DE4307662C2 - Ausgleichseinrichtung - Google Patents
AusgleichseinrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/02—Toothed members; Worms
- F16H55/14—Construction providing resilience or vibration-damping
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/02—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions
- F16D3/04—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions specially adapted to allow radial displacement, e.g. Oldham couplings
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ausgleichseinrichtung nach dem
Oberbegriff von Anspruch 1. Die Vorschläge dieser Art haben
alle noch keine optimale Festigkeit bei geringstem Volumen
erreicht.
So benötigt der Vorschlag nach DE 40 30 615 C1 immer
noch relativ viel radialen Bauraum, und die Lötverbindung der
Federn mit den Innendurchmessern der Ringe hat wegen der
auftretenden Schälbeanspruchung geringe Dauerfestigkeit.
Die Vorschläge SE-PS 117 574 und DD 2 74 073 A1 haben den
Nachteil, daß sich Federn mit notwendigerweise geringem
Trägheitsmoment um eine zu den Antriebswellen parallele Achse
nur auf Zug belasten lassen. Werden sie auf Druck belastet,
knicken sie rasch aus. Das bedeutet, daß sie im wesentlichen
nur in einem Drehsinn belastet werden können.
Die Erfindung hat die Aufgabe, den radialen Bauraum zu
verkleinern und Fertigung und Festigkeit der Verbindungselemente
zu verbessern. Neben radialem Ausgleich soll sie in einer
besonderen Ausgestaltung Winkelausgleich und gewisse
Axialverschiebung zulassen.
Bild 1 zeigt eine beispielhafte Ausführung der vorgeschlagenen
Ausgleichrichtung in zwei Ansichten:
Jedes der zwei gleichen An- und Abtriebsteile 1 und 2 hat je zwei Mitnehmer (1a, 1b und 2a, 2b), welche am äußeren Umfang an den umlaufenden Biegefedern (3) befestigt sind. Diese wiederum sind über die Außenseite der Stege (4) geführt, eventuell dort auch fixiert. Die Stege sitzen im radialen Stützteil (5), das die aus dem Drehmoment resultierenden radial nach innen gerichteten Druckkräfte überträgt. Durch die Verwendung von zwei axial nebeneinander angeordneten Federn lassen sich auch Winkelabweichungen leichter aufnehmen.
Jedes der zwei gleichen An- und Abtriebsteile 1 und 2 hat je zwei Mitnehmer (1a, 1b und 2a, 2b), welche am äußeren Umfang an den umlaufenden Biegefedern (3) befestigt sind. Diese wiederum sind über die Außenseite der Stege (4) geführt, eventuell dort auch fixiert. Die Stege sitzen im radialen Stützteil (5), das die aus dem Drehmoment resultierenden radial nach innen gerichteten Druckkräfte überträgt. Durch die Verwendung von zwei axial nebeneinander angeordneten Federn lassen sich auch Winkelabweichungen leichter aufnehmen.
In Bild 2 ist nur eine statt zwei Biegefedern in zwei seitlichen,
am Umfang verlaufenden scheibenförmigen Stützelementen (5)
angeordnet. Mit dem Zylinder (6) kann in einer weiteren Variante
ein geschlossenes Ausgleichsteil geschaffen werden, dessen vier
sektoriale Kammern sich als Dämpfungsvolumina (7) anbieten.
In Bild 3 ist ein radial einstellbares Zahnrad dargestellt.
Wenn das Drehmoment nur in einem Sinne übertragen werden muß,
dann können zwei Stege entfallen, und es entsteht eine sehr
weiche Ausgleichskupplung. Bild 4 zeigt solch eine Ausführung.
T1 und T2 geben die Richtung der Torsionsmomente auf Teil 1
bzw. Teil 2 an. Da die freien Schenkel der Feder an der
Umfangskraft nicht sehr mitwirken, können sie dann auch
entfallen.
Erhält die Feder auch in der Ebene senkrecht zur Wellenachse
nur ein geringes Trägheitsmoment, dann kann die Einrichtung
zusätzlich größeren Ausgleich in Richtung der Wellenachsen und
Verkippung der Wellenachsen zulassen.
Bild 5a zeigt in zwei Projektionen solch eine Einrichtung mit
einem (rundem) Federdraht (3). Statt eines Federdrahtes könnte
sogar ein Seil eingesetzt werden.
Bild 5b zeigt eine geänderte Umschlingung als Detail von
Bild 5a.
Bild 6 zeigt, wie in einem Gehäuse (1) ein Hohlrad (2) zum Zweck
des Lastausgleichs in einem Planetengetriebe einstellbar
aufgenommen wird. Zwei umlaufende Seile (3) sind in seitlichen
Fortsätzen (2a) des Hohlrades befestigt, sowie in ähnlichen
um 90° versetzten Aufnahmestellen 1a des Gehäuses. Wieder
übernehmen zwei scheibenförmige Stege (5) die Funktion des
Ausgleichsteils.
Claims (13)
1. Ausgleichseinrichtung zur drehsteifen Übertragung einer
Drehbewegung mit Versetzungsmöglichkeit senkrecht zur
Drehachse, bestehend aus An- und Abtriebsteil (1, 2), die
über senkrecht zueinander stehende Biegefedern (3) mit einem
Ausgleichsteil (5) verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federn (3) über Stege (4) des Ausgleichsteils (5)
geführt sind und gemeinsam einen geschlossenen, annähernd
quadratischen Umfang bilden.
2. Ausgleichseinrichtung nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federn (3) Teil einer einzigen gebogenen Feder sind.
3. Ausgleichseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Federn (3) axial nebeneinander angeordnet sind.
4. Ausgleichseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausgleichsteil (5) als radiales Stützelement
ausgebildet ist und axial zwischen An- und Abtriebsteil liegt.
5. Ausgleichseinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausgleichsteil vier axiale Stege (4) für die Federn
(3) hat.
6. Ausgleichseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausgleichsteil (5) aus zwei scheibenförmigen Ringen
besteht, die auf verschiedenen Seiten der Mitnehmer (1a,
1b, 2a, 2b) von An- und Abtriebsteil und der Federn liegen.
7. Ausgleichseinrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausgleichsteile (5) über vier axiale Stege miteinander
verbunden sind.
8. Ausgleichseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausgleichsteil (5) aus einem Zylinder besteht, auf
dessen innen angeordneten Stegen die Federn lagern.
9. Ausgleichseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausgleichsteil (5) nur zwei Stege (4) besitzt.
10. Ausgleichseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federn (3) auch in der Ebene senkrecht zur Wellenachse
geringes Flächenträgheitsmoment besitzen.
11. Ausgleichseinrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federn (3) als biegeschlaffe Seile mit größerer
Federsteife allein in Zugrichtung gestaltet sind.
12. Ausgleichseinrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federn wie Seile um die Stege der An- und
Abtriebsteile geschlungen sind.
13. Ausgleichseinrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seile an den Stegen geknotet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4307662A DE4307662C2 (de) | 1992-04-21 | 1993-03-11 | Ausgleichseinrichtung |
| PCT/EP1994/000708 WO1994021933A2 (de) | 1993-03-11 | 1994-03-08 | Ausgleichkupplung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924213138 DE4213138C1 (de) | 1992-04-21 | 1992-04-21 | Ausgleichseinrichtung |
| DE4307662A DE4307662C2 (de) | 1992-04-21 | 1993-03-11 | Ausgleichseinrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4307662A1 DE4307662A1 (en) | 1993-08-12 |
| DE4307662C2 true DE4307662C2 (de) | 1996-02-08 |
Family
ID=6457188
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924213138 Expired - Fee Related DE4213138C1 (de) | 1992-04-21 | 1992-04-21 | Ausgleichseinrichtung |
| DE4307662A Expired - Fee Related DE4307662C2 (de) | 1992-04-21 | 1993-03-11 | Ausgleichseinrichtung |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924213138 Expired - Fee Related DE4213138C1 (de) | 1992-04-21 | 1992-04-21 | Ausgleichseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE4030615C1 (en) * | 1990-09-27 | 1992-02-13 | Dr. Ulrich 8193 Muensing De Stahl | Angle drive coupling for transmission shaft - has compensating ring forming hollow cylinder over its length |
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1992
- 1992-04-21 DE DE19924213138 patent/DE4213138C1/de not_active Expired - Fee Related
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1993
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4213138C1 (de) | 1993-11-18 |
| DE4307662A1 (en) | 1993-08-12 |
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