DE4426080C2 - Füllvorrichtung zum Füllen und Entlüften von Ventilsäcken - Google Patents
Füllvorrichtung zum Füllen und Entlüften von VentilsäckenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Füllvorrichtung zum Füllen und
Entlüften von Ventilsäcken mit einem Füllrohr, einer
Füllöffnung, einem im Füllrohr angeordneten Filterrohr, dessen
obere Hälfte als Filterelement ausgebildet ist und einem mit dem
Ringspalt zwischen dem Filterrohr und dem Füllrohr verbundenen
Saugluftanschluß. Das Filterrohr ist mittels eines Flansches vor
der Füllöffnung im Füllrohr abgedichtet.
Bei dieser aus der britischen Patentschrift 1 011 489 bekannten
Vorrichtung ist das Filterrohr im Füllrohr konzentrisch
angeordnet und soll das mittels Druckluft fluidisierte Füllgut
zusätzlich angehoben werden, um leichter in den zu füllenden
Ventilsack zu fließen. Aus diesem Grunde weist das Filterrohr in
der oberen Hälfte eine mit einem Filterelement versehene Öffnung
auf. Obwohl sich das Filterelement über einen größeren Teil der
Länge des Füllrohres mit Ausnahme der Füllöffnung erstreckt, ist
die Oberfläche des Filterelements verhältnismäßig klein und
setzt sich daher schnell zu. Des weiteren wird durch die
konzentrische Anordnung des Filterrohrs der Durchflußquerschnitt
durch das Füllrohr in starkem Maße verringert. Zwar wird bei
dieser bekannten
Vorrichtung eine weitere Ausführungsform vorgeschlagen, bei der
das Filterrohr vollständig aus einem Filterelement besteht, so
daß auch die untere Hälfte des Filterrohrs als Filter wirkt,
jedoch ist diese Ausführungsform nachteilig, da durch das
allseitige Absaugen der Luft aus dem Füllgut die Fluidisierung
aufgehoben und das Füllgut im Filterrohr festgehalten wird.
Bei einer aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 1 990 794
bekannten Füllvorrichtung ist ein Füllrohr mit einer
abgeschrägten vorderen Füllöffnung von einem konzentrischen
Außenmantel umgeben, der an seinem vorderen Teil, im
wesentlichen im Bereich der abgeschrägten Füllöffnung, als
Filter ausgebildet ist. Der zwischen dem Füllrohr und dem
Außenmantel befindliche Luftkanal ist über eine Luftleitung
wahlweise mit Druckluft oder Saugluft beaufschlagbar. Bei dieser
Vorrichtung ist nachteilig, daß der als Filter ausgebildete
Bereich des Außenmantels sehr kurz ist und daher nur eine
verhältnismäßig kleine Oberfläche hat, so daß ein genügend
schnelles Abführen der Luft nicht möglich ist.
Eine weitere Füllvorrichtung ist in der deutschen Patentschrift
30 45 497 beschrieben, bei der das Füllrohr eine gerade
Füllöffnung aufweist. Um das vordere Ende des Füllrohres ist
exzentrisch ein Mantelrohr gelegt, in dessen nach oben breiter
werdenden Spalt ein Luftabsaugrohr angeordnet ist. Der übrige
Bereich zwischen dem Füllrohr und dem Mantelrohr ist durch eine
Kunststoffmasse ausgefüllt. Das Absaugrohr mündet oberhalb der
Füllöffnung. Ein Filterelement zum Zurückhalten von Füllgut beim
Absaugen ist nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Füllvorrichtung
zu schaffen, mit der sich die Luft aus dem dichtem Ventilsack
und insbesondere aus dem Füllgut im Ventilsack schnell und ohne
Mitnahme von Füllgut entfernen läßt, ohne daß dabei das Füllen
des Ventilsacks behindert oder durch schnelles Zusetzen eines
Filterelements verlangsamt wird. Dabei soll die Vorrichtung
einfach aufgebaut und kostengünstig herstellbar sein.
Ausgehend von dieser Aufgabenstellung wird bei einer
Füllvorrichtung der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, daß
sie erfindungsgemäß aus einem Füllrohr mit einer Füllöffnung,
einem im Füllrohr exzentrisch angeordneten, bereichsweise zur
Füllrohrinnenoberfläche beabstandeten, einen Füllkanal im
unteren Bereich des Füllrohrs freilassenden Filterelement und
einem Saugluftanschluß an dem Bereich zwischen dem Füllrohr und
dem Filterelement besteht.
Das Filterelement erstreckt sich praktisch über die gesamte
Länge des Füllrohres und weist daher eine große Oberfläche auf,
durch die sich die Luft im Ventilsack schnell und ohne daß sich
das Filterelement mit dem Füllgut zusetzt, absaugen läßt.
Das exzentrische Filterelement kann so zum Füllrohr angeordnet
sein, daß der Füllkanal im unteren Bereich des Füllrohres
gebildet ist. Dabei kann das Filterelement rohrförmig sein und
auf dem unteren Bereich des Füllrohres so aufliegen, daß es zur
Füllrohrinnenoberfläche nur bereichsweise beabstandet ist oder
aber kann sich das Filterelement vorzugsweise im Querschnitt
mindestens über 180° eines Kreisumfangs erstrecken und mit
seinen Längskanten abgedichtet mit dem Füllrohr verbunden sein.
Das Füllrohr kann in bekannter Weise eine nach unten weisende,
abgeschrägte Füllöffnung mit einer vorderen, abgerundeten Kappe
aufweisen, wobei das Filterelement abgedichtet bis in den
Bereich der Kappe geführt ist. Auf diese Weise wird die Luft aus
dem Ventilsack bereits im vorderen Bereich der Füllöffnung
abgesaugt.
Beim Abfüllen des Füllguts in sog. Hermetiksäcke und/oder beim
Abfüllen von sehr staubigem Füllgut kann es vorteilhaft sein,
das Absaugen der Luft in zwei Stufen vorzunehmen, indem in der
ersten Stufe die von dem Füllgut verdrängte Luft aus dem
Ventilsack abgesaugt und in der zweiten Stufe die Luft aus dem
Füllgut selber entfernt wird. Zu diesem Zweck kann in dem
Bereich zwischen Füllrohr und Filterelement eine bis in den
Bereich oberhalb der Füllöffnung reichende, mit dem Füllrohr
allseits abgedichtet verbundene Abtrennung angeordnet sein, im
Bereich des Füllrohrs oberhalb der Füllöffnung eine Verbindung
des abgetrennten Bereichs nach außen herstellende Öffnungen
vorgesehen sein und der abgetrennte Bereich einen
Saugluftanschluß aufweisen. Bei dieser Anordnung wird zunächst
nur die Luft über den Saugluftanschluß am abgetrennten Bereich
durch die oberhalb der Füllöffnung angeordneten Öffnungen
abgesogen, wo sich kein Füllgut befindet. Die vom Füllgut
verdrängte Luft wird daher sehr schnell aus dem Ventilsack
entfernt, ohne daß sich die Öffnungen durch Füllgut verstopfen
können. Erst wenn der Ventilsack mit dem Füllgut vollständig
gefüllt ist, wird die Luft über das im Füllrohr exzentrisch
angeordnete Filterelement abgesogen, vorzugsweise wenn der im
Füllrohr befindliche Füllgutrest bereits durch einen kurzen
Druckluftstoß in den Ventilsack geblasen wurde, so daß das
Absaugen durch das exzentrische Filterelement hindurch in
Abwesenheit des Füllguts geschieht und sich auch dieses
Filterelement viel weniger zusetzt.
Da nach jedem Füllen eines Ventilsacks sowohl das Filterelement
als auch die Öffnungen im oberen Bereich des Füllrohrs durch
einen kurzen Druckluftstoß freigeblasen werden, bevor ein leerer
Ventilsack auf das Füllrohr aufgesteckt wird, bedeutet dies, daß
mit dieser Füllvorrichtung erheblich weniger Staubentwicklung
verbunden ist.
Die Abtrennung läßt sich in einfacher Weise aus einem mit der
Innenoberfläche des Füllrohrs in dem Bereich zwischen Füllrohr
und Filterelement verbundenen, vorzugsweise verschweißten, das
Filterelement mit Abstand übergreifenden Blechprofil herstellen,
wobei die Öffnungen als ein Paar benachbart zur Verbindung des
Blechprofils mit dem Füllrohr verlaufende Absaugschlitzreihen
bzw. Absaugbohrungsreihen gestaltet sein können.
Ebenso ist es möglich, den Füllrohrbereich vom Beginn der
abgeschrägten Füllöffnung bis zur abgerundeten Kappe aus einem
Filterelement herzustellen, wenn eine großflächige Absaugung
gewünscht wird.
Um nach Beendigung des Füllvorgangs im Füllrohr verbleibende
Füllgutreste entfernen zu können, kann im Füllrohr ein zum
Filterelement etwa koaxialer, einen Ringspalt freilassender
Rohrstutzen angeordnet sein, wobei der Ringspalt mit einer
Druckluftquelle verbindbar ist.
Des weiteren kann der Freiraum zwischen dem Filterelement und
dem Füllrohr mit einer Druckluftquelle verbindbar sein, die
eingeschaltet wird, wenn ein zu füllender Ventilsack auf das
Füllrohr aufgesteckt ist. Durch einen kurzen Druckluftstoß wird
das Filterelement von anhaftendem Füllgut freigeblasen, das dann
mit dem durch das Füllrohr zugeführten Füllgut in den Ventilsack
gelangt und mitgewogen wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zweier in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiele des näheren erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine
Füllvorrichtung,
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie
II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine zweite
Ausführungsform der Füllvorrichtung,
Fig. 4 einen Querschnitt entlang der Linie
IV-IV in Fig. 3 und
Fig. 5 einen Querschnitt entlang der Linie
V-V in Fig. 3.
Die Füllvorrichtung wird mittels eines Flansches 1 an eine im
einzelnen nicht dargestellte Ventilsackfüllmaschine
angeschlossen. An den Flansch 1 ist ein Füllrohr 2 angeschweißt,
dessen vorderer Bereich eine nach unten weisende, abgeschrägte
Füllöffnung 3 und eine nach oben abgerundete Kappe 4 aufweist.
In dem Füllrohr 2 ist exzentrisch ein Filterelement 5 aus Metall
angeordnet, das aus einem sich im Querschnitt über etwas mehr
als 180° erstreckenden Rohrteil besteht. Das Filterelement 5 ist
mit seinem hinteren Ende mit dem Flansch 1 und mit seinen
Längskanten 6 mit dem Füllrohr 2 verschweißt. Zwischen dem
unterem Teil des Füllrohrs 2 und des Filterelements 5 erstreckt
sich ein Füllkanal 14. Das Filterelement 5 reicht bis in den
Bereich der abgerundeten Kappe 4. Der Bereich des Füllrohres 2,
der vom Beginn der Füllöffnung 3 bis zur Kappe 4 reicht, besteht
ebenfalls aus einem Filterelement 7, das zwischen dem Füllrohr 2
und der Kappe 4 eingeschweißt ist. Zwischen dem Filterelement 5
und dem Füllrohr 2 ist ein sichelförmiger Freiraum 9 gebildet,
der mit Saugluftanschlüssen 11 großen Querschnitts in Verbindung
steht. Zusätzlich weist der Flansch 1 einen ebenfalls mit dem
Freiraum 9 in Verbindung stehenden Druckluftanschluß 12 auf, mit
dem sich Druckluft in den Freiraum 9 zum Freiblasen der
Oberflächen der Filterelemente 5 und 7 einleiten läßt.
Konzentrisch zum Filterelement 5 ist ein am Flansch 1
befestigter Rohrstutzen 8 angeordnet, der einen Ringspalt 10
zwischen dem Filterelement 5 sowie den unteren Bereich des
Füllrohrs 2 freiläßt. Dieser Ringspalt 10 läßt sich über einen
Druckluftanschluß 13 im Flansch 1 mit Druckluft beaufschlagen.
Um einen nicht dargestellten Ventilsack zu füllen, wird dieser
mit seinem Füllschlauch auf das Füllrohr 2 aufgesteckt und liegt
an dem Füllrohr 2 abdichtend an. Ggf. kann um den hinteren
Bereich des Füllrohres 2 ein nicht dargestellter Blähschlauch
angeordnet sein, der durch Aufblasen die Abdichtung zum
Füllschlauch des Ventilsacks bewirkt.
Das Füllgut wird durch den Füllkanal 14 in den Ventilsack
gefüllt, wobei im dargestellten Beispiel mit waagerechtem
Füllrohr das Füllgut durch Druckluft fluidisiert wird. Diese
Luft sowie die durch das Füllgut aus dem Ventilsack verdrängte
Luft wird durch die Filterelemente 5, 7, den Freiraum 9 und die
Saugluftanschlüsse 11 abgesaugt. Im Füllrohr verbleibende Reste
des Füllguts werden durch einen kurzen Druckluftstoß durch den
Druckluftanschluß 13 und den Ringspalt 10 in den gefüllten
Ventilsack gefördert. Dabei wird der Unterdruck über die
Saugluftanschlüsse 11 aufrechterhalten, so daß sich der gefüllte
Ventilsack wie eine Vakuumverpackung darstellt, wenn er
endgültig verschlossen ist. Nach dem Aufstecken des
Füllschlauchs eines weiteren zu füllenden Ventilsacks wird
zunächst ein kurzer Druckluftstoß über den Druckluftanschuß 12
in den Freiraum 9 geleitet, wodurch die Oberflächen der
Filterelemente 5, 7 freigeblasen werden. Danach beginnt der
eigentliche Füllvorgang in der beschriebenen Art.
Mit der erfindungsgemäßen Füllvorrichtung läßt sich ein
schnelles Füllen von Ventilsäcken mit gleichzeitiger
Luftabsaugung aus dem Sack und ohne Staubbelästigung erreichen,
da die Oberfläche der Filterelemente 5, 7 so groß ist, daß sie
sich während des Absaugvorgangs nicht zusetzen. Da im übrigen
vor jedem Füllvorgang ein Freiblasen der Filteroberfläche
erfolgt, ist ein schnelles Füllen und Entlüften eines jeden
Ventilsacks auf Dauer gewährleistet.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 bis 5 unterscheidet sich von
der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 dadurch, daß in dem
Freiraum 9 oberhalb des Filterelements 5 eine Abtrennung 15 in
Form eines Blechprofils angeordnet ist, die allseits entlang
Schweißnähten 16, 17 mit dem oberen Teil des Füllrohrs 2
verschweißt ist. Das Blechprofil 15 reicht vom Flansch 1 bis in
den Bereich der abgerundeten Kappe 4 oberhalb der abgeschrägten
Füllöffnung 3. In der Nähe des Flansches 1 ist ein
Saugluftanschluß 19 angeordnet, während im Bereich der
Füllöffnung 3 ein Paar benachbart zu den Schweißnähten 16
verlaufende Absaugschlitzreihen 18 vorgesehen sind, die eine
Verbindung vom abgetrennten Bereich 21 zur oberen Außenfläche
des Füllrohrs 2 oberhalb der abgeschrägten Füllöffnung 3
herstellen.
Im unteren Bereich des Füllrohrs 2 ist ein Ausblasrohr 20
angeordnet, das sich etwa über die halbe Länge des Füllrohrs 2
erstreckt und vom Druckluftanschluß 13 mit Druckluft
beaufschlagbar ist, um nach Beendigung des Füllvorganges etwaige
Restmengen von Füllgut aus dem Füllrohr 2 auszublasen.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 bis 5 ist besonders geeignet
zum Füllen von Hermetiksäcken und zum Abfüllen von besonders
staubigem Füllgut.
Bei dieser Füllvorrichtung verläuft der Füllvorgang so, daß nach
dem Aufschieben eines Ventilsacks auf das Füllrohr 2 der
Füllvorgang durch den Füllkanal 14 abläuft und währenddessen die
durch das Füllgut verdrängte Luft aus dem Ventilsack über die
Absaugschlitzreihen 18, den abgetrennten Bereich 21 und den
Saugluftanschluß 19 abgesaugt wird. Wenn der Füllvorgang im
wesentlichen beendet ist, wird die im Füllrohr 2 verbleibende
Restmenge an Füllgut mittels eines kurzen Druckluftstoßes aus
dem Ausblasrohr 20 in den Ventilsack geblasen, wonach ein
Absaugen der Luft im Füllgut durch die Füllöffnung 3, das
Filterelement 5, den Freiraum 9 und die Saugluftanschlüsse 11
erfolgt.
Danach wird der gefüllte Ventilsack vom Füllrohr 2 abgenommen
und verschlossen. Bevor ein leerer Ventilsack wieder auf das
Füllrohr 2 aufgesteckt wird, werden der Freiraum 9 und der
abgetrennte Bereich 21 mit einem kurzen Druckluftstoß
beaufschlagt, um das Filterelement 5 und die Absaugschlitzreihen
18 freizublasen.
Für den Fall, daß die Absaugschlitzreihen 18 zum Absaugen der
durch das Füllgut im Ventilsack verdrängten Luft nicht
ausreichen, kann der gesamte vordere Bereich des Füllrohrs 2
oberhalb der Füllöffnung 3, wie in Fig. 1 dargestellt, aus einem
Filterelement 7 bestehen.
Die erfindungsgemäße Füllvorrichtung läßt sich besonders
vorteilhaft in Verbindung mit die Ventilsäcke handhabenden
Robotern verwenden, da diese Roboter in der Lage sind, die
Ventilsäcke mit einer waagerechten Bewegung auf das Füllrohr
aufzustecken, nach dem Füllen wieder abzuziehen und dabei den
Ventilsack geschlossen zu halten, so daß beim Abnehmen und vor
dem endgültigen Verschließen des Ventilsacks keine Luft wieder
in den gefüllten Sack gelangen kann.
Claims (10)
1. Füllvorrichtung zum Füllen und Entlüften von Ventilsäcken mit
- - einem Füllrohr (2),
- - einer Füllöffnung (3),
- - einem im Füllrohr (2) exzentrisch angeordneten,
- - bereichsweise zur Füllrohrinnenoberfläche beabstandeten,
- - einen Füllkanal (14) im unteren Bereich des Füllrohrs (2) freilassende Filterelement (5) und
- - einem Saugluftanschluß (11) an dem Bereich (9) zwischen Füllrohr (2) und Filterelement.
2. Füllvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Filterelement (5) rohrförmig ist und auf dem unteren
Bereich des Füllrohrs (2) so aufliegt, daß es zur
Füllrohrinnenoberfläche nur bereichsweise beabstandet ist.
3. Füllvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sich das Filterelement (5) im Querschnitt mindestens über
180° eines Kreisumfangs erstreckt und mit seinen Längskanten (6)
abgedichtet mit dem Füllrohr (2) verbunden ist.
4. Füllvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Füllrohr (2) eine nach unten weisende, abgeschrägte
Füllöffnung (3) mit einer vorderen abgerundeten Kappe (4)
aufweist und das Filterelement (5) abgedichtet bis in den
Bereich der Kappe (4) geführt ist.
5. Füllvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Bereich (9) zwischen Füllrohr (2)
und Filterelement (5) eine bis in den Bereich oberhalb der
Füllöffnung (3) reichende, mit dem Füllrohr (2) allseits
abgedichtet verbundene Abtrennung (15) angeordnet ist, im
Bereich des Füllrohrs (2) oberhalb der Füllöffnung (3) eine
Verbindung des abgetrennten Bereichs (21) nach außen
herstellende Öffnungen (18) vorgesehen sind und der
abgetrennte Bereich (21) einen Saugluftanschluß (19)
aufweist.
6. Füllvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abtrennung aus einem mit der Innenoberfläche des
Füllrohrs (2) in dem Bereich (9) zwischen Füllrohr (2) und
Filterelement (5) verbundenen, vorzugsweise verschweißten,
das Filterelement (8) mit Abstand übergreifenden Blechprofil
(15) besteht.
7. Füllvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Öffnungen als ein Paar benachbart zur Verbindung des
Blechprofils (15) mit dem Füllrohr (2) verlaufende
Absaugschlitz- bzw. Absaugbohrungsreihen (18) gestaltet sind.
8. Füllvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllrohrbereich vom Beginn
der abgeschrägten Füllöffnung (3) bis zu abgerundeten Kappe
(4) aus einem Filterelement (7) besteht.
9. Füllvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß im Füllrohr (2) ein zum
Filterelement (5) etwa koaxialer einen Ringspalt (10)
freilassender Rohrstutzen (8) angeordnet ist und der
Ringspalt (10) mit einer Druckluftquelle verbindbar ist.
10. Füllvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß der Freiraum (9) zwischen
Filterelement (5) und Filterrohr (2) und/oder der abgetrennte
Bereich (21) mit einer Druckluftquelle verbindbar sind.
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Cited By (1)
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |