DE429950C - Maschine zum UEberziehen von Backware mit Schokolade oder aehnlicher UEberzugmasse - Google Patents

Maschine zum UEberziehen von Backware mit Schokolade oder aehnlicher UEberzugmasse

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DE429950C
DE429950C DES54479D DES0054479D DE429950C DE 429950 C DE429950 C DE 429950C DE S54479 D DES54479 D DE S54479D DE S0054479 D DES0054479 D DE S0054479D DE 429950 C DE429950 C DE 429950C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/20Apparatus for coating or filling sweetmeats or confectionery
    • A23G3/22Apparatus for coating by casting of liquids

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
7. JUNI 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 531 GRUPPE
(S54479 XIS3V
Asbjorn Sonsthagen in Leytonstone, Essex, Engl.
Maschine zum Überziehen von Backware mit Schokolade oder ähnlicher Überzugmasse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Oktober 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 15. November 1919 beansprucht.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum ; kranz die Masseschicht aufnehmende und em·
Überziehen von Backware' mit Schokolade oder ähnlicher Überzugmasse, bei welcher in einem Massebehälter eine durch einen Abschaber bestrichene Tauchtrommel kreist und mit ihr eine oberhalb angeordnete, am Innenporf ordernde Hubtrommel zusammenwirkt; von letzterer wird die oben innenseitig abgestrichene Masse weiterhin in einen Verteiler und über die zu überziehenden Gegenstände (Backwerkstücke), während sie mittels eines
Förderbandes unten vorbeibewegt werden, gefördert. Eine bekannte Maschine dieser Art hat die Einrichtung, daß die am Innenkranz die Masse aufnehmende Hubtrömmel ringförmig ausgebildet ist und daß die Förderbahn für die zu überziehenden Gegenstände in Achsenrichtung durch diesen Kranzring hindurchgeht. Nun hat aber eine solche Anordnung den unvermeidlichen Nachteil, daß die ίο Breite des Förderbandes an den Durchmesser der Hubtrommel gebunden ist, daß also das Förderband nicht breiter als der Durchgangsweite der Hubtrommel entspricht, gewählt werden darf. Bei der Maschine gemäß vorliegender Erfindung besteht dieser Nachteil nicht und wird weiterhin bezweckt, eine auf der Seite der Hubtrommel geschlossene, gedrängte Bauart der Maschine zu schaffen, wobei durch die Nebeneinanderanordnung eines den Behälterboden bestreichenden Rührwerks und der bis zum Boden reichenden Tauchtrommel im Verein mit der seitlich oberhalb der letzteren angebrachten Hubtrommel eine vorteilhaftere sowie für die restlose Aufar,-beitung der Masse günstigere Gesamtwirkung erreicht wird. Die Hubtrommel, die nur nach der Innenseite hin offen ist, hat ihre Lage neben der Ebene der Tauchtrommel und ist aus dem Gehäuse seitlich herausgerückt, während das die Backware tragende Förderband in dem Raum oberhalb des Tauchtrommel- und Rührwerkbehälters innenseitig neben der Hubtrommel an deren offener Seite vorbeigeführt wird. Die Breite des Förderbandes mit der darüberliegenden Verteilvorrichtung bleibt daher unabhängig von dem Kranzdurchmesser der Hubtrommel. Letztere kann mit einem eingestülpten Nebenfortsatz derart versehen sein, daß die beim Stillstand oder bei langsamer Drehung etwa niedertropfende Masse auf die Tauchtrommel zurückgeleitet wird.
Zum Entleeren der Maschine ist gegenüber dem entgegengesetzt zu der Hubtrommel gelegenen Ende des Verteilertroges eine kippbare Rinne angeordnet, welche durch eine Öffnung in dem Gehäuse herausgeklappt werden kann.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar in :
Abb. ι in einem senkrechten Schnitt durch die Maschine, in '.
Abb. 2 in einem Schnitt nach der Linie ArA \ der Abb. 1.
Abb. 3 zeigt eine Einzelheit.
Abb. 4 und 5 sind Teildarstellungen in größerem Maßstabe.
Das Maschinengehäuse 1 umfaßt im unteren Teil den Hauptbehälter 2 für die Überzugmasse, der mit einem Dampf- oder Wassermantel 3 versehen ist, mittels dessen der Inhalt des Behälters 2 auf der gewünschten Temperatur gehalten wird. In diesem Behälter befindet sich unmittelbar neben der Tauchtrommel 8 ein Rührer 4 mit schraubengangartig gewundenen Flügeln, der auf einer in Lagern 6, 7 laufenden Welle 5 befestigt ist. Die Rührarme sind zur Bestreichung des Bodens eingerichtet. Auf der den Antrieb aufnehmenden Welle 5 sitzt zugleich jene genannte Tauchtrommel 8, die in die in dem Behälter 2 befindliche Masse eintaucht, so daß ihr Außenumfang mit der Masse überzogen wird. Unten streicht die Trommel ebenfalls knapp über den Behälterboden hin. Durch einen Schaber 10 wird die von der Tauchtrommel 8 nach oben mitgenommene Überzugmasse, beispielsweise eine teigige Schokolade, abgenommen und gegen die Außenkante der Trommel geführt, von wo aus sie in die Hubtrommel 13 gelangt. Diese nach außen hin mittels eingestülpter Stirnwand abgeschlossene und vom Gehäuse überdeckte Hubtrommel 13 lagert mit ihrer Welle 12 in einem Lager 11 und befindet sich so innerhalb einer Gehäusenische ib aus der Ebene der Tauchtrommel 8 seitlich herausgerückt, von der sie die Masse an ihrem einwärts gekehrten Innenkranz aufnimmt und bei der Drehung in ringförmiger Schicht nach oben fördert. Die mittlere Nabenerhöhung oder Einstülpung in der Hubtrommel 13 kann dazu dienen, verhärtete Masse, die etwa bei langsamerer Drehung vom Innenkranz niederfallen könnte, nach dem Behalter 2 und auf die Tauchtrommel 8 oder auch auf den Schaber 10 abzuleiten. Dieser besteht aus einer quer und schräg zum Tauchtrommelumfang eingestellten Platte, die von Stützen 9 am Gehäuse gehalten wird. Die Vorderkante der Schaberplatte 10 hat einen Rand iofl, der in die Hubtrommel 13 hineinragt und auf der anderen Seite in einen ab-, wärts gerichteten Teil io* übergeht, der dicht gegen die Seitenfläche der Trommel 8 anliegt.
Das Maschinengehäuse umfaßt einen oberen Aufsatzteil ia, der mit dem unteren Teil 1 durch Flansche ic verbunden ist. Der obere Teil J" bildet an der einen Seite in der bei ib in Abb. 1 gezeichneten Weise jene vorher genannte.Nische, wo das Lager 11 für die Welle 12 angeordnet ist. Die von der Tauchtrommel 8 abgenommene und an den trogförmigen Kranz der Hubtrommel 13 übergeführte Überzugmasse wird oberhalb der Welle 12 wieder abgeschabt, und zwar mittels des Schabers 15, der an einer Platte 14 befestigt ist und von unten her in den ringförmigen Kranz 13 hineinreicht. Somit wird die emporgeförderte Überzugmasse hier abgenommen und in einen gelochten wagerechten Trog 16 (Abb. 1 und 2) hinübergeleitet, der an seiner einen Längs-

Claims (3)

seite zwei Haken i6° hat, mittels derer er an einer Stützwand i"]a einhängbar ist. Diese Stützwand 17« trägt zugleich den unteren Verteilertrog 17. Zwischen den Trögen 16 und 17 befindet sich ein Sieb 18, welches gröbere Teile der Überzugmasse zurückhält, so daß nur die feinverteilte Masse in den Trog 17 gelangt. Das Sieb 18 wird von Drähten gehalten, die auf den vorderen und hinteren Wänden des Troges aufliegen. Die Löcher in dem Behälter 16 sind in Abb. 1 nicht zu sehen, da sie durch die Platte 17s verdeckt werden. Auf dem Förderband 20 wird die Backware, die man mit der Masse überziehen will, unterhalb der Austrittsmündung des Verteiler- ' troges 17 vorbeigeführt. Das Förderband bewegt sich in einer Bahn quer an der Innenseite der Hubtrommel vorbei und nimmt in der Breitenrichtung den Raum oberhalb der Tauchtrommel 8 und des Rührwerkes 4 ein; ; vorbeifallende Masse gelangt daher in den Behälter 2 zurück. Die von dem Behälter aufsteigende Wärme wird innerhalb des Gehäuseaufsatzes zusammengehalten, der nur an der Vorder- und Hinterseite spaltförmige Durchbrechungen für den Durchlaß der Förderbahn hat. Der Verteilertrog 17 erstreckt sich quer zur Innenseite des Gehäuses, das an seinem inneren Ende durch die Schiene 19 und vorn durch die Gehäusewand der Maschine gestützt ist. An seinem inneren Ende ist der Verteilertrog durch eine Platte iyb (Abb. 1) geschlossen und mit einer längsverlaufenden Bodenöffnung (Abb. 5) versehen, durch welche die Überzugmasse auftritt. Um die Ausflußmenge zu regeln, sind auf Stiften 25 an der Vorderseite des Troges 17 Knöpfe 24 (Abb. 4 und 5) verschiebbar, die an einer Platte 23 befestigt sind, welche rückwärts und vorwärts bewegt werden kann, um die Breite der Öffnung einzustellen oder auch beim Entleeren der Maschine die Öffnung gänzlich verschließen zu können. Das äußere Ende des Troges ist offen und mit einer bei 21° angelenkten Platte 21 versehen, deren Seitenteile 22 den j Trog 17 seitlich umfassen. Um diese rinnen- 1 förmige Platte dicht gegen das Ende des ! Troges zu halten, ist auf der Platte eine Feder \ 2ic angebracht, welche sich gegen die Innen- | seite der Tür 2ir/ stützt, die die Öffnung 22" j in dem Gehäuse abschließt. Soll die Maschine entleert werden, so wird nach Öffnen der Tür die Platte 21 nach außen gedreht und die Öffnung im Boden des Troges 17 geschlossen. Alsdann fließt die Masse durch den Trog über die Platte 21 nach der Außenseite der Maschine. Mit 21* ist ein Anschlagteil der Platte bezeichnet. Die neue Anordnung ermöglicht im Bedarfsfalle eine fast restlose Entleerung; denn das unmittelbar neben der Tauchtrommel angeordnete, den Behälterboden bestreichende Rührwerk und die bis nahe zum Grunde reichende Tauchtrommel selbst halten die Überzugmasse in Bewegung und lassen eine fast vollständige Ausschöpfung zu. Ebenso wird die restliche Masse durch die Hubtrommel 13 nach oben und in den Verteilertrog gefördert sowie durch diesen über die umgelegte Platte 2i unmittelbar nach außen geschafft. Somit wird vermieden, daß sich in der Maschine wertvolle Rückstände der Überzugmasse verhärten, wodurch eine mühsame Reinigung für die Wiederherrichtung erforderlich werden würde. Paten τ-Ansprüche:
1. Maschine zum Überziehen von Backware mit Schokolade oder ähnlicher Überzugmasse, bei der eine in den Massebehälter eintauchende, durch einen Schaber bestrichene Trommel mit einer oberhalb und seitlich angeordneten, am Innenkranz die Masseschicht aufnehmenden und emporfördernden Hubtrommel zusammenwirkt, so daß die von letzterer oben innen,-seitig abgestrichene Masse in einen Verteiler und über die zu überziehenden Gegenstände gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar neben der Tauchtrommel (8) ein den Behälterboden mit seinen Flügeln bestreichendes Rührwerk (4) angeordnet ist und daß die auf der abgekehrten Seite neben der Ebene der Tauchtrommel oberhalb angeordnete Hubtrommel (13) aus dem Gehäuse seitlich herausgerückt gelagert und an der Außenseite geschlossen ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an dem der Hubtrommel (13) entgegengesetzten Ende des Verteilertroges (17) eine kippbare Rinne (21, 22) befindet, die durch eine Gehäuseöffnung (22°) hindurch herausklappbar ist, um die durch die Trommeln (8, 13) hochgeführte Masse aus der Maschine herausleiten und diese entleeren zu können.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußwand der Hubtrommel (13) nach innen kegelförmig eingestülpt und so gestaltet ist, daß etwa herabfallende Masse in den Behälter zurückgeleitet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES54479D 1919-11-15 1920-10-16 Maschine zum UEberziehen von Backware mit Schokolade oder aehnlicher UEberzugmasse Expired DE429950C (de)

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