DE439231C - Zusammengesetzter Edelstein - Google Patents
Zusammengesetzter EdelsteinInfo
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- DE439231C DE439231C DER66678D DER0066678D DE439231C DE 439231 C DE439231 C DE 439231C DE R66678 D DER66678 D DE R66678D DE R0066678 D DER0066678 D DE R0066678D DE 439231 C DE439231 C DE 439231C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C17/00—Gems or the like
- A44C17/002—Gems made of several cut pieces
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
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- A44C17/04—Setting gems in jewellery; Setting-tools
- A44C17/046—Setting gems in a plurality of non coplanar table top planes
Landscapes
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 5. JANUAR 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44 a GRUPPE 47
Rubel Freres in Paris.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Frankreich vom 22. Januar 1926 beansprucht.
Gegenstand der Erfindung ist ein zusammengesetzter Edelstein, bei dem ein Kranz
kleinerer Steine einen Mittelstein umschließt, so daß er wie ein normaler, aus einem Stück
geschnittener großer Stein aussieht. Edelsteine, wie z. B. Solitäre oder andere Steine
von besonderer Größe, können nur aus großen Stücken geschnitten werden, die wegen ihrer
Seltenheit natürlich sehr teuer sind. Es ist bereits bekannt, kleine Edelsteine in einer
Fassung so zusammenzusetzen, daß der Eindruck eines großen, aus einem Stück bestehenden
Steines entsteht.
Das Neue gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Umfassungssteine sich mit
Schrägflächen dicht gegen die gleichen Win-
kel zeigenden Schleifflächen des Mittelsteines
stützen und durch die Fassung ohne weitere Hilfsmittel, wie Klebstoff, Kitt o. dgl,, zusammengehalten
werden.
Ia der Zeichnung zeigen:
Ia der Zeichnung zeigen:
Abb. ι einen normalen großen Edelstein in Aufsicht,
Abb. 2 einen Schnitt nach A-A der Abb. i, Abb. 3 einen Stein gleicher Art, der gemaß
der Erfindung aus mehreren Steinen zusammengesetzt ist, in Aufsicht,
Abb. 4 einen Schnitt nach B-B und
Abb. S einen Schnitt nach C-C der Abb. 3, Abb. 6 eine Ansicht der Anordnung einzelner Steine, aus ,welchen der große Stein zusammengesetzt wird,
Abb. S einen Schnitt nach C-C der Abb. 3, Abb. 6 eine Ansicht der Anordnung einzelner Steine, aus ,welchen der große Stein zusammengesetzt wird,
Abb. 7 einen Schnitt nach D-D und
Abb. 8 einen Schnitt nach E-E der Abb. 6. In den Abb. 1 und 2 ist α ein Edelstein ao mit dem üblichen Schliff, der infolge seiner Abmessungen nur unter sehr kostspieligen Bedingungen geschnitten werden kann. Gemäß der Erfindung ist ein gleicher Stein, wie in Abb. 3 bis· 8. gezeigt ist, aus verschiedenen Steinen zusammengesetzt, so daß eine Einheit von genau dem gleichen Aussehen wie das des normalen Steines α entsteht. Diese einzelnen Steine können natürlich aus kleinen Stücken geschnitten und geschliffen werden und selbst aus Abfällen, die zusammen weit billiger sind als der große Stein, Zu diesem Zweck sind die gegenüberliegenden Seiten b1, b1 des Mittelsteines, b in einem nach einwärts geneigten Winkel geschliffen, während die beiden anderen Seiten δ2, b2 in einem nach auswärts geneigten Winkel geschliffen sind. An dem Mittelstein b sind Steine c angesetzt, deren in entsprechendem Winkel geschliffene Schrägflächen c1 sich dicht gegen die Schleifflächen b1 des Mittelsteines b, und ferner Steine d, deren in entsprechendem Winkel geschliffene Schrägflächen d1 sich dicht' gegen die Schleifflächen b2, b2 des Mittelsteines b stützen. Die schrägen Seiten der Umfassungssteine sind zueinander in entsprechendem Winkel geneigt, so daß, wenn sie an den vier Seiten gegen den Mittelstein b angelegt werden, ein Stein entsteht, der genau das gleiche Aussehen hat wie der aus einem einzigen Stück geschnittene Stein α der Abb. 1. Da der zusammengesetzte Stein aus einzelnen billigeren Stücken besteht, wird er natürlich wesentlich billigerer sein als. der aus einem einzelnen Stück geschliffene Stein gleicher Größe,
Abb. 8 einen Schnitt nach E-E der Abb. 6. In den Abb. 1 und 2 ist α ein Edelstein ao mit dem üblichen Schliff, der infolge seiner Abmessungen nur unter sehr kostspieligen Bedingungen geschnitten werden kann. Gemäß der Erfindung ist ein gleicher Stein, wie in Abb. 3 bis· 8. gezeigt ist, aus verschiedenen Steinen zusammengesetzt, so daß eine Einheit von genau dem gleichen Aussehen wie das des normalen Steines α entsteht. Diese einzelnen Steine können natürlich aus kleinen Stücken geschnitten und geschliffen werden und selbst aus Abfällen, die zusammen weit billiger sind als der große Stein, Zu diesem Zweck sind die gegenüberliegenden Seiten b1, b1 des Mittelsteines, b in einem nach einwärts geneigten Winkel geschliffen, während die beiden anderen Seiten δ2, b2 in einem nach auswärts geneigten Winkel geschliffen sind. An dem Mittelstein b sind Steine c angesetzt, deren in entsprechendem Winkel geschliffene Schrägflächen c1 sich dicht gegen die Schleifflächen b1 des Mittelsteines b, und ferner Steine d, deren in entsprechendem Winkel geschliffene Schrägflächen d1 sich dicht' gegen die Schleifflächen b2, b2 des Mittelsteines b stützen. Die schrägen Seiten der Umfassungssteine sind zueinander in entsprechendem Winkel geneigt, so daß, wenn sie an den vier Seiten gegen den Mittelstein b angelegt werden, ein Stein entsteht, der genau das gleiche Aussehen hat wie der aus einem einzigen Stück geschnittene Stein α der Abb. 1. Da der zusammengesetzte Stein aus einzelnen billigeren Stücken besteht, wird er natürlich wesentlich billigerer sein als. der aus einem einzelnen Stück geschliffene Stein gleicher Größe,
Die Form, in welcher der Stein zusammengesetzt wird, kann beliebig gewählt werden.
Die Erfindung läßt sich bei allen Edelsteinen, wie Diamanten, Rubinen, Smaragden, Saphieren,
und auch bei falschen Steinen anwenden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Abb. i.Abb. 2.Abb. 5.Zusammengesetzter Edelstein o. dgl., bei dem ein Kranz kleinerer Steine einen Mittelstein umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfassungssteine (c, d) sich mit Schrägflächen (c1, d1) dient gegen die gleichen Winkel zeigenden Schleifflächen (b1, b2) des Mittelsteines (Jx) stützen und durch die Fassung ohne weitere Hilfsmittel in ihrer Stellung gehalten werden. 7cAbb. 4.Abb. 7.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR611808T | 1926-01-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE439231C true DE439231C (de) | 1927-01-05 |
Family
ID=8978361
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER66678D Expired DE439231C (de) | 1926-01-22 | 1926-02-10 | Zusammengesetzter Edelstein |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE439231C (de) |
| FR (1) | FR611808A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1993010685A1 (en) * | 1991-11-25 | 1993-06-10 | Embrape - Pedras Preciosas Ltda. | Lapidated stone for articles of jewelry and process for manufacturing the stone |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6065307C1 (en) * | 1999-06-14 | 2001-10-30 | Fabrikant And Sons M | Corner cut precious square stones |
| WO2003005851A1 (en) * | 2001-07-10 | 2003-01-23 | Gnn Diamonds Ltd. | Composite jewel |
-
1926
- 1926-01-22 FR FR611808D patent/FR611808A/fr not_active Expired
- 1926-02-10 DE DER66678D patent/DE439231C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1993010685A1 (en) * | 1991-11-25 | 1993-06-10 | Embrape - Pedras Preciosas Ltda. | Lapidated stone for articles of jewelry and process for manufacturing the stone |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR611808A (fr) | 1926-10-12 |
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