DE433308C - Reibahle - Google Patents
ReibahleInfo
- Publication number
- DE433308C DE433308C DEV19414D DEV0019414D DE433308C DE 433308 C DE433308 C DE 433308C DE V19414 D DEV19414 D DE V19414D DE V0019414 D DEV0019414 D DE V0019414D DE 433308 C DE433308 C DE 433308C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- teeth
- incisions
- awl
- reamer
- pitch
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D77/00—Reaming tools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
Description
- Reibahle. Die Erfindung betrifft Reibahlen, insbesondere Maschinenreibahlen, mittels deren eine weit größere Vorschubgeschwindigkeit als bei den gebräuchlichen Reibahlen angängig ist. Es wird deshalb an Zeit gespart, und es werden überdies genauere und völlig blanke Bohrungen erhalten. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß mittels entgegengesetzt zur Richtung der Ahlenzähne durch diese geführter, steil verlaufender Einschnitte entgegengesetzt zu den Ahlenzähnen verlaufende Schneidkanten geschaffen werden, die in erster Linie die Schneidarbeit verrichten, während die übrigen Zähne mehr glättend und ausgleichend wirken.
- Es ist schon vorgeschlagen worden, Reibahlen mit einem dieReibahlen durchschneidenden, nach oben hin in der Steigung zunehmenden Gewinde im unteren -Teile zu versehen, um einen Einzug in das Bohrloch zu erreichen. Solches Gewinde wäre bei Maschinenreibahlen ganz unangängig, da hierbei jeder selbsttätige Einzug ausdrücklich vermieden werden muß. Demgemäß handelt es sich in vorliegendem Falle auch um eine andere Art von Einschnitten, nämlich um steil verlaufende, die ganze Ahlenhöhe übergreifende, eine besondere Art von Schneidkanten erzeugende Einschnitte, die in den meisten Fällen sich demgemäß nur auf einen Teil des Ahlenumfanges erstrecken, diesen aber nicht in mehreren Windungen, wie bekannt, umgeben werden.
- Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Abb. i zeigt die Reibahle in Ansicht. Aibb.2 zeigt eine Ansicht derselben von unten, Abb.3 einen Teil der Abwicklung der Ahle, Abb. q. einen Teil der Ahle im Schaubild. Abb. 5 zeigt einen Teilschnitt nach Linie A-B der Abb. i.
- Die Zähne der Reibahlen sind bekanntlich in Rechtswindung oder in Linkswindung oder auch in achsialer Richtung verlaufend auf dem Ahlenkörper angeordnet. Bei dem dargestellten Beispiele verlaufen die Zähne a in Linkswindung, um einen selbsttätigen Einzug der beim Arbeiten rechtsum laufenden Ahle auszuschließen.
- Nach der Erfindung werden die Zähne und damit die Schneidkanten c durch steilgeführte Einschnitte b unterbrochen und dadurch besondere Schneidkanten d erzeugt. Die Einschnitte werden dabei so geführt, daß die durch einen Einschnitt bei einem Zahn bewirkte Unterbrechung von dem danebenliegenden Zahn überdeckt wird; was im Interesse der Stetigkeit des Schabens erforderlich ist. Die Einschnitte werden am besten mit einer gewissen Regelmäßigkeit in der Weise ausgeführt, daß sie z. B. entsprechend der Darstellung über zwei aufeinanderfolgende Zähne a hinweg nach einer Schraubenlinie verlaufen. Haben also die Zähne a die Richtung x in linksgewundenen Schraubenlinien, so erhalten die über je zwei benachbarten Zähne verlaufenden Einschnitte b die Richtung y in rechtsgewundenen Schraubenlinien, wobei die Steigung der Linie y entsprechend kleiner als diejenige der Linie x ist. Natürlich könnte der Verlauf der Schraubenlinien y der Einschnitte auch so sein, daß sie jeweils nur über einen Zahn oder auch über mehr als zwei Zähne, wie dargestellt, hinweggehen.
- Dde durch die Einschnitte erhaltenen Schneidkanten d jedes Ahlenzahnes finden sich, je nachdem die Zähne von den Einschnitten getroffen werden, am Anfang oder am mittleren Teil der Ahle. Diese Zähne bringen mit ihrer Schneidkante d, (Abt. q.), insbesondere aber mit der Schneidecke d2 die so günstige Wirkung hervor.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜcHE: i. Reibahle, dadurch gekennzeichnet, daß sie steile Einschnitte (b) besitzt, deren Steigung entgegengesetzt zur Steigung der Zähne (a) liegt und die so angeordnet sind, daß an den Unterbrechungsstellen der Zähne Schneidkanten (d) entstehen, deren Steigung entgegengesetzt verläuft zur Steigung der ursprünglichen Schneidkanten (c). a. Reibahle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte (b) so geführt sind, daß die stehentleibenden Schneidkanten je zweier aufeinanderfolgenden Zähne (a) sich überdecken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV19414D DE433308C (de) | 1924-08-18 | 1924-08-19 | Reibahle |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE238578X | 1924-08-18 | ||
| DEV19414D DE433308C (de) | 1924-08-18 | 1924-08-19 | Reibahle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433308C true DE433308C (de) | 1926-08-27 |
Family
ID=25766409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV19414D Expired DE433308C (de) | 1924-08-18 | 1924-08-19 | Reibahle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433308C (de) |
-
1924
- 1924-08-19 DE DEV19414D patent/DE433308C/de not_active Expired
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