DE4427293C2 - Schnellmontagetopf für Möbelscharniere - Google Patents
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Description
Die Erfindung beschäftigt sich mit einem Schnellmontage
topf für Möbelscharniere nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der AT 353 136 ist ein ähnlicher Schnellmonta
getopf bekannt. Die Durchmesseränderung erfolgt hier
über das Verstellen von Spannelementen. Diese Spann
elemente werden mittels Schrauben und Keilwinkeln ra
dial ausgeweitet. Nachteilig ist, daß nach der Erfindung
mindestens zwei Schrauben notwendig sind. Damit sind auch
mindestens zwei Arbeitsgänge erforderlich, um den Topf in
der zugehörigen Bohrung zu fixieren.
Aus der DE 28 33 120 A1 ist ein weiterer Schnellmontage
topf bekannt. Hier werden ebenfalls Spannelemente radial
abgespreizt. Die Betätigung der Spannelemente erfolgt
über einen umklappbaren Bügel, wobei ebenfalls ein Keil
system vorgesehen ist.
Nachteilig bei beiden Druckschriften ist, daß die aufge
brachten Kräfte der einbauenden Person wegen der Keilwir
kung nur unvollkommen in eine radiale Verstellung der
Spannelemente umgesetzt werden. Ein großer Teil der
aufgebrachten Kraft wird benötigt, um die Reibung an den
Keilflächen zu überwinden.
Dies führt zu einem hohen Kraftaufwand beim Einbauen und
zu entsprechenden Justierungsproblemen, da gerade wegen
dieses hohen Kraftaufwandes ein Verdrehen der Schnellmon
tagetöpfe in den zugehörigen Bohrungen wahrscheinlich ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Spannei
genschaften des eingangs genannten Schnellmontagetopfes zu verbessern und
die Bedienerfreundlichkeit zu erhöhen. Dabei soll ins
besondere der Kraftaufwand für den Einbau erheblich
verringert werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruches 1 gelöst.
Dabei ist wesentlich, daß die Spannbewegung der beiden
sich gegenüberliegenden Spreizsegmente durch zwei mit
gegenläufigen Gewinden versehene, spindelartige
Zapfen erfolgt.
Es ist hierbei vorgesehen, entweder ein vollständiges
Gewinde mit mehreren Umdrehungen auszubilden, so daß die
Zapfen in Form von Gewindezapfen vollständig in den
zugehörigen Spreizsegmenten gehalten sind. Alternativ
ist es auch möglich, lediglich ein spindelartiges Gewinde
vorzusehen, das nur einen halben Gewindegang in Form von
zugehörigen Spindelflächen ausbildet.
Die Zapfen weisen jeweils ein Rechts- bzw. Linksgewinde auf,
um so die Spreizsegmente in radialer Richtung verschieben
zu können. Die Innenseite der Zapfen ist mit einem Vierkant
versehen, der als Anschluß für einen Handbügel dient.
Gleichzeitig stützen sich die Zapfen nach innen am Bügel
ab.
Die Spreizsegmente werden an einem zentralen Teil des
Schnellspanntopfes geführt, um eine gute Befestigung
in der Bohrung sicherzustellen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere
Ausführungswege darstellenden Zeichnungen näher erläutert.
Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung
weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der
Erfindung hervor.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Explosionszeichnung des erfindungsgemäßen
Schnellspanntopfes;
Fig. 2 den Schnellspanntopf mit geöffnetem Bügel;
Fig. 3 den Schnellspanntopf mit geschlossenem Bügel;
Fig. 4a eine Draufsicht auf den Scharniertopf;
Fig. 4b eine Seitenansicht des Scharniertopfes aus
Fig. 4a;
Fig. 4c Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 4a;
Fig. 5a eine Seitenansicht des verwendeten Bügels;
Fig. 5b Ansicht in Pfeilrichtung V aus Fig. 5a;
Fig. 6a Draufsicht auf ein Spreizsegment;
Fig. 6b Ansicht in Pfeilrichtung VI aus Fig. 6a;
Fig. 6c Ansicht in Pfeilrichtung VII aus Fig. 6a;
Fig. 7 einen Gewindezapfen;
Fig. 8a Draufsicht auf den Gehäuseeinsatz;
Fig. 8b Ansicht in Pfeilrichtung VIII aus Fig. 8a;
Fig. 9 Eine Ansicht auf einen Spindelzapfen;
Fig. 10 Eine Schnittdarstellung des zugehörigen Spreiz
segmentes.
Fig. 1 zeigt eine Explosionsdarstellung des erfindungs
gemäßen Schnellmontagetopfes.
Kernstück ist ein Scharniertopf 1, der sich im wesent
lichen aus zwei Wänden 16, 17, einer Verbindung 18 und
einer Grundplatte 20 zusammensetzt. In den Wänden 16,
17 ist je eine Aufnahmebohrung 19 für die zylindrische
Führung 34 des jeweiligen Spreizsegmentes 6, 7 vorge
sehen.
Bevorzugtes Material für den Scharniertopf 1 ist Kunst
stoff; es können aber auch andere Materialien zum Ein
satz kommen.
An der Außenseite der Wände 16, 17 sind jeweils zwei äuße
re Führungsnuten 15 vorgesehen, in die in eingebautem
Zustand die Führungslappen 33 der Spreizsegmente 6,
7 eingreifen.
Die Spreizsegmente 6, 7 werden vorzugsweise aus Zink
gefertigt; es ist aber auch die Verwendung anderer
Metalle oder von Kunststoff möglich.
An der Innenseite der Wände 16, 17 ist jeweils eine innere
Führungsnut 14 vorgesehen, in die der Gehäuseeinsatz
5 mit entsprechenden Führungslappen 28 eingreift.
Zur Montage wird zunächst der Gehäuseeinsatz 5 in den
Scharniertopf 1 eingeschoben. Danach wird der Bügel
2 eingesetzt, der sich im wesentlichen aus einem
L-förmigen Hebel 10, einem daran befestigten Griff
9 sowie zwei Vierkantanschlüssen 11 zusammensetzt. Der
Bügel 2 wird in die Mittenausnehmung 13 des Scharnier
topfes 1 eingesetzt, die von den Wänden 16, 17 und
der Verbindung 18 gebildet wird.
Dabei stützt sich der Bügel 2 mit seinen Anlageflächen
12 an der Innenseite der Wände 16, 17 ab, so daß ein
seitliches Verschieben nicht mehr möglich ist.
In die Spreizsegmente 6, 7 werden die zugehörigen Ge
windezapfen 3, 4 eingeschraubt, danach werden die
Spreizsegmente 6, 7 mit den zugehörigen Gewindezapfen
3, 4 in Pfeilrichtung 37, 38 in die dafür vorgesehenen
Führungen 15 sowie die Bohrung 19 eingeschoben.
Dabei muß die Einschraubtiefe der Gewindezapfen 3,
4 in den Spreizsegmenten 6, 7 mit der Stellung des
Bügels 2 und dem zu erreichenden, gewünschten End
durchmesser der gesamten Anordnung abgestimmt wer
den.
Fig. 2 zeigt den erfindungsgemäßen Schnellmontagetopf
in geöffnetem Zustand des Bügels 2. Hier sind die Spreiz
segmente 6, 7 in ihrer innersten Position. Durch ein Bewegen
des Bügels 2 in Pfeilrichtung 36 werden über die Vier
kantführung auch die Gewindezapfen 3, 4 in Pfeilrichtung
36 verdreht. Wegen der unterschiedlichen Ausbildung des
Gewindezapfens 3 als Rechtsgewinde und des Gewindeza
pfens 4 als Linksgewinde erfolgt eine Verschiebung
der zugehörigen Spreizsegmente 6, 7 nach außen in
Pfeilrichtung 21 bzw. 22.
Fig. 3 zeigt den Schnellmontagetopf mit geschlossenem
Bügel 2. Durch eine Bewegung des Bügels 2 in Pfeilrich
tung 35 wird der vorher genannte Vorgang umgekehrt
und die Spreizsegmente 6, 7 werden in Pfeilrichtung
37, 38 nach innen verschoben.
Dabei ist die gesamte Anordnung spiegelsymmetrisch zur
Mittelebene 32 ausgebildet.
Die Fig. 4a-4c zeigen den Scharniertopf 1 einzeln.
Dieser Scharniertopf 1 besteht, wie bereits gesagt, aus
zwei Wänden 16, 17, einer Verbindung 18 sowie einer Grund
platte 20. Zwischen diesen Elementen wird dadurch eine
Mittelausnehmung 13 definiert. An der Innenseite der
Wände 16, 17 ist je eine innere Führungsnut 14 für
den einzuschiebenden Gehäuseeinsatz 5 vorgesehen. An
der Außenseite der jeweiligen Wand 16, 17 sind je zwei Führungs
nuten 15 vorgesehen, die mit den Führungslappen 33
der Spreizsegmente 6, 7 in Kontakt kommen und so ein
Verdrehen der Spreizsegmente 6, 7 verhindern.
In den Wänden 16, 17 ist jeweils eine Bohrung 19 ange
bracht, die zur Aufnahme der zylindrischen Führung 34
an den Spreizsegmenten 6, 7 dient.
Die Außenseite der Wände 16, 17 ist in dieser Ausfüh
rungsform kreissegmentförmig. Die Innenseite der Spreiz
segmente 6, 7 muß entsprechend geformt sein.
Es sind selbstverständlich auch andere Formen der Außen
seite der Wände 16, 17 möglich.
Die Fig. 5a und 5b zeigen zwei Ansichten des Bügels
2. Dieser Bügel besteht aus einem etwa L-förmigen He
bel 10, der an seinem einen Ende einen Griff 9 zur
Betätigung durch den Benutzer und an seinem anderen
Ende zwei Vierkantanschlüsse 11 aufweist. Diese Vierkant
anschlüsse 11 nehmen die zugeordneten Vierkante 23
der Gewindezapfen 3, 4 auf.
Dabei stützt sich der Bügel 2 mit seinen Anlageflächen
12 an der Innenseite der Wände 16, 17 des Scharnier
topfes 1 ab.
Der Griff 9 kann verschieden ausgebildet sein. In der
vorliegenden Ausführung ist er an der Innenseite mit
einer kreissegmentförmigen Ausnehmung versehen. Die
Berührfläche des Griffes 9 kann geriffelt, glatt oder
anders geprägt sein. Aus Sicherheitsgründen sind die
Ecken des Bügels 2 angerundet.
Die Ausbildung des Griffes 9, die Form des Anschlusses
an die Gelenkzapfen 3, 4 sowie weitere Feinheiten kön
nen auch auf andere Weise erfolgen, sind aber von der
vorliegenden Erfindung umfaßt.
Die Fig. 6a-6c zeigen 3 Ansichten eines Spreizseg
mentes 6, 7. Die Form ist für beide Spreizsegmente 6,
7 gleich, nur ist im Spreizsegment 6 ein Rechtsgewinde,
im Spreizsegment 7 ein Linksgewinde vorgesehen.
Die Innenseite der Spreizsegmente 6, 7 ist passend
zur Außenseite der Wände 16, 17 ausgebildet.
An der Innenseite der Spreizsegmente 6, 7 sind darüber
hinaus Führungslappen 33 angebracht, die in die äußeren
Führungsnuten 15 des Scharniertopfes 1 eingreifen und
ein Verdrehen der Spreizsegmente 6, 7 verhindern. Die
Spreizsegmente 6, 7 werden darüber hinaus noch von der
Außenseite der zylindrischen Führung 34 in der Bohrung
19, die in den Wänden 16, 17 des Scharniertopfes 1
angebracht sind, geführt.
An der Außenseite sind die Spreizsegmente 6, 7 mit Rippen
24 versehen, um eine gute axiale Verschiebesicherung
gegenüber dem umgebenden Material sicherzustellen.
Abb. 7 zeigt einen Gewindezapfen 3, 4. Dieser
Gewindezapfen 3, 4 besteht aus einem zylindrischen Kör
per, auf den ein Rechts- bzw. Linksgewinde ange
bracht ist. An einem Ende ist ein Vierkant 23 vor
gesehen, der auf den Vierkantanschluß 11 des Bügels
2 abgestimmt ist.
Die Fig. 8a und 8b zeigen den Gehäuseeinsatz 5.
Dieser Gehäuseeinsatz 5 setzt sich zusammen aus zwei Ab
deckteilen 25, 26, einem Verbindungsteil 27 sowie
an den Abdeckteilen 25, 26 angebrachte Führungslap
pen 28, die in die inneren Führungsnuten 14 am Schar
niertopf 1 eingreifen. Diese Führungslappen 28
sind unterbrochen, um einen Durchgriff der Gewinde
zapfen 3, 4 zu ermöglichen.
In der Verbindung 27 kann eine Aussparung 30 vorge
sehen sein, die eventuell für den Anschluß weiterer
Bauelemente nötig ist.
Diese Bauelemente können z. B. in eine oder mehrere
Anschlußbohrungen 29 am Gehäuseeinsatz 5 eingesetzt
bzw. an diesem befestigt werden. Selbstverständlich
sind auch andere Befestigungsweisen denkbar.
Eine weitere Aussparung 31 ist an der Unterseite der
Abdeckungen 25, 26 angebracht. Diese Aussparung 31
ist nötig, um ein Durchgreifen der Gewindezapfen 3,
4 bis zum Bügel 2 zu ermöglichen.
Die Abdeckungen 25, 26 sind in der vorliegenden Aus
führung mit dem Griff 9 des Bügels 2 abgestimmt. In
geschlossenem Zustand des Bügels 2 ergibt sich eine
gleichmäßige Oberfläche.
Darüber hinaus dienen die Abdeckungen 25, 26 zum be
quemen Einschieben des erfindungsgemäßen Schnellmon
tagetopfes in die vorgesehene Bohrung am Möbelstück.
Durch die große Abdeckfläche kann eine schnelle und
sichere Montage erreicht werden.
Durch das Verwenden unterschiedlicher Gewindesteigungen
bei den Gewindezapfen 3, 4 und den Spreizsegmenten 6, 7
ist es möglich, bei gleichbleibendem Schwenkweg des
Bügels 2 unterschiedliche radiale Verschiebungen der
Spreizsegmente 6, 7 zu erreichen. Insbesondere kann
damit bei gleichbleibenden Mittelteilen eine Anpassung
der Klemmkräfte in der zugeordneten Bohrung an das
umgebende Material und die Belastung erreicht werden.
Die Kraft des Bedieners wird direkt über den Bügel
griff 9 längs der Drehachse 8 auf die Gewindezapfen 3, 4
übertragen. Dabei ist lediglich die normale Gewinde
reibung zu überwinden.
Die Fig. 9 und 10 zeigen die Ausbildung bei Verwendung
eines Spindelzapfens 39 mit einem zugehörigen Spreiz
segment 40. Hierbei sind sowohl der Spindelzapfen 39 als
auch das Spreizsegment 40 mit entsprechenden Spindel
flächen 42, 44 versehen, die etwa eine halbe Umdrehung
zulassen. Hier ist also kein vollständiges Gewinde mit
mehreren Umdrehungen vorgesehen, sondern lediglich ein
Gewinde, das etwa eine halbe Umdrehung zuläßt und in Form
von Spindelflächen 42, 44 ausgebildet ist.
Der Spindelzapfen 39 wird hierbei über einen Führungs
zapfen 41, der im wesentlichen zylindrisch ausgebildet
ist, in einer entsprechend geformten Führung 45 des
Spreizsegmentes 40 gehalten. Zusätzlich ist am Spreiz
segment 40 noch eine Ausnehmung 46 vorgesehen, in die
sich der breite Kopf 47 des Spindelzapfens 39 in
zusammengebautem Zustand einfügt.
Der Spindelzapfen 39 wird ebenso wie die Gewindezapfen
3, 4 über einen Vierkant 43 betätigt.
Es versteht sich von selbst, daß auch bei den Spindel
zapfen 39 eine Ausbildung mit einem Links- und einem
Rechtsgewinde vorgesehen ist, wobei hier allerdings aus
Gründen der vereinfachten Darstellung nur ein einziger
Spindelzapfen wiedergegeben wurde.
Im Gegensatz zu den bisherigen Ausführungen ergibt
sich hier der Vorteil, daß eine große Spreizkraft durch
eine von Hand ausführbare, leichtgängige Schwenkbewe
gung erreicht wird. Die Fixierung des Scharniertopfes
in seiner Bohrung erfolgt dadurch sehr sicher und genau.
Claims (11)
1. Schnellmontagetopf für Möbelscharniere, der zumindest
teilweise in eine Ausnehmung eingesetzt wird, ein dreh-
bwz. schwenkbares Bedienelement aufweist, wobei beim
Drehen bzw. Schwenken desselben eine Querschnittsän
derung des Schnellmontagetopfes eintritt, die durch
das Verschieben von Spreizsegmenten realisiert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden sich gegenüberliegenden Spreizsegmente (6, 7, 40)
zur Ausspreizung mit spindelartigen Gewinden versehen sind,
in die zugeordnete Zapfen (3, 4, 39) eingesetzt sind,
wobei eine Seite ein Links- und die andere Seite ein
Rechtsgewinde aufweist.
2. Schnellmontagetopf nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die spindelartigen
Gewinde als Gewinde mit mehreren Umdrehungen oder als
Spindel mit etwa einer halben Umdrehung ausgebildet sind.
3. Schnellmontagetopf nach einem der Ansprüche 1-2
dadurch gekennzeichnet, daß das
Bedienelement als Bügel (2) ausgebildet ist.
4. Schnellmontagetopf nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Zapfen (3, 4, 39) mittels Vierkantmitnehmern (23, 43) an
entsprechende Anschlüsse am Bügel (2) gekoppelt sind.
5. Schnellmontagetopf nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Spreizsegmente (6, 7, 40) separate Teile sind.
6. Schnellmontagetopf nach einem der Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führung
der Spreizsegmente (6, 7, 40) mit Hilfe von Führungslappen (33)
in entsprechenden Führungsnuten (15) des Scharniertopfes (1)
erfolgt.
7. Schnellmontagetopf nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß zusätzlich eine
zylindrische Führung der Spreizsegmente (6, 7, 40) gegenüber
dem Scharniertopf (1) vorgesehen ist.
8. Schnellmontagetopf nach einem der Ansprüche 1-7,
dadurch gekennzeichnet, daß am
Gehäuseeinsatz (5) Abdeckungen (25, 26) mit großen Oberflächen
vorgesehen sind.
9. Schnellmontagetopf nach einem der Ansprüche 1-8,
dadurch gekennzeichnet, daß im
entstehenden Innenraum des Schnellmontagetopfes Anschluß
vorrichtungen für weitere anzubringende Elemente vorgesehen
sind.
10. Schnellmontagetopf nach einem der Ansprüche 1-9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel
(2) im wesentlichen L-förmig ausgebildet ist.
11. Schnellmontagetopf nach einem der Ansprüche 1-10,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Spreizsegmente (6, 7, 40) an ihren Außenseiten mit Rippen
(24) versehen sind.
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|---|---|
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