DE2507840C3 - Regelverfahren für die Zementherstellung im Drehrohrofen und Regelvorrichtung - Google Patents
Regelverfahren für die Zementherstellung im Drehrohrofen und RegelvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung Jes Brennprozesses bei einer mis Vorwärmer, Dreh-
;>fcn und Kühler bestehenden Zcmentbrcnnanlagc sowie eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete
Regelvorrichtung.
Hei der Steuerung von Schmelzpm/esscn, insbesondere
hei der Üochofenprozcßsteueriing ist es bekannt,
z. B. aus den »Journees Internationales de Siilerurgie
1M7O<, mit Hilfe der Gcsamtwärmeverbrauchsn
chminp wobei der Gcsamtwiirnieverbraiidi
als Kennwert des Prozesses angesehen wird, den Schmelzvorgang zu steuern.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1433443 ist es weiterhin bekannt, zur selbsttätigen Regelung eines
Stahlerzeugungsverfahrens den Kennwert für die Sauerstoffverteilung fortlaufend zu ermitteln und mit
Hilfe dieses Kennwertes den Prozeß selbsttätig zu regeln.
Die bekannten selbsttätigen Regelungen von thermischen Prozessen mit Hilfe von Kennzahlen zeigen,
daß thermische Prozesse, auch schnell ablaufende thermische Prozesse, mit Kennwertregelungen automatisierbar
sind. Wie eine Kennwertregelung für einen Zementbrennprozeß auszubilden ist, ist aus den
bekannten Kennwertregelungen jedoch nicht zu entnehmen. Dies insbesondere, da bei der Zementherstellung
nicht nur ein Aggregat zu regeln ist, sondern Vorwärmer, Drehrohrofen und Kühler, die überdies
aufeinander einwirken und sich gegenseitig beeinflussen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kennwert zur Regelung des Brennprozesses bei einer
aus Vorwärmer, Drehofen und Kühler bestehenden Zementbrennanlage, die Art und Weise seiner Ermittluiig
und die Art und Weise der günstigsten Prozeßführung mit dem Ziel eines geringen Gesamtwärmeverbrauchs
und einer verbesserten Erzeugnisqualität anzugeben.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
3„ daß zur Regelung ein die Exergie beschreibender
Kennwert aus fortlaufenden Einzelmessungen gebildet und als Regelgröße eingesetzt wird. Durch die
Auswahl der Exergie als Prozeßkennwert wird vorteilhaft erreicht, daß eine Regelung zur Verfügung
steht, die einen direkten Bezug auf den Gesamtwärmeverbrauch
der Anlage und auf die Erzeugnisqualität erlaubt. Durch die Wahl des Exergiekennwertes
wird berücksichtigt, daß der Sinterprozeß um so intensiver ist, je mehr Wärme dafür bereitgestellt wird
und je höher das Temperaturniveau ist, auf dem die Wärme bereitgestellt wird. Durch die Wahl der Exergie
als Kennwert für den Prozeß ist es also möglich, eine Optimierung der Qualität und des Gesamtwärmeverbrauchs
des Brennprozesses durch einen Kcnnwert zu erreichen.
In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Führung des Brennprozesses durch Änderungen
des Sollwertes des Exergiekennwertes erfolgt. Hierdurch wird vorteilhaft erreicht, daß mit
Hilfe des Kennwertseine Ist-Soll-Wert-Regelung des Brennprozesses durchgeführt werden kann und die
Regelung des Brennp.-ozesses nach normalen Regelprn.zipien
erfolgt.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Sollwertänderungen lies Exergiekennwertes
in Abhängigkeit von Änderungen in den Eigenschaften des gebrannten Zements vorgenommen
werden. Hierdurch wird vorteilhaft erreicht, daß nicht nur der Gesamtwärmeverbrauch des Brennpro-So
zesses direkt durch den Exergieindex, d. h. durch tlie auf den Durchsatz bezogene technische Arbeitsfähigkeit
der Λ erbrennungsgase beeinflußt wird, sondern
daß auch die Eigenschaften des gebrannten Materials durch Sollwcrtänf'crungen der Exergie gesteuert wcr-
f>5 den können, so daß auch eine qualitätsmäßige Fiihrung
des Brennprozesses mit Hilfe der Exergie möglich ist.
Die Arbeitsweise der Regelung ist dabei derart, daß
die gemessenen Prozeßgrößen des Brennprozesses
zunächst aufbereitet und einer Einrichtung zur Bildung des Exergiekennwertes eingegeben werden, die
die Führung des Brennprozesses durch eine Beeinflussung des Kennwertes bewirkt. Hierdurch steht '
vorteilhafterweise eine Regelvorrichtung zur Verfugung, bei der der Kennwert, der die Prozeßzustandsgrößen
beschreibt, als Istwert eines Reglers dient und so mit der bei Reglern üblichen Istwert-Sollwert-Kcgelungdie
Führung des Brennprozesses erlaubt. Dabei ist die Einrichtung zur Bildung des Kennwertes
vorteilhaft als Prozeßrechner mit Programmsteuerung auszubilden, jedoch auch als Analog- oder auf sonstige
Weise arbeitender Komparator, Summator, Divisor, Multiplikator etc. ausgebildet, möglich. Der ' ■
Prozeßrechner kann wahlweise mit einem festen .Steckkartensystem oder mit einer variablen Programmgestaltung
versehen sein.
Um der Einrichtung zur Bildung eines Kennwerts und damit der Regeleinrichtung auf jeden Fall den -'"
Prozeßzustand richtig beschreibende Werte einzugeben und damit Fehler in der Prozeßführung zu vermeiden,
werden die gemessenen Größen vorteilhaft vor ihre ι Einspeisung in das System zur Kennwertermittlung
oder zur Regelung einer Plausibilitätskontrolle unterzogen, bei der unglaubhafte Meßwerte
ausgeschieden werden und durch vorhergehende oder durch interpolierte Meßwerte aus anderen äquivalenten
Meßwerten, die einen ähnlichen Informationsgehalt haben, ersetzt werden. Dies kann wahlweise ebenfalls
durch den Prozeßrechner oder durch klassische Regler, die bei Überschreiten einer vorgegebenen
Grenze die Weiterleitung der Meßwerte ausschalten, oder auf andere Werte zurückgreifen, geschehen.
In vorteilhafter Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, daß der Einrichtung zur Bildung des Exergiekennwertes
Kenngrößen der verschiedenen Wärmemengen, des Prozeßtemperaturniveaus sowie
des Materialstromes durch die Klinkerbildungszone eingegeben werden. Hierdurch werden vorteilhafter- :
weise die wcNeniiiuiieii, ueri Bieimpio/.e5 kciiMiciciinenden
Teil-Wärmemengen sowie die. die Exergie kennzeichnenden Meßgrößen erfaßt und der Einrichtung
zur Bildung des Kennwertes zur Verfugung gestellt. Durch die vorteilhafte erfindungsgemäße Art ■■:
der Regelung ist es möglich, durch Änderungen des Sollwertes der Exergie direkt den freien Restkalkgehalt
des Klinkers zu beeinflussen und insbesondere zu erreichen, daß bei entsprechend genauer Führung
des Exergieindex eine ebenso genaue Führung des < Frcikalkgehaltes möglich ist und somit eine bisher
nicht erreichbare gute Produktqualität mit genau definiertem Freikalkgehalt des Klinkers erreicht werden
kann.
Es ist dabei in vorteilhafter Ausgestaltung des Ver- v, fahrens vorgesehen, daß die Analysevorrichtung ein
Anpassungssystem aufweist, in dem der gemessene Freikalkgehalt auf den zur Zeit der Messung in der
Sinterzone erzeugten Freikalkgehalt umgerechnet wird. Hierdurch werden vorteilhaft die Totzeiten zwi- .-.,
sehen Klinkerbildung und Ermittlung des Freikalkgehaltes aus dem Klinker berücksichtigt. Darüber hinaus
kann die Abweichung des freien Restkalkgehaltes mit der zum Zeitpunkt der Entstehung der Künkerprobc
vorhandenen Abweichung des Istwertes des Kenn- *-■ wertes von seinem Sollwert verknüpft werden. Wenn
dann eine Beziehung zu dem Sollwert des Kennwertes hergestellt und die Beeinflussung in der Abweichung
von Sollwert und Istwert entsprechend berücksichtigt wird, ergibt sich eine vollständige Berücksichtigung
des Klinkerbildungszustandes mit dem regeltechnisch genauen Wert des Freikalkgehaltes während der Klinkerbildung
und seine Verknüpfung mit dem Energieindex.
Zur Regleung des Brennstoff- und Rohmehlstromes ist vorgesehen, daß die Stellgrößen für den
Brennstoff- und Rohmehlstrom mit ihren Istwerten verglichen werden und die jeweilige Differenz über
einen Regelalgorithmus au; den Wärmetauscherluftstrom einwirkt. Hierdurch wird vorteilhaft erreicht,
daß eine schnelle Anpassung des Luftslromes an den Brennstoffstrom erreicht wird. Vorteilhafterweise
wird ebenso die Abweichung der Luftüberschußzahl in der Finlaufkammer von ihrem Sollwert berücksichtigt.
Die Tendenz des Temperaturprofiles des Gesamtprozesses und/oder der Ofenantriebsleistung verändert
vorteilhafterweise den Sollwert des Kennwertes. Bei einer negativen Tendenz des Temperaturprofils
des Gesamtprozesses und/oder der Ofenantriebsleistung wird z. B. der Sollwert erhöht.
Für erhebliche Änderungen der Durchsatzmenge werdet! der Sollwert des Kennwertes und der Sollwert
der Brernstoffstellgröße nach vorgegebenen Kurven auf gewählte Werte gebracht. Durch diese Maßnahme
ist es vorteilhaft möglich, bei Störungen oder anderen besonderen Betriebszuständen mit Hilfe der Kennwertregelung
einen neuen, den Störungen oder anderen besonderen Betriebszuständen entsprechenden
Betriebspunkt anzufahren und dort weiterhin die Kennwertregelung mit ihren vorteilhaften Auswirkungen
auf Gesamtwärmeverbrauch und Qualität anzuwenden.
Die gemessenen Prozeßgrößen werden ständig einer Einrichtung zur Prüfung ihrer Verwendbarkeit zur
Exergieregelung zugeführt. Hierdurch wird eine ständige Entscheidung, Normalregelung mit Kennwert
oder Störregelung ermöglicht, die bei zu großen Abweichungen eine sci'usiiä'igc HiiiM-nciiiuiig. uv-i Sioiiugelung
bewirken kann.
Bei zu großen Abweichungen der Prozeßgrößen wird vorteilhaft entweder eine Störregelungseinrichtung
in Betrieb genommen, die den Prozeß durch von der Kennwertregelung unabhängige Eingriffe normalisiert
oder auf Handbetrieb umschaltet. Hierdurch ist es vorteilhaft möglich, unnormalen Betriebszuständen,
wie sie auch bei der Exergieregelung e:ntreten können, sei es durch äußere Einflüsse, sei es durch
mechanische Beschädigungen von Teilen der am Prozeß beteiligten Einrichtungen, zu entsprechen und
eine übergeordnete Regelung anzuwenden, die diesen speziellen Betriebszuständen gerecht wird und insbesondere
bei zu großen Abweichungen der Sinterzonentemperatur unter Berücksichtigung der Geschwindigkeit
der Abweichungen und der Richtung der Abweichungen zum Beispiel die Ofendrehzahl
und/oder den Rohmehlstrom ausgleichend zu steuern.
Die Einzelwärmemengen können durch die Abstrahlungsverluste,
die Klinkerwärme, die Abgasverluste, die theoretische Klinkerbildungswärme und die
aus dem Brennstoff gewonnene sowie die aus dem Kühler zurückgewonnene Wärmemenge bestimmt
werden. Bei dieser Aufteilung werden vorteilhaft die Einzelwärmemengen bestimmt, die zur Prozeßführung
nötig sind, ohne daß unbedeutende, den Gesamtprozeß nicht wesentlich beeinflussende Teilwär-
mcmcngen, die die Führung des Prozesses unnötig
belasten, berücksichtigt werden.
Die Abstrahlungsverluste werden vorteilhafterweise durch die Messung der Ofenwandungstemperaturen
an verschiedenen Ofenzonen ermittelt und die Klinkerabwärme wird aus der Messung der Klinkertemperatur,
dem Klinkerstrom und dem spezifischen Wärmeinhalt des Klinkers gebildet Die Wärmemenge
der Abgase wird durch die Temperatur cits Abgases,
die Abgasmenge und den spezifischen Wärmeinhalt des Abgases ermittelt, wobei die Abgasmenge durch
in der Zemcntindustrie bekannter Weise aus dem Rohmaterialstrom und seiner Zusammensetzung,
dem Brennstoffstrom und seiner Zusammensetzung, der Rauchgasanalyse und aus der mit dem Brennstoff
zugeführten Luftmenge bestimmt wird. Dabei wird ner Näherungskurven ermittelt. Die ermittelte Grüße
des Materialstromes wird vorteilhaft durch Zustandsgrößen des Kühlers korrigiert.
Weiterhin wird vorteilhaft fortlaufend der Verklinkcriingsfaktor
aus dem Verhältnis der aufgegebenen Rohmchlmenge und der Klinkermenge gebildet. Hierdurch steht ein weiterer Kontrollkennwert zur
Verfügung.
F.s ist in vorteilhafter Ausgestaltung der [Erfindung
vorgesehen, daß tlic Regeleinrichtung die Abweichung der F.xergie mim ihrem Sollwert in Stellsignale
für den Brennstoff- und/oder Rohmehlstrom umwandelt. Hierdurch wird mit Hilfe des Kennwertes bei
Sollwertabweichung je nach Bedarf die günstigere Brennstoff- und/oder Rohmehlstromeinstellung ermöglicht.
Pie Regelung mit Hilfe des Brennstoffstro-
uci jeweilige ?ijrciii oene vT dl iiieiiiiiciii 'linen uie jeweilige
Temperatur in Verbindung mit Wärmeinhaltskurven gebildet, wobei die Wärmeinhaltskurven
wahlweise numerisch als Eingabewerte fur den Prozeßrechner oder als tatsächliche Kurven in Regelvorrichtungen
vorliegen können. Ebenso sind die Teileinrichtungen zur Bildung der Wärmemengen sowohl
als Teile eines Prozeßrechners, die miteinander und mit der Einrichtung zur Bildung des Kennwertes verschaltet
sind, vorstellbar oder als Einzelregler, die durch die Analoge oder sonstige Ausführung von Rechenoperationen
mit vorgegebener Charakteristik die einze..ien Werte zur Bildung des Kennwertes bilden.
Die Regleer können als komplette Regeleinrichtungen ausgebildet sein, aber auch aus Regelalgorithmen
aufgebaut sein, die nur Teilaufgaben der Regeleinrichtung ausführen.
Die theoretische Klinkerbildungswärme wird aus der Rohmehlanalyse und dem Klinkerstrom ermittelt
und die aus dem Brennstoff gewonnene Wärmemenge aus der Brennstoffanalyse und dem Brennstoffstrom.
Die aus dem Kühler zurückgewonnene Wärmemenge wird aus der aus dem Kühler in den Ofen übertretenden
Luftmenae. der Temperatur dieser Luftmenee sowie
der spezifischen Wärme gebildet, wobei die Menge der übertretenden Luft aus dem Brennstoffstrom
und seiner Zusammensetzung und aus der Abgasanalyse an der Materialeintrittsstelle des Ofens
(Einlaufkammer) ermittelt wird. Das Temperaturniveau des Prozesses wird aus der Differenz der Klinkerbildungstemperatur
und der Rauchgastemperatur bei der Verbrennung gebildet. Diese Differenz bestimmt
die Ausnutzung des Temperaturniveaus der angebotenen Wärme; sie ist damit wesentlich für die
Führung des Brennprozesses. Die Benutzung des Temperaturniveaus ist besonders vorteilhaft, da hieraus
wesentlich die Ausnutzung des Brennprozesses resultiert. Bei zu hohen Temperaturen erhöhen sich
die Wärmeverluste, bei zu niedrigen Temperaturen ist die Brennwirkung ungenügend.
Die Rauchgastemperatur wird aus dem Luftgehalt und der Enthalpie des Rauchgases mit Hilfe vorgegebener
Kurven ermittelt. Dabei ist die Ermittlung mit Hilfe vorgegebener Kurven, wie bereits angeführt,
durch eine Prozeßrechenanlage oder durch normale Regler möglich. Die Größe des Materialstromes wird
durch die Rohmehlaufgabemenge, die Wanderungsgeschwindigkeit und Verteilung des Rohmehls und einen
Verklinkerungsfaktor gebildet. Dabei wird die Wanderungsgeschwindigkeit und die Verteilung des
Rohmehls in Abhängigkeit von der Ofendrehzahl und der Gasgeschwindigkeit im Ofen mit Hilfe vorgegebeligkeit,
gleichzeitig wird der Rohmehlstrom noch geregelt. Fiills der Luftüberschuß bei der Verbrennung
zu große abweichende Werte erreicht oder wegen Erreichen der maximalen Verbrcnnungsluftmcngc
eine weitere Steigerung der Brennstoffmenge nicht mehr vertretbar ist. tritt die Rohmehlsteuerung
verstärkt ein. um eine stetige Exergiesteuerung mit ihrer günstigen Rückwirkung auf den Gesamtwärmeverbrauch
auch in diesen Grenzfällen zu ermöglichen. Die Regelung des Brennstoffstromes geschieht dabei
mit Hilfe einer Soll-Ist-Wert-Regelung und vorteilhafterweise
wird der Brennstoffstromsollwert in Abhängigkeit von der Luftiiberschußzahl verändert.
Die obere Grenze der Stellsignale wird in einer Ausgestaltung der Erfindung vorteilhafterweise von
einem Begrenzungsmechanismus bestimmt. Die obere Begrenzung wird dabei fortlaufend aus der Brennstoffstrommenge,
aus der aus der Gasanalyse ermittelten Luftüberschußzahl und einer vorgegebenen Mindestluftüberschußzahl bestimmt. Die untere Begrenzung
der Stellgröße wird alternativ ermittelt, und zwar:
1. Durch den Brennstoffstrom und den Mindestbrennstoffstrom sowie durch die Klinkeraustrittstemperatur
und die Mindestklinkeraustrittstemperatur.
2. Durch den Brennstoffstrom und die Gastemperatur an der Materialeintrittsseite in den Ofen.
3. Durch die Vorentsäuerung im Wärmetauscher und den Brennstoffstrom.
Hierdurch wird vorteilhaft vermieden, daß Bereiche durch die Regelung erreicht werden, in denen
die Prozeßführung nicht mehr sinnvoll oder zulässig ist. Die Vorentsäuerung wird dabei aus dem CO2-Gehalt
in der Einlaufkammer, der Luftüberschußzahl in der Einlaufkammer, dem aufgegebenen Rohmehlstrom,
dem Brennstoffstrom und der Brennstoffanalyse bestimmt und steht so vorteilhaft fortlaufend aus
den sowieso gemessenen Prozeßgrößen zur Verfügung. Es ist dabei vorgesehen, daß bei einem Ansprechen
des Begrenzungsmechanismus für die Brennstoffstromstellgröße die Parameter des die Rohmehlstellgröße
liefernden Regelalgorithrnus verändert werden. Hierdurch sind vorteilhafte Änderungen im
Regelverhalten möglich, durch die eine günstige Prozeßführung auch bei begrenzter Brennstoffstromstellgröße
gewährleistet ist.
In vorteilhafter Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, daß die Abweichung des freien Restkalkgehaltes
des Klinkers von seinem vorgegebenen Sollwert durch einen Regelalgorithmus in den Sollwert
des Kennwertes verwandelt wird. Hierdurch wird vorteilhaft
auch über längere Zeiträume der Bezug zv.'ischen der Qualität des Brennprozesses, d. h. der Qualität
der gebrannten Produkte und der Führung des Prozesses durch den Kennwert, hergestellt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand von Zeichnmgen näher erläutert:
Fig. I zeigt das Schema eines Drehrohrofen-Rostkühler-Zyklonwärmetauscher-Brennverfahrens
für Zement und
Fig. 2. die Verfahrens- und Schaltungsanordnung
der Einrichtung zur Ermittlungeines Kennwertes und
der Regeleinrichtung, ebenfalls schematisch.
In Fig. 1 ist in Gutbewegungsrichtung vor dem Drehrohrofen 70 der Wärmetauscher 78 angeordnet,
dem das Gut durch die Rohmehldosieranlage 80 eingegeben wird, die durch den regelbaren Antrieb 79
angetrieben wird. Die dem eingeführten Brenngut entgegen durch den Zyklonwärmetauscher 78 hindurchtretende
Verbrennungsluft wird durch das Wiirmetauschergebläse 81 mit dem regelbaren Antrieb 82,
das als Saugzuggebläse ausgebildet ist, durch den Wärmetauscher hindurchgezogen. Zwischen Wärmetauscher
78 und Drehrohrofen 70 befindet sich die Einlaufkammer 77. Der Antrieb des Drehrohrofens
70 erfolgt durch den regelbaren Motor 71. Am materialauslaufseitigen
Ende des Drehrohrofen1, befindet sich die Brennerlanze 72, die durch die Auslaufkammer
73 hindurch in den Drehrohrofen 70 hineinragt. Der Brenner ist mit dem Brennstoffmengenregler 74
versehen. Der Rostkühler 75 weist in seinem unteren Teil den regelbar angetriebenen Rost 76 auf.
Die Verteilung der für die Regelung wichtigen Meßstellen, darüber hinaus existieren noch weitere,
der Überwachung und Absicherung des Brennprozesses dienende Meßorgane, ist wie folgt:
Auf der Lufteingangsseite des Klinkerkühlers, der dargestellte Rostkühler kann auch durch einen Satellitenkühler
oder einen sonstigen Kühler ersetzt werden, wird die Schubzahl des Kühlerrostes und der
Druck unter dem Rost durch die Meßgeräte 105 und stelle 113, entnommen. Hinter dem Wärmetauscher
befinden sich die Meßstellen 118, wo die Abgastemperatur ermittelt wird sowie die Meßstellen 114 und
115, wo der Sauerstoff und der CO2-GeImIt der Abgase ermittelt wird. Zusammen mit den Meßstellen
116 und 117 ergibt sich durch diese Meßstellen die fortlaufende Abgasanalyse. Als Stellglieder sind die
ülstromverstellung 74, die Rohmehlverstellung 79, die Wärmetauschergebläsedrehzahlverstellung 82 so
" wie die Drehzahlverstellung 71 des Drehrohrofens vorhanden.
Anden Meßstellen befinden sich bekannte Meßinstrumente,
die nach allgemein bekannten Meßverfahrenarbeiten,
so Thermoelemente zur Gastemperatur-' messung, Pyrometer zu Strahlungsmessungen,
Drucksonden für die Druckmessungen, Meßbleniie.i
bzw. Zähler für die Mengenmessungen und Tachodynamometer für Umdrehungszahlen sowie Analysegerate
tür die entsprechenden Analysen, die kontinuier-
■'" lieh oder diskontinuierlich arbeiten. Die Analysen
können auch von Hand durchgeführt werden.
Aus Fig. 2 sind die Funktion des Verfahrens und die Anordnung der einzelnen Elemente zur Durchführung
des Verfahrens ersichtlich. Die von den MeIJ-
'' stellen 100 bis 125 gelieferten Meßgrößen, die Meßgrößen
fallen direkt an mit Ausnahme der Größen 123 und 107, die vorgegebene Werte darstellen, werden
zuerst dem Teil der Regeleinrichtung zugeführt, der die Plausibilitätskontrolle dieser Meßwerte
i" durchführt. Hier wird zunächst die Plausibilität geprüft
und wenn ein Wert entweder durch zu schnelle Anderungoderdurch Überschreiten von Grenzen der
Einrichtung 2 als nicht plausibel erscheint, wird dieser Wert ausgeschieden. Die ausgeschiedenen Meßwerte
. werden durch vorhergehende Meßwerte ersetzt oder falls keine vorhergehenden Meßwerte vorhanden sind
oder diese ebenfalls unglaubwürdig sind, durch Meßwerte anderer Meßstellen, die einen ähnlichen Informationsgehalt
haben. So wird etwa die O2- und
■" CO2-Messung in der Einlauf kammer 77 bei Ausfall
der dort installierten diskontinuierlich arbeitenden
^ .. L I Ϊ An- 1/Ί:„
uUJU
kerstrom an der Meßstelle 102 und der Freikalkgehalt
des Klinkers ander Meßstelle 125 gemessen. Im Rostkühler befinden sich die Meßstellen 110 und 111 und
in der Auslaufkammer die Meßstelle 109, mit denen der Mittelwert der Austrittstemperatur gemessen
wird. Die Meßstelle 108 dient der Brennstoffanalyse und die Meßstelle 100 der Messung des Primärluftstromes,
der dem Brennstoff zur Verbrennung beigegeben wird. Der Brennstoffstrom wird im Brenner an
der Meßstelle 112 gemessen. Die Meßstelle 119 dient der Messung der Klinkertemperatur am Ofenausgang.
An der Meßstelle 104 wird die Drehzahl des Drehrohrofens gemessen und an der Meßstelle 120 die Ofenmanteltemperatur.
Die Meßstelle 121 gibt die Position der jeweils angemessenen Stelle auf dem
Ofenmantel an. In der Einlaufkammer 77 befinden sich die Meßstellen 124, wobei die Meßstelle 124 die
Einlaufkammertemperatur mißt und die Meßstellen 116 und 117 der diskontinuierlichen oder kontinuierlichen
Abgasanalyse. Die nächste, für den Prozeß relevante Meßstelle befindet sich an der Aufgabestation
des Rohmehls, wo der Rohmehlstrom mit Hilfe der Bandwaage an der Meßsteüe 103 gemessen wird. 101
bezeichnet eine Messung des CO2-Gehaltt3 des Rohmehls,
dieser Wert wird aus der ebenfalls vor der Bandwaage durchgeführten Rohmehlanalyse, Meßmit
nachgeschalteter automatischer Analysevorrichtung) durch die aus dem O,- und dem CO2-Anteil
im Abgas hinter dem Wärmetauscher errechneten Werte von O2 und CO2 ersetzt.
Die aus dem Schaltungsteil für die Plausibilitätskontrolle entnommenen, zum Teil korrigierten Werte,
werden über Zwischeneinrichtungen zur Bildung von weiteren Regelgrößen der Einrichtung 1 zur Bildung
des Regelkennwertes zugeführt. Dieser liefert den Istwert des Prozeßzustandes für die nachgeschaltete Regeleinrichtung.
Der Einrichtung 1 zur Bildung des Kennwertes werden im einzelnen die Kenngrößen 3', 4', 5', 6', 7',
8' der Einzelwärmemengen, die Kenngröße 9' des Temperaturniveaus des Prozesses und die Kenngröße
11' des Materialstromes zugeführt.
Die Größe der Abstrahlungsverluste 3' wird durch die Messung der Ofenwandungstemperatur an verschiedenen
Ofenzonen ermittelt, und zwar mit Hilfe der Stellung des Ofenmantelpyrometers und der
Ofenmanteltemperatur in der Kenngrößeneinrichtung 3. Die Einrichtung 4 zur Ermittlung der Kenngröße
der Künkerabwärme ermittelt die Klinkerabwärme 4' aus der Messung der Klinkertemperatur,
Meßgröße 44', dem Klinkerstrom 11' und dem spezifischen
Wärmeinhalt der Klinker 12'. Die Wärme-
menge des Abgases 5' ergibt sich aus der Abgasmenge
13' und dem spezifischen Wärmeinhalt des Abgases 14'. Der spezifische Wärmeinhalt des Abgases 14'
wird dabei mit Hilfe der Einrichtung 14 aus der Abgastemperatur 118 mit Hilfe vorgegebener Kurven
ermittelt. Die Abgasmenge 13' wird in der Einrichtung zur Ermittlung der Abgasmenge 13, die ζ. Π. nach
dem bekannten VDZ-Verfahren (veröffentlicht im VDZ-Sonderdruck Nr. 7) arbeitet, aus der Rohmaterialmenge
15', aus der Rohmaterialzusammenset/ung
16', aus der Größe des Brennstoffstromes 17' und seiner Zusammensetzung 18', der Rauchgasanalyse 19'
und der mit dem Brennstoff zugeführten Luftmenge (Primärluftmenge 20') bestimmt. In den Einrichtungen
12 und 14 werden dabei die Größe des jeweiligen spezifischen Wärmeinhalts 12' und 14' durch die jeweilige
Temperatur (Abgas oder Klinkertemperatur) in Verbindung mit Wärmeinhaltskurven gebildet. Die
Einrichtungen 12 und i4 enthalten dabei die Vviiimeinhaltskurven
wahlweise in digitaler Form, als Funktionen oder Kurven.
Der Wert der theoretischen Klinkerbildungswärmc 6' wird in der Einrichtung 6 aus der Rohmehlanalyse
und dem Klinkerstrom 11' ermittelt. Die aus dem Brennstoff gewonnene Wärmemenge 7' wird in der
Einrichtung 7 aus der Brennstoffanalyse 18' und dem Brennstoffstrom 17' gebildet. Als letzte Wärmemenge,
die für die Prozeßführung wesentlich ist, wird die aus dem Kühler zurückgewonnene Wärmemenge
8', aus der aus dem Kühler in den Ofen übertretenden Luftmenge 24', die in der Einrichtung 24 ermittelt
wird, der Temperatur dieser Luftmenge 23', die einen Mittelwert der Temperaturen aus den Tempcraturmeßstellen
109, 110 und 111 darstellt und aus der spezifischen Wärme 21', die in der Einrichtung 21 ermittelt
wird, gebildet. Dabei wird die Menge der übertretenden Luft 24' in der Einrichtung 24 aus dem
Brennstoffstrom 17'und seiner Zusammensetzung 18' und aus der Abgasanalyse 19' an der Materialeintrittsstelle
gebildet.
Das Temperaturniveau 9' des Prozesses wird aus
i\i*r Oiffori*n-7 rl*»r ViinL·prhiMiinnct^mr\i>ratnr 7ζ' imH
^. _...r_ _.
der Rauchgastemperatur 10' gebildet, und zwar in der Einrichtung 9. Die Rauchgastemperatur 10' wird dabei
aus dem Luftgehalt und der Enthalpie der Rauchgase mit Hilfe vorgegebener Kurven in der Einrichtung
10 ermittelt.
Die Größe des Materialstromes 11' wird durch die Rohmehlaufgabemenge 15', die Wanderungsgeschwindigkeit
26' und einen Verklinkerungsfaktor 27' gebildet. Zu diesem Zweck dient die Einrichtung 11.
der weiterhin noch Zustandsgrößen 29' und 29" des Kühlers zur Korrektur eingegeben werden. Der Verklinkerungsfaktor
27' wird fortlaufend aus dem Verhältnis von aufgegebener Rohmehlmenge 15' und Künkermenge 28' gebildet und der Einrichtung 11
aufgegeben. Die durch das Zusammenwirken der Regeleinrichtungen, zur Bildung von Kenngrößen usw.
ermittelten Endgrößen 3' bis 9' werden der Einrichtung 1 zur Bildung des Kennwertes aufgegeben und
dort zu dem Kennwert 1' verarbeitet.
Fig. 2 ist in dieser Hinsicht als vorteilhafte Anordnung dieser einzelnen Einrichtungen und Vorrichtungen
zu sehen, die in der gezeigten Weise schaltungsmäßig miteinander verknüpft sind. Sie kann jedoch
auch als Funktionsschema einer integrierten Regelanlage angesehen werden, in denen die einzelnen Einrichtungen
Funktionsblöcke einer Prozeßrechenanlage darstellen, die in der gezeigten Weise miteinander
verknüpft sind.
Die von der Einrichtung 1 zur Ermittlung des Kennwertes ermittelte Größe des Kennwertes 1' wirkt
auf die Regeleinrichtung 31, die ausderr Istwert-Sollwert-Vergleich
Stellsignale für den Brennstoffstrom 30' bildet. So wird der Brennstoffstrom 30' durch den
Regelalgorithmus 31 vorrangig verstellt. Weiterhin wird die Brennstoffstellgröße 30' mit einem vorgegebenen
Sollwert verglichen und über einen zweiten Regelalgorithmus 36 in eine Stellgröße für die Rohmehlmenge
umgewandelt. Auf die Einrichtung zur Verstellung des Brennstoffstromsollwertes wirkt weiterhin
die Luftüberschußzahl 37', die in der Vorrichtung 37 aus den Einzelwerten der Brennstoffanalyse
der Verbrennungsluftmenge ermittelt wird. Die otellsignale
für die Größe des Brennstoff- und Rohmehlstromes werden von einem Begrenzungsmechanismiis
in den Euii icliiungcii 38 üiiu 39 cüicr Kontrolle unterzogen,
die ihre Größe begrenzt. Die Größe der Begrenzung 41' wird dabei fortlaufend aus der Brennstoffstrommenge
17', aus der Luftüberschußzahl 37' und einer Mindestluftüberschußzahl 40' neu bestimmt,
wobei die Mindestluftüberschußzahl als Sollwert fest vorgegeben wird. Die untere Begrenzung der
Brennstoffstromstellgröße 42' wird dabei gesondert ermittelt. Dies geschieht alternativ, und zwar:
1. in Abhängigkeit von der Vorentsäuerung 49' die aus dem COyGehalt in der Einlaufkammer 50',
der Luftüberschußzahl 37', der ausgegebenen Rohmehlmenge 15', dem Brennstoffstrom 17'
und der Brennstoffanalyse 18' bestimmt wird.
2. in Abhängigkeit von der Einlaufkammertemperatur 46', dem Brennstoftstrom 17' und
3. dem Brennstoffstrom 17', dem Mindestbrennstoffstrom
43', der Klinkeraustrittstemperatur 44' und der Mindestaustrittstemperatur 45'.
Über eine Rückwirkung wird bei einem Ansprechen des Begrenzungsrr.echanismus 38 für die Brennstoffstromstellgröße
30' der Kennwert 5Γ der Einrichtung 51 gebildet und beeinflußt den RegelalgorithmiK 36
In dem Regelalgorithmus 31 wird der Sn'Kvert ties
Kennwertes mit dem Istwert 1' verglichen, wobei der
ι Sollwert des Kennwertes von der Einrichtung 54 gebildet
wird. Dies geschieht aus der Abweichung des freien Restkalkgehaltes des Klinkers 53' von seinem
vorgegebenen Sollwert 52'. Zusätzlich wird der Hinrichtung 54 die Größe des Kennwertes eingegeben
• Dabei dienen die Einrichtungen 60 und 61 dafür, daß
für erhebliche Änderungen der Durchsatzmenge der Sollwert des Kennwertes und der Sollwert der Brennstoffstromstellgröße
nach vorgegebenen Kurven auf gewählte Werte gebracht werden. Zusätzlich zur nor-
i malen Brennstoff- und Rohmehlstromregelung wird der Wärmetauscherluftstrom 33' geregelt, wobei Abweichungen
der Luftüberschußzahl 37' von ihrem Sollwert 57' auf den Wärmetauscherstrom 33' über
den Regelalgorithmus 34 einwirken.
ι Zur technischen Anwendbarkeit sind weitere Regelschritte
vorgesehen, die im einzelnen aus der Verknüpfung der Regeleinrichtungen erkannt werden
können. So wird z. B. bei einer negativen Tendenz des Temperaturprofils 58' und/oder der Ofenan-,
triebsleistung 59'der Sollwert des Kennwertes erhöht.
Weiterhin werden die gemessenen Prozeßgrößen
einer Einrichtung zur Prüfung ihrer Verwendbarkeit zur Exergieregelung zugeführt. Bei zu großen Abwei-
chungen der Prozeßgrößen wird entweder eine Steuereinrichtung
in Betrieb genommen, die den Prozeß durch von der Kennwertregelung unabhängige Eingriffe
normalisiert oder es ist eine Umschaltung auf den Handbetrieb möglich, ohne daß dieses in dem
Funktionsschema besonders gezeigt wird.
Weiterhin ist vorgesehen, daß bei zu großen Abweichungen der Sinterzonentemperatur die Steuereinrichtung
entsprechend dem Temperaturgradienten und/oder dem Gradienten der Leistungsaufnahme auf
die Rohmehlmenge und/oder zeitabhängig auf die Ofendrehzahl einwirkt, ohne daß dies in dem Funktionsschema
gesondert gezeigt ist.
Die Einrichtungen zur Kenngrößen- bzw. KennwertermitfU-ng
sind mit nicht gesondert gezeigten Zeitkorrekturvorrichtungen versehen, die die zeitlich
richtige Zuordnung der einzelnen Größen zueinander bewirken, insbesondere bei der Kennwertermitt-
Ebenso wie bei der Schaltungsanordnung zur Ermittlung des Kennwertes ist auch die Anordnung zur
Regelung mit Hilfe dieses Kennwertes aus einzelnen Reglern und Regelalgorithmen realisierbar, die in der
gezeigten Weise miteinander verknüpft sind. Es ist aber vorteilhaft ebenso möglich, die gezeigten Regeleinrichtungen
als Funktionsblöcke einer integrierten Regeleinrichtung aufzufassen, die als Prozeßrechner,
z. B. mit Steckkartensystem, ausgebildet ist, ohne daß dies am erfindungsgemäßen Regelverfahren und seiner
Ausführung wesentliche und die Erfindung beeinträchtigende Teile ändert.
Die beschriebene Regelvorrichtung und das beschriebene Regelverfahren eignen sich insbesondere
zum Brennen von Zement, jedoch ebenso zum Brennen von Kalk, Dolomit sowie anderen vorzugsweise
in Drehrohröfen durchgeführten Brennprozessen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnuneen
Claims (28)
1. Verfahren zur Regelung des Brennprozesses
bei einer aus Vorwärmer, Drehofen und Kühler bestehendenZementbrennanlage, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Regelung ein die Exergie beschreibender Kennwert aus fortlaufenden Einzelmessungen gebildet und als Regelgröße
eingesetzt wird.
2. Regelverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des Brennprozesses
durch Änderungen des Sollwertes des Exergiekennwertes erfolgt.
3. Regelverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollwertänderungen
des Exergiekennwertes in Abhängigkeit von Änderungen in den Eigenschaften des gebrannten
Zements vorgenommen werden.
4. RegeEverfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3.
dadurch gekennzeichnet, daß die gemessenen Prozeßgrößen des Brennprozesses aufbereitet und
einer Einrichtung zur Bildung eines Exergiekennwertes eingegeben werden.
5. Regel verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwerte der Prozeßgrößen
einer Einrichtung zur Plausibilitätskontrolle zugeführt werden, wobei die ausgeschiedenen
Meßwerte durch äquivalente Meßwerte, die einen ähnlichen Informationsgehalt haben, ersetzt
werden.
f>. Regelverfahren iiach A-.epruch 1,2,3,4 oder
5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einrichtung zur Bildung des Exergiekenr. wertes Kenngrößen
der Einzelwärmemengen, nämlich der Abstrahlungsverluste, der Klinkerabwärme, der Wärmemenge
des Abgases, der Klinkerbildungswärme, der aus dem Brennstoff gewonnenen Wärmemenge
unter der an dem Kühler rückgewonnenen Wärmemenge, und des Temperaturniveaus des
Prozesses sowie der Größe des Materialstromcs durch die Klinkerbildungszone eingegeben werden.
7. Regelverfahren nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Temperaturniveau,
auf dem die Wärme dem Prozeß zur Verfügung gestellt wird, aus der Differenz der
Klinkerbildungstempcratur und Rauchgastcmperatur bei der Verbrennung gebildet wird, wobei
die Rauchgastemperatur aus dem Luftgehalt und der Enthalpie der Rauchgase mit Hilfe vorgegebener
Kurven ermittelt wird.
8. Regelverfahren nach Anspruch I oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Materialstromcs
durch die Rohmehlaufgabemenge, die Wanderungsgeschwindigkeit und Verteilung des Rohmehls und einen Verklinkerungsfaktor gebildet
und bei Grenzzuständen durch Zustandsgrößen des Kühlers verbessert wird.
<). Regelverfahrcn nach Anspruch I, 2, .1, 4. 5
oder 6, dadurch gekennzeichnet, dat.! die Regeleinrichtung nach der Abweichung des Hxcrgiekennwertes
von seinem Sollwert den Brennstoffstrom und/oder Rohmchlstrom verstellt, wobei
vorrangig der Brennstoffstrom verstellt wird.
10. Regelverfahrcn nach Anspruch '>, dadurch
gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung die llfc in Abhängigkeit ^oni
Luftüberschuß bei der Verbrennung verstellt.
11. Regelverfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung die ermittelte
Brennstoffstellgröße mit einem vorgegebenen Sollwert vergleicht und danach über einen
anderen Regelalgorithmus die Stellgröße für die Rohmehlmenge bestimmt.
12. Regelverfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoffstromstellwert
in Abhängigkeit von der aus der Gasanalyse ermittelten Luftüberschußzahl begrenzt wird.
13. Regel verfahren nach Anspruch 9, 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß von einem
Begrenzungsmechanismus die Größe der Stellsignale variabel, in Abhängigkeit vom Prozeßzustand,
begrenzt wird.
14. Regelverfahren nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die untere Begrenzung der Brennstoffstromstellgröße in Abhängigkeit von
der Vorentsäuerung im Wärmetauscher und von dem Brennstoffstrom verstellt wird, wobei die
Vorentsäuerung aus dem CO2-Gehalt in der Einlaufkammer,
der Luftüberschußzahi in der Einlaufkammer, dem aufgegebenen Rohmehlstrom und der Rohmehlanalyse, dem Brennstoffstrom
und der Brenrotoffanalyse bestimmt wird.
15. Regelverfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Ansprechen des
Begrenzungsmechanismus für die Brennstoffstromstellgröße die Kennwerte des die Rohmehlstellgröße
liefernden Regelalgorithmus verändert werden.
16. Regel verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Änderung des
Sollwertes des freien Restkalkgehaltes unmittelbar auf den Sollwert des Kennwerts wirkt und daß
Istwerte des freien Restkalkgehaltes mit den zum Zeitpunkt der Entsehung de' Klinkerprobe jeweils
geltenden Sollwerten für die Bildung der Regelabweichung verglichen werden.
17. Regelverfahren nach Anspruch 9, 10 oder
11. dadurch gekennzeichnet, daß die Istwerte für
den Brennstoffstrom und dem Rohmehlstrom mit ihren jeweiligen Stellgrößen verglichen werden
und die jeweilige Differenz über einen Regelalgorithmus auf die Wärmetauscherluftmenge einwirkt.
18. Regelvcrfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
bei einer negativen Tendenz des Temperaturprofils des Gesamtprozesses und/oder der Ofenantriebslcistung
der Sollwert des Kennwerts erhöht wird.
19. Regelverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
für Änderungen des Durchsatzmengensollwertes der Sollwert des Kennwertes und/oder der Sollwert der Brennstoffstromstellgröße nach vorgegebenen
Kurven auf gewählte Werte gebracht werden.
20. Regelverfahrcn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
bei zu großen Abweichungen der Prozeßgrößen automatisch auf eine Steuereinrichtung umgeschaltet
wird, die den Pro/eß durch von der Kcntiwcrtrcgcluiiß
unabhängige Eingriffe normalisiert, wnlici bej /u ginlk'ii Abweichungen der Sintcr-/oiuMit·.
inpenitiir die Steuereinrichtung entspre-
chend dem Temperaturgradienten und/oder dem Gradienten der Leistungsaufnahme auf die Rohmehlmenge
und/oder zeitabhängig auf die Ofendrehzahl einwirkt.
21. Regelvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den vorhergehenden Ansprüchen
1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Einrichtung (1) zur Ermittlung des den Prozeß
beschreibenden Exergiekennwertes (1') aus den von den Prozeßgrößen-Meßvorrichtungen
gemessenen Prozeßgrößen (100 bis 125) aufweist.
22. Regelvorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Vorrichtung
zur kontinuierlichen Abgasanalyse hinter dem Wärmetauscher und eine kontinuierlich oder diskontinuierlich
arbeitende Vorrichtung zur Abgasanalyse hinter dem Drehrohrofen vor dem Wärmetauscher
sowie eine Einrichtung zur Aufbereitung dieser Abgasanalysewerte aufweist.
23. Regelvorrichtung nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine kontinuierlich
oder diskontinuierlich arbeitende Analysevorrichtung für den Freikalkgehalt des gebrannten
Klinkers aufweist.
24. Regelvorrichtung nach Anspruch 21, 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Begrenzungseinrichtung
(38, 39) für die Größe der Stellsignale aufweist, die die Begrenzung fortlaufend
aus ausgewählten Prozeßgrößen ermittelt.
25. Regelvorrichtung nach Anspruch 21, 22, 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine
Einrichtung (49) zur Bestimmung der Vorentsäuerung im Wärmetauscher aufweist.
26. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
sie eine Regeleinrichtung aufweist, die für Änderungen des Durchsatzmengensollwertes den Sollwert des Kennwertes und/oder den Sollwert der
Brennstoffstromstellgröße nach vorgegebenen Kurven verändert.
27. Regelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die einzelnen Einrichtungen zur Ermittlung des Kennwerts, der Kenngrößen, Stellgrößen etc. Systeme
zur zeitlich richtigen Zuordnung der gebildeten Größen und Werte aufweisen.
28. Regelvorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtungen zur Ermittlung des Kennwertes des Prozesses, der Kenngrößen sowie der Regeleinrichtungen
und Regelvorrichtungen etc. in einem programmgesteuerten Prozeßrechner zusammengefaßt
sind.
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