DE429802C - Vorrichtung zum Massieren von Zahnfleisch - Google Patents

Vorrichtung zum Massieren von Zahnfleisch

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DE429802C
DE429802C DEN23858D DEN0023858D DE429802C DE 429802 C DE429802 C DE 429802C DE N23858 D DEN23858 D DE N23858D DE N0023858 D DEN0023858 D DE N0023858D DE 429802 C DE429802 C DE 429802C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H13/00Gum massage

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
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  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Therapy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum massieren von Zahnfleisch, Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Massieren von Zahnfleisch und besteht insbesondere darin, daß als Träger der in Richtung der Massagebewegung drehbaren Kugeln ein Halter vorgesehen ist, der in dem Handgriff der Vorrichtung federnd gelagert und gegen Verschiebung in der Längsachse der Vorrichtung gesichert ist. Zweckmäßig ist zur Aufnahme und Führung des Halters und der Feder ein im Handgriff der Vorrichtung einsetzbares Gehäuse vorgesehen, dessen oberer Rand umgebördelt ist und einen Anschlag für den unter der Wirkung der Feder stehenden Halter bildet und dessen Unterseite Öffnungen aufweist. Gegenüber den bekannten Vorrichtungen ähnlicher Art, bei welchen die Massagekugeln entweder sich senkrecht zur Bewegungsrichtung der Vorrichtung bewegen können oder unnachgiebig oder voneinander unabhängig gelagert sind, weist der Gegenstand der Erfindung den Vorteil auf, daß eine Massage ohne die Gefahr einer Verletzung der zu massierenden Teile möglich ist.
  • Die Anordnung der Vorrichtung in einem Gestell, welches in einen Handgriff ohne Mühe einsetzbar ist, gestattet ein leichtes und gutes Reinigen der Vorrichtung. In der Zeichnung ist die Erfindung.beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht, Abb. 3 einen Längsschnitt, Abb. q. einen Querschnitt nach der Linie A-A gemäß Abb. 3, Abb. s eine Übersicht der Gesamtanordnung gemäß der Erfindung.
  • In Abb. 6 bis io ist eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt, welche auswechselbar an- einem Handgriff angeordnet ist.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, hat die Vorrichtung nach der Erfindung zwei Kugeln a, welche um Achsen b drehbar sind. Diese Achsen werden von einem Halter c getragen, dessen Außenwände so weit wie möglich ausgekehlt sind, um ein Heraustreten der Kugeln in bezug auf die übrigen Teile der Vorrichtung zu ermöglichen. Der Halter c ruht auf einer Feder d, welche sich in einem Gehäuse e befindet, das in einen Handgriff eingesetzt ist.
  • Die, Kante e1 des Gehäuses e ist umgebörtelt und bildet einen Anschlag für den Halter c. Der Boden des Gehäuses ist bei g mit öffnungen versehen. Der Handgriff f ist bei la offen, um eine gründliche Reinigung der Vorrichtung vornehmen zu können.
  • Die Vorrichtung ermöglicht, alle zur Behandlung des Zahnfleisches erwünschten Massagewirkungen hervorzurufen.
  • Da bei Entzündungen durch Mundinfektionen das angeschwollene Zahnfleisch besonders schmerzempfindlich ist, muß die Massage so vorgenommen werden, daß die Schmerzempfindlichkeit des Zahnfleisches gemildert wird. Dieses kann erreicht werden durch eine leichtstreifende Berührung ähnlich derjenigen, welche man bei. der Handmassage erzielt, deren schmerzstillende Wirkung bekannt ist. Infolge der Drehbarkeit der Kugeln a um ihre Achsen kann mit Hilfe der Vorrichtung gemäß der Erfindung eine leicht streifende Berührung des entzündeten Zahnfleisches ohne Druck erreicht werden.
  • Nachdem das entzündete Zahnfleisch durch diese Art der Massage weniger schmerzempfindlich geworden ist, kann nunmehr die Druckmassage angewendet werden.
  • Mit Hilfe der Vorrichtung nach der Erfindung kann die Druckmassage verschieden ausgeführt werden, und zwar in erster Linie durch Bewegen der Massiervorrichtung im Drehsinne der Kugeln. Der Druck bewirkt ein Zusammendrücken der Feder d und ein Zurücktreten des die Kugeln tragenden Halters c in das Gehäuse e, wodurch ein elastischer Druck auf das Zahnfleisch hervorgerufen wird. Die Kugeln selbst können sich ungehindert um ihre Achsen drehen und üben in diesem Fall keine Reibung aus, so daß die Massage nur unter leichtem Druck vor sich geht. Die Druckmassage kann aber auch durch Bewegen der Vorrichtung senkrecht zu ihrer Längsachse erfolgen. Hierbei wird der die Kugeln tragende Halter wie vorher in das Gehäuse hineingedrückt, aber die Kugeln können sich nicht um ihre Achse drehen, und ihre Unbeweglichkeit unter Druck bewirkt eine kräftigere Massage.
  • Es ist außerdem bei der Massage von entzündetem Zahnfleisch von Bedeutung, die Muskelfasern und Gelenksehnenbänder, welche die in den Kieferhöhlen eingebetteten Zähne halten, zu stärken. Diese Wirkung kann durch eine aus Klopfen und Vibrieren zusammengesetzte Bewegung erreicht werden.
  • Diese beiden letzten Arten der Zahnfleischmassage werden ebenfalls durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht infolge der Anordnung der Feder, welche den die Kugeln tragenden Halter stützt, und durch die besondere Wahl der Federabmessung und Form. Die besondere Form der Feder gestattet ein Hineindrücken des ganzen Halters c in das Gehäuse e und ebenso ein abwechselndes Hineindrücken des einen oder anderen Endes des Halters, wobei dieser von vorn nach hinten oder umgekehrt hin und her schaukelt.
  • Das Gehäuse e kann mit dem Handgriff f aus einem Stück bestehen, oder es kann auswechselbar abgeordnet sein. In diesem Fall ist der Handgriff mit einer geeigneten Öffnung und Haltemitteln versehen.
  • Das Gehäuse c kann auch so ausgebildet sein, daß es mit Handgriffen besonderer Zahnbürsten verbunden werden kann. Bei dieser Anordnung kann auf den Handgriff entweder die Zahnbürste oder der Massagea.pparat befestigt werden. In den Abb. 6 bis io ist eine solche Anordnung dargestellt.
  • Wie aus Abb. io ersichtlich, ist das Gehäuse e mit einer Ausnehmung j versehen, in welche ein Vorsprung oder Sporn k des Handgriffes (Abb.7) eingreifen kann, um das Einführen und Festhalten der Vorrichtung zu sichern.
  • Der die Kugeln tragende Halter, welcher aseptisch gemacht werden muß, besteht zweckmäßig aus Metall. Die großen Öffnungen g und h sollen das Haftenbleiben von septischen Stoffen verhindern.
  • Die Kugeln können durch Rollen ersetzt werden. An Stelle der Feder d kann ein Block aus elastischem Werkstoff vorgesehen sein.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜciIE: i. Vorrichtung zum Massieren von Zahnfleisch mittels federnder Kugeln, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger der in Richtung der Massagebewegung drehbaren Kugeln (a) ein Halter (c) vorgesehen ist, der in dem Handgriff der Vorrichtung federnd gelagert und gegen Verschiebung in der Längsachse der Vorrichtung gesichert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme und Führung des Halters (c) und der Feder (d) ein im Handgriff (f) der Vorrichtung einsetzbares Gehäuse (e) vorgesehen ist, dessen oberer Rand (e1) umgebördelt ist und einen Anschlag für den unter der Wirkung der Feder (d) stehenden Halter (c) bildet und dessen Unterseite öffnungen (g) aufweist.
DEN23858D 1924-11-30 1924-11-30 Vorrichtung zum Massieren von Zahnfleisch Expired DE429802C (de)

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DE429802C true DE429802C (de) 1926-06-04

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