DE424608C - Verfahren zum Antreiben und Synchronisieren von Nebenpendeln - Google Patents

Verfahren zum Antreiben und Synchronisieren von Nebenpendeln

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DE424608C
DE424608C DEE31212D DEE0031212D DE424608C DE 424608 C DE424608 C DE 424608C DE E31212 D DEE31212 D DE E31212D DE E0031212 D DEE0031212 D DE E0031212D DE 424608 C DE424608 C DE 424608C
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pendulum
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pendulums
clock
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DEE31212D
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Leon Hatot SA France
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Leon Hatot SA France
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/02Circuit arrangements; Electric clock installations
    • G04C13/028Circuit arrangements; Electric clock installations transmission systems for synchronisation of pendulum of secondary clocks by pendulums of primary clocks

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • .Verfahren zum Antreiben und Synchronisieren von Nebenpendeln. Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Antreiben und Synchronisieren von Nebenpendeln, insbesondere für elektrische Uhrpendel, und zwar für solche, deren Schwingungen mit Hilfe eines periodisch von der Hauptuhr und von einer Stromquelle angetriebenen Unterbrechers unterhalten werden. Das Synchronisieren wird dadurch ausgeführt, daß der Unterbrecher jedes Nebenpendels in Reihe mit dem Unterbrecher der Kontrolluhr und der Unterhaltungsspule dieses Pendels geschaltet ist und das Nebenpendel so angeordnet ist, daß es, nicht angetrieben, eine mit der Schwingungsweite veränderliche Schwingungsdauer aufweist, so daß jede Veränderung in der Schwingungslage des Empfängerpendels in der Kontrolluhr eine Veränderung der Zeitdauer bewirkt, während welcher die beiden in Reihe geschalteten Unterbrecher gleichzeitig geschlossen sind, woraus sich eine Änderung der Schwingungsweite des Nebenpendels ergibt, welche das Bestreben hat, Schwingungsgleichheit zu erzielen.
  • Auf beiliegender Zeichnung zeigen die Abb. i und i a schematisch eine Zentraluhrenanlage unter Verwendung von entsprechend der Erfindung synchronisierten Pendeln. Abb. 2 ist das Diagramm der Schwankungen der Eigenperiode des Pendels, welches man mit der Amplitüde der Schwingungen zu synchronisieren beabsichtigt. Nach Abb. i besteht die Zentrale aus einem elektrischen Element S und einem Stromunterbrecher 11, welcher von der Zentraluhr, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, so betätigt wird, daß in Zeitabschnitten T elektrische Kontakte hergestellt werden, deren Dauer kleiner ist als und beispielsweise ungefähr betragen kann. Das Arbeitsorgan jedes Empfängersystems besteht bei dem dargestellten Beispiel aus einem Pendel mit elektromagnetischem Antrieb. Letzterer besteht aus einem Magneten A, der mit dem Pendel fest verbunden ist, und einer Spule B. Diese Spule steht durch Leitungsdrähte F1 und F2 mit der Zentrale in Verbindung. Ein Stromunterbrecher 1" der von dem Pendel o gesteuert wird, ist in der Leitung so eingeschaltet, daß die Spule nur Strom erhält, wenn die Kontakte Il und 1, gleichzeitig geschlossen sind. Der Unterbrecher 1, besteht aus einer Blattfeder r, die mit der Stange des Pendels bei jeder halben Schwingung nach links von der Vertikalen in Berührung kommt.
  • Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Ausführungen wird angenommen,-daß die Stellung der federnden Lamelle in der Ruhe derart ist, daß der Kontakt in dem Augenblicke eintritt, in dem das Pendel durch die Senkrechte hindurchtritt. Im weiteren Verfolg wird man sehen, daß es von Vorteil ist, den Kontakt ZZ während einer Dauer, die größer ist als eintreten zu lassen. Es sei betont, daß dieser Kontakt stattfinden kann, ohne daß irgendeine nennenswerte Hemmung in der Pendelbewegung entsteht, da jedesmal, wenn die Feder r in ihre ursprüngliche Stellung zurücktritt, die zum Heben der Feder r aufgewandte Energie zurückerstattet wird. Als Verlust kommt lediglich die Reibung zwischen den in gegenseitige Berührung tretenden Teilen in Frage. Es ist nun aber möglich, das gegenseitige Schleifen dieser Teile dadurch zu vermindern, daß man den Träger der Feder dem Drehpunkt o des Pendels nähert. Bei der in Frage kommenden Ausführung erzeugt die Schwere ein Kraftmoment, welches das Pendel in die Senkrechte zurückzubringen bestrebt ist. Dieses Kraftmoment ist proportional dem Winkel, so lange dieser Winkel klein ist. Wenn aber das Pendel nach links von der Senkrechten ausschlägt, wie dies in Abb. i a gezeigt ist, so übt die Feder r ein zusätzliches Kraftmoment aus, welches sich zu dem der Schwere addiert. Dieses zusätzliche Kraftmoment in bezug auf den Winkel a' würde den Wert Ka' annehmen, wenn es sich um eine einfache Biegung bei schwachem Bogen handelte (K ist die Konstante); man kann aber diesen Wert ändern, wenn man den Träger c so einrichtet, daß die freie Länge der Feder abnimmt, wenn der Winkel a' wächst. Man kann auf diese Weise das das Pendel in die Vertikale zurückziehende Kraftmoment rascher wachsen lassen als in einfachem proportionalen Verhältnis. Bekanntlich hören in diesem Falle die freien Pendelbewegungen auf, isochron zu sein. Ihre Dauer ist geringer, wenn die Amplitüde der Pendelschwingung größer wird.
  • Trägt man beispielsweise auf die Abszisse die Geschwindigkeit v des Magneten ein, wenn das Pendel durch die Senkrechte hindurchgeht, und auf die Ordinate die Werte U für ein vollständiges Spiel (oder Eigenperiode) der Schwingung, so erhält man eine Kurve, welche der ausgezogenen Linie der Abb. 2 entspricht. Um den Synchronismus nach dem Verfahren der Erfindung aufrechtzuerhalten, wählt man die Länge des synchronisierten Pendels derart, daß bei einer Geschwindigkeit v1, welche der Amplitüde der Pendelbewegungen, die man erreichen will, entspricht, die Eigenperiode des Pendels der Peri-ode T der Schließungen des Stromunterbrechers Il der Zentrale gleich ist. Die Ernpfängerpendel setzen sich in schwingende Bewegungen, synchron mit den Stromsendungen der Zentrale; es entsteht so eine sehr stabile Arbeitsweise, die darauf zurückzuführen ist, daß die Entphasung zwischen der Bewegung des Ernpfängerpendels und den synchronisierenden Impulsen derart ist, daß bei jeder Schwingung in Richtung des Pfeiles f der Strom anfängt zu passieren, sobald der Stromunterbrecher 1Z sich schließt, und unterbrochen wird, wenn der Unterbrecher 1, sich öffnet. Die Größe dieser Entphasung regelt sich selbsttätig derart, daß die Kontaktzeiten genügend lang sind, um die Weite der pendelnden Bewegungen so groß zu erhalten, daß die Eigenperiode des Empfängerpendels gleich ist der Periode der synchronisierenden Impulse.
  • Die Stromunterbrechungen treten an den Stromunterbrechern 1Z ein und nicht an dem Kontakt der Zentraluhr Il. Dies ist von Vorteil zur Schonung des Kontaktes. Der Verbrauch an Strom ist ein äußerst mäßiger, da die Empfängerpendel ohne künstliche Hemmung schwingen, und weil sie, wenn die Geschwindigkeit des Magneten groß wird, mit Strom gespeist werden, wodurch die elektrische Leistung sehr begünstigt wird.
  • Zur praktischen Anwendung des Antriebes entsprechend derErfindung behufs Unterhaltung der Bewegung des Pendels der Zentraluhr selbst, welches periodisch den Kontakt Il zu schließen hat, kann in folgender Weise verfahren werden: Der durch das Pendel der Zentraluhr gesteuerte Stromunterbrecher Il ist ähnlich eingerichtet wie derStromunterbrecher 1z, derweiter oben beschrieben worden ist, zum Zwecke, eine mittlere, sehr schwache mechanische Arbeit aufzuheben. Man verwendet ein synchronisiertes Pendel, welches für geringe Ausschlagbogen eine etwas größere Eigenperiode besitzt als die des Pendels der Zentraluhr. Sobald die Amplitfide dieses Pendels über eine gewisse Grenze A wächst, trifft das Pendel auf einen elastischen Anschlag, wodurch seine Eigenperiode vermindert und geringer wird als die des Pendels der Zentraluhr.
  • Die bewegenden Teile werden so angeordnet, daß die auf das synchronisierte Pendel einwirkenden elektromagnetischen Kräfte verhältnismäßig groß sind, so daß bei normalem Gang die Durchgangszeiten des Stromes infolge der Stromunterbrechungen durch den Unterbrecher 1, sehr kurz sind, wie dies im Beginn der vorliegenden Beschreibung erwähnt wurde.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: z. Verfahren zum Antreiben und Synchronisieren von Nebenpendeln, insbesondere für elektrische Uhrpendel, deren Schwingungen mit Hilfe eines - periodisch von der Hauptuhr und von einer Stromquelle angetriebenen Unterbrechers unterhalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterbrecher jedes Nebenpendels in Reihe mit dem Unterbrecher der Kontrolluhr und der Unterhaltungsspule dieses Pendels geschaltet ist und das Nebenpendel so angeordnet ist, daß es, nicht angetrieben, eine mit der Schwingungsweite veränderliche Schwingungsdauer aufweist, so daß jede Veränderung in der Schwingungslage dts Empfängerpendels in der Kontrolluhr eine Veränderung der Zeitdauer bewirkt, während welcher die beiden in Reihe geschalteten Unterbrecher gleichzeitig geschlossen sind, woraus sich eine Änderung der Schwingungsweite des Nebenpendels ergibt, welche das Bestreben hat, Schwingungsgleichheit zu erzielen.
  2. 2. Einrichtung für Nebenpendel mit Blattfederunterbrecher, dadurch gekennzeichnet, daß diese Feder (r), deren anderes Ende mit einem feststehenden. in der Nähe der Aufhängung des Pendels angeordneten Träger fest verbunden ist, durch eine Wälzfläche (c) derart geführt wird, daß die Schwingungsdauer des Pendels mit dem Ausschlagwinkel abnimmt.
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