizgaswärme jedes obere Heizrohr (h) kleinere Querschnitte für die Heizgase und größere Querschnitte für die Abdampfüberhitzerrohre (z) mit niedrigerem Dampfdruck, jedes untere Heizrohr (hl) größere Querschnitte für die Heizgase und kleinere Uberhitzerrohrquerschnitte für den Frisch- oder höher gespannten Abdampf hat, so daß die Heizgase gezwungen werden, in größeren Mengen durch die unteren Heizrohre (hl) zu strömen.
  2. 2. Wasservorwärmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer Abdampfzuleitung (y) und einem Dampfentnahmerohr versehen ist, damit er als Wärmespeicher dienen kann.
DEW69041D 1925-04-10 1925-04-10 Liegender Wasservorwaermer mit wagerechten Heizroehren und darin liegenden UEberhitzerrohren Expired DE444957C (de)

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