DE443550C - Besatzkoerper fuer Sprengluftpatronen - Google Patents

Besatzkoerper fuer Sprengluftpatronen

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DE443550C
DE443550C DEJ27461D DEJ0027461D DE443550C DE 443550 C DE443550 C DE 443550C DE J27461 D DEJ27461 D DE J27461D DE J0027461 D DEJ0027461 D DE J0027461D DE 443550 C DE443550 C DE 443550C
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explosive air
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D1/00Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
    • F42D1/08Tamping methods; Methods for loading boreholes with explosives; Apparatus therefor
    • F42D1/18Plugs for boreholes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Besatzkörper für Sprengluftpatronen. Es ist bekannt, daß das, Einbringen von festem Besatz in Bohrlöcher, die mit flüssiger Luft oder mit in flüssiger Luft getränkten Patronen besetzt werden, infolge der Entgasung sehr schwierig und bei einer größeren Reihe von Schüssen fast unmöglich ist, da die entweichenden Gase den Besatz aus dem Bohrloch herausdrücken. Andererseits, ist aber das Einbringen .eines fest sitzenden Besatzes von wesentlichem Einfluß auf die Sprengwirkung.
  • Man hat schon versucht, Holzrollen mit Messingsperrfedern zu verbinden, aber die vorspringenden @1Vlessingsperrfedern knicken leicht und haben auch nicht die elastische Kraft, um den Besatzkörper unbedingt im Bohrloch festzuhalten.
  • Es ist ferner bekannt, die Initialzündung in einen inerten Körper (Holzrolle) einzubetten, der vor der Sprengladung ins Bohrlochtiefste eingeführt wird, also nicht als Besatz wirkt. Auch kann bei diesem Verfahren der Initialzünder leicht zu tief in den Haltekörper hineingezogen werden, da der letztere keinen Begrenzuwngswulst für das, Einführen des elektrischen Zünders besitzt. Hierdurch kann aber die Wirkung der Initialzündung beeinträchtigt werden. Durch die nachfolgend beschriebene Erfindung werden die genannten Übelstände beseitigt, und gleichzeitig ist das Einbringen. eines Besatzes bei gleichzeitiger Entgasung der Sprengladung möglich, ohne daß der Besatz aus denn Bohrloch herausgedrückt werden kann. Zum Besatz wird ein konischer Körper a gewählt von kreisrundem oder elliptischem Querschnitt, der mit einem oder mehreren federnden Schlitzen b versehen ist und der eine oder mehrere Durchbohrungen c' oder Einkerbungen besitzt, die ein Durchführen der Zünderdrähte und ein Entgasen der Sprengladung gestatten. Nach Einbringen der Sprengladung wird der mit Kapsel und: Zünder versehene Besatzkörper in das Bohrloch eingeführt. Ist der Besatzkörper an der Sprengladung angekommen, so klemmt sich derselbe an der Bohrlochwandung infolge der federnden Wirkung fest. Durch äe Durchbohrungen sowie bei elliptischem Querschnitt seitlich kann nunmehr eine Entgasung der Sprengladung stattfinden, ohne daß der Besatxkörper durch den Druck der Gase von der Sprengladung fortgedrückt werden kann. Um ein Verletzen der Zünderdrähte beim Einführen des Besatzkörpers@ möglichst zu vermeiden, kann derselbe auch aus zwei Teilen hergestellt werden (Ausführungsform 2), dergestalt, daß .der Körper i mit dem Körper 2 durch einen Konus verbunden. wird und die Zünderdrähte an der Außenwand des Körpers 2 in eine Rille/ geführt werden. Zu diesem Zweck hat der Körper 2 noch eine Durchbohrung g. Da es vielfach, besonders bei- verletzten Patronen, vorkommt, daß der entgasende Sauerstoff Rußteilchen mit --ich führt; die die Leute gefährden können, ist außerdem im Körper 2 ein Hohlraum h vorges, der diese Rußteilchen auffängt. Der Besatzkörper kann ganz oder teilweise aus einem federnden Stoff, wie Holz, gepreßtem Zellstoff, Blech o. d'gl., bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Besatzkörper für Sprengluftpatronen, dadurch gekennzeichnet, daß der Besatzkörper aus einen. konischen, mit federnden Schlitzen und Durchbohrungen oder Auskerbungen versehenen, die Initialzündung tragenden Verschlußteil besteht. z. Besatzkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Besitzkörper ein besonderer zylindrischer Körper als Träger der Initialzündung angeordnet ist. 3. Besitzkörper nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß er am unteren Ende eine Bohrung besitzt, die eine Einführung der Sprengkapsel. gestattet und deren Begrenzung ein Herausziehen der Kapsel vermeidet. ¢. Besitzkörper nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß er eine oder mehrere Durchbohrungen oder Einkerbungen besitzt, die ein Durchführen der Zünderdrähte und eine Entgasung der Sprengladung gestatten.
DEJ27461D 1926-02-20 1926-02-20 Besatzkoerper fuer Sprengluftpatronen Expired DE443550C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2014030138A1 (en) * 2012-08-22 2014-02-27 Non-Detonating Solutions (Pty) Limited A cartridge

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