DE430701C - Oszillograph zur punktweisen Aufnahme periodischer elektrischer Erscheinungen mittels kurzzeitiger Einschaltung der elektrischen Erscheinung in den Stromkreis einer Messvorrichtung - Google Patents
Oszillograph zur punktweisen Aufnahme periodischer elektrischer Erscheinungen mittels kurzzeitiger Einschaltung der elektrischen Erscheinung in den Stromkreis einer MessvorrichtungInfo
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
24. J UN 11926
24. J UN 11926
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- Λϊ 430701 KLASSE
21 e GRUPPEIl
(S 69045 Vlll/sie)
einer Meßvorrichtung.
Man kann bekanntlich die Kurvenform von -periodischen elektrischen Erscheinungen
(Spannungs- oder Stromkurven) mit Hilfe der sogenannten Joubert-Scheibe punktweise
dadurch bestimmen, daß man mit Hilfe eines synchron 'umlaufenden Kontaktes die periodische
Erscheinung kurzzeitig an einer bestimmten Stelle der aufzunehmenden Kurve mit dem Stromkreis eines Meßinstrumentes
verbindet. Der Ausschlag des Meßinstrumentes gibt dann ein Maß für den Momentanwert
der elektrischen Erscheinung an der betreffenden Stelle der Kurve. Der Kontakt ist dabei
zeitlich einstellbar, so daß man durch Verschiebung des Kontaktes beliebige Stellen der
Stromkurve aufnehmen kann.
Eine derartige Anordnung hat nun den Nachteil, daß namentlich bei der Aufnahme
von hochfrequenten elektrischen Erscheinungen die Dauer des Kontaktes an der Joubert-Scheibe
im Verhältnis zur Dauer einer Periode groß ist, so daß das Meßinstrument nicht den zeitlichen Momentanwert der elektrischen
Erscheinung anzeigt, sondern den Mittelwert über die Kontaktdauer i. Man
kann daher mit der Joubert-Scheibe nur verhältnismäßig niederfrequente Vorgänge aufnehmen.
Besitzt dann die periodische Erscheinung außerdem übergelagerte Oberwellen, dann kommen diese bei der punktweisen
Aufnahme mit der bisherigen Vorrichtung gewöhnlich nicht zur Erscheinung. .
Abb. ι der Zeichnung zeigt z. B. die Kurvenform von auf Freileitungen auftretenden
Wanderwellen, die mit Hilfe eines Schalters künstlich und in periodisch wiederkehrenden
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Dr. Rudolf G. Berlhold und Dr. Ernsl Lilbcke in Berlin-Siemensstadt.
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Zeiträumen t1 erzeugt werden können. Die
Wanderwelle selbst klingt dabei erfahrungsgemäß sehr rasch ab und besteht aus einer
Reihe von überlagerten Wellen, die eine sehr hohe Frequenz besitzen. Derartige Wanderwellen
können daher mit dem geschilderten Oszillographen nicht in befriedigender Weise aufgenommen werden. Einerseits würde sich
die Kontaktdauer über einen zu großen Teil ίο der Wanderwelle erstrecken, andererseits
wäre die Einstellung der Kontaktlage nicht genügend feinstufig.
Die Nachteile des bisherigen Oszillographen mit punktweiser Aufnahme werden nun
nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß sowohl die kurzzeitige Einschaltung der elektrischen
Erscheinung in den Stromkreis einer Meßvorrichtung als auch die Einstellung der Phasenlage der kurzzeitigen Einschaltung
ao durch Elektronenröhren bewirkt wird. Infolge der Verwendung von Elektronenröhren
einerseits als Schaltröhre für die kurzzeitige Einschaltung, andererseits als Röhre zur Einstellung
dieser Einschaltung auf beliebige Punkte der Periode der elektrischen Erscheinung
kann erstens die Dauer der Einschaltzeit Δ t beliebig klein gewählt werden, so
daß das Meßinstrument fast den genauen Momentanwert der elektrischen Erscheinung
anzeigt; außerdem kann aber auch die Verschiebung dieser Einschaltzeit über die Periode
feinstufig durchgeführt werden, so daß die einzeln aufgenommenen Punkte näher aneinanderliegen
und so die Kurvenform genauer wiedergeben, als dies bei den bisherigen mechanischen Anordnungen möglich ist. Obzwar
sich die neue Oszillographieranordnung auch mit den üblichen Elektronenröhren durchführen läßt, so erweist es sich doch als
zweckmäßig, die Elektronenröhren hierzu besonders auszubilden; insbesondere ist es
zweckmäßig, Elektronenröhren zu verwenden, bei denen der von der Kathode ausgehende
Strom die Form eines Strahlbündels oder eines Bandes besitzt. Man kann dann die Anode der Schaltröhre, die in dem Meßstromkreis
der elektrischen Erscheinung liegt, in bezug auf die Kathode und in bezug auf eine Steuerelektrode derart anordnen,
daß sie im wesentlichen nur bei der kurzzeitigen Erregung dieser Steuerelektrode von
dem Kathodenstrahl der Röhre getroffen wird und so die Meßvorrichtung unter Strom
setzt. Die Einstellung der kurzzeitigen Erregung der Steuerelektrode kann z. B. durch
eine zweite Elektronenröhre derart durchgeführt werden, daß ein Kathodenstrahl dieser
Röhre unter der Einwirkung eines räumlich einstellbaren Drehfeldes z.B. eine kreisförmige
Bahn beschreibt und dabei in einem bestimmten, periodisch wiederkehrenden Moment die
Steuerelektrode durch Schließen eines geeigneten Stromkreises erregt. Das Drehfeld
kann dieselbe Frequenz wie die elektrische Erscheinung besitzen. Es ist aber unter Umständen
zweckmäßig, wenn die Frequenz des Drehfeldes ein Vielfaches derjenigen der elektrischen
Erscheinung ist. Da die Einschaltzeit des Kathodenstrahles sich entsprechend der Periode des Drehfeldes vermindert, so
beträgt sie nunmehr auch einen entsprechend geringeren Teil der Periode der elektrischen
Erscheinung. Sie wird also den betreffenden Momentanwert der elektrischen Erscheinung
genauer wiedergeben. Diese letzte Anordnung ist namentlich bei der Aufnahme von Wanderwellen zweckmäßig, da die Wanderwellen
selbst meist so rasch abklingen, daß sie noch innerhalb einer Periode des Drehfeldes
verlaufen, selbst wenn die Frequenz des Drehfeldes ein Vielfaches der Erzeugungsfrequenz
der Wanderwellen ist.
In Abb. 2 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das
insbesondere dazu dient, elektrische Wanderwellen, die mit Hilfe eines periodisch betätigten
Schalters gemäß dem Diagramm der Abb. ι auf einer Leitung ausgelöst werden,
punktweise aufzunehmen. 1 ist die Leitung, auf der die Wanderwellen durch den Schalter
2 ausgelöst werden. Der Schalter 2 wird periodisch durch einen Motor 3 geschlossen
und geöffnet. Die Aufnahme der Kurvenform der Wanderwellen geschieht durch ein Meßinstrument 4, das mit Hilfe der Elektronenröhre
5 (Schaltröhre) kurzzeitig und periodisch etwa entsprechend dem Zeitraum Δ t
der Abb. 1 an die Leitung 1 angeschlossen wird und so infolge der periodischen Stromstöße
einen Ausschlag zeigt, der dem Momentanwert der Spannungskurve der Wanderwellen
entspricht. 20 ist ein regulierbarer Vorschaltwiderstand. Für die Einstellung der
gewünschten Phasenlage der kurzzeitigen Einschaltung dient eine zweite Elektronenröhre
6, die eine Steuerelektrode 7 an der Röhre 5 unter Spannung setzt und so diese
Röhre momentan ein- und ausschaltet. Um das zu erreichen, besitzt die Röhre 6 eine
Glühkathode 8, die derart ausgeführt ist, daß sie bei der Speisung der Röhre durch eine
Gleichstromquelle 9 einen bündelartigen Kathodenstrahl aussendet. Die Anode 10 der
Röhre ist ringförmig ausgebildet und in einzelne Segmente zerlegt. Diese Segmente sind
über Widerstände 11 mit dem zweiten Pol der Gleichstromquelle verbunden. Der Kathodenstrahl
23 beschreibt nun unter der Einwirkung eines durch die Patten 12 erzeugten
elektrostatischen Drehfeldes, das mit der iao Grundfrequenz oder einem Vielfachem der
durch den Schalter 2 erzeugten Wanderwel-
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len umläuft, längs der Segmente der Anode eine kreisförmige Bahn und schickt daher in
einem bestimmten Zeitpunkte durch das Segment 13 und durch den vorgeschalteten
Widerstand 14 einen Strom. Da der Widerstand mit der Kathode 16 und der Steuerelektrode
7 der Röhre 5 verbunden ist, so wird dabei die Steuerelektrode 7 kurzzeitig erregt
und in der Röhre 5 die geschilderten Vorgänge ausgelöst. Für die Erzeugung des
elektrostatischen Drehfeldes ist eine Drehstromdynamo 15 vorgesehen, die zur Erzielung
richtiger Frequenz mit dem Motor, der den Schalter periodisch ein- und ausschaltet,
gekuppelt ist. Die Platten 12 sind in der gezeichneten Art mit den einzelnen Phasen dieser
Drehstromdynamo verbunden.
Über die besondere Ausbildung der Schaltröhre ist folgendes zu sagen: Die Glühkathode
16 dieser Schaltröhre ist wieder derartig ausgebildet, daß sie einen Kathodenstrahl
aussendet. Sie ist mit dem einen Pol der Leitung 1 unmittelbar 'verbunden. Die
Röhre besitzt nun zwei Anoden 17 und 18.
Von diesen ist die Anode ij hinter dem Meßinstrument
4 an den zweiten Pol der Leitung ι angeschlossen, so daß ihr Strom nicht
durch das Meßinstrument fließt. Die zweite Anode 18 (Meßanode) verläuft zur ersten
parallel, ist aber in der Röhre seitlich angeordnet. Sie ist über das Meßinstrument an
den zweiten Pol der Leitung angeschlossen. Infolge dieser seitlichen Anordnung der
Anode 18 wird der Kathodenstrahl, nament-Hch wenn man zwischen den beiden Anoden
noch passende Widerstände einschaltet, zum weitaus größten Teil die Anode 17 treffen,
so daß durch das Meßinstrument kein Strom fließt. Um nun kurzzeitig zur punktweisen
Aufnahme der Spannungskurve der Wanderwellen einen Strom durch das Meßinstrument
zu schicken, ist erstens ein durch die Spule 19 erzeugtes magnetisches Feld
vorgesehen und zweitens die Steuerelektrode 7, die, wie bereits erwähnt, von der
Röhre 6 im richtigen Zeitpunkt erregt wird. Das magnetische Feld hat dabei in Verbindung
mit einer besonderen kurvenförmigen Ausbildung der Aleßanode r8 die Aufgabe,
zu bewirken, daß der Kathodenstrahl stets bei derselben Stärke der Steuerelektrodenerregung
die Meßanode trifft und damit den kurzzeitigen Stromstoß im Meßinstrument auslöst, unabhängig davon, wie groß in diesem
Moment der Momentanwert der Wanderwellenspannung an der Kathode ist. Die Geschwindigkeit der Elektronen des Kathodenstrahles
und damit ihre Ablenkbarkeit (Härte) verändert sich nämlich entsprechend der Momentanspannung der aufzunehmenden
Wanderwellen. Die Steuerelektrode 7 würde daher an sich bei einem geringe ι Momentanwert der Wanderwellenspannung auch bereits
bei einer geringeren Erregung im Stande sein, den Kathodenstrahl zur Meßanode hiniiberzulenken.
Dies würde die konstante Dauer der kurzzeitigen Einschaltung der Röhre 6 ungünstig beeinflussen, da der Erregerstoß
an der Elektrode 7 auch nicht momentan einen bestimmten Wert einnimmt. Das magnetische Feld lenkt nun den Kathodenstrahl
je nach der Geschwindigkeit seiner Elektronen mehr oder weniger in der punktiert
angedeuteten Art in einer fächerartigen Ebene 21 ab, und zwar werden die Kathodenstrahlen
mit geringerer Spannung mehr abgelenkt als die mit hoher Spannung. Die Meßanode besitzt nun von der Lage dieser
verschiedenen Kathodenstrahlen ebenfalls einen verschiedenen Abstand, und zwar derart,
daß die Meßanode von den mehr abgelenkten Strahlen weiter entfernt ist. Der Abstand
ist dabei derart eingerichtet, daß bei einer bestimmten konstanten Erregung der Steuerelektrode der Kathodenstrahl durch
diese Elektrode gerade bis zur Meßanode geleitet wird, gleichgültig wie groß die Geschwindigkeit
der Elektronen im Strahl ist. Die Meßanode wird daher immer nur bei
einer bestimmten Erregung der Steuerelektrode eingeschaltet, unabhängig davon, in
welchem Zeitpunkte der Wanderwellenkurve diese Erregung erfolgt.
Die Wirkungsweise der Gesamtanordnung ist zusammengefaßt folgende: Die auf der
Leitung 1 ausgelösten Wanderwellen schicken zwar durch die Schaltröhre 5 einen der Wanderwellenspannung
entsprechenden Strom. Dieser geht aber normalerweise nicht durch das Meßinstrument, sondern über die Anode
17 unmittelbar zur Leitung zurück. Die kurzzeitige Überleitung des Kathodenstrahles auf
die Meßanode 18 in einem bestimmten Zeilpunkte der Wanderwellenkurve geschieht
durch die Erregung der Steuerelektrode 7 in diesem Zeitpunkte, indem der Kathodenstrahl
dann auf die Meßanode geworfen wird. Die Einstellung dieses Zeitpunktes erfolgt durch die entsprechende Verstellung des elektrostatischen
Drehfeldes. Die Platten 12 für die Erzeugung dieses Drehfeldes sind dazu
auf einem drehbaren Ring 22 befestigt. Die Scheibe wird gemäß einer Teilung T verstellt.
Der Kathodenstrahl der Röhre 6 wird dann in diesem Zeitpunkte das Segmentstück
13 treffen und so die Steuerelektrode der Schaltröhre unter Spannung setzen. Im
nächsten Moment ist der Kathodenstrahl bereits wieder weitergewandert, und der Meßstromkreis
ist'bereits wieder ausgeschaltet.
Selbstverständlich kann man (las Drehfeld an der Röhre 6 auch auf elektromagnetischem
Wege mittels entsprechender Spulen herstellen, ebenso ist man nicht auf ein Drehfeld angewiesen,
sondern man kann auch ein elektrostatisches oder elektromagnetisches Wechselfeld
verwenden und dieses Wechselfeld in der zeitlichen Phase einstellbar machen. Der
Kathodenstrahl der Röhre 6 wird dann nicht eine kreisförmige, sondern eine lineare Bahn
beschreiben. Die Wirkungsweise ist aber
ίο sonst dieselbe. Ebenso kann man das magnetische
Feld der Schaltröhre 5 durch ein entsprechendes elektrostatisches Feld ersetzen,
bzw. man kann als Steuerelektrode eine magnetisch wirkende .Vorrichtung verwenden.
Will man nicht eine punktweise Aufnahme der Wanderwellen bzw. einer ähnlichen periodischen
Erscheinung durchführen, sondern will man den Mittelwert eines mehr oder weniger
großen Teiles der Wanderwelle feststellen, dann kann dies einfach dadurch erreicht
werden, daß man mehrere aneinanderliegende Segmente auf der kreisförmigen Bahn der Elektronenröhre 6 miteinander verbindet,
so daß während einer längeren Zeit der Widerstand einen Strom führt und damit die Steuerelektrode erregt.
Claims (8)
1. Oszillograph zur punktweisen Aufnähme
periodischer elektrischer Erscheinungen mittels kurzzeitiger Einschaltung der elektrischen Erscheinung in den
Stromkreis einer Meßvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die
■ 35 kurzzeitige Einschaltung der elektrischen Erscheinung als auch die Einstellung der
Phasenlage der kurzzeitigen Einschaltung durch Elektronenröhren bewirkt wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von der
Kathode der Elektronenröhren ausgehende Strom die Form eines Strahlbündels oder Bandes besitzt.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, *5 dadurch gekennzeichnet, daß bei einer in
dem Meßstromkreis der elektrischen Erscheinung liegenden Schaltröhre eine den Meßstrom führende Anode in bezug auf
die Kathode und in bezug auf eine Steuerelektrode derart angeordnet ist, daß im wesentlichen nur bei der kurzzeitigen und
über die Periode der elektrischen Erscheinung einstellbaren Erregung dieser Steuerelektrode im Meßstromkreis ein
Strom fließt.
4. Anordnung nach Anspruch 3 zur
kurzzeitigen und über die Periode der elektrischen Erscheinung einstellbaren
Erregung der Steuerelektrode, gekennzeichnet durch eine zweite Elektronenröhre, deren Kathodenstrahl unter der
Einwirkung eines mit der elektrischen Erscheinung frequenzgleichen oder frequenzvielfachen
und räumlich einstellbaren elektrostatischen oder magnetischen Drehfeldes oder eines in der zeitlichen Phase
einstellbaren Wechselfeldes etwa eine kreisförmige, oder elliptische oder lineare
Bahn beschreibt und dabei die Steuerelektrode der Schaltröhre kurzzeitig, z. B. mittels Anschließen eines geeigneten
Stromkreises, erregt.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kathodenstrahl
der zweiten Elektronenröhre durch eine konstante Gleichspannung erzeugt wird.
6. Anordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine zweite hinter der
Meßvorrichtung zur Meßanode parallel geschaltete Anode, die eine derartige räumliche Lage zur Meßanode .einnimmt,
daß der Kathodenstrahl bei unerregter Steuerelektrode im wesentlichen nur diese zweite Anode, bei erregter Steuerelektrode
im wesentlichen nur die Meßanode trifft.
7. Anordnung nach Anspruch 3 oder 6, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung
eines magnetischen oder elekfrischen Feldes an der Schaltröhre, daß
der Kathodenstrahl bei verschiedenen Spannungen, z. B. in einer fächerartigen Ebene, verschiedene Lagen einnimmt, und
durch einen derartigen Abstand der Meßanode von den einzelnen Lagen des Kathodenstrahles,
daß der Strahl stets bei derselben Stärke der Steuerelektrodenerregung die Meßanode erreicht.
8. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch ein Kontaktsegment
in der Bahn des Kathodenstrahles der zweiten Röhre, das über einen Widerstand und über eine zweckmäßig ebenfalls
konstante Stromquelle (z. B. über die Stromquelle für die Erzeugung des Kathodenstrahles)
mit der Kathode der Röhre verbunden ist und der Widerstand außerdem mit der Steuerelektrode der Schaltröhre
derart verbunden ist, daß ein durch den Widerstand fließender Strom die
Steuerelektrode erregt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES69045D DE430701C (de) | 1925-02-28 | 1925-02-28 | Oszillograph zur punktweisen Aufnahme periodischer elektrischer Erscheinungen mittels kurzzeitiger Einschaltung der elektrischen Erscheinung in den Stromkreis einer Messvorrichtung |
| DES69048D DE450040C (de) | 1925-02-28 | 1925-03-01 | Anordnung zur Durchfuehrung von periodischen Schaltvorgaengen mittels einer Elektronenroehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES69045D DE430701C (de) | 1925-02-28 | 1925-02-28 | Oszillograph zur punktweisen Aufnahme periodischer elektrischer Erscheinungen mittels kurzzeitiger Einschaltung der elektrischen Erscheinung in den Stromkreis einer Messvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE430701C true DE430701C (de) | 1926-06-24 |
Family
ID=7500695
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES69045D Expired DE430701C (de) | 1925-02-28 | 1925-02-28 | Oszillograph zur punktweisen Aufnahme periodischer elektrischer Erscheinungen mittels kurzzeitiger Einschaltung der elektrischen Erscheinung in den Stromkreis einer Messvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE430701C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2559769A (en) * | 1948-06-10 | 1951-07-10 | Telefonaktiebolaget L M Eriess | Gaseous discharge tube with arc discharge |
| DE751163C (de) * | 1937-10-01 | 1952-03-27 | Aeg | Braunsche Roehre fuer Messzwecke, insbesondere zur Tonfrequenzspektrometrie |
| DE760306C (de) * | 1935-07-06 | 1954-08-23 | Siemens Schuckertwerke A G | Selbsttaetige elektrische Regeleinrichtung, insbesondere Feinregelung mittels eines beweglichen Kathodenstrahles |
| DE767991C (de) * | 1933-11-16 | 1955-05-05 | Siemens App | Einrichtung zur Erzeugung kurzzeitiger elektrischer Impulse |
-
1925
- 1925-02-28 DE DES69045D patent/DE430701C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767991C (de) * | 1933-11-16 | 1955-05-05 | Siemens App | Einrichtung zur Erzeugung kurzzeitiger elektrischer Impulse |
| DE760306C (de) * | 1935-07-06 | 1954-08-23 | Siemens Schuckertwerke A G | Selbsttaetige elektrische Regeleinrichtung, insbesondere Feinregelung mittels eines beweglichen Kathodenstrahles |
| DE751163C (de) * | 1937-10-01 | 1952-03-27 | Aeg | Braunsche Roehre fuer Messzwecke, insbesondere zur Tonfrequenzspektrometrie |
| US2559769A (en) * | 1948-06-10 | 1951-07-10 | Telefonaktiebolaget L M Eriess | Gaseous discharge tube with arc discharge |
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