DE4433684C2 - Heizvorrichtung - Google Patents
HeizvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Heizvorrichtung zur
Erwärmung von Räumen, insbesondere von indu
striell genutzten Großräumen wie Produktionshallen
gemäß den Merkmalen des Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei Heizvorrichtungen mit zumindest einem Wärmestrahlrohr, den
sogenannten Dunkelstrahlungsheizungen aus zweckmäßigerweise
zwei parallelen geraden Rohrabschnitten und einem U-förmig
gebogenen Rohrverbindungsstück, sind die Rohrabschnitte aus
ineinander steckbaren Rohrelementen erstellt. Im Falle einer
gewünschten Verlängerung des Wärmestrahlrohres sind jedoch
Grenzen vorhanden, da das Temperaturgefälle mit zunehmender
Entfernung von der Brennereinheit sinkt. Auch thermische Innen
auskleidungen zwecks Vergleichmäßigung der Strahltemperatur
über die Wärmestrahlrohrlänge können nicht zu dem gewünschten
Ergebnis führen, womit ein Mehraufwand hinsichtlich Montage
und Gestehungskosten einhergeht. Zudem sind bei bekannten
Heizvorrichtungen die im Abgas enthaltenen Schadstoffemis
sionswerte unbefriedigend.
Bei einer aus der DE-PS 25 19 091 bekannten Heizvorrichtung ist
daher vorgesehen, zwecks Verringerung der Schadstoffemission
über ein Umluftgebläse Abgas rückzuführen, um die an die
Umgebung abgegebenen Abgasmengen von der Schadstoffemission her
zu entlasten. Dazu weist diese Vorrichtung ein Umluftgebläse
und ein Frischluftgebläse auf, die in das Luftführungssystem
integriert sind. Diese jeweils separaten Einheiten beanspruchen
einen nicht unerheblichen Installationsraum und erfordern
sowohl von den Anschlußelementen als auch von den
Antriebsteilen her für die in Rotationsbewegung zu versetzende
Gebläse einen erheblichen Aufwand, die die Gestehungskosten
einer solchen Vorrichtung erheblich erhöhen. Die Steuerung der
Gebläse ist darüber hinaus ebenfalls aufwendig, um
sicherzustellen, daß nach Abstellen des Brenners die noch im
Wärmestrahlrohr befindlichen Abgase ausgeblasen werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einfach bauende
Heizvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die
einen relativ geringen Bauraum beansprucht und darüber hinaus
mit relativ wenigen, serienmäßig herstellbaren Einzelteilen
herzustellen ist und sich durch geringe
Schadstoffemissionswerte auszeichnet.
Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich die Heizvorrichtung der
Erfindung dadurch aus, daß das in einer Umluftkammer
angeordnete Umluftgebläse und das in einer Frischluftkammer
angeordnete Frischluftgebläse in dem als Kompaktbaueinheit
ausgebildeten Brenner vorgesehen sind und der Brennerkopf als
von dem Umluftgebläse mit Umluft beaufschlagbarer, in der
Umluftkammer angeordneter Dralleinsatzkörper ausgebildet ist.
Hinsichtlich wesentlicher Ausgestaltungen und Vorteile der
Erfindung wird auf die Ansprüche 2 bis 27 verwiesen.
Die Heizvorrichtung nach der Erfindung zeichnet sich nicht nur
durch ihre kompakte Bauweise dergestalt aus, daß die gesamte
Einheit Brenner mit integriertem Brennerkopf, Umluftkammer und
Frischluftkammer mit jeweils wiederum integriertem
Umluftgebläse und Frischluftgebläse direkt an das
Wärmestrahlrohr anzuschließen ist und so z. B. bei der
Deckenmontage einer derartigen Dunkelstrahlheizvorrichtung auch
direkt an der Decke eines Raumes zu befestigen ist. Darüber
hinaus ist nämlich der Brennerkopf in seiner Ausbildung als
Dralleinsatzkörper derart zu nutzen, daß er von dem
Umluftgebläse direkt mit Umluft beaufschlagbar ist, so daß der
dem Wärmerohr rückzuführende Umluftstrom die Außenwandung des
Brennerkopfes umspült und einen Drall erhält und damit bei
Austritt die aus dem Brennerkopf heraustretende Flamme
ummantelt und damit die Flamme einschnürt. Damit schirmt dieser
Umluftwirbel die Wärmerohrwandung gegenüber der Flamme ab, so
daß zusätzliche Abschirmrohrteile nicht erforderlich sind. Das
führt im Ergebnis auch zu einer wesentlich günstigeren
Verbrennung und daher einer Senkung der Schadstoffanteile (CO
und NOx).
Außerdem wird durch den zugeführten Drall-Umluftstrom die
Flamme gekühlt, was sich darüber hinaus günstig auf die
Schadstoffemission und den Heizwirkungsgrad auswirkt.
Die Heizvorrichtung nach der Erfindung benötigt dazu nur
relativ wenig, industriell serienmäßig vorzufertigende Teile,
was sich nicht nur vorteilhaft auf den Herstellungs- und
Montageaufwand, sondern außerdem auch günstig auf die Wartungs-
und Bedienungseigenschaften auswirkt. Um den Heizwert und
insbesondere auch darüber hinaus die Schadstoffemission noch
weiter zu senken, ist durch die Anordnung der Umluftkammer und
der Frischluftkammer innerhalb der Kompakt-Brennereinheit die
einfache Möglichkeit geschaffen, ohne besonderen zusätzlichen
baulichen Aufwand die dem Brennerkopf zuzuführende Frischluft
über die Abgase vorzuwärmen, indem beispielsweise die
Umluftkammer bereichsweise die Frischluftkammer umgrenzt, so
daß die aus dem Wärmestrahlrohr austretenden Abgase (Umluft,
Abluft) die Frischluftkammerwandungen umspülen können. Sowohl
die erwärmte Frischluft als auch die abgekühlte Umluft, die
teilweise der Mischvorrichtung des Brennerkopfes wieder zuge
führt wird, bewirken eine weitere Absenkung der
Schadstoffemission und eine weitere Verbesserung des
Heizwirkungsgrades.
Gleichfalls ist durch die Ausbildung des Brenners als Kom
pakteinheit mit integrierter Umluft- und Frischluftkammer die
Voraussetzung geschaffen, in baulich einfacher Weise sowohl das
Umluftgebläse als auch das Frischluftgebläse von einem
gemeinsamen Antrieb in Rotationsbewegung zu versetzen. Dazu
sind bevorzugtermaßen die Laufräder sowohl von Frischluft- als
auch von Umluftgebläse auf einer gemeinsamen Welle und damit in
koaxialer Anordnung vorgesehen, die damit über einen direkt
anflanschbaren elektromotorischen Antrieb antreibbar sind,
womit der weitere Vorteil einhergeht, daß der elektromotorische
Antrieb über die zuzuführende Frischluft zu kühlen ist. Eine
elektrische Temperatursperre für den Motor kann daher auch in
vorteilhafter Weise entfallen. Durch den gemeinschaftlichen
Antrieb von Umluft- und Frischluftgebläse sind auch die zur
Steuerung der Gebläseeinheiten erforderlichen Teile auf ein
Minimum reduziert, wobei jedoch auch gleichfalls sichergestellt
ist, daß im Falle des Abschaltens des Brenners nicht nur die
Abgase aus dem System abgesaugt, sondern gleichfalls auch noch
durch Frischluft das System gespült wird.
Insgesamt ist daher die Heizvorrichtung nach der Erfindung eine
außerordentlich kostengünstig herstellbare Systemeinheit, die
in einfacher Weise sich variabel an die Raumheizerfordernisse
anpassen läßt, und zwar unter Verwendung vorgefertigter
Bauelemente (z. B. vorgefertigter Wärmestrahlrohrabschnitte) und
dabei nur eine Kompakteinheit in Gestalt des Brenners
erfordert.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung
und die nachfolgende Beschreibung verwiesen. In der Zeichnung
zeigen:
Fig. 1 in einer schematischen Längsschnitt
darstellung eine Prinzipdarstellung
eines Ausführungsbeispieles einer Heiz
vorrichtung nach der Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt durch die Brennereinheit
des Ausführungsbeispieles nach Fig. 1
mit der Umluftkammer, der Frischluft
kammer und dem Brennerkopf;
Fig. 3 eine Querschnittsdarstellung der Umluft
kammer des Ausführungsbeispiels nach
Fig. 1;
Fig. 4 eine Ansicht auf die Schmalseite der
Umluftkammer gemäß Fig. 3;
Fig. 5 eine schematische Querschnittsdar
stellung auf ein Ausführungsbeispiel
eines Brennerkopfes;
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Mischvorrichtung
des Brennerkopfes nach Fig. 5;
Fig. 7 eine geschnittene Seitenansicht auf
die Mischvorrichtung nach Fig. 6;
Fig. 8 eine Querschnittsdarstellung des
Austrittsteils der Mischvorrichtung
nach den Fig. 6 und 7.
Die in der Zeichnung allgemein mit 1 bezifferte Heizvorrichtung
(Dunkelstrahler) weist ein endseitig U-formig umgebogenes
Wärmestrahlrohr 2 auf, sowie eine allgemein mit 3 bezifferte
Brennereinheit, die bei 4 mit einem Heizgas beaufschlagbar ist
und einen Brennerkopf 5, einen Abluft- bzw. Abgasanschluß 6
sowie eine Frischluftzufuhr 7 hat. Abgasendseitig hat das
Wärmestrahlrohr 2 einen Düsenformansatz 8, der in die
Umluftkammer 9 mit einem Umluftgebläse 19 mündet. In
wesentlichen koaxialer Anordnung zur Umluftkammer 7 ist die
Frischluftkammer 11 mit Frischluftgebläse 12 angeordnet. Sowohl
das Frischluftgebläse 12 als auch das Umluftgebläse 10 sind von
einem gemeinsamen elektromotorischen Antrieb 13 (Fig. 2)
antreibbar.
Wie insbesondere auch der Prinzipdarstellung nach Fig. 1 zu
entnehmen ist, ist der Brennerkopf 5 als Dralleinsatzkörper
innerhalb der Umluftkammer 9 angeordnet und durchsetzt diese
vollständig. Seine Außenwandung hat einen Abstand zur
Außenwandung der Umluftkammer 9, so daß das mit paralleler
Rotationsachse zur Längsachse des Brennerkopfes 5 in der
Umluftkammer 9 angeordnete Umluftgebläse 10 die Umluft derart
fördern kann, daß die Umluft den Brennerkopf 5 umspült und
dabei einen Drall um die Außenwandung des Brennerkopfes 5
erhält. Durch schräg ausgerichtete Schaufeln kann dabei auch
noch eine Strömungskomponente in Richtung des Eintritts des
Wärmestrahlrohres 2 erfolgen, so daß die vom Umluftgebläse
geförderte Umluft spiralförmig entlang der Außenmantelfläche
des Brennerkopfes strömt. Da im Bereich des Spaltes die Abgas
bzw. Kaminöffnung 6, die auf einer Regulierklappe 14 gesteuert
werden kann, mündet, ist der dem Wärmestrahlrohr wieder zuzu
führende Umluft- bzw. Abgasstrom über den Spalt 15 der in das
Wärmestrahlrohr noch bereichsweise brennenden Flamme
zuzuführen. Dadurch wird, wie in Fig. 1 auch veranschaulicht,
die Flamme an einer Ausbreitung gegen die Wär
mestrahlrohrinnenwandung gehindert und mithin durch den
Umluftstrom eingeschnürt, so daß das Wärmestrahlrohr 2 wirksam
gegen die heißen Temperaturen der Flamme abgeschirmt ist.
Gleichsam wird die Flamme gekühlt, was sich außerordentlich
günstig auf die Schadstoffemission (CO-NOx-Werte) auswirkt.
Zusätzlich besondere Maßnahmen, wie Wärmestrahlauskleidungen
usw. sind daher in vorteilhafter Weise entbehrlich.
Durch die Einbindung der Umluftkammer 9 und der Fri
schluftkammer 11 in die Kompaktbaueinheit "Brenner" ist darüber
hinaus in außerordentlich einfacher Weise ohne das Erfordernis
zusätzlicher Anschlußelemente oder sonstiger Teile die
zuzuführende Frischluft vorzuwärmen unter gleichzeitiger
Abkühlung der Abgase bzw. der Umluft, indem nämlich
Umluftkammer 9 und Frischluftkammer 11 in koaxialer Anordnung
hintereinander in der Kompaktbaueinheit "Brenner" angeordnet
sind, und zwar derartig, daß in Strömungsrichtung des Abgases
die Umluftkammer 9 der Frischluftkammer 11 vorgeordnet ist.
Dabei umgrenzt, wie Fig. 1 zeigt, die Frischluftkammer 11
bereichweise die Umluftkammer 10, und zwar im Bereich des
Frischlufteintrittes, so daß die zugeführte kühle Frischluft
die Außenwandung der Umluftkammer 9 umspült.
Wie im einzelnen näher aus Fig. 2 hervorgeht, sind sowohl das
Umluftgebläse 10 als auch das Frischluftgebläse 12 auf einer
gemeinsamen Welle 16 angeordnet und mithin von dem Elektromotor
13 antreibbar. Dadurch ist der Bau als auch der
Steuerungsaufwand auf ein Minimum reduziert. Durch die direkte
Anflanschung des Elektromotors 13 im Bereich der
Frischluftkammer 11 ist auf einfache Weise möglich, den
Elektromotor 13 zu kühlen.
Der die Umluftkammer 9 vollständig durchsetzende Brennerkopf 5
hat ein Edelstahlflammrohr 16, eine Gaslanze 17, eine allgemein
mit 18 bezifferte Korona-Mischvorrichtung mit Stauscheibe 19
eine Einstellvorrichtung einem Gasaustrittsteil 21. Das
Edelstahlflammrohr 16 befindet sich - wie Fig. 1
veranschaulicht - innerhalb des Brennerkopfes, so daß die
Flamme innerhalb des Brennerkopfes aus dem Edelstahlflammrohr
austritt und nach Austritt aus dem Brennerkopf 5, der kurz in
das Wärmestrahlrohr 2 hineinragt, von dem durch den Spalt 15
einströmenden Umluftspiralstrom erfaßt und umspült wird.
Im einzelnen nicht näher dargestellt, ist in baulich einfacher
Weise die Umluftkammer 10 mit der Frischluftkammer 11 derart zu
verbinden, daß ein Teil der aus dem Wärmestrahlrohr in die
Umluftkammer 9 geführten Abgase der Frischluft beigemischt und
damit dem Verbrennungsvorgang wiederum zugeführt werden können.
Wie die Fig. 3 und 4 näher veranschaulichen, ist die Umluft
bzw. Rezirkulationskammer 9 als zwei Kammern umfassende
Kammereinheit ausgebildet, wobei in der in der Fig. 3 linken
ersten Kammer 22 der Brennerkopf 5 und in der der Fig. 3
rechten Kammer 23 außerzentrisch mit Rotationsachse 24 und
mithin unter Ausbildung eines allgemein mit 25 angedeuteten
Spaltes das Umluftgebläse 10 anzuordnen ist. Die erste Kammer
22 hat eine mehreckige Querschnittsgestalt und weist die
Abluft- bzw. Abgasöffnung 14 auf. Die zweite Kammer 23 bildet
mithin eine Evolvente. Zwischen der ersten Kammer und der
zweiten Kammer 23 ist ein Luftleitblech 26 angeordnet.
In Fig. 5 ist ausschnittsweise in einer schematischen
Querschnittsdarstellung der Brennerkopf 5 veranschaulicht, der
über die Gaslanze 20 mit dem Heizmedium zu beaufschlagen ist.
Die Korona-Mischvorrichtung des Brennerkopfes 5 umfaßt die
Stauscheibe 19, die Zündelektrode 27, die Gasdüse 28,
Ionisationselektrode 29 und die Gaszerstäubereinheit 30 mit
Austrittsteilen 30.1 mit Austrittsöffnungen 30.2. Über eine
Stellschraube 31 ist die gesamte Einheit lageveränderlich
gehaltert, so daß der Spalt zwischen der Mischeinrichtung und
der Innenwandung des Flammrohres veränderbar ist. Durch die
Lufteintrittsöffnungen 32, die mithin quer zum Austritt der
Gaszufuhr ausgerichtet sind, ist mithin der Zuführungsluftspalt
zu verändern, so daß die zuzuführende Frischluft auch hierüber
mengenmäßig zu regulieren ist, was zu einer druckseitigen
Luftregelung führt. Aufgrund des quer zur einströmenden Frisch
bzw. Verbrennungsluft zugeführten ausgeblasenen Gases ist eine
intensive Vermischung mit der Konsequenz einer sehr guten
Verbrennung bei geringem Verbrennungs- und Vermischungsgeräusch
erzielbar.
Wie die Fig. 6 bis 8 veranschaulichen, sind sternförmig auf
ihrer zylindrischen Außenmantelfläche angeordnete
Gasaustrittsteile 30.1 mit Austrittsöffnungen 30.2 vorhanden,
deren Durchmesser sich in Strömungsrichtung des Gases, d. h. zu
ihrem der Mantelfläche hin abgewandten Ende vergrößert, so daß
dem abnehmenden Druck in Strömungsrichtung Rechnung getragen
ist.
Claims (28)
1. Heizvorrichtung (1) zur Erwärmung von Räumen, insbeson
dere von industriell genutzten Großräumen wie Produktion
hallen, mit zumindest einem vorzugsweise U- förmig geboge
nen Wärmestrahlrohr (2), einem dem Wärmestrahlrohr (2)
zugeordneten, einen Brennerkopf (5) aufweisenden sowie von
einem Heizmedium, vorzugsweise Gas, beaufschlagbaren
Brenner (3), dem ein Umluftgebläse (10) zur Zuführung von
aus dem Wärmestrahlrohr austretendem Abgas und ein
Frischluftgebläse (11) zur Zuführung von Frischluft zuge
ordnet sind, dadurch gekennzeichnete daß das in einer Um
luftkammer (9) angeordnete Umluftgebläse (10) und das in
einer Frischluftkammer (11) angeordnete Frischluftgebläse
(12) in dem als Kompaktbaueinheit ausgebildeten Bren
ner (3) vorgesehen sind und der Brennerkopf (5) als von
dem Umluftgebläse (10) mit Umluft beaufschlagbarer, in der
die Umluftkammer (9) angeordneter Dralleinsatzkörper
ausgebildet ist.
2. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Brennerkopf (5) rohrförmige Außenwandungsteile
hat.
3. Heizvorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, daß der Brennerkopf (5) parallel zur
Rotationsachse des Umluftgebläses (10) in der Umluftkammer
(9) angeordnet ist.
4. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß das Umluftgebläse (10) die Um
luftkammer (9) vollständig durchsetzt und unter Ausbildung
eines Durchströmspaltes in das Wärmestrahlrohr (2) mündet.
5. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß eine Außenwandung der Umluftkam
mer (9) den Brennerkopf (5) unter Ausbildung eines Umströ
mungsspaltes umgrenzt, wobei im Bereich des Umströmungs
spaltes eine Abluftleitung (6) in die Umluftkammer (9)
mündet.
6. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Umluftkammer (9) und die Fri
schluftkammer (11) in im wesentlichen koaxialer Anordnung
in dem Brenner (3) angeordnet sind.
7. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß das Abgasrohrende des Wärme
strahlrohres (2) in die Umluftkammer (9) mündet.
8. Heizvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umluftkammer (9) in Abgasströmungsrichtung der
Frischluftkammer (11) innerhalb des Brenners (3) vorge
ordnet ist.
9. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß die Frischluft von dem aus dem
Wärmestrahlrohr (2) austretendem Abgasstrom erwärmbar ist.
10. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Frischluftkammer (11) zumin
dest bereichsweise die Umluftkammer (9) umgrenzt und in
dem die Umluftkammer (9) umgrenzenden Bereich die Frisch
luftzufuhr in die Frischluftkammer (9) mündet.
11. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß das Frischluftgebläse (12) und
das Umluftgebläse (10) von einem gemeinsamen Antrieb in
Rotationsbewegung versetzbar sind.
12. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß das Umluftgebläse (10) und das
Frischluftgebläse (12) eine gemeinsame Antriebswelle (16)
aufweisen.
13. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß die Umluftkammer (9) als Zweikam
merumluftkammer ausgebildet ist, wobei in der ersten Kam
mer (22) der Brennstoff (5) und in der zweiten Kammer (23)
das Umluftgebläse (10) angeordnet ist.
14. Heizvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen der ersten (22) und der zweiten Kam
mer (23) eine Umluftleitvorrichtung (26) vorgesehen ist.
15. Heizvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß die Umluftleitvorrichtung (26) als auf den Bren
nerkopf (5) ausgerichtetes Luftleitblech ausgebildet ist.
16. Heizvorrichtung nach Anspruch 14 oder 15 dadurch ge
kennzeichnet, daß die Umluftkammer (9) im Bereich der
ersten Kammer (22) eine mehreckige Querschnittsgestalt
aufweist.
17. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß das Umluftgebläse (10) in der
zweiten Kammer (23) außerzentrisch angeordnet und die
Außenwandung der zweiten Kammer (23) eine Evolvente aus
bildet.
18. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17 da
durch gekennzeichnet, daß der Abgasquerschnitt der Abluft
öffnung der Umluftkammer von einer Reguliervor
richtung (14) veränderbar ist.
19. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, da
durch gekennzeichnet, daß in der Frischluftkammer (12) eine
Drosselklappe angeordnet ist.
20. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, da
durch gekennzeichnet, daß das Abgasende des Wärmestrahlroh
res (2) in die Umluftkammer (9) über ein Düsenansatz
stück (8) mündet.
21. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, da
durch gekennzeichnet, daß das Umluftgebläse (10) ein Re
zirkulationslaufrad mit gekrümmten Schaufeln aufweist.
22. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, da
durch gekennzeichnet, daß der Brennerkopf (5) eine Korona
mischeinrichtung aufweist mit einer Stauscheibe (19), eine
Zerstäubereinheit (30) und einer Zündelektrone (27)
aufweist, die mittels einer Stelleinheit (31) hinsichtlich
ihres Lageabstandes zu einer Flammrohraußenwandung (16) zu
verändern sind.
23. Heizvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß sich die Flammrohraußenwandung (15) zumindest be
reichsweise erweitert.
24. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, da
durch gekennzeichnet, daß die dem Brennerkopf (5) zuge
führte Frischluft und das zugeführte Heizmedium in der
Mischeinrichtung in orthogonaler Ausrichtung zueinander
geführt sind.
25. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, da
durch gekennzeichnet, daß die Zerstäubereinheit (30) des
Brennerkopfes (5) sternförmig auf ihrer zylinderförmigen
Außenmantelfläche angeordnete Gasaustrittsteile (30.1) mit
jeweils mehreren Austrittsöffnungen (30.2) hat.
26. Heizvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich
net, daß die Austrittsöffnungen (30.2) der Austritts
teile (30.1) einen unterschiedlichen Öffnungsdurchmesser
haben.
27. Heizvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich
net, daß sich in Strömungsrichtung die Öffnungsdurchmesser
des Heizmediums vergrößern.
28. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 27 da
durch gekennzeichnet, daß die Umluftkammer (9) und die Fri
schluftkammer (11) miteinander in Strömungsverbindung ste
hen und die Frischluftkammer (11) mit aus dem Wärmestrahl
rohr (2) abgeführten Abgas beaufschlagbar ist.
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| DE2807186C2 (de) * | 1978-02-20 | 1986-03-20 | Bieler & Lang GmbH, 7590 Achern | Mischkopf für Kohlenwasserstoff-, insbesondere Heizöl-Brenner, mit kleinen Brennstoffdurchsatzmengen |
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Also Published As
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