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Wäschetrockner. Wäschetrockner der verschiedensten Arten, auch solche
zum Trocknen von Wäsche vor dem Fenster, sind bekannt. Es sind auch Wäschetrockner
nicht mehr neu, bei denen das Behängen mit der zu trocknenden Wäsche im Zimmer vorgenommen
wird. Diese sind jedoch abhängig von der Breite der Fenster und daher sehr schmal,
so daß ein Behängen mit großen Wäschestücken ausgeschlossen ist, wenn man diese
großen Stücke nicht mehrfach zusammengelegt aufhängen will, was aber wieder sehr
große :Yachteile hat. Aber man kann diese großen Wäschestücke auch nicht lang herunterhängen
lassen, denn dann würden sie unbedingt beschmutzt werden, sie aber zusammengelegt
aufzuhängen wäre ebenfalls grundfalsch, denn sie würden sehr schwer trocknen und
außerdem streifig und gelb werden.
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Die vorliegende Erfindung zeigt nun eine Vorrichtung zum Trocknen
von Wäsche und anderen Gegenständen vor dem Fenster, welche infolge der Zusammenklappbarkeit
des Rahmens und durch sonstige geeignete Vorrichtungen es ermöglicht, daß dieser
Trockner im Zimmer, sogar bei geschlossenem Fenster, selbst mit den größten Wäschestücken
behängt werden kann, ein Beschmutzen der Wäsche oder sonstige Nachteile aber absolut
ausgeschlossen sind.
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Die Zeichnung zeigt den Trockner in Abb. r im Aufriß im Schnitt, Abb.
2 im Grundriß ; Abb. 3 ist ein Aufriß finit der frei hängenden Wäsche und Abb.4
ein solcher mit der zusammengerafften Wäsche, und zwar in vergrößertem Maßstabe.
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Es ist a, a1, a.2, a5 ein Rahmen, welcher mittels Schnüre b
ain Kämpfer c oder auch am Fenstersturz über die Rollen d laufend am Knopf o aufgehängt
und mittels der Leiste cri auf der Fenstersohlbank j liegend durch die Sturmhaken
e fest gegen die Hausniauer g gezogen wird, um ein Hin- und Herbewegen durch den
Wind auf alle Fälle zti verhindern.
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Die äsen der Sturmhaken e gehen durch
den unteren
Fensterrahmen hindurch und sind mit Flügelschrauben r versehen, um ein möglichst
scharfes Anziehen des Rahmens u-a3 gegen die Mauer g zu jeder Zeit bequem zu ermöglichen.
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Der Rahmen a-a3, der auf Wunsch oder Bedarf größer oder kleiner hergestellt
werden kann und in dieser Beziehung gegenüber den bisher für diese Zwecke bekannten
Einrichtungen in keiner Weise gebunden ist und diesen gegenüber schon daher ganz
bedeutende Vorzüge aufweist, ist in den Gelenken i zusammenklappbar und an den Ecken
durch die Streben h, hl, h2, h3 gegen seitliche Verschiebung gesichert. Bei kleineren
Rahmen können die Streben fortfallen. Im vorliegenden Falle ist der Rahmen beispielsweise
zweiteilig, jedoch kann er auch mehrteilig hergestellt werden. Unter den Gelenken
i sind an den Rahmenleisten a1 und a3 Schubriegel angebracht, da die Gelenke sonst
zu sehr belastet würden.
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An den Innenseiten der Rahmenleisten a, a.2 sind in geeigneten Zwischenräumen
Haken k zum Aufhängen der Wäscheleinen und, um ein Spalten des Rahmenholzes zu vermeiden,
versetzt eingeschraubt.
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An den Innenseiten der Rahmenleisten a1, a3 sind Haken 1, h
eingeschraubt, durch die die Schnüre rin m.1 gezogen werden, von denen die Schnur
m über, die Schnur in' unter den Wäscheleinen quer läuft, um durch Anziehen
des Schnurendes iiil bei dem Zusammenklappen der Rahmenteile ein Schlakkern der
Wäscheleinen und damit -zugleich ein Beschmutzen der Wäsche zu verhindern und ein
glattes Aufhängen zu ermöglichen. Zu diesem Zwecke ist es am besten, möglichst viele
dieser Schnüre in., iial anzubringen, besonders bei größeren Trocknern. Außerdem
dient diese Schnur in, ml zugleich als bequeme Handhabe bei dem Heraus- und Hereinbringen
des Wäschetrockners.
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Die Schnüre b, die in den Ösen iz befestigt werden, sind in
geeigneten Entfernungen voneinander mit kleinen elastischen Ösen versehen, in denen
ebenfalls kleine Leinen zum Trocknen kleinerer Wäschestücke, wie Taschentücher,
Handtücher u. dgl., angebracht werden.
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Der Vorgang bei dem Aufhängen der Wäsche ist folgender: Der zusammengeklappte
Trockner wird von seinem Standorte, irgendeiner passenden Ecke im Wohnraume, herausgenommen
und in den Raum gebracht, wo er verwendet werden soll; man legt das äußere Ende
des Rahmens a1 auf die Fensterbank, das andere Ende a," auf einen Tisch o. dgl.
und klappt ihn in i auseinander, zieht die Schnüre b durch die Rollend und befestigt
die Enden der Schnüre in den Haken n, zieht nun die Schnüre b an und setzt sie an
den Knöpfen o fest, so daß die äußere Stirnseite a1 im Inneren des Raumes in passender
Höhe hängt, während die Wandseite a3 auf dem Tische liegt. Nun wird die Wäsche t
in bequemster und ungefährlichster Weise auf die Leinens gehängt, die Schnüre in,
in' straffgezogen (Abb. d.) und im Haken 11 festgesetzt, damit die Wäscheleinen
s nicht schlackern und die Wäsche nicht beschmutzt werden kann. Der Trockner wird
nun zusammengeklappt, nachdem die Schnüre b wieder losgelassen und der Teil a1 des
Rahmens wieder auf der inneren Fensterbank ruht. Jetzt schiebt man den Rahmen mit
der aufgehängten, aber durch die Schnüre in, nzl zusammengerafften Wäsche zum Fenster
hinaus, klappt ihn auseinander, setzt die Schnüre ziel in einer bereits ermittelten
Länge an dem Knopf q fest, bis die Haken e in die dazugehörenden Ösen eingehakt
sind, und dreht nun die Flügelschrauben r nach Bedarf an, bis der Trockner unverrückbar
festgelegt ist. Nun lockert man die Schnüre in' vom Knopf q und läßt sie so weit
nach, bis auch die längsten Wäschestücke t frei und von der Schnur unbehelligt hängen
(Abb.3).
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Das Hereinziehen des Wäschetrockners und Abnehmen der Wäsche vollzieht
sich in der gleichen, naturgemäß umgekehrten Weise.