DE441128C - Vorrichtung zum Einatmen von Gasen - Google Patents
Vorrichtung zum Einatmen von GasenInfo
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- DE441128C DE441128C DED48178D DED0048178D DE441128C DE 441128 C DE441128 C DE 441128C DE D48178 D DED48178 D DE D48178D DE D0048178 D DED0048178 D DE D0048178D DE 441128 C DE441128 C DE 441128C
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Description
- Vorrichtung zum Einatmen von Gasen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einatmen von Gasen, insbesondere für Betäubungszwecke, mit von Hand oder lungenautomatisch regelbarem Gasstrom und zeitweiser, von Hand vorzunehmender Einschaltung des Gasstromes. Diese zeitweise Einschaltung des Gasstromes, unabhängig von der eigentlichen Regelung desselben, kann neuerdings, wie es an sich bekannt ist, unter Umständen dem Patienten selbst überlassen werden, da heute Betäubungsgase bekannt geworden sind, die, in einem bestimmten Verhältnis mit Sauerstoff gemischt, niemals gefährlich werden können, und da die neueren Betäubungsvorrichtungen so ausgebildet sind, daß sie jedes Betäubungsstadium zwischen Entspannung und Bewußtlosigkeit abzustufen gestatten. Die teilweise Selbstbedienung der Vorrichtung durch den Patienten ist besonders angebracht und wünschenswert in solchen Fällen, wo keine tiefe Betäubung, sondern nur ein Herabsetzen des Empfindungsvermögens erforderlich ist, z. B. bei periodisch auftretenden Schmerzen, insbesondere den vor der Entbindung auftretenden Wehen. Hierbei muß aber damit gerechnet werden, daß nicht alle Patienten die für die Selbstbedienung nötige klare Überlegung haben oder, von den Schinerzen überrascht, die Ruhe verlieren, so daß sie nicht mehr in der Lage sind, die für die Wiederabschaltung des Gasstromes erforderlichen Maßnahmen zu treffen.
- Diesem Umstande ist erfindungsgemäß dadurch Rechnung getragen, daß mit' dem Einschalten zugleich ein Zeitregelorgan in Tätigkeit gesetzt wird, das den Gasstrom- nach Ablauf einer bestimmten Zeit - etwa i bis z Minuten - selbsttätig abschließt. Für die Frau bedeutet es eine große Erleichterung, wenn von ihr außer dem einen für die Einschaltung erforderlichen Handgriff keine weitere Tätigkeit oder Aufmerksamkeit verlangt wird und wenn sie die Gewißheit hat, daß die Betäubungsdauer, den Umständen angepaßt, selbsttätig geregelt ist.
- Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt-. Abb. i zeigt die vollständige Betäubungsvorrichtung, teilweise in Ansicht. Das Gassxromsteuerventil und der Zeitregelzylinder sind im Schnitt gezeichnet. Abb.2 zeigt die Ventilstellung bei abgesperrtem Gasstrom.
- Die Vorrichtung weist einen Stahlzylinder a für das Betäubungsgas mit Druckminderventil b und einen Stahlzylinder c für den Sauerstoff mit dazugehörigem Druchminderventild auf. Die Leitungen e und. f führen die Gase zum Steuerventilgehäuse g. In diesem mischen sich beide Gase bei der in Abb, i dargestellten Stellung des Kolbenventi:s y und Hießen durch das Rohr lt zum Atmungsbeutel i. Aus diesem atmet die Patientin das Gas durch das. Rohr k, den Schlauch L und die Maske in ein. Die Ausatmungsluft entweicht durch das Rückschla;gventil u. Bei der Verschlußstellung des Kolbenventils y nach Abb. 2 ist der Gasstrom aus den Rohren e und f sowie Rohr h abgesperrt. Die Patientin atmet nur Außenluft durch das in dieser Stellung freigegebene Rückschlagventil o ein, das während der Betäubungsperiode geschlossen ist.
- Wird eine Schmerzbetäubung erforderlich, so muß das Kolbenventil y in die Arbeitsstellung gemäß Abb. i gebracht werden, so daß Mischgas zur Maske strömt. Dies geschieht durch Anheben des Kolbens p im Zy- linder g entweder mittels der Zugleine r oder durch Einströmenlassen von Drucksauerstoff aus der Leitung f. Für den letzteren Vorgang ist ein Ventil s vorgesehen, das mittels Druckknopfes tj geöffnet wird und schnell eine genügende Menge Sauerstoff in den Zylinder g strömen läßt. Wird der Druckknopf nicht bedient, so ist das Ventil s geschlossen. Beim Zug an der Leine y strömt Außenluft duxch das Saugventil u in den Zylinder g, um das Anheben des, Kolbens p und- des. Kolbenventils. y zu ermöglichen. Druckknopf und Zugleine können wahlweise benutzt werden. In beiden Fällen wird der Kolben p nach oben bewegt. Gleichzeitig wird aber auch die Feder v über dem Kolben p zusammengedrückt und am Schluß der Bewegung durch den Mitnehmer w das Kolbenventil y in die Arbeitsstellung gemäß Abb. i gebracht. Nach dem Loslassen der Leine oder des Druckknopfes drückt die Feder v den Kolben p wieder auf den Zylinderboden zurück, wobei gleichzeitig der Luft- oder Sauerstoffinhalt langsam in etwa i bis. 2 Minuten aus einer feinen,- als. Bremsdüse wirkenden öffnung x entweicht. Kurz bevor der Kolben p seine Ruhestellung und Totlage am Zylinderboden erreicht, drückt der Mitnehmer w das Ventil g ebenfalls in die Ruhestellung gemäß Abb.2. Von diesem Augenblick an atmet die Patientin wieder atmosphärische Luft.
- Die Einschaltung des Gasstromes mit der Zeitsteuerung kann statt durch Schnur und Druckknopf auch durch eine andere beliebige Einrüchvorrichtung, z. B. einen Hebel, bewirkt werden. Auch kann die Schaltvorrichtung unabhängig von der Zeitdauer der Betätigung arbeiten, derart, daß die Patientin die Schnur nach dem Anziehen loslassen oder festhalten kann. Statt des Luftzylinders, g kann auch eine andere geeignete Zeitregelvorrichtung durch den Schnurzug ausgelöst werden, z. B. ein Uhrwerk, das nach einer bestimmten Zeit wieder selbsttätig zum Stillstand kommt. Dabei wird dann anfänglich der Gasstrom freigegeben und am Schluß wieder abgeschlossen.
- Es ist zweckmäßig, den Gassteuerschieber durch entsprechende Kolbenlage so einzurichten, daß am Schluß der Betäubungsperiode die Atemverbindung finit dem Sammelbeutel unterbrochen und eine solche nur mit der Außenluft hergestellt ist. VorteLhaft wird hierbei die Gaszuführung zum Beutel noch einige Sekunden länger aufrechterhalten. Dies hat den Zweck, daß zu Beginn der nächsten Betäubung ein gefüllter Gasbeutel für die ersten Atemzüge zur Verfügung steht.
- Ferner ist die Auslösung der beschriebenen Art auch anwendbax bei Betäubungsvorrichtungen mit lungenautomatisch dosierter Gaszufuhr sowie bei Vorrichtungen mit geschlossenem Gaskreislauf und Kohlensäurebindung während der Betäubungsperiode.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einatmen von Gasen, 'insbesondere für Betäubungszwecke und zeitweiser, auch vom Patienten vorzunehmender Einschaltung des Gasstromes, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Einschalten des Gasstromes zugleich ein Zeitregelorgan in Tätigkeit gesetzt wird, das den Gasstrom nach Ablauf einer bestimmten Zeit selbsttätig- abschließt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das. Zeitregelorgan aus. einem elastisch wirkenden Luftbehälter mit Bremsdüse besteht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß das. Zeitregelorgan aus.- einem mit Bremsflügelradi o. dgl. versehenen Uhrwerk besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED48178D DE441128C (de) | 1925-06-13 | 1925-06-14 | Vorrichtung zum Einatmen von Gasen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1731273X | 1925-06-13 | ||
| DED48178D DE441128C (de) | 1925-06-13 | 1925-06-14 | Vorrichtung zum Einatmen von Gasen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE441128C true DE441128C (de) | 1927-02-24 |
Family
ID=25972218
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED48178D Expired DE441128C (de) | 1925-06-13 | 1925-06-14 | Vorrichtung zum Einatmen von Gasen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE441128C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE758616C (de) * | 1937-05-31 | 1953-06-22 | Gasaccumulator Svenska Ab | Analgesiegeraet |
-
1925
- 1925-06-14 DE DED48178D patent/DE441128C/de not_active Expired
Cited By (1)
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| DE758616C (de) * | 1937-05-31 | 1953-06-22 | Gasaccumulator Svenska Ab | Analgesiegeraet |
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