DE43759C - Zwillingspumpe ohne Ventile, bei welcher jeder der Kolben den Ein- und Austritt der Flüssigkeit zu dem Nebencylinder regelt - Google Patents

Zwillingspumpe ohne Ventile, bei welcher jeder der Kolben den Ein- und Austritt der Flüssigkeit zu dem Nebencylinder regelt

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DE43759C
DE43759C DENDAT43759D DE43759DA DE43759C DE 43759 C DE43759 C DE 43759C DE NDAT43759 D DENDAT43759 D DE NDAT43759D DE 43759D A DE43759D A DE 43759DA DE 43759 C DE43759 C DE 43759C
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DENDAT43759D
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W. CLARKE, J. B. furneaux und CH. dowsen in Gateshead-on - Tyne County of Durham, England
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/14Pistons, piston-rods or piston-rod connections
    • F04B53/148Pistons, piston-rods or piston-rod connections the piston being provided with channels which are coacting with the cylinder and are used as a distribution member for another piston-cylinder unit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 59: Pumpen.
zu dem Nebencylinder regelt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pumpe, welche ohne Ventile arbeilet, was dadurch erreicht wird, dafs zwei Pumpencylinder, in welchen mit Aussparungen versehene Kolben spielen, durch Kanäle derart mit einander verbunden sind , dafs die in den einen Cylinder einströmende oder aus diesem ausströmende Flüssigkeit den anderen Cylinder und die Aussparungen des in demselben spielenden Kolbens passiren mufs.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι eine solche Zwillingspumpe im Längenschnitt und Fig. 2 im Querschnitt nach x-x. Fig. 3 ist gleichfalls ein Längenschnitt, jedoch zeigt derselbe die andere innere Cvlinderfläche derart, dafs Fig. 1 die obere Hälfte der Fig. 2,
aber die untere Hälfte derselben Figur
darstellt. Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen die Construction der Kolben , von welchen je einer in jedem Cylinder zur Wirkung kommt. Die Fig. 7 bis 15 zeigen verschiedene Stellungen der beiden Kolben. Jeder Kolben besieht aus drei cylindrischen Theilen a, b und c, welche : unter einander durch zwei rechtwinklig zu einander stehende Rippen bezw. Stege d und e verbunden sind.
Zwischen den cylindrischen Theilen α und b bezw. b und c der Kolben sind demnach Aussparungen f g und h I gebildet.
Wie aus Fig. 1, 3, 4 und 6 ersichtlich, ist die Länge des mittleren cylindrischen Theiles b der Kolben gleich der Länge der Kanalmündungen 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 in der Mine der Cylindermäntel, und die Dicke der Stege d und e ist ein wenig geringer als der Abstand zwischen je zwei benachbarten Kanalmündungen, Fig. 2. Durch diese Construction wird erzielt, dafs die Kolben bei ihrer Bewegung in den Cylindern , wobei die Rippen oder Stege d e der Kolben auf die Flächen zwischen den Kanalmündungen zu liegen kommen , die gegenüberliegenden und die angrenzenden Kanalmündungen eines jeden Cylinders abwechselnd durch die Aussparungen/gbezw. Ii I in den Kolben mit einander in Verbindung setzen.
Die Kanalmündungen 3 und 6 , Fig. 2, stehen mit der Säugöffnung R, die Kanalmündungen 8 und Q mit der Drucköffnung S in Verbindung. Ferner geht von der Mündung 4 des linken Cylinders 1 ein Kanal 4 bis 12 nach dem Stopfbüchsenende des rechten Cylinders 2. Flg. 1
und von Mündung 5 des
rechten Cylinders 2 ein Kanal 5 bis 1 1 nach dem anderen Ende des linken Cylinders 1.
In gleicher Weise ist die Mündung 7, Fig. 3, des linken Cylinders 1 durch einen Kanal 7 bis 14 mit dem einen Ende des rechten Cylinders 2 und die Mündung 10 des letzteren durch Kanal 10 bis 13 mit dem Stopfbüchsenende des linken Cylinders 1 verbunden.
In den Fig. 1 und 3, 7 und 9, 10 und 12, 13 und 15 sind die Kolben in beiden Cylindern in den Hauptstellungcn dargestellt,
die sie zu gleicher Zeit einnehmen. Wie aus diesen Figuren ersichtlich, werden die gegen j Verdrehung gesicherten Kolben in den beiden Cylindern ι und 2, Fig. 2, 8, 11 und 14, so bewegt, dafs der eine Kolben seine Mittelstellung einnimmt, wenn der andere Kolben sich in seiner Endstellung befindet, und umgekehrt.
Die Stege d der beiden Kolben sind ferner stets einander parallel und stehen senkrecht auf der Centralebene der beiden Cylinder, während die Stege e beider Kolben mit diesen Centralebenen zusammenfallen.
In den Fig. 1 bis 3 ist angenommen, dafs der Kolben des linken Cylinders 1 eben seinen Hub in der Richtung der Pfeile begonnen, und der Kolben des rechten Cylinders 2 eben seine Mittelstellung in der Richtung der Pfeile passirt hat.
Die langen gestrichelten Pfeile ABCD] deuten in diesen Figuren die Wege an, welche die angesaugte bezw. fongedrückte Flüssigkeit macht. Die von dem Kolben des linken Cylinders 1 angesaugte Flüssigkeit nimmt im Sinne des Pfeiles B B den Weg Ä-6-1-5-11, sobald die Aussparung / des Kolbens im rechten Cylinder 2 die Mündungen 5 und 6 mit einander verbindet.
Die von dem Kolben des linken Cylinders 1 fortgedrückte Flüssigkeit wird im Sinne des Pfeiles DD den Weg 13-10-Λ-9 nach dem Austrittsstutzen S nehmen , da auch die Aussparung h des Kolbens im Cylinder 2 die ■ Mündungen 9 und 10 bei der dargestellten Lage jenes Kolbens mit einander verbindet.
In gleicher Weise saugt der Kolben des Cylinders 2 Flüssigkeit im Sinne des Pfeiles C C auf dem Wege i?-3-^-7-14 an und drückt Flüssigkeit im Sinne des Pfeiles A A auf dem Wege 12-4-^-8 nach dem Austrittsstutzen 5, da, wie Fig. 2 zeigt, die Mündungen 3 und 7 sowie 4 und 8 durch die Aussparungen f und g des Kolbens des Cylinders 1 mit einander verbunden sind.
Diese Verbindungen bleiben so lange bestehen , bis der eine Kolben seinen Hub wechselt.
Die Fis. 7 bis q zeigen, wie infolge des ! Hubwechsels im Cylinder 2 die durch den Kolben des Cylinders 1 gesteuerten Wege sich im Sinne der Pfeile EE, FF geändert haben, während sie für den in gleicher Richtung sich ; weiter bewegenden Kolben des Cylinders 1 dieselben (B B, D D) geblieben sind.
Der Kolben des Cylinders 2 saugt in dieser Stellung im Sinne des Pfeiles E E auf dem \ Wege Ä-3-1-4-12 und drückt im Sinne des Pfeiles F F auf dem Wege 14-7-Λ-8 die Flüssigkeit nach S.
In dieser Periode vermitteln also auch bei dem Kolben des linken Cylinders 1 die Aussparungen / und h die Verbindung zwischen den Mündungen 3 und 4 bezw. 7 und 8, Fig. 8.
Der nun folgende Hubwechsel im Cylinder 1 hat eine Aenderung der durch den Kolben des Cylinders 2 gesteuerten Wege im Sinne der Pfeile G G, HH, Fig. 10 bis 12, zur Folge, während die durch die Pfeile E E und F F bezeichneten Wege für den in gleichem Sinne sich weiter bewegenden Kolben des Cylinders 2 unverändert bleiben.
Der Kolben des Cylinders 1 saugt in dieser Stellung im Sinne des Pfeiles G G auf dem Wege R-6-g-io-i·} und drückt im Sinne des Pfeiles H H auf dem Wege 11 - 5-^-9 die Flüssigkeit nach S.
Endlich wird infolge des Hubwechsels im Cylinder 2 von dem Kolben dieses Cylinders bei der durch die Fig. 13 und 14 veranschaulichten Stellung Flüssigkeit im Sinne des Pfeiles CC auf dem Wege R-^-f-j-14 angesaugt und im Sinne des Pfeiles A A auf dem Wege 12-4-^-8 nach S gedrückt.
Bei dem folgenden Hubwechsel nehmen aber die beiden Kolben wieder die durch die Fig. ι bis 3 veranschaulichte Stellung ein.
In jedem Falle besorgt also der Kolben des einen Cylinders die Steuerung des anderen, und umgekehrt, und es dienen die Aussparungen f g der Kolben für die Steuerung bei der Bewegung des anderen Kolbens in dem einen Sinne und die Aussparungen h I für die Bewegung des betreffenden Kolbens im entgegengesetzten Sinne.
Die Pumpe kann selbstverständlich auch für Gase benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zwillingspumpe ohne Ventile, bei welcher jeder der Kolben den Ein- und Austritt der Flüssigkeit zu dem Nebencylinder regelt und zu diesem Zwecke mit drei cylindrischen Theilen (a b c) versehen ist, welche durch versetzte Stege (d e) mit einander verbunden sind, derart, dafs die so entstandenen Aussparungen (f g h I) abwechselnd je zwei Kanalmündungen (3 bis 10) in der Mitte der Cylinder mit einander verbinden, während von den Kanalmündungen jedes Cylinders je zwei mit den Ein- und Austrittsstutzen und je zwei Mündungen des einen Cylinders mit den Enden des anderen Cylinders in Verbindung stehen.
    Hierzu 1 Blatt
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