DE4339567C2 - Doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay - Google Patents

Doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay

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Description

Die Erfindung betrifft ein doppelseitiges Vakuum- Fluoreszenzdisplay gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. gemäß den Oberbegriffen der nebengeordneten Patentansprüche 3 und 5.
Aus der JP 57-74954 A ist ein solches doppelseitiges Vakuum- Fluoreszenzdisplay bekannt, das ein äußeres Gehäuse mit einer Basisplatte, eine Frontplatte, die der Basisplatte gegenüberliegt und ein Seitenteil, das zwischen der Basisplatte und der Frontplatte eingeschlossen ist, aufweist. Dabei ist ein erster Displayabschnitt auf einer inneren Fläche der Basisplatte angebracht und ein zweiter Displayabschnitt vorgesehen, der auf einer inneren Fläche der Frontplatte mit einem Spalt angebracht ist, von dem aus der erste Displayabschnitt betrachtet werden kann. Des Weiteren ist eine Anzahl von äußeren Klemmen und eine Anzahl von auf der Frontplatte angebrachten Klemmenabschnitten, an die die inneren Enden der äußeren Klemmen angeschlossen werden, vorgesehen. Im Inneren des Fluoreszenzdisplays herrscht Vacuum, weshalb die erforderliche Stromzuführung zu dem Inneren des. Displays problematisch ist.
Ein zweiseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay ist an sich bekannt, wobei die Abschnitte mit der Leuchtanzeige auf einem äußeren Gehäuse auf der Seite der Basisplatte und auf der Seite der Frontplatte, die der Seite der Basisplatte gegenüberliegt, so angebracht werden, daß die Lichtabgabe dieser Anzeige- bzw. Displayabschnitte von der Seite der Frontplatte beobachtet werden kann. Diese Art eines doppelseitigen Vakuum-Fluores­ zenzdisplays ist beispielsweise in der japanischen Patentpub­ likation SHO 56-11 988 offenbart. Fig. 23 der beiliegenden Zeichnung zeigt dieses doppelseitige Vakuum-Fluoreszenzdis­ play. Nach dieser Veröffentlichung wird die Kombination von Anzeigenmustern von zwei lichtemittierenden bzw. Leuchtdisplay­ abschnitten durch die Kombination einer Digitalanzeige und einer Analoganzeige, die Kombination einer Digital- oder Ana­ loganzeige und eines speziellen Anzeigenmusters, sowie die Kombination einer Digitalanzeige und einer Digitalanzeige wie­ dergegeben. Bei der Kombination zweier Digitalanzeigen werden jeweils auf der Seite der Frontplatte und auf der Seite der Basisplatte Zeichensegmente und eine Anzeige so angeordnet, daß sie einander nicht überlappen, wobei beabsichtigt ist, die Räume zwischen den einzelnen Zeichen bzw. Ziffern zu minimie­ ren. Diese Veröffentlichung sagt nichts aus über die Art der Fluoreszenz.
Die Frontplatte des doppelseitigen Vakuum-Fluoreszenzdisplays von Fig. 23 ist ein bootsförmig geformtes Frontteil 1 mit ei­ nem flachen Boden, wobei ein Verdrahtungsmuster 3, das zu der Seite der Basisplatte führt, auf der inneren Oberfläche des geformten Frontteils 1 durch Indium-Zinnoxid ausgebildet ist.
Da jedoch das geformte Frontteil 1 notwendigerweise eine Form benötigt, ist dieses bekannte Display relativ teuer. Deshalb wird neuerdings ein zusammengesetzes Frontteil verstärkt ein­ gesetzt, bei dem rahmenähnliche Seitenplatten mit einer Front­ platte kombiniert werden. Bei dem zusammengesetzten Frontteil ist im Gegensatz zu dem geformten Frontteil die Verdrahtung schwierig auszubilden. Wie in der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung SHO 59-111 239 wiedergegeben und in Fig. 24 dargestellt, werden deshalb Drähte bzw. Leiter, die zu der Frontplatte 4 und der Basisplatte 5 und verschiedenen äußeren Klemmen 6, 7 führen, daran angebracht.
Bei diesem bekannten doppelseitigen Vakuum-Fluoreszenzdisplay ist ein rahmenförmiger Isolierfilm über dem äußeren Umfangs­ abschnitt der Frontplatte ausgebildet, um eine Isolierung zwischen den Drähten bzw. Leitern zu gewährleisten, die an die Elektroden und dgl. angeschlossen sind, und von außen kommen­ des Licht abzudecken. Auch auf der Seite der Basisplatte ist ein isolierender Film unter dem Anzeigenabschnitt über die im wesentlichen gesamte Fläche ausgebildet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Handhabbarkeit eines doppelseitigen Vacuum-Fluoreszenzdisplays der eingangs genannten Art und insbesondere die Anordnung der äußeren Klemmen und des Kontaktes mit den Klemmen in einem äußeren Gehäuse und deren Justierungseigenschaften zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale im Patentanspruch 1 bzw. in den nebengeordneten Patentansprüchen 3 und 5 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Nach einem ersten Aspekt der Erfindung ist ein doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay vorgesehen, das ein äußeres Gehäuse mit einer Basisplatte, einer der Basisplatte gegenüberliegen­ den Frontplatte und einem Seitenteil umfaßt, das zwischen Ba­ sisplatte und Frontplatte eingeschlossen ist, wobei auf der inneren Oberfläche der Basisplatte ein erster Displayabschnitt und auf einer inneren Oberfläche der Frontplatte mit einem Spalt ein zweiter Displayabschnitt angebracht ist, von dem aus der erste Displayabschnitt betrachtet werden kann.
Nach einem zweiten Aspekt der Erfindung umfaßt ein doppelsei­ tiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay eine Anzahl von äußeren Klem­ men, die sich durch den eingeschlossenen Teil des äußeren Ge­ häuses erstrecken, sowie eine Anzahl von auf der Frontplatte angebrachten Klemmenabschnitten, an die die inneren Enden von äußeren Klemmen angeschlossen sind, wobei wenigstens ein Teil dieser Klemmenabschnitte transparent ist, so daß wenigstens ein Teil der inneren Enden der äußeren Klemmen durch die Frontplatte und die Klemmenabschnitte hindurch betrachtet wer­ den kann.
Nach einem dritten Aspekt der Erfindung weist bei einem dop­ pelseitigen Vakuum-Fluoreszenzdisplay nach dem zweiten Aspekt der Erfindung wenigstens ein Teil der Klemmenabschnitte ei­ nen Rahmen auf, der innen transparent ist.
Bei der ersten bis dritten Anordnung haben die ersten und zweiten Displayabschnitte im wesentlichen den gleichen Anzei­ genbereich. Beim Herstellungsverfahren wird die Frontlplatte über der Seitenplatte angeordnet, die von der Basisplatte ab­ gestützt wird, wobei die äußeren Klemmen zwischen der Front­ platte und der Seitenplatte angeordnet werden. Da die inneren Enden der äußeren Klemmen von dem in der Frontplatte ausgebil­ deten transparenten Klemmenabschnitt betrachtet werden können, ist es möglich, die äußeren Klemmen mit den Klemmenabschnitten der Frontplatte genau auszurichten.
Nach einem vierten Aspekt der Erfindung umfaßt das doppelsei­ tige Vakuum-Fluoreszenzdisplay nach Anspruch 1 ein äußeres Gehäuse mit einer Basisplatte, einer der Basisplatte gegen­ überliegenden Frontplatte und einer zwischen der Basisplatte und der Frontplatte eingeschlossenen bzw. angeordneten Seiten­ platte, eine auf der Seite der Basisplatte liegende Klemme, die an den ersten Displayabschnitt angeschlossen ist, der auf der inneren Oberfläche der Basisplatte angebracht ist, eine auf der Seite der Frontplatte liegende Klemme, die an den zweiten Displayabschnitt angeschlossen ist, der auf der inne­ ren Oberfläche der Frontplatte angeordnet ist, eine äußere Klemme, die in dem eingeschlossenen Abschnitt zwischen der Basisplatte oder der Frontplatte und der Seitenplatte einge­ klemmt und eingeschlossen ist und mit der Klemme auf der Seite der Basisplatte im äußeren Gehäuse in Verbindung steht, und eine äußere Klemme, die in dem eingeschlossenen Abschnitt ein­ geklemmt und eingeschlossen ist und mit der Klemme auf der Seite der Frontplatte in dem äußeren Gehäuse in Verbindung steht.
Nach einem fünften Aspekt der Erfindung umfaßt das doppelsei­ tige Vakuum-Fluoreszenzdisplay nach dem ersten Aspekt der Erfindung ein äußeres Gehäuse mit einer Basisplatte, einer der Basisplatte gegenüberliegenden transparenten Frontplatte und einer zwischen der Basisplatte und der Frontplatte einge­ schlossene Seitenplatte, eine Klemme auf der Seite der Basis­ platte, die an ein erstes Leitungsmuster angeschlossen ist, das auf der inneren Oberfläche der Basisplatte angebracht ist, eine Isolierschicht, die das erste Leitungsmuster auf der Ba­ sisplatte abdeckt, einen ersten Displayabschnitt, der einen ersten Anodenleiter, der auf der Isolierschicht auf der Basis­ platte angebracht und mit dem ersten Leitungsmuster verbunden ist, sowie eine erste Fluoreszenzschicht einschließt, die auf dem ersten Anodenleiter angebracht ist, ein erstes Maschengit­ ter, das an einer Stelle in einem vorbestimmten Abstand von dem Displayabschnitt angebracht ist, eine Klemme auf der Seite der Frontplatte, die an ein zweites Leitungsmuster angeschlos­ sen ist, das auf der inneren Oberfläche der Frontplatte ange­ ordnet ist, einen zweiten Displayabschnitt, der einen trans­ parenten zweiten Anodenleiter, der an das zweite Leitungsmu­ ster auf der Frontplatte angeschlossen ist, und eine zweite Fluoreszenzschicht einschließt, die auf dem zweiten Anodenlei­ ter angebracht ist, ein zweites Maschengitter, das in einer Stellung in einem vorbestimmten Abstand von dem zweiten Dis­ playabschnitt angebracht ist, eine äußere Klemme, die in dem eingeschlossenen Abschnitt zwischen entweder der Basisplatte oder der Frontplatte und der Seitenplatte eingeklemmt und ein­ geschlossen ist und mit der Klemme auf der Seite der Basis­ platte im äußeren Gehäuse in Verbindung steht, und eine äußere Klemme, die in dem eingeschlossenen Abschnitt eingeklemmt und eingeschlossen ist sowie die Klemme auf der Seite der Front­ platte im äußeren Gehäuse kontaktiert.
Da die Form bzw. Gestalt der äußeren Klemmen in Abhängigkeit davon unterschiedlich ist, ob sie auf der Seite der Basisplat­ te oder auf der Seite der Frontplatte angeschlossen werden, ist es bei der vierten und fünften Anordnung möglich, alle äußeren Klemmen zwischen entweder der Basisplatte oder der Frontplatte und der Seitenplatte einzuklemmen, wobei die äuße­ ren Klemmen in einer Reihe angeordnet werden.
Nach einem sechsten Aspekt der Erfindung weist bei der doppel­ seitigen Vakuum-Fluoreszenzanzeige wenigstens die Frontplatte und/oder die Basisplatte einen Abdeckfilm bzw. eine Abdeckschicht über einem Umfangsabschnitt der inneren Oberfläche auf, wobei die Abdeckschicht auf einem Abschnitt ein durchge­ hendes Loch aufweist, der der äußeren Klemme im äußeren Gehäu­ se gegenüberliegt, so daß die äußere Klemme vom äußeren Gehäu­ se aus betrachtet werden kann.
Nach einem siebten Aspekt der Erfindung weist bei dem doppel­ seitigen Vakuum-Fluoreszenzdisplay die Abdeckschicht auf der Seite in Richtung der Frontplatte, die der Klemme auf der Sei­ te der Basisplatte gegenüberliegt, ein durchgehendes Loch auf, durch das die äußere Klemme betrachtet werden kann.
Nach einem achten Aspekt der Erfindung weist in dem doppelsei­ tigen Vakuum-Fluoreszenzdisplay die Abdeckschicht auf der Sei­ te in Richtung der Basisplatte, die der Klemme auf der Seite der Frontplatte gegenüberliegt, ein durchgehendes Loch auf, durch das die äußere Klemme betrachtet werden kann.
Nach einem neunten Aspekt der Erfindung hat in dem doppelsei­ tigen Vakuum-Fluoreszenzdisplay die Abdeckschicht auf der Sei­ te in Richtung der Frontplatte, die der Klemme auf der Seite der Basisplatte gegenüberliegt, und die Abdeckschicht auf der Seite in Richtung auf die Basisplatte, die der Klemme auf der Seite der Frontplatte gegenüberliegt, jeweils ein durchgehen­ des Loch, durch das die äußere Klemme betrachtet werden kann.
Nach einem zehnten Aspekt der Erfindung ist in dem doppelsei­ tigen Vakuum-Fluoreszenzdisplay das durchgehende Loch in der Abdeckschicht auf der Frontplatte ein Schlitz, der in der Richtung parallel zu den einzelnen Klemmen der Basisplatte kontinuierlich ausgebildet ist.
Nach einem elften Aspekt der Erfindung sind bei dem doppelsei­ tigen Vakuum-Fluoreszenzdisplay die durchgehenden Löcher in der Abdeckschicht auf der Basisplatte in der gleichen Ausrich­ tung bzw. Unterteilung oder Anordnung in der gleichen Richtung parallel zu den einzelnen Klemmen angeordnet, die parallel auf der Basisplatte angeordnet sind.
Bei der sechsten bis elften Anordnung kann der Kontakt zwi­ schen der Klemme der rückwärtigen Basisplatte und dem äußeren Leitungsdraht durch das durchgehende Loch betrachtet werden, das in dem Abdeckfilm auf der vorderen Basisplatte ausgebildet ist. Der Kontakt zwischen den Klemmen der vorderen Basisplatte und dem äußeren Leitungsdraht kann durch das durchgehende Loch betrachtet werden, das in dem Abdeckfilm auf der rüchwärtigen Basisplatte ausgebildet ist.
Nach einem zwölften Aspekt der Erfindung sind in dem doppel­ seitigen Vakuum-Fluoreszenzdisplay der erste Displayabschnitt und der zweite Displayabschnitt so angeordnet, daß sie ein­ ander wenigstens zum Teil in der Richtung der Betrachtung über­ lappen.
Nach einem dreizehnten Aspekt der Erfindung hat bei dem dop­ pelseitigen Vakuum-Fluoreszenzdisplay entweder der erste Dis­ playabschnitt oder der zweite Displayabschnitt eine Fluores­ zenz nur von Sulfid.
Nach einem vierzehnten Aspekt der Erfindung sind bei dem dop­ pelseitigen Vakuum-Fluoreszenzdisplay der erste Diplayab­ schnitt und der zweite Displayabschnitt vom gleichen Typ.
Da die ersten und zweiten Displayabschnitte vom gleichen Typ, nämlich im wesentlichen identisch oder analog in der Form mit­ einander, so angeordnet sind, daß sie einander teilweise über­ lappen, sieht bei der zwölften bis vierzehnten Anordnung der Betrachter zwei Displayabschnitte von im wesentlichen identi­ schen Mustern in im wesentlichen der gleichen Stellung. Wenn die beiden Display- bzw. Anzeigenabschnitte unterschiedliche Farben haben, kann eine Anzeige durch Farbverschiebung im gleichen Muster dadurch vorgenommen werden, daß nur einer der Display- bzw. Anzeigenabschnitte eingeschaltet wird, und es ist im gleichen Muster eine Anzeige mit unterschiedlichen Farben auch dadurch möglich, daß gleichzeitig die beiden Display­ abschnitte eingeschaltet werden.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung werden nachfol­ gend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Frontplatte eines doppel­ seitigen Vakuum-Fluoreszenzdisplays nach einer er­ sten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2(a) und 2(b) Draufsichten zur Darstellung alterna­ tiver Formen von Klemmenabschnitten, die auf der Frontplatte der ersten Ausführungsform angebracht sind,
Fig. 3 eine Draufsicht, die einen Leiterrahmen auf der Sei­ te der Basisplatte gemäß der ersten Ausführungsform wiedergibt,
Fig. 4 eine Draufsicht, die einen Leiterrahmen auf der Sei­ te der Frontplatte nach der ersten Ausführungsform wiedergibt,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht, welche einen Seiten­ abschnitt der ersten Ausführungform zeigt,
Fig. 6 einen Querschnitt, der einen Herstellungsvorgang nach einer zweiten Ausführungform der Erfindung wie­ dergibt,
Fig. 7 eine Draufsicht, die eine Basisplatte und einen als Abstandhalter dienenden Rahmen eines Herstellungs­ vorganges nach der zweiten Ausführungsform zeigt,
Fig. 8(a) und 8(b) Ansichten, die Formen von äußeren Klemmen nach der zweiten Ausführungs­ form wiedergeben,
Fig. 9 eine Ansicht, welche alternative Formen der äußeren Klemmen nach der zweiten Ausführungsform zeigt,
Fig. 10 eine Draufsicht, welche ein Fluoreszenzdisplay nach einer dritten Ausführungsform der Erfindung zeigt,
Fig. 11 einen Querschnitt längs der Linie A-A von Fig. 10,
Fig. 12 einen Querschnitt längs der Linie B-B von Fig. 10,
Fig. 13 eine vergrößerte Ansicht, die einen in Fig. 11 mit C bezeichneten Abschnitt wiedergibt,
Fig. 14 in einer vergrößerten Ansicht einen Abschnitt, der in Fig. 11 durch D bezeichnet ist,
Fig. 15 eine modifizierte Ausführungsform des in Fig. 14 der dritten Ausführungsform wiedergegebenen Abschnitts,
Fig. 16 eine Draufsicht, die eine andere modifizierte Form der dritten Ausführungsform zeigt,
Fig. 17(a) und 17(b) eine schematische Draufsicht und ei­ nen schematischen Querschnitt, die eine vierte Ausführungsform der Er­ findung zeigen,
Fig. 18(a) und 18(b) eine schematische Draufsicht und ei­ nen schematischen Querschnitt einer modifizierten Form der vierten Aus­ führungsform,
Fig. 19(a) und 19(b) eine schematische Draufsicht und ei­ nen schematischen Querschnitt, die eine weitere abgewandelte Form der vierten Ausführungsform zeigen,
Fig. 20(a) und 20(b) eine schematische Draufsicht und ei­ nen schematischen Querschnitt, die eine andere modifizierte Form der vierten Ausführungsform zeigen,
Fig. 21 in einer schematischen Draufsicht ein Muster der vierten Ausführungsform,
Fig. 22(a) und 22(b) in einer schematischen Draufsicht und einem schematischen Querschnitt eine weitere modififzierte Form der vier­ ten Ausführungsform,
Fig. 23 eine Querschnittsansicht eines herkömmlichen doppel­ seitigen Vakuum-Fluoreszenzdisplays,
Fig. 24 eine Querschnittsansicht einer weiteren bekannten Ausführungsform,
Ein doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay 101 nach der er­ sten Ausführungsform der Erfindung wird in Verbindung mit den Herstellungsvorgängen anhand der Fig. 1 bis 5 erläutert.
(1) Herstellungsvorgang der Basisplatte
  • a) Ausbilden eines Leitungsmusters, das zusammengesetzt ist aus einem Leitungsdraht und einem Klemmenabschnitt auf der Seite der Basisplatte, aus einem dünnen Aluminiumfilm auf ei­ ner Basisplatte aus Glas durch Fotolithographie.
  • b) Ausbilden einer schwarzen Isolierschicht mit durchgehenden Löchern auf dem Leitungsmuster durch Drucken. Daran schließt sich Sintern des Musters an. Diese Isolierschicht dient als schwarzer Hintergrund, um den Kontrast des Leuchtdisplays zu verbessern. Es werden die durchgehenden Löcher der Isolier­ schicht mit einer leitenden Paste gefüllt und es wird ein Ano­ denleiter durch Kohlenstoffpaste auf den durchgehenden Löchern der Isolierschicht durch Drucken ausgebildet. Danach schließt sich ein Sintervorgang des Musters an.
  • c) Aufdrucken eines einschließenden bzw. umhüllenden Teils um die Basisplatte und Sintern desselben.
  • d) Ausbilden einer Anode als einen ersten Displayabschnitt, Aufdrucken eines fluoreszierenden Mittels auf den Anodenleiter und Sintern desselben. Diese Anode kann in einer erwünschten Form oder in einem erwünschten Muster ausgebildet werden, bei­ spielsweise als Streifendarstellung, Figur, Buchstabe und der­ gleichen.
  • e) Anordnen eines Maschengitters über der Anode in einem vor­ bestimmten Abstand. Dieses Maschengitter ist an einem Gitter­ draht angeschlossen, der auf der Basisplatte durch einen lei­ tenden Klebstoff aufgebracht ist.
(2) Herstellungsvorgang der Frontplatte (Fig. 1 und 2)
  • a) Ausbilden eines dünnen Aluminiumfilms auf einer Frontplat­ te 1 aus transparentem Glas oder dergleichen und Ausbilden eines Leitungsdrahtes, eines aus mehreren Punkten bestehenden Anodenleiters 103 und von Klemmenabschnitten 104 durch Ätzen und Fotolithographie. Der Leitungsdraht dieser Ausführungsform hat eine Breite von 50 µm oder weniger (vorzugsweise 30 µm oder weniger). Der Abstand zwischen den angrenzenden Anoden­ leitern 103 ist größer als die Abmessung des einzelnen Anoden­ leiters 103, so daß die Anode der Basisplatte jenseits des Displayabschnitts auf der Frontplattenseite betrachtet werden kann.
Die Klemmenabschnitte 104, an die nachfolgend beschriebene äußere Klemmen angeschlossen werden, sind längs einer längeren Seite der Frontplatte 102 angeordnet. Der Abstand zwischen den angrenzenden Klemmenabschnitten 104 ist gleich der Aufteilung der äußeren, nachfolgend beschriebenen Klemmen. Die meisten der Klemmen 104 sind jeweils ein rechteckiger Rahmen 105 und eine Anzahl von kleinen Drähten 106, die an dem Rahmen 105 angebracht sind. Einige der Klemmenabschnitte 104 sind jeweils zusammengesetzt aus dem Rahmen 105. Dieser rahmenförmige Klem­ menabschnitt 104a entspricht einer äußeren Klemme, die zur Positionierung bestimmt ist und nicht als Elektrode verwendet wird.
Wenn die Positionierung der äußeren Klemme nicht vorgenommen werden kann, ist es vorzuziehen, ein Muster aus einer Anzahl von kleinen Drähten 106 auszubilden, die in der Größe kleiner sind als das Ende der äußeren Klemme innerhalb des Rahmens.
Wenn kein Muster aus Streifen ausgebildet wird, wie in Fig. 2 dargestellt, kann eine Registermarke 107 in der Mitte des Rahmens 105 vorgesehen werden, um die Positionierung des Endes der äußeren Klemme zu erleichtern.
  • a) Aufdrucken und Aufmalen einer schwarzen Isolierschicht 108 auf Abschnitten außer dem Displayabschnitt auf der inneren Oberfläche der Frontplatte 102.
  • b) Aufdrucken und Aufmalen eines einschließenden Teils um die innere Oberfläche der Frontplatte 102. Sintern und Fixieren des einschließenden Teils.
  • c) Aufbringen einer Fluoreszenz bzw. eines fluoreszierenden Mittels 109 auf den in Punkten ausgebildeten Anodenleiter 103 durch Aufdrucken und galvanische Abscheidung, Ausbilden eines gepunkteten Musters einer Anode 110 als einen zweiten Display­ abschnitt.
  • d) Aufbringen eines Maschengitters auf einen Leitungsdraht auf der Frontplatte 102 mit einem leitenden Klebstoff.
(3) Leiterrahmen 111 auf der Seite der Basisplatte (Fig. 3)
  • a) In dem Leiterrahmen 111 auf der Basisplattenseite werden zwei Kathodenhalter 112, 112 an den einen Enden durch eine Ver­ bindungsstange 113 verbunden. Ein Rahmenteil 114 wird zwischen den anderen Enden der Kathodenhalter 112, 112 angeordnet. Eine Anzahl von äußeren Klemmen 115, die an die Klemmenabschnitte auf der Basisplattenseite angeschlossen werden, wird an dem Rahmenteil 114 angebracht.
  • b) Eine fadenförmige Kathode 116 wird zwischen die Kathoden­ halter 112, 112 mit einer vorbestimmten Spannung eingeschweißt. Ein Getter 117 wird auf den Kathodenhaltern 112 aufgebracht.
(4) Leiterrahmen 120 auf der Seite der Frontplatte (Fig. 4)
Äußere Klemmen 122, die an die Klemmenabschnitte 104, 104a der Frontplatte 102 angeschlossen werden sollen, werden auf und längs einer langen Seite eines rechteckigen Rahmens 121 ausge­ bildet. Die Aufteilung der äußeren Klemmen 122 ist gleich der Aufteilung bei der Anordnung der Klemmenabschnitte 104, 104a der Frontplatte 102.
(5) Seitenabschnitt 130 (Fig. 5)
Ein Seitenabschnitt 130 wird ausgebildet durch Zusammensetzen zweier langer Seitenplatten 131, 131 aus isolierendem Material wie Glas und zweier kurzer Seitenplatten 132, 132 zu einem rechteckigen Rahmenaufbau unter Verwendung eines Glasklebemit­ tels.
(6) Vorgang des Zusammenbauens
  • a) Anbringen der Basisplatte auf einer Montageeinrichtung und Anbringen des Leiterrahmens 111 auf der Seite der Basisplatte auf der Basisplatte. Positionieren der Klemmenabschnitte der Basisplatte in Ausrichtung mit den inneren Enden der äußeren Klemmen des Leiterrahmens 111.
  • b) Aufsetzen des zu einem Rahmen zusammengebauten Seitenteils 130 auf dem Leiterrahmen 111.
  • c) Aufsetzen des Leiterrahmens 120 der Frontplattenseite auf dem Seitenteil 130, worauf die Frontplatte 102 auf dem Leiter­ rahmen 120 aufgelegt wird, um die inneren Enden 122a der äuße­ ren Klemmen 122 mit den transparenten Klemmenabschnitten 104a der Frontplatte auszurichten. Da die inneren Enden 122a der äußeren Klemmen 122 von dem transparenten Abschnitt in dem Rahmen 105 des Klemmenabschnitts 104a aus durch die Frontplat­ te 102 betrachtet werden können, ist eine leichte Positionierung möglich. Es ist möglich, die inneren Enden 122a der äußeren Klemmen 122 durch die anderen Klemmenabschnitte 104 zu be­ trachten, die die kleinen Drähte 106 der Streifen aufweisen. Es wird das äußere Gehäuse zusammengesetzt, wobei die überlap­ penden Teile zusammengedrückt und durch die Montageeinrichtung fixiert werden. Somit sind die inneren Enden 122a der äußeren Klemmen 122 in wenigstens einem oder mehreren Klemmenabschnit­ ten 104, 104a positioniert. Da die äußeren Klemmen 122 so aus­ gebildet sind, daß sie in einem vorbestimmten Abstand genau angeordnet werden, sind die inneren Enden 122a aller äußeren Klemmen 122 mit den betreffenden Klemmenabschnitten 104, 104a der Frontplatte 102 ausgerichtet.
(7) Herstellungsschritt des Einschließens
Das zusammengesetzte äußere Gehäuse, das durch die Montageein­ richtung zusammengedrückt und fixiert wird, wird in einer Gas­ atmosphäre auf etwa 450°C erwärmt, und es wird das ein­ schließende Teil um die Basisplatte und die Frontplatte luft­ dicht verschmolzen.
(8) Absaug- und Alterungsschritt
Aus einer nicht dargestellten Absaugöffnung (Absaugleitung) des äußeren Gehäuses wird Gas aus dem Inneren abgesaugt, wor­ auf die Absaugleitung versiegelt wird, nachdem das Gas aus dem Inneren abgesaugt ist, um ein hohes Vakuum zu erzeugen. Dann schließt sich an diesen Absaugschritt ein Alterungsschritt an, bei dem jeder Displayabschnitt unter konstanten Bedingungen beleuchtet wird, wobei auf diese Weise das doppelseitige Vaku­ um-Fluoreszenzdisplay 101 fertiggestellt wird.
Bei der ersten Ausführungsform der Erfindung hat der Klemmen­ abschnitt 104, 104a, der auf der Frontplatte 102 ausgebildet ist, einen rechteckigen Rahmen 105. Dieser Rahmen kann auch kreisförmig sein.
Nach dieser Ausführungsform ist in dem doppelseitigen Vakuum- Fluoreszenzdisplay wenigstens ein Teil der Klemmenabschnitte, die auf der inneren Oberfläche der Frontplatte ausgebildet sind, transparent, so daß die inneren Enden der äußeren Klem­ men jenseits der Frontplatte betrachtet werden können. Deshalb werden die äußeren Klemmen mit den Klemmenabschnitten der Frontplatte zuverlässig verbunden, wobei schwache Verbindungen eliminiert werden. Der Zusammenbau wird erleichtert, um die Produktivität zu verbessern.
Weiterhin kann der Displayabschnitt auf der Seite der Basis­ platte jenseits des in Punkten ausgebildeten Displayabschnitts auf der Seite der Frontplatte betrachtet werden. Deshalb kann innerhalb des im wesentlichen gleichen Displaybereichs die Anzeige umgeschaltet werden zwischen einer Anzeige durch den Displayabschnitt auf der Seite der Frontplatte und einer An­ zeige durch den Displayabschnitt auf der Seite der Basisplat­ te. Andererseits können auch die beiden Displayabschnitte auf der Seite der Frontplatte und auf der Seite der Basisplatte gleichzeitig eine Anzeige abgeben.
Ein doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay 201 nach der zweiten Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend in Ver­ bindung mit dem Herstellungsvorgang anhand der Fig. 6 bis 9 erläutert.
(1) Herstellungsvorgang einer Anodenbasisplatte 202 (Fig. 6)
  • a) Es werden ein Leitungsmuster 204 und Klemmen 205 auf der Seite der Basisplatte aus einem dünnen Aluminiumfilm auf einer Basisplatte 203 aus Glas durch Fotolithographie ausgebildet.
  • b) Eine schwarze Isolierschicht 207 mit durchgehenden Löchern 206 wird auf dem Leitungsmuster 204 durch Drucken ausgebildet, worauf das Muster gesintert wird. Diese Isolierschicht 207 dient als schwarzer Hintergrund, um den Kontrast des lichtab­ gebenden Displays zu verbessern. Es wird ein einschließendes Teil 208 zusammen mit der Isolierschicht 207 um die Basisplat­ te 203 aufgedruckt und dann gesintert.
  • c) Eine Anode 209 wird in einem vorbestimmten Muster aus Gra­ phit bzw. Eisenschwärze auf den durchgehenden Löchern 206 der Isolierschicht 207 durch Drucken ausgebildet, wobei eine Ver­ bindung mit dem Leitungsmuster über die durchgehenden Löcher 206 hergestellt wird. Der Anodenleiter 209 wird gesintert, um ihn auf dem Substrat zu fixieren.
  • d) Eine Fluoreszenzschicht 210 wird auf dem Anodenleiter 209 durch Aufdrucken ausgebildet, worauf die Schicht gesintert und zu einer Anode 211 fixiert wird.
  • e) Ein Maschengitter 212 wird über der Anode 211 in einem vorbestimmten Abstand angeordnet. Dieses Maschengitter 212 ist an einen Gitterdraht angeschlossen, der auf der Basisplatte 203 mittels eines leitenden Klebstoffes angebracht wird.
(2) Herstellungsvorgang der Frontplatte (Fig. 6)
  • a) Auf der inneren Oberfläche der Frontplatte 220 aus trans­ parentem Glas oder dergleichen werden ein Leitungsmuster 221, Klemmen 222 auf der Seite der Frontplatte und ein transparen­ ter Anodenleiter 223 durch einen dünnen Aluminiumfilm mittels Fotolithographie ausgebildet. Das Leitungsmuster 221 hat eine Breite von etwa 30 mm, und der Anodenleiter 223 ist maschen­ förmig, so daß er transparent ist.
  • b) Es wird eine fluoreszierende Schicht 224 auf dem Anoden­ leiter 223 ausgebildet, um eine Anode 225 zu bilden. Zum Auf­ bringen der fluoreszierenden Schicht kann ein Druckvorgang oder eine galvanische Abscheidung verwendet werden.
  • c) Ein Maschengitter 226 wird über der Anode 225 in einem vorbestimmten Abstand von diesem angeordnet. Das Maschengitter 226 wird an einen Gitterdraht auf der Frontplatte 220 durch einen leitenden Klebstoff angeschlossen.
(3) Herstellungsvorgang des einen Distanzhalter bildenden Rah­ mens 230 (Fig. 7 und 8)
  • a) Ein Paar von Kathodenhaltern 231, 231 wird an den einen Enden durch eine Verbindungsstange 232 und an den anderen En­ den durch ein Rahmenteil 232 miteinander verbunden. Eine An­ zahl von äußeren Klemmen 234, 235, die an die Kathodenhalter 231 anzuschließen sind, die Klemmen 205 auf der Seite der Ba­ sisplatte und die Klemmen 222 auf der Seite der Frontplatte werden auf dem Rahmenteil 202 angebracht. Von den äußeren Klemmen werden die äußeren Klemmen 234, die an die Basisplat­ tenklemme 205 angeschlossen werden, so ausgebildet, daß ihre Enden nach unten weisen, wenn die Basisplatte 203 sich auf der unteren Seite befindet, wie es in Fig. 8(a) wiedergegeben ist. Die äußeren Klemmen 235, die an die Klemmen an der Seite der Frontplatte angeschlossen werden, sind in der Weise gebo­ gen, daß ihre Enden in einem im wesentlichen rechten Winkel nach oben gerichtet sind, wie es in Fig. 8(b) wiedergegeben ist. Jeder der nach oben gerichteten Abschnitte und der nach unten gerichteten Abschnitte wird im wesentlichen in der Mitte in einem stumpfen Winkel abgebogen.
  • b) Eine fadenförmige Kathode 236 wird zwischen die Kathoden­ halter 231, 231 mit einer vorbestimmten Spannung eingeschweißt.
(4) Zusammenbau (Fig. 6 und 7)
Der als Abstandhalter dienende Rahmen 230 wird auf der Basis­ platte 202 und der Anode so angeordnet, daß die nach unten gerichteten Enden der äußeren Klemmen 234 in Kontakt mit den Klemmen 205 auf der Seite der Basisplatte kommen. Die Klemmen 205 auf der Seite der Basisplatte können mit einem leitenden Klebstoff überzogen werden.
Auf dem als Abstandhalter dienenden Rahmen 230 wird eine rah­ menförmige Seitenplatte 240 angeordnet, die aus vier Glasplat­ ten zusammengesetzt ist, die Rand an Rand zu einem Rechteck verbunden sind. Auf der Seitenplatte 240 wird eine Frontplatte 220 in einer solchen Stellung angebracht, daß die Enden der nach oben gerichteten äußeren Klemmen 235 in Kontakt mit den Klemmen 222 auf der Seite der Frontplatte gebracht werden.
Der Aufbau aus Anodenbasisplatte 202, Seitenplatten 240 und Frontplatte 220 wird in einer Atmosphäre von CO2-Gas auf etwa 450°C erwärmt, während der Aufbau unter Verwendung einer ge­ eigneten Montageeinrichtung, welche diese Bauteile umschließt, senkrecht eingeklemmt wird.
Bei dem doppelseitigen Vakuum-Fluoreszenzdisplay 201, das durch die vorhergehenden Schritte hergestellt wird, erstrecken sich alle äußeren Klemmen 234, 235 nur von dem eingeschlossenen Abschnitt zwischen den Seitenplatten 240 und der Basisplatte 203 aus und sie sind in einer Reihe angeordnet. Da die Enden der äußeren Klemmen 234, 235 eine federnde Nachgiebigkeit im äußeren Gehäuse haben, wenn sie in geeigneten Winkeln zu einer bestimmten Form gebogen sind, stellen sie einen stabilen Kon­ takt mit den Klemmen 205 auf der Seite der Basisplatte bzw. den Klemmen 222 auf der Seite der Frontplatte her. In diesem Display hat jede Anode 211, 225 ein Display- bzw. Anzeigenmu­ ster ähnlich dem der ersten Ausführungsform, und das durch die Anoden 211, 225 lichtemittierende Display kann im wesentlichen innerhalb des gleichen Bereiches durch die Frontplatte 220 betrachtet werden, wie bei der ersten Ausführungsform.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist der als Abstand­ halter dienende Rahmen 230 zwischen der Basisplatte 203 und der Seitenplatte 240 angeordnet. Andererseits kann dieser als Abstandhalter dienende Rahmen 230 auch zwischen der Frontplat­ te 220 und der Seitenplatte 240 in Sandwich-Form angeordnet werden. Die innere Form des äußeren Gehäuses für die äußeren Klemmen 234, 235 ist keinesfalls auf das dargestellte Beispiel beschränkt. Beispielsweise kann das äußere Gehäuse in anderen Winkeln zu einer anderen Form als in Fig. 9 dargestellt gebo­ gen werden, und das Maß der federnden Nachgiebigkeit der Klem­ men kann eingestellt werden, wenn sie mit den Klemmenabschnit­ ten in Kontakt treten.
Da die äußeren Klemmen aus einer einzigen Position des ein­ schließenden Abschnitts abstehen und in einer Reihe angeordnet sind, kann das doppelseitige Vakuum-Fluoreszenzdisplay dieser Ausführungsform leicht auf einem gedruckten Schaltkreis auf­ gesetzt werden, auf dem ein Treiberkreis angebracht ist.
Da die Position der äußeren Klemmen die gleiche ist wie die bei einem herkömmlichen einseitigen Vakuum-Fluoreszenzdisplay ist es möglich, die gleiche Fertigungsmaschine und die gleiche Prüfvorrichtung wie bei einem herkömmlichen Display beim Her­ stellungsvorgang zu verwenden.
Ein Fluoreszenzdisplay 301 nach einer dritten Ausführungsform der Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Fig. 10 bis 17 beschrieben.
Wie in Fig. 10, 11 und 12 dargestellt, hat das Fluoreszenzdis­ play 301 ein kastenförmiges äußeres Gehäuse 302, in dessen Innenraum ein hohes Vakuum herrscht. Das äußere Gehäuse 302 umfaßt Seitenplatten 305, eine transparente vordere Basisplat­ te 303 und eine rückwertige Basisplatte 304, wobei die äußeren Umfangsabschnitte der vorderen und rückwärtigen Basisplatten 303, 304, die mit einem vorbestimmten Abstand einander gegen­ überliegen, über die Seitenplatten 305 eingeschlossen werden.
Wie Fig. 11 und 12 zeigen, sind in dem Fluoreszenzdisplay 301 zwei Displayabschnitte 306, 307 auf den vorderen und rückwärti­ gen Basisplatten 303, 304 angebracht. Diese Displayabschnitte 306, 307 können in einer gegenseitig überlappenden Position von der Seite der Frontplatte aus betrachtet werden. Wie Fig. 10 zeigt, sind auf einer Längsseite des äußeren Gehäuses 302 ein äußerer Leitungsdraht 308, der an den Displayabschnitt auf der Seite der vorderen Basisplatte anzuschließen ist, und ein äußerer Leitungsdraht 309, der an den Displayabschnitt 307 auf der Seite der rückwärtigen Basisplatte anzuschließen ist, in einem vorbestimmten Abstand angeordnet. Wie Fig. 11 und 12 zeigen, erstrecken sich die einzelnen äußeren Leitungsdrähte 308, 309 von dem von der Seitenplatte 305 und der rückwärtigen Basisplatte 304 eingeschlossenen Abschnitt nach außen.
Wie Fig. 11 zeigt, ist der äußere Leitungsdraht 309 auf der Seite der rückwärtigen Basisplatte in Kontakt mit den Klemmen, die zu dem Displayabschnitt 307 der rückwärtigen Basisplatte 304 führen. Um den Displayabschnitt 306 der vorderen Basis­ platte 303 ist ein rechteckiger Abdeckfilm 312 zum Abdecken gegenüber Lichteinfall oder dergleichen ausgebildet. Der Ab­ deckfilm 312 hat an einem Abschnitt entsprechend den Klemmen 311 der rückwärtigen Basisplatte 304 ein langgestrecktes durchgehendes Loch 314, das größer ist als die Klemmen 311, wie Fig. 13 zeigt. Deshalb können die einzelnen äußeren Lei­ tungsdrähte 309, welche die betreffenden Klemmen 311 berühren, von dem durchgehenden Loch 314 auf der Seite der vorderen Ba­ sisplatte aus betrachtet werden.
Wie Fig. 12 zeigt, hat der äußere Leitungsdraht 308 auf der Seite der vorderen Basisplatte ein inneres Ende, das im äuße­ ren Gehäuse 302 liegt und nach oben gekrümmt ist, wobei es die Klemme 310 berührt, die zu dem Displayabschnitt 306 der vor­ liegenden Basisplatte 303 führt. Ein Abdeckfilm ist unter dem Displayabschnitt 307 der rückwärtigen Basisplatte 304 zum Ab­ decken von Licht oder dergleichen vorgesehen. Der Abdeckfilm 313 hat an einem Abschnitt entsprechend der Klemme 310 der vorderen Basisplatte 303 einen Abschnitt 315 mit einem durch­ gehenden Loch. Dieser durchbrochene Abschnitt 315 ist aus ei­ ner Anzahl von durchgehenden Löchern 315a zusammengesetzt, die entsprechend den betreffenden Klemmen 310 der vorderen Basis­ platte 303 angeordnet sind, wobei jedes durchgehende Loch 315a eine Breite hat, die etwas größer ist als der äußere Leitungs­ draht 308. Deshalb kann jeder äußere Leitungsdraht 308, der die betreffende Klemme 310 der vorderen Basisplatte 303 be­ rührt, von dem durchgehenden Loch 315a auf der Seite der rück­ wärtigen Basisplatte aus betrachtet werden.
Gemäß dem Fluoreszenzdisplay 301, bei dem die lichtabgebende Anzeige sowohl auf der vorderen Basisplatte als auch auf der rückwärtigen Basisplatte 304 stattfindet, sind im wesentlichen die gesamte Oberfläche der rückwärtigen Basisplatte 304 und die äußere Umfangsfläche der vorderen Basisplatte 303 durch die Abdeckfilme 313, 312 abgedeckt. Da aber die einzelnen durchgehenden Löcher 314, 315 in den betreffenden Abdeckfilmen 312, 313 der vorderen und rückwärtigen Basisplatten 303, 304 an entsprechenden Stellen ausgebildet sind, kann der Zustand der Verbindung zwischen den äußeren Leitungsdrähten 308, 309 und den Klemmen 310, 311 in dem äußeren Gehäuse 302 selbst dann betrachtet werden, während das äußere Gehäuse 302 zusammenge­ baut wird.
Der Aufbau des Fluoreszenzdisplays 301 wird nachfolgend im einzelnen in Verbindung mit dem Herstellungsverfahren unter Bezugnahme auf die Fig. 10 bis 15 beschrieben.
(1) Rückwärtige Basisplatte 304
  • a) Auf der inneren Oberfläche der rückwärtigen Basisplatte 304 aus isolierendem Material wie Glas oder dergleichen werden ein Drahtleiter 320, die Klemmen auf dem äußeren Klemmenab­ schnitts des Drahtleiters 320 und eine Registermarke des Able­ se- bzw. Leiterrahmens, der auf der rückwärtigen Basisplatte 304 zu positionieren ist, durch einen dünnen Aluminiumfilm ausgebildet, wie Fig. 11 zeigt.
  • b) Auf der gesamten Oberfläche der rückwärtigen Basisplatte 304, ausgenommen die Klemmen 311, wird ein schwarzer Abdeck­ film 313 ausgebildet, der isolierend wirkt und einfallendes Licht abhält. Fig. 11 und 12 zeigen den Abdeckfilm 313 der durchgehende Löcher 321 an Stellen aufweist, wo der Display­ abschnitt ausgebildet ist. Der Abdeckfilm 313 ist auch mit einem durchbrochenen Abschnitt 315 an einer Stelle entspre­ chend der Klemme 310 auf der Seite der vorderen Basisplatte versehen. Der durchbrochene Abschnitt 315 umfaßt, wie Fig. 14 zeigt, eine Anzahl von rechteckigen durchgehenden Löchern 315a, die an Stellen entsprechend den betreffenden Klemmen 310 der vorderen Basisplatte 303 in der gleichen Aufteilung wie der der Klemmen 310 ausgebildet sind.
Der Grund, warum die durchgehenden Löcher 315a ausgebildet werden, ist der, daß der äußere Leitungsdraht 308 von außer­ halb des äußeren Gehäuses 302 beobachtet werden kann, wobei die Positionierung erleichtert wird. Dementsprechend hat jedes durchgehende Loch 315a eine Breite, die etwas größer ist als die des Endes des äußeren Leitungsdrahtes 308, d. h., etwas kleiner als die Breite der Klemme 310 der vorderen Basisplatte 303.
Unter der Voraussetzung, daß, wie Fig. 15 zeigt, die Breite der durchgehenden Löcher und die Aufteilung der Anordnung der durchgehenden Löcher in der Richtung der Anordnung der äußeren Leitungsdrähte 308 unverändert ist, und die Größe der durch­ gehenden Löcher 315b in der Richtung senkrecht zu dieser Rich­ tung ansteigt, können die äußeren Leitungsdrähte 308 zur Er­ leichterung der Positionierung besser beobachtet werden.
  • a) Die durchgehenden Löcher 321 des Abdeckfilms 313 werden mit einer leitenden Paste gefüllt, wie Fig. 12 zeigt. Auf dem Abdeckfilm 313, auf dem die durchgehenden Löcher 321 ausgebil­ det sind, wird ein Anodenleiter 322 aus leitendem Material, wie Kohlenstoffpaste, ausgebildet. Auf dem Anodenleiter 322 wird zur Fertigstellung einer Anode 324 eine fluoreszierende Schicht 323 ausgebildet. Diese Anode 324 hat eine vorbestimmte Form und sie ist in einer vorbestimmten Position angeordnet, um den Displayabschnitt 307 auf der Seite der rückwärtigen Basisplatte zu bilden.
(2) Vordere Basisplatte 303
  • a) Auf der inneren Oberfläche der vorderen Basisplatte 303 aus einem isolierenden und transparenten Material, wie Glas, werden ein Anodenleiter 330, ein Leitungsdraht 331, der von dem Anodenleiter 330 wegführt, und eine Klemme 310 auf dem äußeren Klemmenabschnitt des Drahtleiters 331 durch einen dün­ nen Aluminiumfilm oder einen Film aus Indiumzinnoxid ausgebil­ det, wie Fig. 12 zeigt. Von den Leitern und Klemmen müssen wenigstens der Anodenleiter 330 und der Leitungsdraht 331 in einem solchen Muster angeordnet werden, daß der Displayab­ schnitt 307 auf der Seite der rückwärtigen Platte durch den Anodenleiter 330 und den Leitungsdraht 331 beobachtet werden kann.
  • b) Die inneren und äußeren Umfangsflächen der vorderen Basis­ platte 303 mit Ausnahme der Klemmen 310 werden mit dem trans­ parenten und leitenden Abdeckfilm 312 beschichtet, wie Fig. 11 und 12 zeigen. Der Abdeckfilm 312 hat eine rahmenähnliche Form längs des Umfangsrandes der vorderen Basisplatte 303 und er teilt die Displayabschnitte 306, 307 auf der Seite der vorderen Basisplatte und der Seite der rückwärtigen Basisplatte in Rechtecke.
Der Abdeckfilm 312 hat durchbrochene Abschnitte an Stellen entsprechend den Klemmen 311 auf der Seite der rückwärtigen Basisplatte. Der Grund, warum der durchbrochene Abschnitt 314 vorgesehen ist, ist der, daß von außerhalb des äußeren Gehäu­ ses 302 beobachtet werden kann, ob der äußere Leitungsdraht 309 auf der Seite der rückwärtigen Basisplatte in richtiger Weise die Klemmen 311 auf der Seite der rückwärtigen Basis­ platte berührt.
Der durchbrochene Abschnitt 314 ist, wie Fig. 10 und 13 zei­ gen, als langgestreckte Durchbrechung kontinuierlich in Rich­ tung der Anordnung der Klemmen 311 der rückwärtigen Basisplat­ te 304 ausgebildet, und ihre Größe und Form werden in der Wei­ se bestimmt, daß die Klemmen 311 der rückwärtigen Basisplatte 304 betrachtet werden können. Bei dieser Ausführungsform ist der durchbrochene Abschnitt 314 auf der Seite der vorderen Basisplatte langgestreckt ausgebildet. Andererseits kann der durchbrochene Abschnitt auch aus einer Anzahl von durchgehen­ den Löchern 315a, 315b zusammengesetzt sein, die den betreffen­ den Klemmen entsprechen, wie die durchbrochenen Abschnitte 315 auf der Seite der rückwärtigen Basisplatte.
  • a) Nachdem der Abdeckfilm 312 ausgebildet ist, wird (wie Fig. 12 zeigt) ein leitender Kleber 332 aus beispielsweise einer Silberpaste über der Klemme 310 der vorderen Basisplatte 303 vorgesehen.
  • b) Auf dem Anodenleiter 330 wird zur Fertigstellung einer Anode 334 eine fluoreszierende Schicht 333 ausgebildet. Diese Anode 334 hat eine vorbestimmte Form und sie ist an einer vor­ bestimmten Stelle angeordnet, so daß sie den Displayabschnitt 306 auf der Seite der vorderen Basisplatte bildet.
(3) Zusammenbau des äußeren Gehäuses 302
  • a) Es werden Gitter 325, 335 an vorbestimmten Stellen auf der vorderen Basisplatte 303 und der rückwärtigen Basisplatte 304 aufgebracht. Obgleich die Einzelheiten des Aufbringens in der Zeichnung nicht dargestellt sind, werden die Gitter 325, 335 mit den betreffenden Klemmen 311, 310 über eine leitende Paste verbunden, die auf den durchgehenden Löchern der Abdeckfilme 313, 312 ausgebildet wird.
  • b) Zunächst wird der Leiterrahmen auf der rückwärtigen Basis­ platte 304 angeordnet, und es werden die beiden in Ausrichtung miteinander eingestellt. Der Leiterrahmen umfaßt äußere Leiter 308, 309 und nicht dargestellte Kathodenhalter, die durch ein Rahmenteil verbunden sind. Der Leiterrahmen besteht aus einer Legierung 426, die einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten ähnlich dem von Glas hat, das das äußere Gehäuse 302 dieses Fluoreszenzdisplays 301 bildet.
Der Leiterrahmen wird bezüglich der rückwärtigen Basisplatte 304 mit hoher Genauigkeit unter Verwendung der Registermarke, die auf der rückwärtigen Basisplatte 304 ausgebildet ist, po­ sitioniert. Zu diesem Zeitpunkt wird, wie Fig. 12 und 14 zei­ gen, der durchbrochene Abschnitt 315 der rückwärtigen Basis­ platte 304 bezüglich des äußeren Leiters 308, der an die vor­ dere Basisplatte 303 angeschlossen wird, positioniert. Wie Fig. 11 und 13 zeigen, werden die einzelnen äußeren Leitungs­ drähte 309, die an die rückwärtige Basisplatte 304 anzuschlie­ ßen sind, in Kontakt mit den betreffenden Klemmen 311 der rückwärtigen Basisplatte 304 gebracht.
Die Seitenplatten 305, die zu einem Rahmen zusammengesetzt sind, werden auf der rückwärtigen Basisplatte 304 aufgesetzt. Die vordere Basisplatte 303 wird auf den Seitenplatten 305 angeordnet. Der äußere Leitungsdraht 309 auf der Seite der rückwärtigen Basisplatte kann von dem durchbrochenen Abschnitt 314 der vorderen Basisplatte 303 so ausgerichtet werden, daß die äußeren Leitungsdrähte 309 zuverlässig die Klemmen 311 auf der Seite der rückwärtigen Basisplatte berühren.
Unter Verwendung einer Einrichtung zum vorübergehenden Fixie­ ren, beispielsweise einer Spanneinrichtung, wird das zusammen­ gesetzte äußere Gehäuse 302 zunächst fixiert. Von den durch­ brochenen Abschnitten 315, 314 aus wird beurteilt, ob die äu­ ßeren Leitungsdrähte 308, 309 mit den Klemmen 310, 311 ausge­ richtet sind oder nicht. Mit anderen Worten wird von den durchbrochenen Abschnitten 314 der vorderen Basisplatte 303 aus festgelegt, daß die Klemmen der rückwärtigen Basisplatte 304 bezüglich des äußeren Leitungsdrahtes 309 positioniert sind, der an den Displayabschnitt 307 auf der Seite der rück­ wärtigen Basisplatte anzuschließen ist. Weiterhin wird von dem durchbrochenen Abschnitt 315 der rückwärtigen Basisplatte 304 aus bestimmt, daß die Klemmen 310 der vorderen Basisplatte 303 bezüglich der äußeren Leitungsdrähte 308 positioniert sind, die an den Displayabschnitt 306 auf der Seite der vorderen Basisplatte anzuschließen sind. Jeglicher Fehler in der Posi­ tionierung wird korrigiert.
  • a) Das vorübergehend fixierte äußere Gehäuse 302 wird in ei­ nen Ofen eingebracht und gesintert. Dann wird Gas aus dem In­ neren des äußeren Gehäuses 302 abgeführt, um im Inneren des Gehäuses ein hohes Vakuum auszubilden, worauf die Absauglöcher versiegelt werden. Ein Getterfilm innerhalb des äußeren Gehäu­ ses 2 wird ausgebildet, um den Grad des Vakuums im äußeren Gehäuse 302 zu erhöhen.
Bei einer der vorhergehenden Ausführungsformen hat ein einzel­ nes Fluoreszenzdisplay 301 Displayabschnitte 306, 307 auf den vorderen und rückwärtigen Seiten, so daß die Verbindungen zwi­ schen den Klemmen 310, 311 der betreffenden Displayabschnitte 306, 307 und der äußeren Leitungsdrähte 308, 309 durch die durchbrochenen Abschnitte 315, 314 des Abdeckfilms 313, 312 beobachtet werden können, die auf der Basisplatte auf der ge­ genüberliegenden Seite ausgebildet sind. Das Muster der gegen­ überliegenden Displayabschnitte dieser Ausführungsform kann identisch sein mit dem der ersten Ausführungsform. Jedoch kann das Konzept der Erfindung, daß der auf der Basisplatte ausge­ bildete Abdeckfilm durchbrochene Abschnitte aufweist, durch die die Verbindung zwischen den äußeren Leitungsdrähten und den Klemmen innerhalb des äußeren Gehäuses 302 beobachtet wer­ den kann, auch auf ein einseitiges Fluoreszenzdisplay mit dem Display nur auf einer Basisplatte angewendet werden.
Zum Beispiel kann die Erfindung auch auf ein Fluoreszenzdisplay angewendet werden, bei dem die Anzeige auf der rückwärti­ gen Basisplatte durch die vordere Basisplatte zu betrachten ist. Weiterhin kann die Erfindung auch auf ein Fluoreszenzdis­ play angewendet werden, bei dem der Displayabschnitt, der auf der inneren Oberfläche der vorderen Basisplatte ausgebildet ist, durch die vordere Basisplatte, die transparent ist, zu betrachten ist.
Bei der dritten Ausführungsform werden die äußeren Leitungs­ drähte 308, die mit dem Displayabschnitt 306 auf der Seite der vorderen Basisplatte zu verbinden sind, und die äußeren Leitungsdrähte 309, die mit dem Displayabschnitt 307 auf der Seite der rückwärtigen Basisplatte zu verbinden sind, längs einer langen Seite des äußeren Gehäuses 302 angeordnet. Jedoch können, wie Fig. 16 zeigt, diese zwei Arten von äußeren Lei­ tungsdrähten 308, 309 getrennt von den zwei gegenüberliegenden langen Seiten des äußeren Gehäuses 302 wegführen. Bei dieser Anordnung ist es möglich, einen ausreichenden Raum für die äußeren Leitungsdrähte vorzusehen, wenn das äußere Gehäuse klein ist.
Gemäß dem Fluoreszenzdisplay dieser Ausführungsform hat der Abdeckfilm der Basisplatte des äußeren Gehäuses Durchbrechun­ gen oder durchgehende Löcher, so daß die Positionierung zwi­ schen den Klemmen und den äußeren Leitungsdrähten auf den Ba­ sisplatten auf der gegeüberliegenden Seite von außen beobach­ tet werden kann. Dementsprechend ist es möglich, die äußeren Leitungsdrähte und die Klemmen, wenn das äußere Gehäuse des Fluoreszenzdisplays zusammengebaut wird, leicht relativ zuein­ ander zu positionieren, so daß das Arbeiten leichter wird und schlechte Kontakte der äußeren Leitungsdrähte mit den Klemmen weitgehend vermieden werden, wodurch die Produktivitätsrate beim Zusammenbau verbessert wird.
Eine vierte Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Fig. 17 bis 22 beschrieben.
In einem doppelseitigen Vakuum-Fluoreszenzdisplay 401 der Fig. 17 haben der erste Displayabschnitt 403, der auf der Basis­ platte 2 ausgebildet ist, und der zweite Displayabschnitt 405, der auf der Frontplatte 404 ausgebildet ist, das gleiche Mu­ ster. Insbesondere hat jeder Displayabschnitt 403, 405 eine Anzahl von rechteckigen ersten und zweiten Anodensegmenten 406, 407, die in einer Reihe in vorbestimmten Abständen ange­ ordnet sind, wobei das gleiche Muster eines Balkendiagramms angezeigt wird. Die beiden Displayabschnitte 403, 405 sind gestaffelt um eine Hälfte der Breite der ersten und zweiten Anodensegmente 406, 407 in der Längsrichtung der Stangen bzw. Balken angeordnet. Deshalb überlappt, von der Seite der vor­ deren Basisplatte aus gesehen, das zweite Anodensegment des zweiten Displayabschnitts 405 auf der Seite in Richtung des Betrachters teilweise das erste Anodensegment 406 des ersten Displayabschnitts 403 auf der Seite weg vom Betrachter.
Der Aufbau des doppelseitigen Vakuum-Fluoreszenzdisplays 401 wird in Verbindung mit dem Herstellungsverfahren anhand von Fig. 17 erläutert.
(1) Herstellungsverfahren der Basisplatte 402
  • a) Es werden das Verdrahtungsmuster 408 und die Klemmen auf der Seite der Basisplatte auf der Basisplatte 402 aus Glas durch einen dünnen Aluminiumfilm beispielsweise durch Photoätzen ausgebildet.
  • b) Auf dem Verdrahtungsmuster 408 wird eine schwarze Iso­ lierschicht 410 mit Durchbrechungen 409 ausgebildet. Die­ se Isolierschicht 410 dient als schwarzer Hintergrund zur Verbesserung des Kontrasts des Leuchtdisplays. Zusammen mit dem Ausbilden der Isolierschicht 410 wird ein um­ schließendes Teil um die Basisplatte 402 aufgedruckt und dann dann gesintert, um dann die Anordnung zu fixieren.
  • c) Auf den Durchbrechungen 409 der Isolierschicht 410 wird ein vorbestimmtes Muster eines Anodenleiters 411 aus Gra­ phit durch Drucken ausgebildet, so daß dieses Anodenmu­ ster mit dem Verdrahtungsmuster 408 über die Durchbre­ chungen 409 verbunden wird. Dann wird auch dieser Anoden­ leiter 411 gesintert, um die Anordnung zu fixieren.
  • d) Auf dem Anodenleiter 411 wird durch Drucken die Fluores­ zenzschicht 412 ausgebildet. Dann wird gesintert und fixiert. Es ergibt sich der erste Displayabschnitt 403 für die Balkenanzeige.
  • e) Maschengitter 413 werden über den betreffenden ersten Anodensegmenten 406 in einem vorbestimmten Abstand ange­ ordnet. Das Maschengitter 413 wird mit dem Gitterdraht, der auf der Basisplatte 402 ausgebildet ist, durch einen leitenden Klebstoff verbunden.
(2) Herstellungsvorgang der Frontplatte 404
  • a) Auf der inneren Oberfläche der Frontplatte 404 aus trans­ parentem Glas oder dgl. werden das Verdrahtungsmuster, die Klemmen auf der Seite der vorderen Frontplatte und die Anodenleiter 414 durch einen dünnen Aluminiumfilm mittels Photoätzen ausgebildet. Das Verdrahtungsmuster hat eine Breite von etwa 30 µm und Anodenleiter 414 hat eine Maschenstruktur und ist damit transparent. Anderer­ seits kann das Verdrahtungsmuster und der Anodenleiter 414 aus einem transparenten leitenden Film aus beispiels­ weise Indiumzinnoxid ausgebildet werden.
  • b) Eine fluoreszierende Schicht 415 wird auf dem Anodenlei­ ter 414 ausgebildet, um eine Anzahl von zweiten Anoden­ segmenten 407 zu bilden, welche den zweiten Displayab­ schnitt 405 für das Balkendisplay ausbilden. Zum Aufbrin­ gen der Fluoreszenz kann Drucken oder galvanische Ab­ scheidung verwendet werden.
  • c) Maschengitter 416 werden über den betreffenden zweiten Anodensegmenten 407 in vorbestimmten Abständen angeord­ net. Das Maschengitter 413 wird mit dem Gitterdraht, der auf der Basisplatte 402 ausgebildet ist, durch einen lei­ tenden Klebstoff verbunden.
Die Basisplatte 402 und die Frontplatte 404 werden unter Ver­ wendung nicht dargestellter Seitenplatten, äußerer Klemmen und eines nicht dargestellten, als Abstandhalter dienenden Rah­ mens, der mit fadenförmigen Elementen ausgerüstet ist, zu ei­ ner Kastenform zusammengebaut. Dieser zusammgesetzte Aufbau wird auf etwa 450°C erwärmt, während der Aufbau senkrecht von gegenüberliegenden Seiten aus unter Verwendung einer geeigne­ ten Montageeinrichtung zusammengeklemmt wird, wobei die zusam­ mengebauten Teile einen geschlossenen Aufbau zur Fertigstel­ lung des äußeren Gehäuses bilden.
Bei diesem doppelseitigen Vakumm-Fluoreszenzdisplay 401 ist das Material der fluoreszierenden Schicht 412 des ersten Dis­ playabschnitts 403 beispielsweise ZnCdS : Ag,Cl mit Lumines­ zenz in Rot, während das Material der fluoreszierenden Schicht 415 des zweiten Displayabschnitts 405 ZnO : Zn mit Lu­ mineszenz in Grün ist. Deshalb ist es bei dem doppelseitigen Vakuum-Fluoreszenzdisplay dieser Ausführungsform möglich, das gleiche Balkendiagramm umschaltbar in zwei Farben Rot und Grün anzuzeigen, und es ist möglich, die beiden Displayabschnitte 403, 405 gleichzeitig leuchtend zu machen, um ein Balkendia­ gramm mit gemischten Farben anzuzeigen. Weiterhin verhindern die Maschengitter 413, daß sich Sulfidgas ausbreitet, das sich bei der Zersetzung von ZnCdS : Ag,Cl Fluoreszenzmaterial bil­ det, so daß das Fluoreszenzmaterial ZnO : Zn des zweiten Dis­ playabschnitts 405 auf der gegenüberliegenden Seite frei von Verschmutzung bzw. Beeinträchtigung bleibt.
Ein weiteres doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay 421 nach der vierten Ausführungsform wird unter Bezugnahme auf Fig. 18 erläutert.
Bei dieser Ausführungsform bilden der erste Displayabschnitt 423 der Basisplatte 422 und der zweite Displayabschnitt 425 der Platte 424 eine Balkendiagrammanzeige, bei der eine Anzahl von rechteckigen ersten und zweiten Anodensegmenten 426, 427 in einer Reihe in vorbestimmten Abständen angeordnet sind. Entgegen der ersten Ausführungsform sind jedoch die einzelnen Anodensegmente 426, 427 der zwei Diplayabschnitte 423, 425 unterschiedlich in der Breite in Längsrichtung der Balken. Insbesondere hat das erste Anodensegment 426, 427 des unteren oder ersten Displayabschnitts 423 mit ZnO : Zn, das in Grün leuchtet, eine Breite, die größer ist, als die des zweiten Anodensegments 427 des oberen oder zweiten Displayabschnitts 425 mit ZnCdS : Ag,Cl, das in Rot leuchtet, jedoch haben sie eine im wesentlichen identische Form. Die identischen Anoden­ segmente 427 des zweiten Displayabschnitts 425 werden so aus­ gelegt, daß sie die ersten Anodensegmente 426 des ersten Dis­ playabschnitts 423 in der Mitte überlappen. Bei dieser Ausfüh­ rungsform sind der Aufbau, der Herstellungsvorgang und der Betrieb der Displayabschnitte 423, 425 identisch mit denen der Ausführungform von Fig. 17, so daß die Beschreibung entfallen kann.
Ein weiteres doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay 431 nach der vierten Ausführungsform wird anhand von Fig. 19 erläutert.
Bei dieser Ausführungsform haben der erste Displayabschnitt der Basisplatte 432 und der zweite Displayabschnitt 435 der Frontplatte 434 einen gemeinsamen Typ von Muster für eine Bal­ kendiagrammanzeige, bei der eine Anzahl von rechteckigen er­ sten und zweiten Anodensegmenten in einer Reihe in vorbestimm­ ten Abständen angeordnet sind. Entgegen den vorausgehenden zwei Beispielen der vierten Ausführungsform sind jedoch die Anodensegmente 436 des ersten Displayabschnitts 433 und die Anodensegmente 437 des zweiten Displayabschnitts 435 in der Form analog zueinander ausgebildet. Die ersten Anodensegmente 436 sind größer als die zweiten Anodensegmente 437. Die einzelnen zweiten Anodensegmente 437 des zweiten Displayab­ schnitts 435 sind so angeordnet, daß sie in der Mitte der be­ treffenden ersten Anodensegmente 436 des ersten Displayab­ schnitts 433 positioniert sind. Der restliche Aufbau, der Be­ trieb und dgl. sind identisch mit denen der vorausgehenden Beispiele.
Noch ein anderes doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay 441 nach der vierten Ausführungsform wird anhand von Fig. 20 er­ läutert.
Bei dieser Ausführungsform haben der erste Displayabschnitt 443 der Basisplatte 442 und der zweite Displayabschnitt 445 der Frontplatte 444 einen gemeinsamen Typ von Muster für eine graphische Anzeige, bei der eine Anzahl von quadratischen ersten oder zweiten Anodensegmenten 446, 447 in Reihen und Spalten in vorbestimmten Abständen angeordnet sind. Die ersten Anodensegmente 446 des ersten Diplayabschnitts 443 und die zweiten Anodensegmente 447 des zweiten Displayabschnitts 445 sind in der Form analog zueinander ausgebildet. Die ersten Anodensegmente 447 des ersten Displayabschnitts 443 sind grö­ ßer als die zweiten Anodensegmente 447 des zweiten Displayab­ schnitts 445. Die zweiten Anodensegmente des zweiten Display­ abschnitts 445 sind so angeordnet, daß sie in der Mitte der ersten Anodensegmente 446 des ersten Displayabschnitts posi­ tioniert sind. Der restliche Aufbau, der Betrieb und dgl. sind identisch mit den vorausgehenden Beispielen, außer daß die graphische Anzeige in drei oder mehr Farben in zwei Arten der Fluoreszenz wiedergegeben werden kann.
Ein weiteres doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay nach der vierten Ausführungsform wird anhand von Fig. 21 erläutert.
Bei dieser Ausführungsform haben der erste Diplayabschnitt 453 auf der Seite der Basisplatte und der zweite Displayabschnitt auf der Seite der Frontplatte eine gemeinsame A-Form der er­ sten und zweiten Anodensegmente 456, 457. Die ersten Anodensegmente 456 des unteren oder ersten Displayabschnitts 453 sind größer als die zweiten Anodensegmente 454 des oberen oder zweiten Displayabschnitts 455. Die beiden Displayabschnitte 453, 455 sind so angeordnet, daß sie einander derart überlap­ pen, daß der erste Displayabschnitt 453 um den äußeren Umfang des zweiten Displayabschnitts 455 freiliegt. Der Aufbau, Be­ trieb und dgl. sind indentisch mit denen der vorausgehenden Ausführungsform, außer daß die Buchstabenanzeige in drei oder mehr Farben und in zwei Arten von Fluoreszenz möglich ist.
Fig. 22 zeigt eine weitere Ausführungsform eines doppelseiti­ gen Vakuum-Fluoreszenzdisplays nach der vierten Ausführungs­ form. In dem ersten Displayabschnitt auf der Seite der Basis­ platte sind die ersten Anodensegmente, deren Leuchtfarben Rot (R) und Blau (B) sind, abwechselnd in vorbestimmten Abständen angeordnet. Im zweiten Displayabschnitt auf der Seite der Frontplatte ist der zweite Displayabschnitt, dessen Leuchtfar­ be Grün (G) ist, zwischen den ersten Anodensegmenten positio­ niert und derart angeordnet, daß ein Teil der zweiten Anoden­ segmente auf gegenüberliegenden Seiten eines einzelnen ersten Anodensegments den ersten Displayabschnitt überlappt. Gemäß dieser Ausführungsform werden Fluoreszenzmaterialien für drei Arten von Leuchtfarben kontinuierlich in einem vorbestimmten Muster ohne Spalt angeordnet, wie Fig. 22 zeigt. Der restliche Aufbau, der Betrieb und dgl. sind identisch mit denen der vor­ ausgehenden Beispiele.
Die Ergebnisse dieser Ausführungsform sind folgende:
  • 1. Es ist möglich, das gleiche Muster in der gleichen Posi­ tion umschaltbar in verschiedenen Leuchtfarben anzuzei­ gen.
  • 2. Da die Anodensegmente der beiden Displayabschnitte so angeordnet sind, daß sie teilweise einander im wesentli­ chen in der gleichen Stellung überlappen, ist es möglich, verschiedene Leuchtfarben der einzelnen Diplayabschnitte in einfacher Weise zu mischen, um eine Farbanzeige in mehr Farben als Arten des verwendeten Fluoreszenzmaterials zu erreichen.
  • 3. Da die Anodensegmente der beiden Displayabschnitte so angeordnet sind, daß sie teilweise einander in im wesent­ lichen der gleichen Position überlappen, ist es möglich, unterschiedliche Leuchtfarben der Displayabschnitte zu mischen, um eine Anzeige in mehr Farben zu erreichen als die Anzahl der Arten von dem verwendeten fluoreszierenden Material beträgt.
Vereinigt man die ersten bis Vierten Ausführungsformen zusammen in einer kombinierten Ausführungsform, so können verschiedene modifizierte doppelseitige Vakuum-Fluores­ zenzdisplays erhalten werden. Solche zusätzlichen Ausfüh­ rungsformen werden durch die vorliegende Erfindung abge­ deckt.

Claims (10)

1. Doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay (101), umfassend
ein äußeres Gehäuse mit einer Basisplatte, einer der Basisplatte gegenüberliegenden Frontplatte (102) und einem zwischen der Basisplatte und der Frontplatte eingeschlossenen Seitenabschnitt (130),
einen ersten Displayabschnitt, der auf einer inneren Fläche der Basisplatte angebracht ist,
einen zweiten Displayabschnitt (110), der auf einer inneren Fläche der Frontplatte mit einem Spalt angebracht ist, von dem aus der erste Displayabschnitt betrachtet werden kann,
eine Anzahl von äußeren Klemmen (122), und
eine Anzahl von auf der Frontplatte angebrachten Klemmenabschnitten (104), an die die inneren Enden der äußeren Klemmen angeschlossen werden,
dadurch gekennzeichnet, daß
die äußeren Klemmen (122) sich durch den eingeschlossenen Abschnitt des Gehäuses erstrecken, und daß
wenigstens ein Teil der Klemmenabschnitte (104a) transparent ist, so daß wenigstens ein Teil der inneren Enden der äußeren Klemmen durch die Frontplatte und diese Klemmenabschnitte (104a) betrachtet werden kann.
2. Doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay (101) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Klemmenabschnitte (104) einen Rahmen (105) aufweist, der innen transparent ist.
3. Doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay (201), umfassend
ein äußeres Gehäuse mit einer Basisplatte (203), einer der Basisplatte (203) gegenüberliegenden Frontplatte (220),
und einer zwischen der Basisplatte (203) und der Frontplatte (220) eingeschlossenen Seitenplatte (240),
eine Klemme (205) auf der Seite der Basisplatte, die an einen ersten Displayabschnitt (211) an der Basisplatte (203) angeschlossen ist,
eine Klemme (222) auf der Seite der Frontplatte (220), die an einen zweiten Displayabschnitt (225) an der Frontplatte (220) angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine äußere Klemme (234) in einem einschließenden Abschnitt (208) zwischen entweder der Basisplatte (203) oder der Frontplatte (220) und der Seitenplatte (240) eingeklemmt und angeschlossen ist und mit der Klemme (222) auf der Seite der Basisplatte (203) im äußeren Gehäuse in Verbindung steht, und
eine äußere Klemme (235) in dem eingeschlossenen Abschnitt eingeklemmt und angeschlossen ist und mit der Klemme (222) auf der Seite der Frontplatte (220) im äußeren Gehäuse in Verbindung steht.
4. Doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay (201) nach Anspruch 3, wobei
die Frontplatte (220) transparent ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemme (205) auf der Seite der Basisplatte (203) an ein erstes Verdrahtungsmuster (204) angeschlossen ist, das auf der inneren Fläche der Basisplatte (203) angebracht ist und das durch eine Isolierschicht (207) abgedeckt ist, auf der der erste Displayabschnitt (211) mit einem auf der Isolierschicht (207) angebrachten und mit dem ersten Verdrahtungsmuster (204) verbundenen ersten Anodenleiter (209) und einer auf dem ersten Anodenleiter (209) angebrachten ersten floureszierenden Schicht (210) angeordnet ist,
ein erstes Maschengitter (212) in einer Position in einem vorbestimmten Abstand vom ersten Displayabschnitt (211) angebracht ist,
die Klemme (222) auf der Seite der Frontplatte (220) an ein zweites Verdrahtungsmuster (221) angeschlossen ist, das auf der inneren Fläche der Frontplatte (220) angebracht ist, wobei der zweite Displayabschnitt (225) einen mit dem zweiten Verdrahtungsmuster (221) verbundenen transparenten zweiten Anodenleiter (223) und eine auf dem zweiten Anodenleiter (223) angebrachte zweite fluoreszierende Schicht (224) aufweist, und
ein zweites Maschengitter (226) in einer Position in einem vorbestimmten Abstand vom zweiten Displayabschnitt (225) angebracht ist.
5. Doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay (301), umfassend
ein äußeres Gehäuse (302) mit einer hinteren Basisplatte (304), einer der hinteren Basisplatte (304) gegenüberliegenden vorderen Basisplatte (303) und einer zwischen der hinteren Basisplatte (304) und der vorderen Basisplatte (303) eingeschlossenen Seitenplatte (305),
wobei die vordere Basisplatte (303) und/oder die hintere Basisplatte (304)einen Abdeckfilm (312, 313) über einen Umfangsabschnitt der inneren Fläche der Basisplatte (303, 304) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Abdeckfilm (312, 313) eine Durchbrechung (314, 315) an einem Abschnitt aufweist, der einer äußeren Klemme (308, 309) im Gehäuse (302) gegenüberliegt, so daß die äußere Klemme (308, 309) von außerhalb des Gehäuses (302) aus beobachtet werden kann.
6. Doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay (301) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckfilm (312) auf der Seite in Richtung der vorderen Basisplatte (303), die der Klemme (309) auf der Seite der hinteren Basisplatte (304) gegenüberliegt, eine Durchbrechung (314) aufweist, durch die die äußere Klemme (309) beobachtet werden kann.
7. Doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay (301) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckfilm (313) auf der Seite in Richtung der hinteren Basisplatte (304), die der Klemme (308) auf der Seite der vorderen Basisplatte (303) gegenüberliegt, eine Durchbrechung (315) aufweist, durch die die äußere Klemme (308) beobachtet werden kann.
8. Doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay (301) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckfilm (312) auf der Seite in Richtung der vorderen Basisplatte (303), die der Klemme (309) auf der Seite der hinteren Basisplatte (304) gegenüberliegt, und der Abdeckfilm (313) auf der Seite in Richtung der hinteren Basisplatte (304), die der Klemme auf der Seite der vorderen Basisplatte (303) gegenüberliegt, jeweils eine Durchbrechung (314, 315) aufweist, durch die die äußere Klemme (309, 310) beobachtet werden kann.
9. Doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay (301) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (314) in dem Abdeckfilm (312) auf der vorderen Basisplatte (303) jeweils als Schlitz ausgebildet sind, der durchgehend in der Richtung parallel zu den einzelnen Klemmen (309) der hinteren Basisplatte (304) verläuft.
10. Doppelseitiges Vakuum-Fluoreszenzdisplay (301) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (315) in dem Abdeckfilm (313) auf der hinteren Basisplatte (304) in der gleichen Unterteilung in der gleichen Richtung parallel zu den einzelnen Klemmen (308) angeordnet sind, die parallel auf der vorderen Basisplatte (303) angeordnet sind.
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