DE430045C - Anlage zur Speisung von Dampfkesseln mit entgastem Wasser - Google Patents

Anlage zur Speisung von Dampfkesseln mit entgastem Wasser

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DE430045C
DE430045C DES65420D DES0065420D DE430045C DE 430045 C DE430045 C DE 430045C DE S65420 D DES65420 D DE S65420D DE S0065420 D DES0065420 D DE S0065420D DE 430045 C DE430045 C DE 430045C
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/004Photosensitive materials
    • G03F7/038Macromolecular compounds which are rendered insoluble or differentially wettable

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Description

  • Anlage zur Speisung Fron Dampfkesseln mit entgastem Wasser. In Anlagen, die aus einem Dampferzeuger, einem Dampfmotor, einem Kondensator mit einem üblichen Zubehör, insbesondere der Vorrichtung zum Ablassen von 'Kondenswasser, und aus einer Speisepumpe bestehen, soll man nur von Gasen befreites Wasser in den Kreislauf aufnehmen, um Oxydationen der Kesselrohre zu vermeiden und das Vakuum des Kondensators zu verbessern, aus dem die Absaugeeinrichtungen dann nur noch zufällig in die Anlage eingedrungene Luft zu entfernen haben.
  • Bei den modernen Anlagen der eben beschriebenen Art, in denen sich alle Vorgänge selbsttätig regeln und die aus lauter wohl ausprobierten Vorrichtungen bestehen, lassen sich die eintretenden Wasserverluste genau voraussagen, deren Gesamtbetrag mit Q bezeichnet werden soll. Eine diesem Betrage Q genau gleiche Menge Zusatzspeisewasser ist in den Kreislauf einzuführen, und dieses Zusatzspeisewasser muß gemäß der eingangs erwähnten Forderung ebenfalls von Gasen befreit sein. Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine diesem Zweck besonders .entsprechende Einrichtung.
  • Bei der Anlage nach der Erfindung wird das entgaste Wasser durch Benutzung des vom Kondensator herrührenden Kondenswassers und einer in geringem überschuß gelieferten Menge Zusatzspeisewasser erhalten, die durch eine in den Kondensator in der Nähe des Luftabsaugerohres mündende Öffnung von bestimmtem Querschnitt zugeleitet wird, während ein zwischen die Saugpumpe und den Speisebehälter für Zusatzwasser eingeschalteter Stromrichtungsanzeiger das gute Arbeiten der Anlage zu überwachen gestattet. Die Speisung ist bei dieser Anordnung nach Belieben regelbar und nicht vollständig selbsttätig, was Stöße in der Wasserzuführung zu vermeiden gestattet. Die Erfindung ist in der Zeichnung in Abb. a und a schematisch in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, läßt sich aber außer bei den dargestellten Kesselspeiseanlagen auch bei anderen Anlagen anwenden, für die der Faktor Q errechnet werden kann: Das Kondenswasser wird dem Kondensator a durch die Saugpumpe b entnommen. Die Speisepumpe c des Dampferzeugers e hat eine geringere Leitung als die Pumpe b, sie fördert das Wasser, das durch einen Vorwärmer d hindurchfließen kann, in den Erzeuger c, der daraus den Dampf zum Betrieb des Motors/ erzeugt.
  • Wenn kein Verlust einträte, würde das gleiche Wasservolumen, frei von Gas, durch die Anlage kreisen. Praktisch ist es jedoch notwendig, die Menge Q, die aus irgendeinem Grunde verlorengeht, zu ersetzen. Zu diesem Zweck ist ein Speisebehälter g vorgesehen, der mit Frischwasser gespeist wird. Das aus diesem Behälter strömende Wasser wird in den unteren Teil des Kondensators a eingeleitet und durchströmt dabei auf seinem Wege ein kalibriertes Rohr k oder eine Öffnung, die nur eine Menge Q hindurchläßt. Dies bildet keine Schwierigkeit, da unterhalb der öffnung h der bekannte Druck des Kondensators herrscht und der Druck oberhalb der öffnung h sich nur mit den praktisch zu vernachlässigenden Schwankungen des Niveaus im Behälter g ändert. Dieses Wasser wird im unteren Teil des Kondensators entgast, ohne die Kondensation zu stören, da die Gase das Röhrensystem nicht durchziehen, sondern durch die Luftabsaugevorrichtung abgezogen werden.
  • Es ist zweckmäßig, durch den Behälter ft eine Frischwassermenge Q + g durchzuführen, um durch den geringen Überschuß g zu vermeiden, daß zu wenig Frischwasser nachgeliefert wird. Die Pumpe b muß in diesem Falle eine um g höhere Leistung aufweisen als die Pumpe c. Dieser Ü berschuß wird in dem Behälter g durch eine Leitung L zurückgeführt. Bei normalem Gange soll in dieser Leitung eine Strömung von der Pumpe c nach dem Behälter g vorhanden sein, was man durch einen Stromrichtungsanzeiger j überwachen kann, der in einem Punkt der Leitung i eingeschaltet ist.
  • Die Leitung i gewährt den Vorteil, daß der ganze Wasserüberschuß aus d--r Anlage, namentlich im Falle eines oder mehrerer Rohrbrüche, in den Behälter g zurückkehren kann, und wenn a ein Oberflächenkondensator ist, kehrt auch jene Wassermenge, die für die Pumpe c nicht erforderlich ist, auf diesem Wege nach dem Behälter g zurück. Der Cberschuß, den das Gefäß nicht aufnehmen kann, wird durch einen Überlauf k abgeführt.
  • Anderseits kann es notwendig werden, daß aus irgendeinem Grunde, z. B. zum Zwecke der Kesselfüllung, eine große Menge entgasten Wassers zugeführt werden muß oder daß die Zufuhr durch eine zufällige Veränderung erforderlich wird, die durch Anzeige des Zeigers j ersichtlich wird, welcher in diesem Falle eine Stromrichtung vom Behälter g nach der Pumpe c anzeigt. Um diesem Erfordernis zu entsprechen, kann die kalibrierte Öffnung fi durch eine Öffnung von veränderlichem Querschnitt oder durch einen Satz von Öffnungen ersetzt «erden, wobei jed.- Öffnung einer der erforderlichen Leistungen entspricht und entweder für sich allein oder mit anderen gemeinsam durch eine entsprechende Anordnung von Schiebern in den Kreislauf einschaltbar ist. Die richtige Zufuhr ist dann erreicht, wenn der Stromanzeiger wieder einen Strom von der Pumpe c nach dem Behälter g anzeigt.
  • In dem besonderen Falle, daß die Luftabsaugevorrichtung des Kondensators ein mehrstufiger Ejektor mit einem oder mehreren Zwischenkondensatoren ist, kann man zur Ergänzung jenes Wasser verwenden, das aus dem oder den zwischengeschalteten Kondensatoren stammt und in bekannter Weise in den unteren Teil des K ondensators a abgegeben wird. Die zugeführte Menge dieses Wassers ist durch die Bauart des Apparates selbst gleichbleibend. Eine derartige Speisung mit Frischwasser kann mit einer Einrichtung der beschriebenen Art in der in Abb. a dargestellten Weise vereinigt werden, in welcher die Verwendung eines Ejektors )) mit einem Zwischenkondensator nz gezeigt ist. In diesem Falle kann das in den Zwischenkondensator eingeführte Wasser aus dem Behälter g durch die Leitung tt zufließen. Das von der Kondensation des Dampfes im Kondensator m herrührende Wasser fließt sodann durch die Leitung o nach dem Hauptkondensator a ab, die Luft wird durch den Ejektor p abgezogen.
  • Die beschriebenen Einrichtungen stellen nur Ausführungsbeispiele dar, und die Erfindung kann überall da Anwendung finden, wo ein oder mehrere Apparate der geschilderten Art verwendet werden. Wenn man außer diesen Apparaten noch andere in die Anlage aufnimmt, muß man den weiteren dadurch hervorgerufenen Wasserverlusten bei der Versorgung mit Frischwasser Rechnung tragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anlage zur Speisung von Dampfkesseln mit entgastem Wasser, bei der das entgaste Wasser durch Benutzung des vom Kondensator herrührenden Kondenswassers und von im Kondensator entgastem Zusatzspeisewasser erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Öffnung (h) von bestimmtem Durchlaßquerschnitt die Zuführung einer konstanten, die auszugleichenden Verluste etwas übersteigenden Menge Zusatzspeisewasser zum Kondensator (a) gewährleistet, das in der :Nähe der Öffnung des Luftabsaugerohres dem Kondensator zugeleitet wird, so daß die befreite Luft unmittelbar von der Luftabsaugevorrichtung mitgenommen wird, ohne das Röhrensystem zu durchziehen, während das gute Arbeiten der Anlage durch einen zwischen der Saugpumpe (b) und einem Speisebehälter (g) in eine Rückführungsleitung (z) für den Wasserüberschuß eingeschalteten Stromrichtungsanzeiger (j) überwacht wird und dabei eine bei normalem Betrieb dauernd wirkende, aber nach Belieben regelbare Speisevorrichtung den durch den Stromrichtungsanzeiger (j) angegebenen großen zuzuführenden Wassermengen Rechnung trägt. a. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Kondensator (rt) zugeleitete Zusatzspeisewasser das Kondenswasser eines Zwischenkondensators (in) umfaßt, der zwischen zwei das Wasser des Hauptkondensators in Reihenanordnung absaugenden Ejektoren (p, p1) eingeschaltet ist, wodurch die Konstanz der gewünschten Leistung durch die Bauart der Luftabsaugevorrichtung selbst gewährleistet und gleichzeitig eine wirtschaftliche F*ntlüftung erreicht ist.
DES65420D 1925-07-17 Anlage zur Speisung von Dampfkesseln mit entgastem Wasser Expired DE430045C (de)

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DE13357 1926-06-29

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