DE431237C - Verfahren zum Betriebe von Drehoefen - Google Patents
Verfahren zum Betriebe von DrehoefenInfo
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- DE431237C DE431237C DED45457D DED0045457D DE431237C DE 431237 C DE431237 C DE 431237C DE D45457 D DED45457 D DE D45457D DE D0045457 D DED0045457 D DE D0045457D DE 431237 C DE431237 C DE 431237C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/20—Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
Description
- Verfahren zum Betriebe von Drehöfen. Der Drehofen besitzt trotz aller technischer. und maschinellen Verbesserungen den Nachteil, daß die drei ihm zuzuführenden Grundstoffe (Brenngut, Brennstoff und Luft) nicht zwanglätifig itn erforderlichen Verhältnis zugeführt werden.
- Es ist vielmehr der Geschicklichkeit des Drehofenhrenners vollständig anheimgestellt, nach seinem Ermessen diese drei Grundstoffe zuzuführen und deren Zuführung zu regeln. Selbst wenn dem Drehofen in einem Zeitpunkt das Brenngut in genau gleichmäßiger Menge zugeführt und die notwendige '[enge Brennstoff und die zu seiner Verbrennung erforderliche -Menge Verbrennungsluft richtig zugeteilt wird, so; ist es nicht zu vermeiden, daß z. B. durch Abfallen von vorübergehend angehackeneni Brenngut die 'Menge des Brenngutes, welches in die Sinterzone tritt, sich verändert. Diese Veränderung bedingt eine Veränderung in der Brennstoffzufuhr und diese wiederuni eine solche der notwendigen Luftmenge. Nach einiger Zeit wird wiederum die Menge des Brenngutes, das in die Sinterzone tritt, auf das normale Maß -zurückgehen, wodurch wiederum eine entsprechende ÄndertinT voii Brennstoff und Luft notwendig wird. Der Brenner hat also dauernd drei verschie-(lene Zuführungen zu regeln.
- Häufig wird der gegebene Augenblick zu den notwendigen Änderungen verpaßt, und es treten dann oft weitere Zufälle ein. Der 1)rehofen muß angehalten. %\-erden, uni -:einett Schwachbrand zu erzeugen, oder et- muß @tl:gt#-kühlt «erden, um ein Zusammenschmelzen der sinternden -lassen zu vermeiden.
- Je häufiger im Drehofenbetrieb solche Änderungen notwendig «-erden, desto unwirtschaftlicher ist der Betrieb desselben, da die Mengen der tatsächlich zugeführten drei Grundstoffe bildlich dargestellt in wellenartigen Linien verlaufen, die nicht gleichtitäßig laufen, sondern nur sehr selten alle drei im richtigen Verhältnis stehen.
- Diesen einen wesentlichen Grund der Unwirtschaftlichkeit des Drehofenhetriebes zu beseitigen, ist der Gegenstand der Erfindung.
- Der Drehofen muß als eine Fördervorrichtung betrachtet «-erden, «-elche als Fortsetzung der Rohstoffzuführung derart eingerichtet ist, claß der Brenuvor;ang auf dein Förderwe-e stattfinden känn. Es ist infolgedessen notwendig, daß die IZolistoftztifiilirting und der Drehofen, welche theoretisch eine Einheit bilden, dies auch praktisch insofern tun, daß sie nicht unabhängig voneinander arbeiten, sondern daß beide @FÜrder;-lieder miteinander gekuppelt werden. wie (las bereit: auch schon aasgeführt wurde. Da jedoch. wie zuvor gesagt wurde, trotzdem das Brennut aus verschiedenen Gründen nicht inuner@ in durchaus gleichbleibender -Menge in den Teil des Drehofens tritt, in welchem vier Brennvorgang sich vollzieht, :o bleiben die genannten \acliteilc auch dann lie.telien, da der Brenner dann sowohl die L-mdrchutt@;szahl. wie die Breinistottzuführung, wie die Luftzufuhr regeln muß. Nach der I:rtin@lun,T wird die \leiwe de. Brennstoffs und der Verbrennungsluft hei -Betriebsheginn einmal eingestellt und dann nicht mehr verändert: den wechselnden Betriebsverhältnissen wird nur durch Änderung der Umdrehungszahl des Drehrohrofens und der mit ihm gekuppelten Gutzuführung Rechnung getragen.
- Eine bestimmte Brennstoffmenge wird mit der möglichst theoretischen Luftmenge in durchaus gleichbleibender 3lenge dein Drehofen zugeführt. d. h. für eine -Zeiteinheit wird eine ganz bestimmte Menge von WE in fühlbare «lärme fibergeführt und dadurch --eine möglichst gleichmäßige und gleichbleibende Flamme erzielt. Diese Flamme ist imstande. eine ganz bestimmte 'Menge von Brenngut in einer gewissen Zeiteinheit in das gewünschte Brennerzeugnis überzuführen.
- Bei einer ganz bestimmten Umdrehungszahl des gekuppelten . Sy stenis .von Ro istofizuführung und Drehofen ist diese 'Menge an Brenngut (lern Teil des Drehofens, in -welchem das Brennen stattfindet, zuführbar.
- Dadurch wird es ermöglicht. (iaß .allein durch eine Regelung der Umdrehungszahl des l;ekuppelten Systems (Rohstoffzuführung unrl Drehofen) stets der gleichbleibenden Flamme in der-Brennzone soviel Brenngut-in der Zeiteinheit zugeführt wird, wie diese Flamme zu dem erwünschten Brennerzeugnis zu brennen vermag.
- .Den Drehofen mit wechselnder Umdrehungszahl zu betreiben. ist an sich bekannt. Infolge des Umstandes, claß die Brennstoff-und Luftzuführung konstant gehalten wird, hat der- trenner seine Aufmerksamkeit nur auf die Regelung der ' Umlaufzahl zu richten und@ist-leichter imstaüele, dabei den wechselnden .Betriebsverhältnissen zu folgen. als wenn er mehrere Regelvorrichtungen gleichzeitig bedienen muß.
Claims (1)
- P ATRN T-ANsPRUcH 'Verfahren zum Betriebe von Drehöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohstoffzuführung mit dein Drehofenantrieb ge--kuppelt und dieses gekuppelte System mit veränderbarer Umdrehungszahl bei gleichbleibender Brennstoff- und Luftzuführung so betrieben wird, daß allein durch Regelung der Umdrehungszahl des gekuppelten Svsteins der Brennzone des Ofens stets so viel Brenngut zugeführt wird, wie die g1eiclil)leiliencle Flamme zu brennen verniag.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED45457D DE431237C (de) | 1924-05-07 | 1924-05-07 | Verfahren zum Betriebe von Drehoefen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED45457D DE431237C (de) | 1924-05-07 | 1924-05-07 | Verfahren zum Betriebe von Drehoefen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE431237C true DE431237C (de) | 1926-07-01 |
Family
ID=7049032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED45457D Expired DE431237C (de) | 1924-05-07 | 1924-05-07 | Verfahren zum Betriebe von Drehoefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE431237C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035903B (de) * | 1952-01-03 | 1958-08-07 | Osnabruecker Kupfer Und Draht | Verfahren zur Raffination von Kupfer in einem drehbaren Trommelofen |
-
1924
- 1924-05-07 DE DED45457D patent/DE431237C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035903B (de) * | 1952-01-03 | 1958-08-07 | Osnabruecker Kupfer Und Draht | Verfahren zur Raffination von Kupfer in einem drehbaren Trommelofen |
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