DE423441C - Verfahren zur Synchronisierung von Induktionsmotoren mit einer staendig in den sekun-daeren Stromkreis des Induktionsmotors eingeschalteten Gleichstromerregermaschine - Google Patents

Verfahren zur Synchronisierung von Induktionsmotoren mit einer staendig in den sekun-daeren Stromkreis des Induktionsmotors eingeschalteten Gleichstromerregermaschine

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DE423441C
DE423441C DES63070D DES0063070D DE423441C DE 423441 C DE423441 C DE 423441C DE S63070 D DES63070 D DE S63070D DE S0063070 D DES0063070 D DE S0063070D DE 423441 C DE423441 C DE 423441C
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Germany
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induction
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synchronizing
secondary circuit
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Dr-Ing E H Reinhold Rue Dr-Ing
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Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/46Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual synchronous motor
    • H02P1/50Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual synchronous motor by changing over from asynchronous to synchronous operation

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  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Verfahren zur Synchronisierung von Induktionsmotoren mit einer ständig in den sekundären Stromkreis des Induktionsmotors eingeschalteten Gleichstromerregermaschine. Die Eäfindung betrifft ein Verfahren, durch das bei Induktionsmotoren nach dem Anlauf die synchrone Arbeitsweise erreicht werden soll. Erfindungsgemäß wird eine in den sekundären Stromkreis eingeschaltete Gleichstrommaschine nach Beendigung des Motoranlaufes auf Touren gebracht. Die Gleichstrommaschine, die zweckmäßig eine Nebenschlußmaschine sein wird, erregt sich dann selbst vnd schickt einen Gleichstrom in die Sekundärwicklung des Motors. Der Läufer wird dadurch in den Synchreni'smus hineingezogen. Die Erfindung ist besonders vorteilhaft beim Antrieb der Erregermaschine durch einen besonderen Motor wie das bei nachträglicher Anordnung ,einer Gleichstromerregung oft der Fall sein wird.
  • Ein weiterer Vorteil des neuen Synchronisierungsverfahrens besteht darin, daß der Kollektor der Erregermaschine während der Anlaßzeit, in der die Bürsten Wechselstrom mit annähernder Netzfrequenz führen, stillsteht. Dieser höherperiodische Wechselstrom würde bei einem laufenden Gleichstromkollektor eine heftige Funkenbildung hervorrufen. Der Kollektor würde daher in kurzer Zeit durch die Funkenbildung beschädigt werden. Dieser Nachteil kann bei derrt neuen Verfahren nicht auftreten, weil der Kollektor erst läuft, wenn die Wechselströme nur noch die niedrige Schlupffrequenz besitzen.
  • Die Abbildung veranschaulicht die Erfindung. 3 ist die Läuferwicklung eines aus dem Netz F gespeisten normalen Drehmotors 2, die sich über den Anlaßwiderstand q. schließt. In der einen Phase der Läuferwicklung liegt ständig die Gleichstrom-Nebenschlußmaschine S. Während der Anlaufperiode des ':Motors 2 steht die Gleichstrommaschine still, ihre Ankerwicklung bietet dann für den Durchgang des Wechselstromes keinen nennenswerten Widerstand. Hat der Motor annähernd die synchrone Tourenzahl erreicht, dann wird die Gleichstrommaschine durch einen Hilfsmotor 6 angetrieben. Die Maschine erregt sich dann selbst und bewirkt die Synchronisierung des Drehstrommotors. Das Einschalten des Hilfsmotors kann durch einen letzten Kontakt des Anlassers erfolgen, der bei Weiterdrehung des Anlaßhebels über den letzten Anlaßwiderstand hinaus geschlossen wird.

Claims (2)

  1. PATEN T-ANSPRÜcHE: r. Verfahren zur Synchronisierung von Induktionsmotoren mit einer ständig in den sekundären Stromkreis des Induktionsmotors eingeschalteten Gleichstromerregermaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregermaschine erst nach Beendigung des Motoranlaufes auf Touren gebracht wird.
  2. 2. Einrichtung zur Synchronisierung nach Anspruch z, gekennzeichnet durch einen Kontakt am Anlasser, der bei Weiterdrehung des Anlaßhebels über den letzten Anlaßwiderstand hinaus den Antriebsmotor für die Gleichstrommaschine einschaltet.
DES63070D 1923-06-10 1923-06-10 Verfahren zur Synchronisierung von Induktionsmotoren mit einer staendig in den sekun-daeren Stromkreis des Induktionsmotors eingeschalteten Gleichstromerregermaschine Expired DE423441C (de)

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