DE4355C - Mehrfacher Walzenstuhl mit Entlastung der Walzenlager und mit Kreuzdurchgang - Google Patents

Mehrfacher Walzenstuhl mit Entlastung der Walzenlager und mit Kreuzdurchgang

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DE4355C
DE4355C DENDAT4355D DE4355DA DE4355C DE 4355 C DE4355 C DE 4355C DE NDAT4355 D DENDAT4355 D DE NDAT4355D DE 4355D A DE4355D A DE 4355DA DE 4355 C DE4355 C DE 4355C
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DE
Germany
Prior art keywords
rollers
channels
roller
ground material
grist
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Application number
DENDAT4355D
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English (en)
Original Assignee
G. DAVERIO, Ingenieur, in Oberstrafs bei Zürich
Publication of DE4355C publication Critical patent/DE4355C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/02Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 und 2 dargestellten Anordnung der Lager eines Walzenstuhles mit drei Walzen sind die Zapfen der oberen und unteren Walzen in den Winkelhebeln A und B gelagert, welche sich um die an der Gestellwand befestigten Bolzen H H drehen lassen. Die Zapfen laufen in den Lagerschalen /1, doch dienen diese nur zur Führung. Der Druck, welchen die Zapfen nach oben bezw. nach unten ausüben, wird von den Frictionsrollen L L aufgenommen, so dafs dadurch eine Entlastung der Lager // erzielt wird. Die besagten Rollen, welche am besten aus Rothgufs hergestellt werden, laufen auf den Bolzen KK, und sind die Lagerschalen für die Rollen entsprechend ausgeschnitten. Da bei den in der Zeichnung angenommenen Verhältnissen der Weg, den die Reibungsflächen zwischen Rollen L und Bolzen K zurücklegen, nur den sechsten Theil des von einem Punkte der Walzenzapfen - Oberfläche zurückgelegten Weges beträgt, so wird die zur Ueberwindung der Zapfenreibung erforderliche Arbeit annähernd in demselben Verhältnifs vermindert. Die Rollen L L sind in die Lagerkappen a und b eingeschlossen, welche auf der einen Seite durch ein Scharnier, auf der anderen durch die Bolzen Z Z mit den aus einem Stück mit den Hebeln A und B bestehenden Lagern verbunden sind. Die Bolzen Z Z haben Unterlegringe e aus Kautschuk. Durch Drehung der Muttern auf den Bolzen Z kann der Druck der Frictionsrollen gegen die Walzenzapfen regulirt werden; die Kautschukringe e bewirken jedoch, dafs dieser Druck ein elastischer wird; auch dienen dieselben zur Aufnahme etwaiger Stöfse.
D ist ein durch den Rand der Gestellwand und durch das Ende des Hebels A in den Hebel B geschraubter Bolzen, dessen Feder/ die Hebelenden nach aufsen zieht und somit die äufseren Walzen gegen die mittlere drückt, wie aus der Zeichnung zu ersehen. Zur Ausrückung der äufseren Walzen von der mittleren dient ein um g drehbares Excenter E, welches mit dem Handhebel F verbunden ist und gegen eine Stellschraube am Ende des Hebels A wirkt. Die Mittelwalze ruht in Lagern, welche sich um feste Zapfen drehen lassen, und sind die Schrauben h h dazu da, die Lager so zu reguliren, dafs die Mittelwalze von den beiden äufseren Walzen bei deren Einstellung gleichzeitig berührt wird. Es werden alsdann, wenn die äufseren Walzen abgerückt sind, die Zwischenräume zwischen je zwei Walzen stets gleich sein.
Zum Schmieren der Walzenzapfen sind kleine Rollen d in den Lagergehäusen der oberen und mittleren Walzen angebracht. Diese werden durch Federn von unten gegen die Zapfen gedrückt und rotiren daher mit denselben; da sie stets in das im Untertheil des Lagers vorhandene OeI eintauchen sollen, so übertragen sie dieses auf die Zapfen und wirken somit als continuirliche Schmiervorrichtungen. Bei der unteren Walze versieht die Frictionsrolle denselben Dienst. Für die Schmierrollen if müssen die Lagerschalen in derselben Weise ausgeschnitten sein, wie bereits mit Bezug auf die Frictionsrollen erwähnt wurde. Durch das OeI, welches die obere Frictionsrolle von dem Walzenzapfen aufnimmt, findet gleichzeitig ein Schmieren: des Bolzens K dieser Rolle statt;

Claims (2)

unten überträgt die Rolle' das >OeI. auf -ihren Bolzen direct,: -Der Antrieb findet·,.bei diesem,.' Walzenstuhl von der Mittelwelle.'aus statt;..' · ■ Eine weitere. Neuerung besteht in;' der- Ärt- und Weise der. Abführung des' von "den Abstreichern der oberen und mittleren Walze abfallenden feinen Mahlgutes, die in: Fig. 3:' und 4 veranschaulicht ist. ' '■·.;.. Der wesentlichste Bestandteil der ■ hierzu dienenden Vorrichtung ist ein mit einer doppelten Reihe kanalartiger Durchbrechungen a a . ., β β . . versehenes Gufsstück Z. Dasselbe soll das in der Patentschrift No. 2867 mit Q bezeichnete geschlitzte Rohr und die in letzterem laufende Schnecke G ersetzen. Es bedarf nur einer geringfügigen Umgestaltung der den Zuführkanal O1 O2 bildenden Wände, um die nothwendige Trennung des von dem oberen Walzenpaar D E kommenden Mahlgutes von dem zwischen die Walzen E F strömenden Mahlgute aufrecht zu erhalten. Die Kanäle β β . ., Fig. 4, in der Richtung 1-2, Fig. 3, verlaufend, vermitteln die Communication der Kanäle O1 und O2; durch sie fliefst das durch die Zuführwalze C hereinströmende Mahlgut hindurch und gelangt so. zwischen die Walzen E und F.- Die' Kanäle o.a.·.·■'.;ermöglichen dem ..von den Wälzen D und 'E. kommenden . feinen Mahlgut den dir'ecteri. Durchgang. nach unten. Diese Anordnung zeichnet sich vor der älteren, in /ler Patentschnft.N0.2867 erläuterten, durch . den "Vortheil eines vereinfachten "Betriebes insofern aus, als,:bewegte Theile .'(die Schnecke und die· zu ,-'.ihrem : Antrieb", erforderlichen Räder) durch: einen festen (das Gufsstück Z) ersetzt sind. ' ' ; Pateντ-Ansprüche:
1. Die Lagerung der äufseren Walzen in den mit Frictionsrollen ausgestatteten Winkelhebeln A und B, welche durch die Feder/ in Spannung gehalten werden und durch
' das Excenter L mit Hebel F verstellt werden können.
2. Das mit Kanälen α a.. . und β β . . durchbrochene Gufsstück Z als Ersatz des mit einem Schlitz versehenen Rohres Q. und der Transportschnecke G (vergl. die Zeichnung der Patentschrift No. 2867).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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