DE4241890A1 - Bonding grinding material to plate - using grinding material attached to paper backing by tacky slow-setting heat-resistant adhesive which remains on paper when peeled from grinding plate - Google Patents
Bonding grinding material to plate - using grinding material attached to paper backing by tacky slow-setting heat-resistant adhesive which remains on paper when peeled from grinding plateInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schleifblattbefestigung zum lösbaren
Befestigen eines Schleifblattes an einem Schleifteller, wobei
das Schleifblatt einen flexiblen Träger mit einseitig daran ge
bundenem Schleifkorn und anderseitig fest und unlösbar ange
brachter Verstärkungsschicht aufweist.
Derartige Schleifblätter sind aus den DE-U-19 34 499 und EP-
C1-00 05 161 bekannt. Hierin wird ein flexibler Träger aus
Papier oder Gewebe mit einer zweiten Schicht aus Zellulose,
Polyester, Polyethylen oder einem polymerisierten Kunststoff
wie zum Beispiel Polyamid oder Polyvinylacetat Copolymer ver
stärkt. Diese Schicht soll ein Eindringen des Schleifhilfs
mittels, zum Beispiel Wasser, -Ölemulsion und dergleichen in das
Schleifpapier verhindern und gleichzeitig dessen Reißfestigkeit
erhöhen. Zur Befestigung dieser Schleifblätter auf dem Schleif
teller wird auf der Stirnseite des Schleiftellers manuell ein
Klebstoff aufgetragen und anschließend das Schleifblatt auf die
Stirnseite des Schleiftellers aufgedrückt. Der hierzu üblicher
weise verwendete Klebstoff ist ein aushärtender Haftklebstoff.
Diese Anordnung hat den Nachteil, daß der Klebstoff nach einiger
Zeit aushärtet. Der ausgehärtete Klebstoff hat eine viel höhere
Haftfestigkeit und somit ist es sehr schwierig, das nunmehr ver
schlissene Schleifblatt wieder vom Schleifteller zu lösen.
Außerem ist es für den Bediener einer derartigen Schleifmaschine
sehr umständlich, bei jedem Wechsel des Schleifpapieres neuen
Klebstoff auf den Schleifteller auftragen zu müssen. Durch den
am Arbeitsplatz vorhandenen Staub oder durch unsachgemäße Anwen
dung des Klebstoffes, zum Beispiel durch ungleichmäßige
Auftragung auf der Stirnfläche des Schleiftellers, entsteht eine
schlechte Klebeverbindung, die wiederum einen negativen Einfluß
auf die zu schleifende Oberfläche haben kann. Dabei ist entweder
zu wenig Klebstoff aufgetragen, so daß sich das Schleifblatt bei
der Bearbeitung in unerwünschter Weise löst, oder es ist zu viel
Klebstoff aufgetragen, so daß dieser während der Bearbeitung
heraustropft und die zu bearbeitende Schleifoberfläche negativ
beeinflußt, oder der Klebstoff ist nicht gleichmäßig aufgetra
gen, so daß das Schleifpapier keine ebene Oberfläche bildet.
Aus dem Stand der Technik sind auch Schleifblätter ohne Verstär
kungsschicht bekannt, die auf ihrer Rückseite eine Klebstoff
schicht tragen. Üblicherweise ist diese Klebstoffschicht mit
einer Schutzschicht, vorzugweise Wachspapier, abgedeckt. Der
üblicherweise verwendete Klebstoff ist ein aushärtender, nicht
hitzebeständiger Haftklebstoff, welcher durch die Schutzschicht
vor Beschmutzung und Aushärtung bewahrt wird.
Bei diesen herkömmlichen Schleifblättern besteht jedoch die
Schwierigkeit, die Klebstoffmenge genau zu bestimmen. Ist die
Klebstoffmenge zu gering gewählt, so ist keine ordnungsgemäße
Haftung auf dem Schleifteller möglich. Ist die Klebstoffmenge
zu groß gewählt, so tropft der überschüssige Klebstoff entweder
bei der Lagerung oder bei der Anwendung auf dem Schleifteller
heraus. Dies kann an den Rändern oder aber an den für eine
Staubabsaugung vorgesehenen Öffnungen geschehen. Der heraustrop
fende Klebstoff setzt sich dann zwischen den Schleifkörnern
des benachbarten Schleifblattes fest (während der Lagerung)
oder tropft in die Absaugkanäle des Schleiftellers hinein (wäh
rend dem Schleifvorgang), was entweder die Schleifqualität
beeinträchtigt, da sich der Klebstoff dann auf der zu schlei
fenden Oberfläche festsetzt, oder aber die Absaugkanäle ver
schließt. In jedem Fall ist dies ein unerwünschter Zustand.
Außerdem wird bei einer Lagerung derartiger Schleifblätter bei
hohen Temperaturen oder bedingt durch die Hitzeentwicklung
während des Schleifvorgangens, der Klebstoff dünnflüssiger und
tropft ebenfalls heraus, was auch zu den oben genannten Er
scheinungen führt.
Selbst wenn es gelungen ist derartige Schleifblätter ordnungs
gemäß auf dem Schleifteller anzubringen, kann es passieren, daß
der Klebstoff aushärtet und das Schleifpapier somit unerwartet
fest an dem Schleifteller festklebt. Will der Bediener nun ein
derartig befestigtes, jedoch verschlissenes Schleifpapier vom
Schleifteller lösen, so passiert es nicht selten, daß dieses
Schleifpapier zerreißt und kleinere Reste auf dem Schleifteller
zurückbleiben. Vor einer weiteren Benutzung dieses Schleif
tellers müssen derartige Reste beseitigt werden, da sie bei
einem neu aufgebrachten Schleifpapier eine unebene Oberfläche
erzeugen würden. Solche Schleifpapierreste können mit einem
Verdünner vom Schleifteller gelöst werden, was jedoch sehr
mühselig ist und die Gefahr birgt, daß der Verdünner den meist
aus Kunststoff hergestellten Schleifteller zerstörend angreift.
Zur Lösung der oben genannten Probleme sind deshalb Schleifblät
ter vorgeschlagen worden, die mit einem Klettverschluß auf dem
Schleifteller befestigt werden. Dabei wird kein Klebstoff benö-
tigt, so daß auch die oben genannten Nachteile nicht auftreten
können. Das Klettverschlußsystem hat jedoch den Nachteil, daß
es relativ teuer in der Herstellung ist und da Schleifblätter
Verschleißgegenstände sind, die in sehr großer Stückzahl ver
wendet werden, ist ein derart teures Schleifblattbefestigungs
system nicht wirtschaftlich anwendbar.
Bei einer stark haftenden Klebeverbindung erleichtert ein mit
einer Verstärkungsschicht versehenes Schleifblatt, wie es in
der EP 00 05 161 ind der DE-U 19 34 499 vorgeschlagen ist, das
Entfernen des Schleifblattes vom Schleifteller wesentlich, da
das Schleifblatt aufgrund der erhöhten Reißfestigkeit in einem
Stück und rückstandsfrei vom Schleifteller abgezogen werden
kann.
Unter Ausnutzung dieses Vorteils liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Schleifblattbefestigung zu schaffen, die kosten
günstig herstellbar ist und die oben genannten Probleme im
Umgang mit dem Klebstoff in einfacher Weise vermeidet.
Als eine technische Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen,
(a) daß das Schleifblatt mit einem zähen, sehr langsam aushär
tenden, hitzebeständigem und permanent klebrigen Haftklebstoff
auf dem Schleifteller befestigt ist.
Als eine andere technische Lösung dieser Aufgabe wird vorge
schlagen, (b) daß das Schleifblatt mittels zweier unterschied
licher, gleichzeitig verwendeter Haftkleber auf dem Schleif
teller befestigt ist.
Als weitere technische Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen,
(c) daß die dem Schleifteller zugewandte Seite des Schleifblat
tes einen zähen, sehr langsam aushärtenden, hitzebeständigen und
permanent klebrigen Haftklebstoff aufweist, und daß die Stirn
seite des Schleiftellers mit einem Belag mit einer Vielzahl von
Fasern bzw. Fäserchen versehen ist.
zu a) Diese technische Lehre hat den Vorteil, daß der Haft
klebstoff nicht mehr aushärtet und somit ein extremes Fest
kleben des Schleifblattes am Schleifteller verhindert wird,
daß der zähe Haftklebstoff unter keinen Umständen mehr aus
tropfen kann, daß der hitzebeständige Haftklebstoff auch
bei hohen Umgebungstemperaturen und bei extremen Schleif
vorgängen seine Haftfestigkeit bewahrt und daß der perma
nent klebrige Haftklebstoff vergleichsweise schmutzunem
pfindlich ist und auch nachdem das Schleifblatt einmal vom
Schleifteller abgezogen wurde weiterhin über eine ausrei
chende Haftfestigkeit verfügt, so daß das Schleifblatt ein
zweites mal auf den Schleifteller aufgebracht werden kann.
Das Schleifblatt weist eine zusätzlich zu dem flexiblen
Träger angebrachte Verstärkungsschicht auf, so daß das
Schleifblatt über eine ausreichende Reißfestigkeit verfügt,
obwohl der zähe, sehr langsam aushärtende hitzebeständige
und permanent klebrige Haftklebstoff aufgrund seiner sehr
guten Hafteigenschaften das Schleifblatt fest auf dem
Schleifteller befestigt.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäs
sen Schleifblattbefestigung weist nur die dem Schleifteller
zugewandte Seite des Schleifblattes eine Schicht mit zähem,
sehr langsam aushärtendem, hitzebeständigem und permant
klebrigen Haftklebstoff auf und die Stirnseite des Schleif
tellers bleibt bei nicht befestigtem Schleifblatt kieb
stofffrei. Dies hat den Vorteil, daß die Stirnseite des
Schleiftellers stets sauber und eben ist. Unterstützt wird
dieser Vorteil durch die Tatsache, daß der zähe Haftkleb
stoff, selbst nach Entfernen des Schleifblattes vom
Schleifteller, vollständig auf dem Schleifblatt verbleibt
und somit das Schleifblatt rückstandsfrei oder praktisch
rückstandsfrei wieder vom Schleifteller entfernt werden
kann.
zu b) Die gleichzeitige Verwendung von zwei unterschied
lichen Haftklebern zur Befestigung eines Schleifblattes
an einem Schleifteller hat die in (a) genannten Vorteile
und weiterhin den Vorteil, daß damit die Haftfestigkeit
weiter erhöht wird und somit das Schleifblatt noch fester
auf dem Schleifteller klebt.
In einer vorteilhaft ausgestalteten Ausführungsform ist
dabei ein zäher, sehr langsam aushärtender, hitzebeständi
ger und permanent klebriger Haftklebstoff auf das Schleif
blatt aufgebracht und ein langsam aushärtender und perma
nent klebriger Schleifblattklebstoff, vorzugsweise Feather
Edging Cement, auf den Schleifteller aufzubringen. Dies hat
den Vorteil, daß eine einfache und sichere Lagerung der
Schleifblätter gewährleistet ist, wobei die Klebeschicht
mit einer Schutzschicht abgedeckt ist. Auch ist es in ein
facher Weise möglich, den langsam aushärtenden permanent
klebrigen Schleifblatthaftklebstoff auf dem Schleifteller
zu ergänzen, sollte er einmal durch Verschmutzung oder
durch Verschleiß in nicht mehr ausreichender Menge zur
Verfügung stehen.
Bei dem langsam aushärtenden und permanent klebrigen
Schleifblattklebstoff handelt es sich um einen Klebstoff,
der an beiden miteinander zu verklebenden Teilen gut
haftet, der eine gute Haftfestigkeit aufweist und der ein
zerstörungsfreies Lösen dieser Klebeverbindung zuläßt,
vorausgesetzt, der Klebstoff ist noch nicht vollständig
ausgehärtet.
Beim Lösen der beiden Teilen voneinander, neigt dieser
Klebstoff dazu, Fäden zu ziehen und es ist nicht möglich,
das Schleifblatt rückstandsfrei, d. h. ohne daß Klebstoff
reste am Schleifblatt verbleiben, vom Schleifteller zu
lösen.
Im Gegensatz dazu ist der zähe, sehr langsam aushärtende,
hitzebeständige und permanent klebrige Haftklebstoff erst
nach extrem langer Zeit aushärtend, zieht keine Fäden beim
Lösen der Flächen voneinander und läßt sich rückstandsfrei
mit dem Schleifblatt vom Schleifteller lösen. Auch ist
dieser Haftklebstoff im Gegensatz zu dem oben erwähnten
Schleifblattklebstoff hitzebeständig, was weiter unten
noch näher erläutert wird.
zu c) Eine nach dieser technischen Lehre ausgestaltete
Schleifblattbefestigung hat ebenfalls die in (a) beschrie
benen Vorteile und weiterhin den Vorteil, daß das Schleif
blatt in einfacher Weise wieder vom Schleifteller gelöst
werden kann und gleichzeitig eine hohe Haftfestigkeit des
Schleifblattes auf dem Schleifteller gewährleistet ist.
Hierbei gewährleistet der Belag aus Fasern bzw. Fäserchen
eine sehr gute Haftung eines zähen, sehr langsam aushärten
den, hitzebeständigem und permanent klebrigen Haftklebstoff
versehenen Schleifblattes auf einem derart ausgebildeten
Schleifteller.
Ist die mit Fasern bzw. Fäserchen versehene Stirnseite des
Schleiftellers zusätzlich mit einem langsam aushärtenden
und permanent klebrigen Schleifblatthaftklebstoff, vorzugs
weise Feather Edging Cement, versehen, so kann die Haft
festigkeit des Schleifblattes auf dem Schleifteller noch
weiter erhöht werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird ein Belag, vor
zugsweise Velours, auf den Schleifteller aufgebracht, bei
dem die schmalen, langen Fasern bzw. Fäserchen mit einem
Ende fest an der Grundplatte des Schleiftellers befestigt
sind und ihr anderes Ende frei beweglich ist. Dabei sind
einige Fasern bzw. Fäserchen mit beiden Enden fest an der
Grundplatte des Schleiftellers befestigt, jedoch der
Bereich zwischen den Enden ist lose, so daß sich eine
Schlinge ausbildet. Alle Fasern bzw. Fäserchen und fasrigen
Schlingen zusammen bedecken die Oberfläche der Grundplatte
vollständig. Zur Befestigung des Schleifblattes auf der
Grundplatte des Schleiftellers wird ein zäher, extrem
langsam aushärtender, hitzebeständiger und vollständig
klebriger Haftklebstoff verwendet, der an dem Schleifblatt
angeordnet ist und nach dem Ablösen vom Schleifteller am
Schleifblatt verbleibt.
Ein weiterer Vorteil eines erfindungsgemäß ausgestalteten
Schleiftellers ist, daß wenn das Schleifblatt auf den
Schleifteller aufgebracht ist, die Fäserchen bzw. fasrigen
Schlingen mit ihrer gesamten Länge an dem Schleifblatt
kleben. Dadurch wird ein deutlich besserer Haft zwischen
der Oberfläche der Grundplatte und dem Schleifblatt herge
stellt. Die Fäserchen bzw. fasrigen Schlingen schaffen
somit eine starke Halterung für den Klebstoff, welcher an
der Rückseite des Schleifblattes angeordnet ist.
Betrachtet man ein einzelnes, am Schleifblatt festgeklebtes
Fäserchen, so kann man feststellen, daß eine bestimmte
Kraft, die in Richtung des Fäserchens angreift, nicht in
der Lage ist, das Fäserchen vom Schleifblatt abzuziehen.
Dies gelingt nicht, weil die am Schleifblatt klebende
Fläche recht groß ist und somit diese Verbindung eine
große Haft-Scherfestigkeit aufweist. Dahingegen kann die
selbe angewendete Kraft, wenn sie rechtwinkelig zum
Schleifblatt angreift, die Fasern bzw. Fäserchen relativ
einfach vom Schleifblatt abziehen, da die die Fasern bzw.
Fäserchen haltende Fläche jetzt sehr klein ist.
Der erfindungsgemäße Schleifteller kann noch vorteilhafter
ausgestaltet werden, wenn statt der einseitig befestigten
Fäserchen fasrige Schlingen verwendet werden. Der Vorteil
der Schlingen besteht darin daß sie auch dann noch am
Schleifblatt haften bleiben, wenn eine nicht in Richtung
der Schlinge ausgerichtete Kraft dort angreift.
Während des Schleifvorganges wird dieser Effekt sogar noch
verstärkt, da dann zusätzlich noch das Schleifblatt auf den
fasrigen Belag gedrückt wird. Eine Kraft, die rechtwinklig
zur Schleifblattebene am Schleifblatt angreift wird dieses
Schleifblatt sehr wohl vom Schleifteller lösen, insbeson
dere wenn die Kraft am Rand des Schleiftellers zuerst
angreift, da in diesem Fall die Fäserchen, bzw. fasrigen
Schlingen das Schleifblatt nicht halten können.
Daraus ergibt sich eine hohe Haft-Scherfestigkeit der
Klebe-Schlingenverbindung zur sicheren Befestigung des
Schleifblattes auf dem Schleifteller während des Schleif
vorganges und gleichzeitig eine geringe Haft-Zugfestigkeit
der Klebe-Schlingenverbindung um dem Bediener ein einfaches
Abziehen des Schleifblattes zu ermöglichen.
Diese Ausführungsformen werden vorteilhaft bei allen Schleif
blättern eingesetzt, egal ob es sich dabei um fein-, mittel-
oder grobgekörnte Schleifblätter handelt und/oder bei Schleif
blättern, bei denen große Kräfte auftreten.
Mit einem derartig gut haftenden und einfach zu entfernendem
Schleifblatt können Schleifteller mit einer sehr großen Schleif
fläche vorteilhaft eingesetzt werden, was zur deutlichen Leis
tungssteigerung der Schleifmaschine beiträgt.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß ein zäher, extrem
langsam aushärtender, hitzebeständiger und dauerhaft klebriger
Haftkleber zur Befestigung des Schleifblattes auf dem Schleif
teller verwendet wird, der keine Lösungsmittel enthält. Damit
wird die Lebensdauer des Schleifblattes erheblich erhöht, da
eine Beschädigung bzw. Zersetzung des Trägermaterials des
Schleifblattes durch das Lösungsmittel entfällt.
Das Fehlen eines Lösungsmittels im Klebstoff bewirkt außerdem,
daß ein rasches Aushärten des Klebestoffes verhindert wird und
daß der Klebstoff in einem dauerhaft klebrigen Zustand ver
bleibt. Weil der Klebstoff sehr zäh ist, kann er in einfacher
Weise dünn und gleichmäßig auf die Rückseite des Schleifblattes
aufgetragen werden, ohne dabei Tropfen oder örtliche Anhäufungen
zu bilden. Außerdem kann der Klebstoff aufgrund seiner hohen
Zähigkeit nicht unkontrolliert verlaufen und bleibt deshalb eine
lange Zeit in der einmal aufgetragenen, gleichmäßig verteilten
Form.
Ein zusätzlicher Vorteil der hohen Zähigkeit des Klebstoffes ist
es, daß das Stapeln der Schleifblätter in einem Regal und das
Berühren der klebrigen Rückseite des Schleifblattes, z. B. mit
den Fingern, ermöglicht wird, weil dieser Klebstoff auf anderen
Materialien als den oben beschriebenen nur sehr schlecht klebt.
Ein weiterer Vorteil des zähen Klebstoffes ist es, daß er nicht
in den Belag, vorzugsweise aus Velours, hineinkriecht und sich
somit auch nicht in die Schlingen einhängt, wie dies andere
Klebstoffe tun und deshalb ein einfaches Lösen des Schleif
blattes vom Schleifteller ermöglicht wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der
Klebstoff ausschließlich auf die Rückseite des Schleifblattes
aufgebracht und die Oberfläche des Schleifblattes, insbesondere
der Velours, bleibt klebstofffrei. Selbst nachdem das Schleif
blatt nach Beendigung der Schleiftätigkeit vom Schleifteller ab
gezogen wurde, bleibt bis auf einen vernachlässigbaren Rest der
gesamte Klebstoff auf dem Schleifblatt haften. Auf den sauberen
und unveränderten Velours des Schleiftellers kann nun sofort
und einfach ein neues Schleifblatt aufgeklebt werden.
Während eines Schleifvorganges, insbesondere beim Schleifen mit
dickem und grobkörnigem Schleifpapier, kann unter Umständen sehr
viel Wärme entstehen, da zwischen dem Schleifblatt und der zu
schleifenden Oberfläche eine starke Reibung sehr viel Wärme
erzeugt. Aus diesem Grunde sollte der Klebstoff hitzebeständig
sein und seine Hafteigenschaften auch bei hohen Temperaturen
beibehalten, um das Schleifblatt sicher auf dem Schleifteller
halten zu können.
Ein erfindungsgemäß ausgestalteter Schleifteller hat den Vor
teil, daß ein hitzebeständiger Klebstoff eingesetzt wird, der
darüber hinaus mit zunehmender Temperatur auch seine Haftfähig
keit erhöht und somit einen sicheren Halt des Schleifpapiers und
eine hohe Schleifsicherheit und Schleifqualität gewährleistet.
Selbst bei Schleifarbeiten, bei denen die Schleifmaschine eine
Drehzahl von bis zu 30000 l/min. hat, wird der Klebstoff eines
erfindungsgemäß ausgestalteten Schleiftellers durch die hohe
Temperatur noch fester und zäher und erhöht somit die Haft
festigkeit deutlich.
Um ein sicheres Schleifen zu gewährleisten, muß ein Klebstoff
eingesetzt werden, der bei ansteigender Temperatur zumindest
nicht deutlich an Haftfestigkeit verliert. Vorzugsweise sollte
jedoch ein Klebstoff eingesetzt werden, der mit zunehmender
Temperatur auch an Haftfestigkeit gewinnt.
Derartige Schleifblattbefestigungen ermöglichen einen Einsatz
von Schleifblättern bei Schleifvorgängen, bei denen sehr hohe
Krafte auftreten, ohne daß das Schleifblatt in unbeabsichtigter
Weise vom Schleifteller gelöst wird. Auch ein schnelles und
rückstandsfreies Abziehen des Schleifblattes vom Schleifteller
ist gewährleistet, da das Schleifblatt mit einer reißfesten
Verstärkungsschicht versehen ist und die Klebeverbindung recht
winkelig zur Schleifblattebene, besonders wenn das Schleifblatt
an einer Stelle zuerst abgezogen wird, senkrecht zur Schleif
blattoberfläche nur eine geringe Haft-Zugfestigkeit aufweist.
Nachdem das Schleifblatt vom Schleifteller abgezogen ist, ver
bleibt der zähe, sehr langsam aushärtende, hitzebeständige und
permanent klebrige Haftklebstoff stets auf dem Schleifblatt,
so daß dieses rückstandsfrei vom Schleifteller entfernt werden
kann. Dies hat den Vorteil, daß die Oberfläche des Schleiftel
lers stets sauber und rückstandsfrei ist und somit jederzeit
ein neues, oder auch das selbe Schleifblatt schnell und einfach
wieder an dem Schleifteller befestigt werden kann.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Schleifblattes weist dieses eine Verstärkungsschicht aus einem
reißfesten und nur wenig dehnbarem Material auf. Dies hat den
Vorteil, daß das Schleifblatt auch nachdem es wieder vom
Schleifteller entfernt wurde und möglicherweise starken Deh
nungskräften ausgesetzt war, seine äußere Form beibehält und
somit zu einem späteren Zeitpunkt wieder einsetzbar ist. Dies
ist besonders wichtig und vorteilhaft bei Schleifmaschinen mit
einer Absaugvorrichtung, da in diesem Fall die Absaugöffnungen
in dem Schleifpapier nicht durch bleibende Verformung plötzlich
nicht mehr auf die Absaugkanäle des Schleiftellers passen.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Verstärkungs
schicht aus einem gewebten Material, einem Vliesstoff oder
einem Netzmaterial aus Naturfasern oder aus Kunststoff oder
durch eine stabile Kunststoffolie gebildet. Diese Mater
ialien sind kostengünstig und zeichnen sich durch gute Verar
beitungseigenschaften aus.
Ein mit einem zähen, sehr langsam aushärtenden, hitzebeständigen
und permanent klebrigen Haftklebstoff versehenes Schleifblatt
mit Verstärkungsschicht hat ferner den Vorteil, daß es problem
los gelagert werden kann, da der Klebstoff weder aushärtet und
die Schutzschicht unlösbar am Schleifblatt fixiert, noch kann
der Haftklebstoff während des Transports oder der Lagerung aus
tropfen und benachbarte Schleifteller, beispielsweise durch
Verschmutzen der Schleifoberfläche, in Mitleidenschaft ziehen.
In einer vorteilhaften Weiterbildung einer erfindungsgemäßen
Schleifblattbefestigung wird der Haftkleber auf dem Schleif
blatt mit einer Schutzschicht, vorzugsweise aus Wachspapier
abgedeckt, die größer ist, als das Schleifblatt selbst. Somit
ragt das Wachspapier überall über den Rand des Schleifblattes
hinaus. Der überstehende Rand des Wachspapieres soll mindestens
0,5 cm, höchstens aber 3 cm, vorzugweise jedoch 1 cm betragen.
Dies hat den Vorteil, daß der Bediener einer Schleifmaschine
selbst wenn er dicke Arbeitshandschuhe trägt, die Schutzschicht
des Schleifblattes in einfacher Weise vom Schleifblatt entfernen
kann, um dieses auf den Schleifteller aufzubringen. Bei einem
erfindungsgemäß ausgestaltenen Schleifblatt entfällt dabei ein
lästiges Suchen nach einem Angriffspunkt der Schutzschicht und
sogar ein zeitaufwendiges Ausziehen der Arbeitshandschuhe ent
fällt.
In einer vorteilhaften Verwendung wird das einen flexiblen
Träger mit einer daran angebrachten Verstärkungsschicht
aufweisende Schleifblatt mit einer daran angebrachten
Klebeschicht verwendet.
Dies hat den Vorteil, daß der Klebstoff bereits vom Hersteller
der Schleifblätter maschinell und kostengünstig auf das Schleif
blatt aufgebracht werden kann, so daß dem Bediener einer
Schleifmaschine der lästige, zeitraubende und häufig schmutz
erzeugende Umgang mit Klebstoff erspart bleibt. Verstärkt wird
dieser Vorteil noch dadurch, daß die Klebstoffschicht des
Schleifblattes mit einer Schutzschicht, vorzugsweise aus
Wachspapier abgedeckt ist, die gößer ist als das Schleifblatt
selbst. Hiermit wird das entfernen des Wachspapieres vom
Schleifblatt erleichtert, da eine gute Angriffsfläche zum
Ergreifen und Abziehen des Wachspapieres zur Verfügung steht.
All die oben aufgeführten Ausgestaltungen und Vorteile gelten
auch für Schleifteller mit Absaugöffnungen für Vakuumschleif
maschinen.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß ein in seiner
erfindungsgemäß bevorzugten Form ausgestalteter Schleifteller
den Vorteil hat, daß er über eine erhöhte Haft-Scherfestigkeit
verfügt, insbesondere während des Schleifvorganges, wenn das
Schleifblatt gegen den Schleifteller gedrückt wird, die bei
Erhöhen der Temperatur noch ansteigt. Gleichzeitig ist die Haft-
Zugfestigkeit gering, so daß ein Abziehen des Schleifblattes
erleichtert wird. Ein derart ausgestalteter Schleifteller mit
lösbar angebrachtem Schleifblatt ist wirtschaftlich, sicher in
der Anwendung und einfach zu bedienen.
Bevorzugte Ausführungsformen erfindungsgemäß ausgestalteter
Schleifblattbefestigungen werden anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Schleifblattbefestigung mit
einem zähen, sehr langsam aushärtendem, hitzebestän
digem und permanent klebrigen Haftklebstoff.
Fig. 2 eine erfindungsgemäße Schleifblattbefestigung unter
Verwendung zweiter unterschiedlicher, gleichzeitig
verwendeter Haftkleber.
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Schleifblattbefestigung gemäß
Fig. 2, bei der zusätzlich die Stirnseite des Schleif
tellers mit einem Belag aus Fasern bzw. Fäserchen
versehen ist.
Fig. 3a einen Ausschnitt einer Schleifblattbefestigung gemäß
Fig. 3 in vergrößerter Darstellung entsprechend der
Linie IIIa in Fig. 3.
Fig. 4 ein erfindungsgemäßes Schleifblatt dessen Rückseite
mit einer Schutzschicht abgedeckt ist, die größer
ist als das Schleifblatt selbst in Frontansicht.
Fig. 5 das Schleifblatt aus Fig. 4 in Seitenansicht.
Fig. 6 das Schleifblatt aus Fig. 5, wobei ein Teil der
Schutzschicht bereits vom Schleifblatt gelöst ist.
Die Fig. 1 bis 3a zeigen beispielhaft drei Ausführungsformen von
erfindungsgemäßen Schleifblattbefestigungen. Aus Gründen der
Übersichtlichkeit wurden die anderen in der Beschreibung
erwähnten Ausführungsformen nicht dargestellt.
In den Fig. 1 bis 3a ist ein Schleifteller 1 mit einer Verstei
fungsscheibe 3, einem Stützkissen 4 und einer Grundplatte 5
dargestellt, an dem ein Schleifblatt 2 mit einem ein Schleif
mittel 6 tragenden Träger 7 und einer Versteifungsschicht 8
befestigt ist. Die Fig. 1 bis 3a zeigen das Schleifblatt 2 in
einem im Randbereich abgezogenen Zustand, während es in den
restlichen Bereichen noch am Schleifteller haftet.
Fig. 1 zeigt eine Schleifblattbefestigung, bei der ein zäher,
nur sehr langsam aushärtender, hitzebeständiger und permanent
klebriger Haftklebstoff 9 an der Schleifblattrückseite vorhanden
ist. Die Stirnseite des Schleiftellers 1 ist klebstofffrei, so
daß das Schleifblatt 2 nur durch den Haftklebstoff 9 am Schleif
teller 1 gehalten wird.
Fig. 2 zeigt eine Schleifblattbefestigung wie in Fig. 1, bei
der jedoch zusätzlich auf die Stirnseite des Schleiftellers
ein langsam aushärtender und permanent klebriger Schleifblatt
klebstoff 10 aufgetragen ist. In dieser Ausführungsform wird
die sichere Befestigung des Schleifblattes 2 auf dem Schleif
teller 1 durch das Zusammenwirken des Haftklebstoffes 9 und
des Schleifblattklebstoffes 10 gewährleistet. Beim Lösen des
Schleifblattes 2 vom Schleifteller 1 bleibt, wie oben
beschrieben, ein kleiner Teil des Schleifblattklebstoffes 10
am Schleifblatt 2 haften. Diese Schleifblattklebstoffreste 10
auf der Rückseite des Schleifblattes 2 sind aber nicht störend,
so daß es trotzdem möglich ist, das Schleifblatt 2 ein zweites
mal an dem Schleifteller 1 zu befestigen. Da der Großteil des
Schleifblattklebstoffes 10 auf dem Schleifteller 1 verbleibt,
ist es nur gelegentlich notwendig, neuen Schleifblattklebstoff
10 auf den Schleifteller 1 aufzutragen.
Fig. 3 zeigt die Schleifblattbefestigung aus Fig. 2, bei der auf
der Stirnseite des Schleiftellers zusätzlich zu dem Schleif
blattklebstoff 10 ein Belag aus Fasern bzw. Fäserchen aufge
bracht ist. In dieser bevorzugten Ausführungsform wird die
sichere Befestigung des Schleifblattes 2 auf dem Schleifteller
und die einfache Handhabung beim Wechsel des Schleifblattes
gewährleistet durch das Zusammenwirken von dem Haftklebstoff 9
mit dem Schleifblatthaftklebstoff 10 und dem Belag 11.
In der bevorzugten Ausführungsform ist der Belag 11 aus Velours
fest auf der Grundplatte 5 befestigt. Der sehr weiche und zusam
mendrückbare Velours 11 enthält eine große Anzahl von Fäserchen
bzw. fasrigen Schlingen. Die Fäserchen sowie die fasrigen
Schlingen sind mit einem Ende fest auf der Grundplatte 5 befes
tigt und ihr anderes Ende ist frei beweglich zur Schaffung des
weichen und zusammendrückbaren Veloursbelages 11.
Der Träger 7 des an dem Schleifteller 1 angebrachten Schleif
blattes 2 kann aus einem beliebigen Material gefertigt sein,
beispielsweise aus Papier, Leinen, Fiber, harzverstärktem Stoff,
Segeltuch oder dergleichen. Es kann feinkörniges oder
grobkörniges oder jedes andere Schleifpapier eingesetzt werden,
solange es auf seiner Rückseite mit einem lösungsmittelfreien,
zähen, nicht aushärtendem, hitzebeständigem und ständig klebri
gem Haftklebstoff 9 versehen ist, der vorzugsweise seine Haft
festigkeit mit ansteigender Temperatur erhöht.
Um das Schleifblatt 2, welches den oben beschriebenen Klebstoff
9 auf seiner Rückseite hat, auf dem Schleifteller 1 sicher zu
befestigen, wird das Schleifblatt 2 paßgenau auf den Schleif
teller 1 aufgelegt und anschließend angedrückt. Das Schleifblatt
2 ist nun lösbar und wieder befestigbar auf dem Schleifteller
1 befestigt.
Während des Schleifvorganges wird das Schleifblatt 5 ständig ge
gen den Schleifteller 1 gedrückt und somit wird gewährleistet,
daß alle Fäserchen bzw. fasrigen Schlingen mit ihrer gesamten
Länge an der dauernd klebrigen Rückseite des Schleifblattes 2
festkleben. Weil der Klebstoff 9 hitzebeständig ist und mit
steigender Temperatur noch besser klebt, ist gewährleistet, daß
das Schleifblatt 2 sich nicht unbeabsichtigt löst, selbst
während eines extremen Schleifvorganges unter Verwendung von
grobkörnigem Sandpapier.
Nachdem der Schleifvorgang beendet ist oder wenn das Schleif
blatt 2 ausgetauscht werden muß, braucht der Bediener das
Schleifblatt 2 bloß an einer Seite oder Ecke anfassen und kann
das Schleifblatt 2 dann einfach vom Schleifteller 1 abschälen.
Ist das Schleifblatt 2 vom Schleifteller 1 abgenommen, so bleibt
praktisch kein Klebstoffrest auf dem Velours 11 zurück, so daß
jegliches Reinigen oder Bearbeiten des Schleiftellers 1 vor dem
Anbringen eines neuen Schleifblattes überflüssig wird. Ein neues
oder auch dasselbe Schleifblatt 2 kann nun problemlos angebracht
werden.
Solch ein einfacher und bequemer Austausch des Schleifblattes
2 ist eine große Vereinfachung und Hilfe für jeden Bediener
einer Schleifmaschine.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen das Schleifblatt 2 bevor es auf den
Schleifteller 1 montiert wird. In diesem Zustand wird die
Klebeschicht auf der Rückseite des Schleifblattes 2 durch eine
Schutzschicht 12 vorzugsweise aus Wachspapier, abgedeckt. Diese
Schutzschicht 12 ist größer als das Schleifblatt 2, so daß es
über die Ränder des Schleifblattes hinaus übersteht. Dieser
überstehende Rand dient dem Bediener der Schleifmaschine als
Grifffläche, damit der auch mit Arbeitshandschuhen in der Lage
ist, die Schutzschicht schnell und einfach vom Schleifblatt
abzuziehen. Der überstehende Rand der Schutzschicht beträgt
zwischen 0,5 und 3 Zentimetern, vorzugsweise 1 Zentimeter.
Claims (17)
1. Schleifblattbefestigung zum lösbaren Befestigen eines
Schleifblattes (2) an einem Schleifteller (1) wobei das
Schleifblatt (2) einen flexiblen Träger (7) mit einseitig
daran gebundenem Schleifkorn (6) und anderseitig fest und
unlösbar angebrachter Verstärkungsschicht (8) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schleifblatt (2) mit einem zähen, sehr langsam
aushärtendem, hitzebeständigem und permanent klebrigem
Haftklebstoff (9) auf dem Schleifteller (1) befestigt
ist.
2. Schleifblattbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die dem Schleifteller (1) zugewandte Seite
des Schleifblattes (2) den zähen, sehr langsam aushärten
den, hitzebeständigen und permanent klebrigen Haftkleb
stoff (9) aufweist und daß die Stirnseite des Schleiftel
lers (1) vor und nach dem Anbringen des Schleifblattes
klebstofffrei ist.
3. Schleifblattbefestigung zum lösbaren Befestigen eines
Schleifblattes (2) an einem Schleifteller (1) wobei das
Schleifblatt (2) einen flexiblen Träger (7) mit einseitig
daran gebundenem Schleifkorn (6) und anderseitig fest und
unlösbar angebrachter Verstärkungsschicht (8) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schleifblatt (2) mittels zweier unterschiedlicher,
gleichzeitig verwendeter Klebstoffe (9, 10) auf dem
Schleifteller (1) befestigt ist.
4. Schleifblattbefestigung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die dem Schleifteller (1) zugewandte Seite
des Schleifblattes (2) einen zähen, sehr langsam aushär
tenden, hitzebeständigen und permanent klebrigen Haftkleb
stoff (9) aufweist, und daß auf der Stirnseite des Schleif
tellers (1) ein langsam aushärtender und permanent klebri
ger Schleitblattklebstoff (10) aufgebracht ist.
5. Schleifblattbefestigung zum lösbaren Befestigen eines
Schleifblattes (2) an einem Schleifteller (1) wobei das
Schleifblatt (2) einen flexiblen Träger (7) mit einseitig
daran gebundenem Schleifkorn (6) und anderseitig fest und
unlösbar angebrachter Verstärkungsschicht (8) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Schleifteller (1) zugewandte Seite des Schleif
blattes (2) einen zähen, sehr langsam aushärtenden, hitze
beständigen und permanent klebrigen Haftklebstoff (9) auf
weist, und
daß die Stirnseite des Schleiftellers (1) mit einem Belag
(11) mit einer Vielzahl von Fasern bzw. Fäserchen versehen
ist.
6. Schleifblattbefestigung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß auf den Belag (11) ein langsam aushärtender
und permanent klebriger Schleifblattklebstoff (10) aufge
bracht ist.
7. Schleifblattbefestigung nach einem der Ansprüche 5 oder
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern bzw. Fäserchen
des Belages (11) mit einem Ende fest mit dem Schleifteller
(1) verbunden sind und daß ihr anderes Ende frei beweglich
ist.
8. Schleifblattbefestigung nach einem der Ansprüche 5 oder
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern bzw. Fäserchen
des Belages (11) mit beiden Enden fest mit dem Schleif
teller (1) verbunden sind, wobei der Teil zwischen den
befestigten Enden der Fasern bzw. Fäserchen lose ist, zur
Ausbildung von faserigen Schlingen.
9. Schleifblattbefestigung nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Belag (11) aus Velours ist.
10. Schleifblattbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der zähe, sehr langsam aushär
tende, hitzebeständige und permanent klebrige Haftklebstoff
(9) seine Eigenschaften mit ansteigender Temperatur im
wesentlichen beibehält.
11. Schleifblattbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die Haftfestigkeit des
zähen, sehr langsam aushärtenden, hitzebeständigen und
permanent klebrigen Haftklebstoffes (9) mit ansteigender
Temperatur erhöht.
12. Schleifblattbefestigung nach einem der Ansprüche 2, 4 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß der zähe, sehr langsam aus
härtende, hitzebeständige und permanent klebrige Haftkleb
stoff (9) auf dem Schleifblatt (2) verbleibt, nachdem das
Schleifblatt (2) von dem Schleifteller (1) abgezogen wurde.
13. Schleifblattbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsschicht (8)
aus einem reißfesten und nur wenig dehnbarem Material her
gestellt ist.
14. Schleifblattbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärkungsschicht (8) ein
gewebtes Material, ein Vliesstoff oder ein Netzmaterial aus
Naturfasern bzw. aus Kunststoff oder auch eine stabile
Kunststoffolie verwendet ist.
15. Schleifblattbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Haftkleber (9) mit einer
Schutzschicht (12), vorzugsweise Wachspapier, abgedeckt
wird.
16. Schleifblattbefestigung nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schutzschicht (12), vorzugsweise Wachs
papier, größer ist als das Schleifblatt (2) und somit den
Rand des Schleifblattes (2) mindestens 0,5 cm, höchstens
aber 3 cm, vorzugsweise 1 cm, überragt.
17. Verwendung eines Schleifblattes mit einem flexiblen Träger
(7) und einer unlösbar daran angebrachten Verstärkungs
schicht (8) dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem
Schleifkorn (6) abgewandten Seite der Verstärkungsschicht
(8) eine Schicht aus einem zähen, sehr langsam aushärten
dem, hitzebeständigem und permanent klebrigem Haftklebstoff
(9) aufgebracht wird und daß das Schleifblatt (2) auf
einem Schleifteller (1) angebracht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924241890 DE4241890A1 (en) | 1991-12-15 | 1992-12-11 | Bonding grinding material to plate - using grinding material attached to paper backing by tacky slow-setting heat-resistant adhesive which remains on paper when peeled from grinding plate |
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9115535 | 1991-12-15 | ||
| DE9115534U DE9115534U1 (de) | 1991-12-15 | 1991-12-15 | Schleifteller zur Anbringung an einer Schleifmaschine |
| DE4214571 | 1992-05-08 | ||
| DE19924241890 DE4241890A1 (en) | 1991-12-15 | 1992-12-11 | Bonding grinding material to plate - using grinding material attached to paper backing by tacky slow-setting heat-resistant adhesive which remains on paper when peeled from grinding plate |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4241890A1 true DE4241890A1 (en) | 1993-06-24 |
Family
ID=27435453
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924241890 Withdrawn DE4241890A1 (en) | 1991-12-15 | 1992-12-11 | Bonding grinding material to plate - using grinding material attached to paper backing by tacky slow-setting heat-resistant adhesive which remains on paper when peeled from grinding plate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4241890A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6299519B1 (en) * | 1999-08-03 | 2001-10-09 | Agere Systems Guardian Corp. | Apparatus and method for removing a polishing pad from a platen |
| FR2830783A1 (fr) * | 2001-10-16 | 2003-04-18 | Sarl Capital Innovation | Dispositif pour le poncage ou le polissage comportant un support presentant une surface a adherence renouvelable |
| DE10328653A1 (de) * | 2003-06-26 | 2005-01-27 | Volkswagen Ag | Abdeckmaterial zum Abkleben zu schützender Bereiche bei Lackiervorgängen |
| SG158775A1 (en) * | 2008-07-28 | 2010-02-26 | Kinik Co | Grinding tool and method for fabricating the same |
-
1992
- 1992-12-11 DE DE19924241890 patent/DE4241890A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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