DE4433684C2 - Heizvorrichtung - Google Patents

Heizvorrichtung

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Heizvorrichtung zur Erwärmung von Räumen, insbesondere von indu­ striell genutzten Großräumen wie Produktionshallen gemäß den Merkmalen des Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei Heizvorrichtungen mit zumindest einem Wärmestrahlrohr, den sogenannten Dunkelstrahlungsheizungen aus zweckmäßigerweise zwei parallelen geraden Rohrabschnitten und einem U-förmig gebogenen Rohrverbindungsstück, sind die Rohrabschnitte aus ineinander steckbaren Rohrelementen erstellt. Im Falle einer gewünschten Verlängerung des Wärmestrahlrohres sind jedoch Grenzen vorhanden, da das Temperaturgefälle mit zunehmender Entfernung von der Brennereinheit sinkt. Auch thermische Innen­ auskleidungen zwecks Vergleichmäßigung der Strahltemperatur über die Wärmestrahlrohrlänge können nicht zu dem gewünschten Ergebnis führen, womit ein Mehraufwand hinsichtlich Montage­ und Gestehungskosten einhergeht. Zudem sind bei bekannten Heizvorrichtungen die im Abgas enthaltenen Schadstoffemis­ sionswerte unbefriedigend.
Bei einer aus der DE-PS 25 19 091 bekannten Heizvorrichtung ist daher vorgesehen, zwecks Verringerung der Schadstoffemission über ein Umluftgebläse Abgas rückzuführen, um die an die Umgebung abgegebenen Abgasmengen von der Schadstoffemission her zu entlasten. Dazu weist diese Vorrichtung ein Umluftgebläse und ein Frischluftgebläse auf, die in das Luftführungssystem integriert sind. Diese jeweils separaten Einheiten beanspruchen einen nicht unerheblichen Installationsraum und erfordern sowohl von den Anschlußelementen als auch von den Antriebsteilen her für die in Rotationsbewegung zu versetzende Gebläse einen erheblichen Aufwand, die die Gestehungskosten einer solchen Vorrichtung erheblich erhöhen. Die Steuerung der Gebläse ist darüber hinaus ebenfalls aufwendig, um sicherzustellen, daß nach Abstellen des Brenners die noch im Wärmestrahlrohr befindlichen Abgase ausgeblasen werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einfach bauende Heizvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die einen relativ geringen Bauraum beansprucht und darüber hinaus mit relativ wenigen, serienmäßig herstellbaren Einzelteilen herzustellen ist und sich durch geringe Schadstoffemissionswerte auszeichnet.
Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich die Heizvorrichtung der Erfindung dadurch aus, daß das in einer Umluftkammer angeordnete Umluftgebläse und das in einer Frischluftkammer angeordnete Frischluftgebläse in dem als Kompaktbaueinheit ausgebildeten Brenner vorgesehen sind und der Brennerkopf als von dem Umluftgebläse mit Umluft beaufschlagbarer, in der Umluftkammer angeordneter Dralleinsatzkörper ausgebildet ist.
Hinsichtlich wesentlicher Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung wird auf die Ansprüche 2 bis 27 verwiesen.
Die Heizvorrichtung nach der Erfindung zeichnet sich nicht nur durch ihre kompakte Bauweise dergestalt aus, daß die gesamte Einheit Brenner mit integriertem Brennerkopf, Umluftkammer und Frischluftkammer mit jeweils wiederum integriertem Umluftgebläse und Frischluftgebläse direkt an das Wärmestrahlrohr anzuschließen ist und so z. B. bei der Deckenmontage einer derartigen Dunkelstrahlheizvorrichtung auch direkt an der Decke eines Raumes zu befestigen ist. Darüber hinaus ist nämlich der Brennerkopf in seiner Ausbildung als Dralleinsatzkörper derart zu nutzen, daß er von dem Umluftgebläse direkt mit Umluft beaufschlagbar ist, so daß der dem Wärmerohr rückzuführende Umluftstrom die Außenwandung des Brennerkopfes umspült und einen Drall erhält und damit bei Austritt die aus dem Brennerkopf heraustretende Flamme ummantelt und damit die Flamme einschnürt. Damit schirmt dieser Umluftwirbel die Wärmerohrwandung gegenüber der Flamme ab, so daß zusätzliche Abschirmrohrteile nicht erforderlich sind. Das führt im Ergebnis auch zu einer wesentlich günstigeren Verbrennung und daher einer Senkung der Schadstoffanteile (CO und NOx).
Außerdem wird durch den zugeführten Drall-Umluftstrom die Flamme gekühlt, was sich darüber hinaus günstig auf die Schadstoffemission und den Heizwirkungsgrad auswirkt.
Die Heizvorrichtung nach der Erfindung benötigt dazu nur relativ wenig, industriell serienmäßig vorzufertigende Teile, was sich nicht nur vorteilhaft auf den Herstellungs- und Montageaufwand, sondern außerdem auch günstig auf die Wartungs- und Bedienungseigenschaften auswirkt. Um den Heizwert und insbesondere auch darüber hinaus die Schadstoffemission noch weiter zu senken, ist durch die Anordnung der Umluftkammer und der Frischluftkammer innerhalb der Kompakt-Brennereinheit die einfache Möglichkeit geschaffen, ohne besonderen zusätzlichen baulichen Aufwand die dem Brennerkopf zuzuführende Frischluft über die Abgase vorzuwärmen, indem beispielsweise die Umluftkammer bereichsweise die Frischluftkammer umgrenzt, so daß die aus dem Wärmestrahlrohr austretenden Abgase (Umluft, Abluft) die Frischluftkammerwandungen umspülen können. Sowohl die erwärmte Frischluft als auch die abgekühlte Umluft, die teilweise der Mischvorrichtung des Brennerkopfes wieder zuge­ führt wird, bewirken eine weitere Absenkung der Schadstoffemission und eine weitere Verbesserung des Heizwirkungsgrades.
Gleichfalls ist durch die Ausbildung des Brenners als Kom­ pakteinheit mit integrierter Umluft- und Frischluftkammer die Voraussetzung geschaffen, in baulich einfacher Weise sowohl das Umluftgebläse als auch das Frischluftgebläse von einem gemeinsamen Antrieb in Rotationsbewegung zu versetzen. Dazu sind bevorzugtermaßen die Laufräder sowohl von Frischluft- als auch von Umluftgebläse auf einer gemeinsamen Welle und damit in koaxialer Anordnung vorgesehen, die damit über einen direkt anflanschbaren elektromotorischen Antrieb antreibbar sind, womit der weitere Vorteil einhergeht, daß der elektromotorische Antrieb über die zuzuführende Frischluft zu kühlen ist. Eine elektrische Temperatursperre für den Motor kann daher auch in vorteilhafter Weise entfallen. Durch den gemeinschaftlichen Antrieb von Umluft- und Frischluftgebläse sind auch die zur Steuerung der Gebläseeinheiten erforderlichen Teile auf ein Minimum reduziert, wobei jedoch auch gleichfalls sichergestellt ist, daß im Falle des Abschaltens des Brenners nicht nur die Abgase aus dem System abgesaugt, sondern gleichfalls auch noch durch Frischluft das System gespült wird.
Insgesamt ist daher die Heizvorrichtung nach der Erfindung eine außerordentlich kostengünstig herstellbare Systemeinheit, die in einfacher Weise sich variabel an die Raumheizerfordernisse anpassen läßt, und zwar unter Verwendung vorgefertigter Bauelemente (z. B. vorgefertigter Wärmestrahlrohrabschnitte) und dabei nur eine Kompakteinheit in Gestalt des Brenners erfordert.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung und die nachfolgende Beschreibung verwiesen. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 in einer schematischen Längsschnitt­ darstellung eine Prinzipdarstellung eines Ausführungsbeispieles einer Heiz­ vorrichtung nach der Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt durch die Brennereinheit des Ausführungsbeispieles nach Fig. 1 mit der Umluftkammer, der Frischluft­ kammer und dem Brennerkopf;
Fig. 3 eine Querschnittsdarstellung der Umluft­ kammer des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1;
Fig. 4 eine Ansicht auf die Schmalseite der Umluftkammer gemäß Fig. 3;
Fig. 5 eine schematische Querschnittsdar­ stellung auf ein Ausführungsbeispiel eines Brennerkopfes;
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Mischvorrichtung des Brennerkopfes nach Fig. 5;
Fig. 7 eine geschnittene Seitenansicht auf die Mischvorrichtung nach Fig. 6;
Fig. 8 eine Querschnittsdarstellung des Austrittsteils der Mischvorrichtung nach den Fig. 6 und 7.
Die in der Zeichnung allgemein mit 1 bezifferte Heizvorrichtung (Dunkelstrahler) weist ein endseitig U-formig umgebogenes Wärmestrahlrohr 2 auf, sowie eine allgemein mit 3 bezifferte Brennereinheit, die bei 4 mit einem Heizgas beaufschlagbar ist und einen Brennerkopf 5, einen Abluft- bzw. Abgasanschluß 6 sowie eine Frischluftzufuhr 7 hat. Abgasendseitig hat das Wärmestrahlrohr 2 einen Düsenformansatz 8, der in die Umluftkammer 9 mit einem Umluftgebläse 19 mündet. In wesentlichen koaxialer Anordnung zur Umluftkammer 7 ist die Frischluftkammer 11 mit Frischluftgebläse 12 angeordnet. Sowohl das Frischluftgebläse 12 als auch das Umluftgebläse 10 sind von einem gemeinsamen elektromotorischen Antrieb 13 (Fig. 2) antreibbar.
Wie insbesondere auch der Prinzipdarstellung nach Fig. 1 zu entnehmen ist, ist der Brennerkopf 5 als Dralleinsatzkörper innerhalb der Umluftkammer 9 angeordnet und durchsetzt diese vollständig. Seine Außenwandung hat einen Abstand zur Außenwandung der Umluftkammer 9, so daß das mit paralleler Rotationsachse zur Längsachse des Brennerkopfes 5 in der Umluftkammer 9 angeordnete Umluftgebläse 10 die Umluft derart fördern kann, daß die Umluft den Brennerkopf 5 umspült und dabei einen Drall um die Außenwandung des Brennerkopfes 5 erhält. Durch schräg ausgerichtete Schaufeln kann dabei auch noch eine Strömungskomponente in Richtung des Eintritts des Wärmestrahlrohres 2 erfolgen, so daß die vom Umluftgebläse geförderte Umluft spiralförmig entlang der Außenmantelfläche des Brennerkopfes strömt. Da im Bereich des Spaltes die Abgas­ bzw. Kaminöffnung 6, die auf einer Regulierklappe 14 gesteuert werden kann, mündet, ist der dem Wärmestrahlrohr wieder zuzu­ führende Umluft- bzw. Abgasstrom über den Spalt 15 der in das Wärmestrahlrohr noch bereichsweise brennenden Flamme zuzuführen. Dadurch wird, wie in Fig. 1 auch veranschaulicht, die Flamme an einer Ausbreitung gegen die Wär­ mestrahlrohrinnenwandung gehindert und mithin durch den Umluftstrom eingeschnürt, so daß das Wärmestrahlrohr 2 wirksam gegen die heißen Temperaturen der Flamme abgeschirmt ist. Gleichsam wird die Flamme gekühlt, was sich außerordentlich günstig auf die Schadstoffemission (CO-NOx-Werte) auswirkt. Zusätzlich besondere Maßnahmen, wie Wärmestrahlauskleidungen usw. sind daher in vorteilhafter Weise entbehrlich.
Durch die Einbindung der Umluftkammer 9 und der Fri­ schluftkammer 11 in die Kompaktbaueinheit "Brenner" ist darüber hinaus in außerordentlich einfacher Weise ohne das Erfordernis zusätzlicher Anschlußelemente oder sonstiger Teile die zuzuführende Frischluft vorzuwärmen unter gleichzeitiger Abkühlung der Abgase bzw. der Umluft, indem nämlich Umluftkammer 9 und Frischluftkammer 11 in koaxialer Anordnung hintereinander in der Kompaktbaueinheit "Brenner" angeordnet sind, und zwar derartig, daß in Strömungsrichtung des Abgases die Umluftkammer 9 der Frischluftkammer 11 vorgeordnet ist. Dabei umgrenzt, wie Fig. 1 zeigt, die Frischluftkammer 11 bereichweise die Umluftkammer 10, und zwar im Bereich des Frischlufteintrittes, so daß die zugeführte kühle Frischluft die Außenwandung der Umluftkammer 9 umspült.
Wie im einzelnen näher aus Fig. 2 hervorgeht, sind sowohl das Umluftgebläse 10 als auch das Frischluftgebläse 12 auf einer gemeinsamen Welle 16 angeordnet und mithin von dem Elektromotor 13 antreibbar. Dadurch ist der Bau als auch der Steuerungsaufwand auf ein Minimum reduziert. Durch die direkte Anflanschung des Elektromotors 13 im Bereich der Frischluftkammer 11 ist auf einfache Weise möglich, den Elektromotor 13 zu kühlen.
Der die Umluftkammer 9 vollständig durchsetzende Brennerkopf 5 hat ein Edelstahlflammrohr 16, eine Gaslanze 17, eine allgemein mit 18 bezifferte Korona-Mischvorrichtung mit Stauscheibe 19 eine Einstellvorrichtung einem Gasaustrittsteil 21. Das Edelstahlflammrohr 16 befindet sich - wie Fig. 1 veranschaulicht - innerhalb des Brennerkopfes, so daß die Flamme innerhalb des Brennerkopfes aus dem Edelstahlflammrohr austritt und nach Austritt aus dem Brennerkopf 5, der kurz in das Wärmestrahlrohr 2 hineinragt, von dem durch den Spalt 15 einströmenden Umluftspiralstrom erfaßt und umspült wird.
Im einzelnen nicht näher dargestellt, ist in baulich einfacher Weise die Umluftkammer 10 mit der Frischluftkammer 11 derart zu verbinden, daß ein Teil der aus dem Wärmestrahlrohr in die Umluftkammer 9 geführten Abgase der Frischluft beigemischt und damit dem Verbrennungsvorgang wiederum zugeführt werden können.
Wie die Fig. 3 und 4 näher veranschaulichen, ist die Umluft­ bzw. Rezirkulationskammer 9 als zwei Kammern umfassende Kammereinheit ausgebildet, wobei in der in der Fig. 3 linken ersten Kammer 22 der Brennerkopf 5 und in der der Fig. 3 rechten Kammer 23 außerzentrisch mit Rotationsachse 24 und mithin unter Ausbildung eines allgemein mit 25 angedeuteten Spaltes das Umluftgebläse 10 anzuordnen ist. Die erste Kammer 22 hat eine mehreckige Querschnittsgestalt und weist die Abluft- bzw. Abgasöffnung 14 auf. Die zweite Kammer 23 bildet mithin eine Evolvente. Zwischen der ersten Kammer und der zweiten Kammer 23 ist ein Luftleitblech 26 angeordnet.
In Fig. 5 ist ausschnittsweise in einer schematischen Querschnittsdarstellung der Brennerkopf 5 veranschaulicht, der über die Gaslanze 20 mit dem Heizmedium zu beaufschlagen ist. Die Korona-Mischvorrichtung des Brennerkopfes 5 umfaßt die Stauscheibe 19, die Zündelektrode 27, die Gasdüse 28, Ionisationselektrode 29 und die Gaszerstäubereinheit 30 mit Austrittsteilen 30.1 mit Austrittsöffnungen 30.2. Über eine Stellschraube 31 ist die gesamte Einheit lageveränderlich gehaltert, so daß der Spalt zwischen der Mischeinrichtung und der Innenwandung des Flammrohres veränderbar ist. Durch die Lufteintrittsöffnungen 32, die mithin quer zum Austritt der Gaszufuhr ausgerichtet sind, ist mithin der Zuführungsluftspalt zu verändern, so daß die zuzuführende Frischluft auch hierüber mengenmäßig zu regulieren ist, was zu einer druckseitigen Luftregelung führt. Aufgrund des quer zur einströmenden Frisch­ bzw. Verbrennungsluft zugeführten ausgeblasenen Gases ist eine intensive Vermischung mit der Konsequenz einer sehr guten Verbrennung bei geringem Verbrennungs- und Vermischungsgeräusch erzielbar.
Wie die Fig. 6 bis 8 veranschaulichen, sind sternförmig auf ihrer zylindrischen Außenmantelfläche angeordnete Gasaustrittsteile 30.1 mit Austrittsöffnungen 30.2 vorhanden, deren Durchmesser sich in Strömungsrichtung des Gases, d. h. zu ihrem der Mantelfläche hin abgewandten Ende vergrößert, so daß dem abnehmenden Druck in Strömungsrichtung Rechnung getragen ist.

Claims (28)

1. Heizvorrichtung (1) zur Erwärmung von Räumen, insbeson­ dere von industriell genutzten Großräumen wie Produktion­ hallen, mit zumindest einem vorzugsweise U- förmig geboge­ nen Wärmestrahlrohr (2), einem dem Wärmestrahlrohr (2) zugeordneten, einen Brennerkopf (5) aufweisenden sowie von einem Heizmedium, vorzugsweise Gas, beaufschlagbaren Brenner (3), dem ein Umluftgebläse (10) zur Zuführung von aus dem Wärmestrahlrohr austretendem Abgas und ein Frischluftgebläse (11) zur Zuführung von Frischluft zuge­ ordnet sind, dadurch gekennzeichnete daß das in einer Um­ luftkammer (9) angeordnete Umluftgebläse (10) und das in einer Frischluftkammer (11) angeordnete Frischluftgebläse (12) in dem als Kompaktbaueinheit ausgebildeten Bren­ ner (3) vorgesehen sind und der Brennerkopf (5) als von dem Umluftgebläse (10) mit Umluft beaufschlagbarer, in der die Umluftkammer (9) angeordneter Dralleinsatzkörper ausgebildet ist.
2. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennerkopf (5) rohrförmige Außenwandungsteile hat.
3. Heizvorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, da­ durch gekennzeichnet, daß der Brennerkopf (5) parallel zur Rotationsachse des Umluftgebläses (10) in der Umluftkammer (9) angeordnet ist.
4. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß das Umluftgebläse (10) die Um­ luftkammer (9) vollständig durchsetzt und unter Ausbildung eines Durchströmspaltes in das Wärmestrahlrohr (2) mündet.
5. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß eine Außenwandung der Umluftkam­ mer (9) den Brennerkopf (5) unter Ausbildung eines Umströ­ mungsspaltes umgrenzt, wobei im Bereich des Umströmungs­ spaltes eine Abluftleitung (6) in die Umluftkammer (9) mündet.
6. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß die Umluftkammer (9) und die Fri­ schluftkammer (11) in im wesentlichen koaxialer Anordnung in dem Brenner (3) angeordnet sind.
7. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß das Abgasrohrende des Wärme­ strahlrohres (2) in die Umluftkammer (9) mündet.
8. Heizvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umluftkammer (9) in Abgasströmungsrichtung der Frischluftkammer (11) innerhalb des Brenners (3) vorge­ ordnet ist.
9. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da­ durch gekennzeichnet, daß die Frischluft von dem aus dem Wärmestrahlrohr (2) austretendem Abgasstrom erwärmbar ist.
10. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da­ durch gekennzeichnet, daß die Frischluftkammer (11) zumin­ dest bereichsweise die Umluftkammer (9) umgrenzt und in dem die Umluftkammer (9) umgrenzenden Bereich die Frisch­ luftzufuhr in die Frischluftkammer (9) mündet.
11. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß das Frischluftgebläse (12) und das Umluftgebläse (10) von einem gemeinsamen Antrieb in Rotationsbewegung versetzbar sind.
12. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da­ durch gekennzeichnet, daß das Umluftgebläse (10) und das Frischluftgebläse (12) eine gemeinsame Antriebswelle (16) aufweisen.
13. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da­ durch gekennzeichnet, daß die Umluftkammer (9) als Zweikam­ merumluftkammer ausgebildet ist, wobei in der ersten Kam­ mer (22) der Brennstoff (5) und in der zweiten Kammer (23) das Umluftgebläse (10) angeordnet ist.
14. Heizvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich­ net, daß zwischen der ersten (22) und der zweiten Kam­ mer (23) eine Umluftleitvorrichtung (26) vorgesehen ist.
15. Heizvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich­ net, daß die Umluftleitvorrichtung (26) als auf den Bren­ nerkopf (5) ausgerichtetes Luftleitblech ausgebildet ist.
16. Heizvorrichtung nach Anspruch 14 oder 15 dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Umluftkammer (9) im Bereich der ersten Kammer (22) eine mehreckige Querschnittsgestalt aufweist.
17. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Umluftgebläse (10) in der zweiten Kammer (23) außerzentrisch angeordnet und die Außenwandung der zweiten Kammer (23) eine Evolvente aus­ bildet.
18. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17 da­ durch gekennzeichnet, daß der Abgasquerschnitt der Abluft­ öffnung der Umluftkammer von einer Reguliervor­ richtung (14) veränderbar ist.
19. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, da­ durch gekennzeichnet, daß in der Frischluftkammer (12) eine Drosselklappe angeordnet ist.
20. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, da­ durch gekennzeichnet, daß das Abgasende des Wärmestrahlroh­ res (2) in die Umluftkammer (9) über ein Düsenansatz­ stück (8) mündet.
21. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, da­ durch gekennzeichnet, daß das Umluftgebläse (10) ein Re­ zirkulationslaufrad mit gekrümmten Schaufeln aufweist.
22. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, da­ durch gekennzeichnet, daß der Brennerkopf (5) eine Korona­ mischeinrichtung aufweist mit einer Stauscheibe (19), eine Zerstäubereinheit (30) und einer Zündelektrone (27) aufweist, die mittels einer Stelleinheit (31) hinsichtlich ihres Lageabstandes zu einer Flammrohraußenwandung (16) zu verändern sind.
23. Heizvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß sich die Flammrohraußenwandung (15) zumindest be­ reichsweise erweitert.
24. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, da­ durch gekennzeichnet, daß die dem Brennerkopf (5) zuge­ führte Frischluft und das zugeführte Heizmedium in der Mischeinrichtung in orthogonaler Ausrichtung zueinander geführt sind.
25. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, da­ durch gekennzeichnet, daß die Zerstäubereinheit (30) des Brennerkopfes (5) sternförmig auf ihrer zylinderförmigen Außenmantelfläche angeordnete Gasaustrittsteile (30.1) mit jeweils mehreren Austrittsöffnungen (30.2) hat.
26. Heizvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich­ net, daß die Austrittsöffnungen (30.2) der Austritts­ teile (30.1) einen unterschiedlichen Öffnungsdurchmesser haben.
27. Heizvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich­ net, daß sich in Strömungsrichtung die Öffnungsdurchmesser des Heizmediums vergrößern.
28. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 27 da­ durch gekennzeichnet, daß die Umluftkammer (9) und die Fri­ schluftkammer (11) miteinander in Strömungsverbindung ste­ hen und die Frischluftkammer (11) mit aus dem Wärmestrahl­ rohr (2) abgeführten Abgas beaufschlagbar ist.
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