DE435522C - Mit Kohlenstaub beheizter Waermeofen - Google Patents

Mit Kohlenstaub beheizter Waermeofen

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DE435522C
DE435522C DEK89414D DEK0089414D DE435522C DE 435522 C DE435522 C DE 435522C DE K89414 D DEK89414 D DE K89414D DE K0089414 D DEK0089414 D DE K0089414D DE 435522 C DE435522 C DE 435522C
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combustion chamber
heating furnace
coal dust
bridge
heating
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/0056Furnaces through which the charge is moved in a horizontal straight path

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Mit Kohlenstaub beheizter Wärmeofen. Die Erfindung betrifft einen Wärm.eofen, der durch eine Kohlenstaubfeuerung beheizt wird. Bei derartigen Wärmeöfen wird an dem einen Ende des Ofens eine Brennkammer für die Kofilenstaubfeuerang angebracht, von der aus die Heizgase den Ofen durchstreichen; am andern Ende des Ofens wird das Wärmegut eingeführt. Es wird dann im Ofen der Stromrichtung der Heizgase entgegen vorgeschoben. Bisher wurde das Wärmegut kurz vor oder nach Eintritt in die Verbrennungskammer" des Kohlenstaubs seitlich zur Vorschubrichtung aus dem Ofen abgeführt. Gemäß der Erfindung wird nun das Wärmegut aus dem eigentlichen Wärmeofen in die Brennkammer der Kahlenstaubfeuerung ein-und in seiner Vorschubrichtung durch diese hindurchgeführt. Auf diese Weise wird die Heizwirkung der Kohlenstaubflamme voll ausgenutzt und die Temperatur in der Brennkammer durch die Kühlwirkung des hindurchgeführten Wärmegutes herabgesetzt. Diese Arbeitsweise des Ofens ermöglicht außerdem eine Durchführung des Wärniegtges durch den Ofen in gerader Linie, so daß das umständliche seitliche Abziehen wegfällt. Man kann beispielsweise zu diesem Zweck eine durch die Brennkammer hindurchgeführte Brücke vorsehen, die dem Wärmegut als Führung dient, und auf .einer oder beiden Seiten der Brücke einen Sammelraum für Asche und Schlacke. Um 2u verhindern, daß sich Asche und Schlacke in der Brennkammer auf dem Wärmegut absetzen, kann man den Kohlenstaub so einführen, daß zwar die entwickelten Heizgase das Wärmegut während seines Durchganges durch die Brennkammer berühren, die Asche und Schlacke aber seitlich des Wärmegutes in den Sammelraum niederfallen und aus diesem abgezogen werden. Zu diesem Zweck kann man die Einführungsdüsen für das Kohlenstaubluftgemisch so anordnen, daß der eingeblasene Brennstoffstrahl nach dem Sammelraum für Asche gerichtet ist, also an der Brücke vorbeigeht.
  • In der Zeichnung ist die ErfiUdung in. einer Ausführungsform an einem Wärmeofen beispielsweise veranschaulicht. Es zeigtx Abb. i einen senkrechten mittleren Längsschnitt durch den Wärmeofen und die Brennkammer, Abb. 2 einen wagerechten Längsschnitt nach der Linie A-B der Abb. i und Abb. 3 einen senkrechten Querschnitt durch die Brennkammer nach der Linie C-D der Abb. i und 2.
  • Das Wärmegut wird in den Ofen i durch die (Öffnung 2 eingeführt. Das Kohlenstaubluftgemisch tritt durch die Öffnung bzw. Öffnungen 3 in die Brennkammer q.. Die Heizgase streichen unter Einwirkung des Ofenzuges in Pfeilrichtung x durch. den Wärmeofen. In der Brennkämmer ¢ befindet sich in Verlängerung des Wärmeofens z. B. die Brücke 5, auf der das Gut durch die Brennkammer hindurchgeschoben wird. Es wird dann durch die Öffnung 6, die durch eine Tür 7 verschlossen werden kann, abgeführt. Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 sind die Einführungsöffnungen 3 des Kohlenstaubluftgemisches gegenüber der Brücke 5 seitlich versetzt. Die entwickelten Heizgase werden durch den Ofenzug in der Brennkammer von ihrer Einführungsrichtung abgelenkt und streichen dann über das auf der Brücke 5 liegende Gut. Die Asche und Schlacke fallen seitlich der Brücke in den Ascheraum 8, aus dem sie in beliebiger Weise abgezogen werden. Es können Vorrichtungen zum Abkühlen der Asche, eine besondere Aschkammer u. dgl., vorgesehen werden.

Claims (2)

  1. PATENT--A NSPRÜCHE : i. Mit Kohlenstaub beheizter Wärmeofen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut aus dem Wärmeofen in der Vorschubrichtung durch die Brennkammer hindurchgeführt und durch eine in der Stirnwand der Brennkammer vorgesehene Öffnung ausgetragen wird, um auf diese Weise die Heizwirkung der Kohlenstaubflamme voll auszunutzen und die Temperatur in-der Brennkammer durch die Kühlwirkung des hindurchgeführten Wärmegutes herabzusetzen.
  2. 2. Ausführungsform eines Wärmeofens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine in Verlängerung des Wärmeofens liegende, durch die Brennkammer hindurchgeführte Brücke, einen zu einer oder beiden Seiten der Brücke liegenden Sammelraum für Asche und Schlacke und eine .oder mehrere derart angeordnete Einführungsdüsen für das Kohlenstaubluftgemisch, daß jeder eingeblasene Brennstoffstrahl gegen den Aschesammelraum gerichtet ist.
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