DE4444423C2 - Steckvorrichtung - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steckvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Ein tragbares elektrisches Gerät, wie z. B. ein Funktelefon,
kann im allgemeinen mittels einer internen Stromversorgung,
z. B. eine wiederaufladbare Batterie, die in dem Funktelefon
montiert ist, oder ein Batteriepack, der daran lösbar befe
stigt ist, betrieben werden. Die interne Stromversorgung
kann unter Verwendung einer geeigneten Gleichstrom-Ladeein
heit aufgeladen werden. Jedoch kann die interne Stromversor
gung nicht immer ausreichend sein, um das elektrische Gerät
kontinuierlich über eine längere Zeitdauer zu verwenden.
Wenn z. B. ein tragbares Funktelefon in einem Auto verwendet
wird, würde vorgezogen werden, daß das Funktelefon mittels
elektrischer Energie, die von einer externen Stromversor
gung, wie z. B. eine Zigarettenanzünderbuchse oder ein Siche
rungskasten, der in dem Auto vorhanden ist, ohne Verwendung
der internen Stromversorgung betrieben wird.
Aus der japanischen Offenlegungsschrift [KOKAI] JP-OS 5-174 905 A
ist eine Steckvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1 bekannt. Wie in den Fig. 18 und 20 ge
zeigt ist, ist die Buchse 2E mit einem Buchsengehäuse 10E,
das einen rechteckigen Steckeraufnahmeraum 11E aufweist,
Buchsenkontakten 12E, die in den Steckeraufnahmeraum 11E
ragen, einem Paar von Ladekontakten 13E, die sich an dem
Buchsengehäuse 10E erstrecken, einem beweglichen Kontaktteil
20E und einem feststehenden Kontaktstreifen 30E ausgebildet
ist. Das bewegliche Kontaktteil 20E ist mit einer Grundplat
te 21E, die an dem Buchsengehäuse 10E zu befestigen ist, und
einem Kontaktfederelement 22E ausgebildet, das sich von der
Grundplatte 21E erstreckt. Das Kontaktfederelement 22E weist
einen beweglichen Kontakt 23E auf. Der feststehende Kontakt
streifen 30E ist derart in dem Buchsengehäuse 10E angeord
net, daß der bewegliche Kontakt 23E gegen den feststehenden
Kontaktstreifen 30E durch Vorspannung des Kontaktfederele
ments 22E gezwungen wird, um eine erste elektrische Verbin
dung dazwischen herzustellen. Damit ist, wenn der Stecker 3E
nicht mit der Buchse 2E verbunden ist, es möglich, eine er
ste Betriebsweise des Funktelefons 4E unter Verwendung der
internen Stromversorgung E1, wie in Fig. 19 gezeigt, durch
zuführen. Das Bezugszeichen 5E kennzeichnet einen Antriebs
stromkreis des Funktelefons 4E. Die Ladekontakte 13E sind
gestaltet, um mit einem geeigneten Gleichstrom-Ladegerät
(nicht gezeigt) zum Laden der internen Stromversorgung E1
verbunden zu werden.
Der Stecker 3E ist mit einem Steckergehäuse 40E, das ein
rechteckiges Steckteil 41E aufweist, einem Netzkabel 42E,
das lösbar mit der externen Stromversorgung E2 zu verbinden
ist, Steckerkontakten 43E, die in dem Steckteil 41E angeord
net sind, und einem Umschaltbereich 45E ausgebildet, der mit
einer schrägen Wand des Steckteils 41E gestaltet ist. Wenn
das Steckteil 41E des Steckers 3E in den Steckeraufnahmeraum
11E der Buchse 10E eingesetzt wird, wird eine zweite elek
trische Verbindung zwischen den Buchsen- und den Steckerkon
takten (12E und 43E) hergestellt, um eine zweite Betriebs
weise des Funktelefons 4E unter Verwendung der externen
Stromversorgung E2 durchzuführen. Zur selben Zeit kann, da
das Kontaktfederelement 22E entlang der schrägen Wand 45E
derart bewegt wird, daß der bewegliche Kontakt 23E von dem
feststehenden Kontaktstreifen 30E weg beabstandet wird, wie
in Fig. 20 und 21 gezeigt, die erste elektrische Verbindung
als Antwort auf die Verbindung des Steckers 3E mit der Buch
se 2E unterbrochen werden. Mit anderen Worten kann die erste
Betriebsweise des Funktelefons 4E unter Verwendung der in
ternen Stromversorgung E1 zur zweiten Betriebsweise dessel
ben unter Verwendung der externen Stromversorgung E2 durch
Verbinden des Steckers 3E mit der Buchse 2E des Funktelefons
4E umgeschaltet werden.
Übrigens tritt, wenn das oben erläuterte Funktelefon verwen
det wird, oft das Problem auf, daß Staub oder Fäden eines
Kleidungsstücks, Teppichs oder dergleichen zufällig zwischen
den beweglichen Kontakt 23E und den feststehenden Kontakt
streifen 30E gebracht wird, so daß die erste elektrische
Verbindung unterbrochen wird, wodurch die erste Betriebswei
se des Funktelefons 4E verhindert wird. Insbesondere wird
bestätigt, daß ein derartiges Problem durch einen Faden mit
einer Länge von mehr als 5 mm und einem Durchmesser von mehr
als 20 µm verursacht wird. Wenn z. B. ein Faden mit einem
Durchmesser von ungefähr 20 µm zufällig zwischen den beweg
lichen Kontakt 23E und den feststehenden Kontaktstreifen 30E
gebracht wird, wird er durch die Vorspannung des Kontaktfe
derelements 22E zusammengedrückt, um ein Fadenstück mit ei
ner Dicke von ungefähr 3 bis 4 µm zu bilden. Die erste elek
trische Verbindung wird durch ein so geformtes Fadenstück
mit einer beträchtlichen Wahrscheinlichkeit unterbrochen.
Aus der DE 40 41 060 A1 ist eine Steckvorrichtung mit einem
beweglichen Kontakt 24 (siehe dortige Fig. 6) bekannt, der zwei Kon
taktpunkte aufweist. Wenn ein Stecker 10 nicht in eine Buch
se 12 eingesetzt ist, sind die zwei Kontaktpunkte zwischen
dem beweglichen Kontakt 24 und einem feststehenden Kontakt
20 nicht in der Einsetzrichtung des Steckers versetzt.
Aus der DD 2 85 002 A5 ist ein mobiles elektrisches Gerät
bekannt, bei dem durch Einstecken des Netzsteckers 6 automa
tisch von Batteriebetrieb auf Netzbetrieb umgeschaltet wird.
Das automatische Umschalten geschieht mittels eines Kraft
übertragungselements.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Steck
vorrichtung zur Verfügung zu stellen, die eine störungsfreie
erste Betriebsweise unter Verwendung einer internen Strom
versorgung und ein störungsfreies Umschalten zwischen der
ersten Betriebsweise und einer zweiten Betriebsweise unter
Verwendung einer externen Stromversorgung ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das
bewegliche Kontaktteil mit einem Paar von quer zur Einsetz
richtung des Steckers beabstandet angeordneten und sich in
der Einsetzrichtung des Steckers erstreckenden länglichen
Kontaktfederelementen ausgebildet ist und jedes einen Kon
takt aufweist, der in der ersten Betriebsweise mit dem fest
stehenden Kontaktteil einen Kontaktpunkt bildet, wobei die
beiden Kontaktpunkte in Einsetzrichtung des Steckers ver
setzt angeordnet sind.
In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung weist das feststehende Kontaktteil als Kontakte ein
Paar von spitzen Vorsprüngen auf.
Es wird auch bevorzugt, daß ein Winkel der schrägen Wand in
Bezug auf die Einsetzrichtung 45° oder mehr beträgt.
Weiterhin kann vorgesehen sein, daß die schräge Wand des
Steckteils derart gestaltet ist, daß die zweite elektrische
Betriebsweise hergestellt wird, bevor die erste elektrische
Betriebsweise abgebrochen wird.
Schließlich kann vorgesehen sein, daß die schräge Wand des
Steckteils derart gestaltet ist, daß die erste elektrische
Betriebsweise unterbrochen wird, bevor die zweite elektri
sche Betriebsweise hergestellt wird.
Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde,
daß durch die erfindungsgemäße Gestaltung der Steckvorrich
tung, sogar wenn einer der ersten und zweiten Kontaktpunkte
zufällig durch Staub, Fäden oder dergleichen unterbrochen
wird, es möglich ist, die erste elektrische Verbindung durch
den anderen Kontaktpunkt aufrechtzuerhalten. Zusätzlich ist,
da der erste Kontaktpunkt von dem zweiten Kontaktpunkt in
der Einsetzrichtung verschoben ist, die Wahrscheinlichkeit
einer Zerstörung der ersten elektrischen Verbindung aufgrund
von Staub oder Fäden geringer als bei Verwendung von Drehar
men, die in einer Reihe nebeneinander angeordnete Kontakte
aufweisen.
Weiterhin wird durch die Gestaltung des Steckers und die
Anordnung der ersten und zweiten Kontaktpunkte sicherge
stellt, daß die erste Betriebsweise des elektrischen Geräts
auf die zweite Betriebsweise desselben durch Verbinden des
Steckers mit der Buchse des elektrischen Geräts umgeschaltet
werden kann, ohne die elektrische Versorgung zwischenzeit
lich abzuschalten.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nachstehenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbei
spiel anhand der schematischen Zeichnungen im einzelnen er
läutert ist. Dabei zeigt:
Fig. 1 perspektivische Ansichten einer Buchse und eines
Steckers einer Steckvorrichtung gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines tragbaren Funkte
lefons, das eine Buchse aufweist, mit der der Stecker ver
bunden wird;
Fig. 3A eine Vorderansicht der Buchse gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 3B eine Draufsicht der Buchse gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 3C eine Seitenansicht der Buchse gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 3D eine Rückansicht der Buchse gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 4 eine Querschnittsansicht der Buchse entlang der Linie
I-I von Fig. 3D;
Fig. 5 eine Querschnittsansicht der Buchse entlang der Linie
II-II von Fig. 3D;
Fig. 6A eine Vorderansicht des Steckers gemäß der vorliegen
den Erfindung;
Fig. 6B eine Draufsicht des Steckers gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 6C eine Seitenansicht des Steckers gemäß der vorliegen
den Erfindung;
Fig. 7A eine Draufsicht eines beweglichen Kontaktteils gemäß
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 7B eine Seitenansicht eines beweglichen Kontaktteils
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 7C eine Ansicht von unten eines beweglichen Kontakt
teils gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 8A eine Draufsicht eines feststehenden Kontaktstreifens
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 8B eine Endansicht eines feststehenden Kontaktstreifens
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 9 Kontaktpunkte zwischen dem beweglichen Kontaktteil
und dem feststehenden Kontaktstreifen;
Fig. 10 eine Querschnittsansicht des Steckers, der mit der
Buchse gemäß der vorliegenden Erfindung verbunden ist;
Fig. 11 ein Diagramm, das einen MBB (Make Before Brake)-Be
trieb erläutert;
Fig. 12 ein Diagramm, das einen BBM (Brake Before Make)-Be
trieb erläutert;
Fig. 13 eine Teilquerschnittsansicht eines Steckeraufnahme
raums zum Durchführen des MBB-Betriebs;
Fig. 14 eine Querschnittsansicht eines Steckeraufnahmeraums
zum Durchführen des BBM-Betriebs;
Fig. 15 einen Winkel θ einer schrägen Wand zu einer horizon
talen Wand des Steckeraufnahmeraums von Fig. 13;
Fig. 16 einen Reinigungseffekt, der zwischen dem feststehen
den Kontaktstreifen und dem beweglichen Kontaktteil festge
stellt wurde;
Fig. 17A ein Diagramm zum Erläutern der Anordnung der ersten
Kontaktpunkte;
Fig. 17B ein Diagramm zum Erläutern der Anordnung der
zweiten Kontaktpunkte;
Fig. 18 eine perspektivische Ansicht einer Steckvorrichtung
nach dem Stand der Technik;
Fig. 19 ein Schaltkreisdiagramm nach dem Stand der Technik;
Fig. 20 Querschnittsansichten einer Buchse und eines
Steckers einer Steckvorrichtung nach dem Stand der Technik; und
Fig. 21 eine Querschnittsansicht des Steckers, der mit der
Buchse nach dem Stand der Technik verbunden ist.
Bezugnehmend auf die Fig. 1 bis 17 wird eine Steckvorrich
tung 1 gemäß der vorliegenden Erfindung in dieser Ausfüh
rungsform erklärt. Die Steckvorrichtung 1 umfaßt eine Buchse
2, die in einem tragbaren Funktelefon 4 mit einer internen
Stromversorgung, wie z. B. eine wiederaufladbare Ni-Cd-Bat
terie, montiert ist, und einen Stecker 3 mit einem Netzkabel
42, das zum Versorgen mit elektrischer Energie von der ex
ternen Stromversorgung an das Funktelefon 4, wie in Fig. 1
gezeigt, verwendet wird. Die Steckvorrichtung ist fähig, von
einer ersten Betriebsweise des Funktelefons 4 unter Verwen
dung der wiederaufladbaren Batterie auf eine zweite
Betriebsweise desselben unter Verwendung einer externen
Stromversorgung, z. B. eine Zigarettenanzünderbuchse, die in
einem Auto vorhanden ist, als Antwort auf eine Verbindung
des Steckers 3 mit der Buchse 2, wie in Fig. 2 gezeigt, um
zuschalten. Die Buchse 2 ist mit einem Buchsengehäuse 10,
das einen rechteckigen Steckeraufnahmeraum 11 aufweist,
Buchsenkontakten 12, die ein Paar von Eingabekontakten zum
Empfangen der elektrischen Energie einschließen, einer An
tennenbuchse 14, einem Paar von Ladekontakten 13, die an dem
Buchsengehäuse 10 zu befestigen sind, einem beweglichen Kon
taktteil 20 und einem feststehenden Kontaktstreifen 30, wie
in Fig. 3A bis 3D gezeigt, ausgebildet. Die Buchsenkontakte
12 und die Antennenbuchse 14 sind in dem Hohlraum 11 ange
ordnet. Das bewegliche Kontaktteil 20 ist mit einer
Grundplatte 21, die an dem Buchsengehäuse 10 zu befestigen
ist, einem Paar von Kontaktfederelementen 22, die sich von
der Grundplatte 21 erstrecken, einer Eingreifspitze 25, die
an den oberen Enden der Kontaktfederelemente 22 ausgebildet
ist, und einem Leitarm 26 ausgebildet, der an eine Leiter
platte zu löten ist, um eine Verbindung zu einer Elektrode
der wiederaufladbaren Batterie herzustellen. Jedes der Kon
taktfederelemente 22 weist einen Kontakt 23 auf, der derart
angeordnet ist, daß ein erster Kontaktpunkt P1, der zwischen
einem der Kontakte 23 und dem feststehenden Kontaktstreifen
30 ausgebildet ist, von einem zweiten Kontaktpunkt P2, der
zwischen dem anderen Kontakt 23 und dem feststehenden Kon
taktstreifen 30 ausgebildet ist, in einer Längsrichtung des
beweglichen Kontaktteils 20, wie in den Fig. 5 und 7A bis 7C
gezeigt, verschoben ist. Die Längsrichtung entspricht einer
Einsetzrichtung des Steckers 3 in die Buchse 2. Der fest
stehende Kontaktstreifen 30 weist ein Paar von länglichen
Vorsprüngen 31 mit einem dreieckigen Querschnitt, wie in den
Fig. 8A und 8B gezeigt, auf. Der feststehende Kontaktstrei
fen 30 ist in dem Buchsengehäuse 10 derart angeordnet, daß
die Kontakte 23 gegen Oberkanten der Vorsprünge 31 jeweils
durch Vorspannung der Kontaktfederelemente 22, wie in Fig. 9
gezeigt, gezwungen werden, um eine erste elektrische Verbin
dung zwischen dem beweglichen Kontaktteil 20 und dem
feststehenden Kontaktstreifen 30 herzustellen. Somit ist es,
wenn der Stecker 3 nicht mit der Buchse 2 verbunden ist,
möglich, die erste Betriebsweise des Funktelefons 4E durch
zuführen. Dieselbe Stromkreisgestaltung wie nach dem Stand
der Technik, d. h. der Stromkreis von Fig. 19, kann in dieser
Ausführungsform aufgegriffen werden. Die Ladekontakte 13
sind angepaßt, um mit einem geeigneten Gleichstrom-Ladegerät
zum Aufladen der wiederaufladbaren Batterie verbunden zu
werden.
Der Stecker 3 ist mit dem Netzkabel 42, einem Steckergehäuse
40, das einen rechteckigen Steckteil 41 aufweist, Stecker
kontakten 43 einschließlich einem Paar von Ausgabekontakten
zum Liefern der elektrischen Energie, einem Antennenstecker
44 und einem Umschaltbereich ausgebildet, der mit einer
schrägen Wand 45 des Steckteils 41, wie in den Fig. 6A bis
6C gezeigt, gestaltet ist. Die Steckerkontakte 43 und der
Antennenstecker 44 sind in dem Steckteil 41 angeordnet. Wenn
das Steckteil 41 des Steckers 3 in den Steckeraufnahmeraum
11 der Buchse 2 eingesetzt wird, wird eine zweite elektri
sche Verbindung zwischen den Stecker- und Buchsenkontakten
(12 und 43) hergestellt, um die zweite Betriebsweise des
Funktelefons durchzuführen. Zur selben Zeit wird die Ein
greifspitze 25 des beweglichen Kontaktteils 20 nach oben
entlang der schrägen Wand 45 derart geschoben, daß die Kon
takte 23 von dem feststehenden Kontaktstreifen 30 weg beab
standet werden, um die erste elektrische Verbindung zu un
terbrechen, wie in Fig. 10 gezeigt. Somit kann die erste
Betriebsweise des Funktelefons 4 auf die zweite Betriebswei
se desselben allein durch Verbinden des Steckers 3 mit der
Buchse 2 umgeschaltet werden.
In dieser Ausführungsform ist die schräge Wand 45 derart
ausgebildet, daß die zweite elektrische Verbindung herge
stellt wird, bevor die erste elektrische Verbindung, wie in
den Fig. 11 und 13 gezeigt, unterbrochen wird. Das heißt,
wenn das Steckteil 41 des Steckers 3 in den Steckeraufnahme
raum 11 der Buchse 2 eingesetzt wird, kann die zweite elek
trische Verbindung, da die Eingreifspitze 25 des beweglichen
Kontaktteils 20 zuerst an einer horizontalen Wand 46 ent
lang, die sich nach vorne von der schrägen Wand 45 er
streckt, bewegt wird, hergestellt werden, ohne die erste
elektrische Verbindung zu unterbrechen. Dieser Umschaltvor
gang wird als MBB (Make Before Brake)-Betrieb bezeichnet. In
dem MBB-Betrieb ist es möglich, den Nachteil zu verhindern,
daß das Funktelefon 4 ausgeschaltet wird, wenn der Stecker 3
in die Buchse 2 eingesetzt oder daraus entfernt wird. Im
Gegensatz dazu, wenn es notwendig ist, einen BBM (Brake Be
fore Make)-Betrieb vorzunehmen, bei dem die erste elektri
sche Verbindung abgebrochen wird, bevor die zweite elektri
sche Verbindung hergestellt wird, wird vorzugsweise ein
Steckteil 41A mit einer geneigten Wand 45A ohne eine derar
tige horizontale Wand 46, wie in den Fig. 12 und 14 gezeigt,
verwendet. In dem BBM-Betrieb ist es möglich, das Funktele
fon 4 wieder einzustellen, wenn der Stecker 3 in die Buchse
2 eingesetzt oder aus dieser entfernt wird.
Zusätzlich wird bevorzugt, daß ein Winkel der schrägen Wand
45 zu der horizontalen Wand 46, der als θ in Fig. 15 defi
niert ist, 45° oder mehr beträgt. Wenn der Stecker 3 mit der
Buchse 2 verbunden wird, schiebt die schräge Wand 45 die
Eingreifspitze 25 des beweglichen Kontaktteils 20 in die
durch den Pfeil in Fig. 16 gekennzeichnete Richtung, so daß
die Kontakte 23 zuerst auf den Oberkanten der Vorsprünge 31
des feststehenden Kontaktstreifens 30 über einen Wischweg
gleiten, während die erste elektrische Verbindung aufrech
terhalten wird, und dann aufwärts entlang der schrägen Wand
45 bewegt werden, um die erste elektrische Verbindung zu
unterbrechen. Wenn der Winkel der schrägen Wand 45 zunimmt,
wird der Wischweg verlängert. Da die Verlängerung des
Wischwegs eine Reinigungswirkung zwischen den Oberkanten der
Vorsprünge 31 und den Kontakten 23 bietet, ist es möglich,
frische Kontaktpunkte dazwischen herzustellen.
Die Buchsenkontakte 12 mit Ausnahme der Eingabekontakte und
die Steckerkontakte 43 mit Ausnahme der Ausgabekontakte wer
den benutzt, um ein Telefonsignal über ein Telefonkabel, wie
in Fig. 4 gezeigt, zu empfangen oder zu übertragen. Die An
tennenbuchse 14 und der Antennenstecker 44 werden verwendet,
um zwischen der Verwendung einer internen Antenne 6 des
Funktelefons 4 und der Verwendung einer externen Antenne
(nicht gezeigt), die in dem Auto mitgeführt wird, umzuschal
ten.
Im Vergleich mit einer Steckvorrichtung 1E nach dem Stand
der Technik, die eine erste elektrische Verbindung zwischen
einem beweglichen Kontaktteil 20E und einem feststehenden
Kontaktstreifen 30E, wie in Fig. 20 gezeigt, durch einen
einzigen Kontaktpunkt herstellt, kann die Steckvorrichtung 1
mit Zwillingskontaktpunkten (P1 und P2) gemäß der vorliegen
den Erfindung die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenbruchs
der ersten elektrischen Verbindung verursacht durch Staub
oder Fäden, die zufällig dazwischen geraten sind, reduziert
werden. Um eine minimale Größe eines Fadenstücks, das die
erste elektrische Verbindung unterbrechen kann, zu untersu
chen, wurden isolierende Scheiben mit verschiedenen Dicken
zwischen das bewegliche Kontaktteil 20 und den feststehenden
Kontaktstreifen 30 gebracht, während die elektrische Leitfä
higkeit dazwischen mittels eines Prüfgeräts beobachtet wur
de. Bei der Steckvorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Erfin
dung ist es, wenn einer der Kontakte 23 von dem feststehen
den Kontaktstreifen 30 durch die isolierenden Scheiben be
abstandet ist, möglich, die erste elektrische Verbindung
durch den anderen Kontakt 23 aufrechtzuerhalten. Jedoch wur
de, da das Kontaktfederelement 22 mit dem Kontakt 23 eintei
lig mit demjenigen mit dem anderen Kontakt 23 durch die
Grundplatte 21 ausgebildet ist, wenn eine isolierende Schei
be mit einer Dicke von mehr als 65 µm zwischen einen der
Kontakte 23 und dem feststehenden Kontaktstreifen 30 einge
bracht wird, bei dieser Untersuchung bestätigt, daß beide
Kontakte 23 von dem feststehenden Kontaktstreifen 30 weg
beabstandet waren, wodurch die erste elektrische Verbindung
unterbrochen wurde. Andererseits ist es im Falle der Steck
verbindung 1E nach dem Stand der Technik überflüssig zu er
wähnen, daß, da die erste elektrische Verbindung nur durch
den einzigen Kontaktpunkt hergestellt wird, diese leichter
durch eine dünnere isolierende Scheibe unterbrochen werden
kann.
Zusätzlich ist es, da die Kontaktpunkte (P1 und P2) derart
angeordnet sind, daß der erste Kontaktpunkt P1 von dem
zweiten Kontakt P2, wie in Fig. 17A gezeigt, verschoben ist,
möglich, die Wahrscheinlichkeit des Einbringens eines Fadens
D mit einem Durchmesser von ungefähr 10 µm zwischen den
feststehenden Kontaktstreifen 30 und den Kontakten 23 ver
glichen mit dem Anordnen von Kontaktpunkten (P′1 und P′2) in
einer Reihe nebeneinander, wie in Fig. 17B gezeigt, zu redu
zieren. Das bedeutet, daß die Wahrscheinlichkeit des Ein
bringens eines Fadens zwischen den feststehenden Kontakt
streifen 30 und beiden Kontakten 23 durch 14°/360°, d. h.
ungefähr 1/26 im Falle der Anordnung der Kontaktpunkte (P1
und P2) von Fig. 17A ausdrückbar wäre. Andererseits kann im
Falle der Anordnung der Kontaktpunkte (P′1 und P′2) von Fig.
17B eine derartige Wahrscheinlichkeit durch 24°/360°, d. h.
1/15 ausgedrückt werden.
Um eine stabile Verbindung zwischen dem Stecker 3 und der
Buchse 2 bereitzustellen, weist der Stecker 3 eine Spannein
richtung auf.
Die Buchse in dem Funktelefon ist mit der internen Stromver
sorgung, wie z. B. eine wiederaufladbare Ni-Cd-Batterie,
montiert. Jedoch ist es möglich, die Buchse in einem trag
baren Funktelefon unter Verwendung eines separaten Batterie
packs zu montieren. Der Batteriepack ist lösbar an dem Funk
telefon montiert. Falls ein derartiges Funktelefon in einem
Auto verwendet wird, würde ein erster Betrieb des Funktele
fons unter Verwendung des Batteriepacks auf einen zweiten
Betrieb desselben unter Verwendung einer externen Stromver
sorgung, die in dem Auto vorhanden ist, durch Verbinden des
Steckers mit der Buchse umgeschaltet werden, ohne den Batte
riepack von dem Funktelefon zu entfernen.
Bezugszeichenliste
1 Steckvorrichtung
2 Buchse
3 Stecker
4 Funktelefon
6 interne Antenne
10 Buchsengehäuse
11 Steckeraufnahmeraum
12 Buchsenkontakt
13 Ladekontakt
14 Antennenbuchse
15 Nut
16 Hakeneingreifbereich
20 bewegliches Kontaktteil
21 Grundplatte
22 Kontaktfederelement
23 Kontakt
25 Eingreifspitze
26 Leitarm
30 feststehender Kontaktstreifen
31 Vorsprung
40 Steckergehäuse
41 Steckteil
42 Netzkabel
43 Steckerkontakt
44 Antennenstecker
45 schräge Wand
46 horizontale Wand
49 Führungsschiene
70 Spannelement
41A Steckteil
45A schräge Wand
1E Steckvorrichtung
2E Buchse
3E Stecker
4E Funktelefon
5E Antriebsstromkreis
10E Buchsengehäuse
11E Steckeraufnahmeraum
12E Buchsenkontakt
13E Ladekontakt
20E bewegliches Kontaktteil
21E Grundplatte
22E Kontaktfederelement
23E Kontakt
30E Kontaktstreifen
40E Steckergehäuse
41E Steckteil
42E Netzkabel
43E Steckerkontakt
45E Umschaltbereich
D Faden
E1 interne Stromversorgung
E2 externe Stromversorgung
P1 Kontaktpunkt
P2 Kontaktpunkt
P′1 Kontaktpunkt
P′2 Kontaktpunkt
2 Buchse
3 Stecker
4 Funktelefon
6 interne Antenne
10 Buchsengehäuse
11 Steckeraufnahmeraum
12 Buchsenkontakt
13 Ladekontakt
14 Antennenbuchse
15 Nut
16 Hakeneingreifbereich
20 bewegliches Kontaktteil
21 Grundplatte
22 Kontaktfederelement
23 Kontakt
25 Eingreifspitze
26 Leitarm
30 feststehender Kontaktstreifen
31 Vorsprung
40 Steckergehäuse
41 Steckteil
42 Netzkabel
43 Steckerkontakt
44 Antennenstecker
45 schräge Wand
46 horizontale Wand
49 Führungsschiene
70 Spannelement
41A Steckteil
45A schräge Wand
1E Steckvorrichtung
2E Buchse
3E Stecker
4E Funktelefon
5E Antriebsstromkreis
10E Buchsengehäuse
11E Steckeraufnahmeraum
12E Buchsenkontakt
13E Ladekontakt
20E bewegliches Kontaktteil
21E Grundplatte
22E Kontaktfederelement
23E Kontakt
30E Kontaktstreifen
40E Steckergehäuse
41E Steckteil
42E Netzkabel
43E Steckerkontakt
45E Umschaltbereich
D Faden
E1 interne Stromversorgung
E2 externe Stromversorgung
P1 Kontaktpunkt
P2 Kontaktpunkt
P′1 Kontaktpunkt
P′2 Kontaktpunkt
Claims (5)
1. Steckvorrichtung zum Umschalten von einer ersten Be
triebsweise eines elektrischen Gerätes unter Verwendung
einer internen Stromversorgung (E1) und einer zweiten Be
triebsweise mit einem in eine Buchse (2) des Gerätes ein
gesetzten Stecker (3), der mit einer externen Stromver
sorgung (E2) verbunden ist,
wobei die Buchse (2) ein Buchsengehäuse (10) mit einem Steckeraufnahmeraum (11), mindestens ein Paar von Buchsen kontakten (12) für die externe Stromversorgung (E2) und ein bewegliches (20) in den Steckeraufnahmeraum (11) ra gendes und ein feststehendes Kontaktteil (30) einschließt,
wobei das bewegliche Kontaktteil (20) gegen das festste hende Kontaktteil (30) drückt und dadurch die erste Be triebsweise hergestellt wird,
und der Stecker ein Steckgehäuse (40) mit einem hohlen Steckteil (41) umfaßt, in dem mindestens ein Paar von mit der externen Stromversorgung (E2) verbundenen Steckerkon takten (43) angeordnet ist, und das einen Umschaltbereich mit einer in Einsetzrichtung des Steckers (3) schrägen Wand (45) aufweist, so daß in der zweiten Betriebsweise das bewegliche Kontaktteil (20) durch die schräge Wand (45) von dem feststehenden Kontaktteil (30) abgehoben ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das bewegliche Kontaktteil (20) mit einem Paar von quer zur Einsetzrichtung des Steckers (3) beabstandet angeord neten und sich in der Einsetzrichtung des Steckers (3) erstreckenden länglichen Kontaktfederelementen (22) ausge bildet ist und jedes einen Kontakt (23) aufweist, der in der ersten Betriebsweise mit dem feststehenden Kontaktteil (30) einen Kontaktpunkt (P1, P2) bildet, wobei die beiden Kontaktpunkte in Einsetzrichtung des Steckers (3) versetzt angeordnet sind.
wobei die Buchse (2) ein Buchsengehäuse (10) mit einem Steckeraufnahmeraum (11), mindestens ein Paar von Buchsen kontakten (12) für die externe Stromversorgung (E2) und ein bewegliches (20) in den Steckeraufnahmeraum (11) ra gendes und ein feststehendes Kontaktteil (30) einschließt,
wobei das bewegliche Kontaktteil (20) gegen das festste hende Kontaktteil (30) drückt und dadurch die erste Be triebsweise hergestellt wird,
und der Stecker ein Steckgehäuse (40) mit einem hohlen Steckteil (41) umfaßt, in dem mindestens ein Paar von mit der externen Stromversorgung (E2) verbundenen Steckerkon takten (43) angeordnet ist, und das einen Umschaltbereich mit einer in Einsetzrichtung des Steckers (3) schrägen Wand (45) aufweist, so daß in der zweiten Betriebsweise das bewegliche Kontaktteil (20) durch die schräge Wand (45) von dem feststehenden Kontaktteil (30) abgehoben ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das bewegliche Kontaktteil (20) mit einem Paar von quer zur Einsetzrichtung des Steckers (3) beabstandet angeord neten und sich in der Einsetzrichtung des Steckers (3) erstreckenden länglichen Kontaktfederelementen (22) ausge bildet ist und jedes einen Kontakt (23) aufweist, der in der ersten Betriebsweise mit dem feststehenden Kontaktteil (30) einen Kontaktpunkt (P1, P2) bildet, wobei die beiden Kontaktpunkte in Einsetzrichtung des Steckers (3) versetzt angeordnet sind.
2. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das feststehende Kontaktteil (30) als Kontakte
ein Paar von spitzen Vorsprüngen (31) aufweist.
3. Steckvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, worin ein Win
kel der schrägen Wand (45) in bezug auf die Einsetzrich
tung 45° oder mehr beträgt.
4. Steckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wor
in die schräge Wand (45) des Steckteils (41) derart ge
staltet ist, daß die zweite Betriebsweise hergestellt
wird, bevor die erste Betriebsweise abgebrochen wird.
5. Steckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wor
in die schräge Wand (45) des Steckteils (41) derart ge
staltet ist, daß die erste Betriebsweise unterbrochen
wird, bevor die zweite Betriebsweise hergestellt wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US08/352,915 US5584713A (en) | 1994-12-09 | 1994-12-09 | Electrical connector |
| DE4444423A DE4444423C2 (de) | 1994-12-09 | 1994-12-14 | Steckvorrichtung |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US08/352,915 US5584713A (en) | 1994-12-09 | 1994-12-09 | Electrical connector |
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|---|---|
| DE4444423A1 DE4444423A1 (de) | 1996-06-27 |
| DE4444423C2 true DE4444423C2 (de) | 1998-02-26 |
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|---|---|---|---|
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