DE4228010C2 - Leitungsempfänger - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Leitungsempfänger mit automa
tischem Entzerrer und Amplitudenentscheider gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei der Übertragung von digitalen Daten ist eine automati
sche Entzerrung der frequenzabhängigen Kabeldämpfung er
forderlich. So wird nach CCITT G. 703, Dez. 91, Seite 24
für eine Schnittstellenschaltung eine automatische Entzerrung
im Bereich von 0 bis 12 dB Leistungsdämpfung bezogen
auf die Schwerpunktsfrequenz gefordert.
Aus der Offenlegungsschrift DE 40 22 468 A1 ist ein Entzerrer
bekannt, bei dem ein Digitalsignal einerseits über
einen ersten Verstärker und andererseits über einen
zweiten regelbaren Verstärker in Reihe mit einem Hochpaß
einem Summierer zugeführt wird. Bei dieser Schaltungsanordnung
wird bei einem Absinken des Empfangspegels ein
höherer Anteil des vom zweiten Verstärker gelieferten
Signals hinzuaddiert. In dem zweiten regelbaren Verstärker ist
eine steuerbare Additionsschaltung mit
Verstärkerstufen eingesetzt. Eine automatische Regelung sorgt für
einen konstanten Ausgangspegel. Der in bipolarer Technik
integriert aufgeführbare Entzerrer arbeitet mit einer
Betriebsspannung.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 23 20 306
ist ein variabler Entzerrer bekannt,
der drei parallele Datenwege
aufweist. Zwei dieser Datenwege
sind frequenzabhängig. Diese werden
durch entgegengerichtete Steuersignale
so beeinflußt, daß das Ausgangssignal
einen gleichbleibenden
Pegel aufweist.
Aufgabe der Erfindung ist es,
einen Leitungsempfänger mit
automatischem Entzerrer anzugeben,
der eine optimale Anpassung
an die Leitungseigenschaften ermöglicht.
Die Aufgabe wird durch den im Anspruch 1 angegebenen
Leitungsempfänger gelöst.
Der besondere Vorteil ist durch die Integrationsfähigkeit
gegeben. Durch den als Amplitudenentscheider arbeitenden
Gegentaktkomparator wird die doppelte Genauigkeit der Ent
scheidungsschwellen gegenüber einem einfachen Komparator
erreicht.
Vorteilhaft ist der Aufbau der Schaltungen mit Differenz
verstärkern. Hierdurch werden Ausgangssignale der doppel
ten Amplitude zwischen antivalenten Ausgängen erzielt und
eine hohe Temperaturstabilität erreicht.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand von
Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Leitungsempfängers,
Fig. 2 eine Schaltung des Entzerrers,
Fig. 3 eine Schaltung des Regelverstärkers und
Fig. 4 eine Schaltung des Amplitudenentscheiders.
In Fig. 1 ist das Blockschaltbild des automatischen Ent
zerrer/Amplitudenentscheiders dargestellt.
Den Eingängen 4 1 und 4 2 eines ersten Verstärkers 4 wird
über einen Übertrager 3 ein digitales Signal DS zugeführt,
das an Eingangsanschlüssen 1, 2 anliegt. Gleichzeitig wird
das Digitalsignal den Eingängen 5 1 und 5 2 eines zweiten
Verstärkers 5 zugeführt, der eine konstante Verstärkung (bei
spielsweise 0 dB) und einen linearen Frequenzverlauf auf
weist. Im Gegensatz hierzu ist die Verstärkung des ersten
Verstärkers 4 frequenzabhängig. Entsprechend den Normen/
Empfehlungen weist dieser Verstärker eine höhere Verstär
kung (beispielsweise 12 dB) auf. Beide Verstärker sind im
Ausführungsbeispiel als Differenzverstärker mit symmetri
schen Ausgängen aufgebaut. Die Signalausgänge 4 3, 4 4 des
ersten Verstärkers 4 und die Signalausgänge 5 3, 5 4 des
zweiten Verstärkers 5 sind einer steuerbaren Additions
schaltung 6 zugeführt, die ebenfalls symmetrische Summa
tionsausgänge 6 5 und 6 6 aufweist. Diese sind Eingänge 7 1
und 7 2 eines Regelverstärkers 7 zugeführt, dessen Verstär
kerausgänge 7 3, 7 4 mit Steuereingängen 6 7, 6 8 der steuer
baren Additionsschaltung 6 verbunden ist.
Außerdem sind die Summationsausgänge 6 5 und 6 6 mit Kompa
ratoreingängen 8 1 und 8 2 eines Amplitudenentscheiders 8
verbunden, der zwei Signalausgänge 8 3 und 8 4 aufweist, an
denen binäre Signale abgegeben werden, die Signalzuständen
"+1" und "-1" zugeordnet sind.
Das an den Eingangsanschlüssen 1 und 2 des Übertragers 3
anliegende digitale Signal DS wird gleichzeitig den Ein
gängen beider Verstärker zugeführt. Der zweite Verstärker
5 weist die Verstärkung 0 dB auf (oder eine geringe kon
stante Verstärkung); der erste frequenzabhängige Verstär
ker 4 weist dagegen eine höhere Verstärkung auf. Entspre
chend der Amplitude des empfangenen digitalen Signals DS,
die von der Leitungsdämpfung und damit von der Leitungs
länge abhängig ist, soll nun an den Summationsausgängen 6 5
und 6 6 ein konstantes Summensignal US abgegeben werden.
Ist die Leitungslänge gering, dann wird die Additionsschal
tung so gesteuert, daß lediglich das Ausgangssignal AS2
des zweiten Verstärkers 5 zur Bildung des Summensignals US
beiträgt, während das Ausgangssignal AS1 des ersten Verstär
kers 4 unberücksichtigt bleibt.
Mit zunehmender Leitungslänge muß die Frequenzabhängigkeit
der angeschlossenen Leitung berücksichtigt werden und des
halb eine frequenzabhängige Verstärkung durchgeführt wer
den. Folglich wird bei einem geringeren Summensignal US
über den Regelverstärker 7 ein zunehmender Anteil des Aus
gangssignal AS1 des ersten Verstärkers 4 hinzuaddiert bis
im Extremfall nur dessen Ausgangssignal AS1 das Summensi
gnal US liefert. Wegen der hohen Regelverstärkung bleibt
die Amplitude des Summensignals praktisch konstant.
Da das Summensignal US = US1 + US2 an antivalenten symme
trischen Ausgängen abgegeben wird, steht die doppelte
Spannung gegenüber einem Verstärkerausgang zur Verfügung.
Das Summensignal wird dem symmetrische Eingänge 8 1 und 8 2
aufweisenden Amplitudenentscheider 8 zugeführt. Dieser
gibt an seinen Ausgängen bei einem beispielsweise verwen
deten HDB3-Code separate Signale für den Spannungswerten
entsprechenden Zustände +1 und -1 ab.
In Fig. 2 sind die beiden Verstärker 4 und 5 sowie die
steuerbare Additionsschaltung 6 detailliert dargestellt.
Unwichtigere Details wie Dioden zur Begrenzung der Ein
gangsspannung und Ableichwiderstände wurden nicht darge
stellt. Der erste Verstärker 4 enthält zwei Transistoren
T1 und T2, deren Emitter jeweils mit einer Stromquelle
verbunden sind. Zwischen die Emitter ist ein Widerstand
eingeschaltet, zu dem ein Netzwerk FN (L1, C1, R3, R4) mit
frequenzabhängigen Widerstand parallel geschaltet ist.
Durch dieses wird die gewünschte Frequenzabhängigkeit des
Verstärkungsfaktors erzielt.
Durch die Variante des Differenzverstärkers mit zwei Strom
quellen wird eine definierte Verstärkung mit nur einem Wi
derstand zwischen den Emittern erzielt.
Der zweite Verstärker 5 enthält die Transistoren T3 und T4.
Die Eingänge 4 1 und 5 1 der Transistoren T1 und T3 sowie
die Eingänge 4 2 und 5 2 der Transistoren T2 und T4 sind zu
sammengeschaltet. Die Verstärkung ist über die herausge
führten Schaltungspunkte durch einen weiteren Widerstand
abgleichbar.
Die steuerbare Additionsschaltung wird durch vier Paare
von Differenzverstärkern D1 bis D4 gebildet. Sie ist eine
Weiterentwicklung der "Gilbert Cell", die bei Vierquadran
ten Multiplizierern verwendet wird ("Halbleiter-Schaltungs
technik", Tietze und Schenk, 9. Auflage, Springer-Verlag,
S. 352), jedoch mit dem Unterschied, daß annähernd gleich
phasige Signale der Verstärker 4 und 5 addiert werden. Je
weils zwei Transistoren T5 und T6, T7 und T8, T9 und T10,
T11 und T12 bilden einen Differenzverstärker. Über jeweils
einen Widerstand sind die Emitter der Transistoren T5 und
T6 mit dem Kollektor des Transistors T1 verbunden, entspre
chend die Transistoren T7 und T8 mit dem Kollektor des
Transistors T2, die Emitter der Transistoren T9 und T10 mit
dem Kollektor des Transistors T3 und die Emitter der Tran
sistoren T11 und T12 mit dem Kollektor des Transistors T4.
Die Kollektoren der Transistoren der Verstärker 4 und 5
entsprechen den in Fig. 1 dargestellten Signalausgängen
4 3, 4 4 und 5 3 und 5 4 des ersten und des zweiten Verstärkers
4 und 5.
Die vier Differenzverstärker weisen (mindestens) zwei Kol
lektorwiderstände R1 und R2 auf; die Kollektoren der Tran
sistoren T5 und T10 sind an den ersten Kollektorwiderstand
R1 angeschaltet, und die Kollektoren der Transistoren T8
und T11 sind an den zweiten Kollektorwiderstand angeschal
tet. Die übrigen Kollektoren sind über durch Transistoren
T13 und T14 gebildete Dioden an das Versorgungspotential
VS gelegt. Diese Dioden können durch Widerstände ersetzt
werden. Die Basisanschlüsse der Transistoren T5 und T8, T9
und T12 sind mit einem ersten Steuereingang 6₇, die der
anderen Basisanschlüsse mit einem zweiten Steuereingang
6₇ verbunden.
Über die Differenzverstärker D1 bis D4, die auf gemeinsame
Kollektorwiderstände arbeiten, können nun jeweils die Aus
gangssignale AS1 und AS2 des ersten Verstärkers 4 und des
zweiten Verstärkers 5 in Abhängigkeit von den an den Steuer
eingängen 6 7 und 6 7 anliegenden Regelspannungen addiert wer
den. Die gesteuerte Addition erfolgt durch Stromteilung
der von den Transistoren T1 bis T4 gelieferten Kollektor
ströme. Über die Differenzverstärker D1 bis D4 wird fest
gelegt, welche Anteile der Kollektorströme jeweils addiert
werden. Wird der Signalspannungsanteil des ersten Verstär
kers 4 erhöht, so wird gleichzeitig der Signalanteil des
zweiten Verstärkers 5 durch die über Kreuz geschalteten
Ausgänge der Differenzverstärker D3 und D4 erniedrigt. An
den Widerständen R1 und R2 werden (im Gegensatz zur "Gilbert Cell") jeweils annähernd
gleichphasige Signale addiert. Wie bereits be
schrieben, liefern bei einem hohen Eingangspegel lediglich die Ausgangssignale
des Verstärkers 5 einen Beitrag zum Summensignal,
während bei zunehmender Leitungslänge und damit
geringer werdendem Eingangspegel der Anteil der Ausgangsspannung
des frequenzabhängigen Verstärkers 4 zunimmt. So
wird neben einer Verstärkungsregelung gleichzeitig eine
geänderte Entzerrung bewirkt. Da die Verstärker 4 und 5
an ihren symmetrischen Signalausgängen gegenphasige Signale
abgeben sind auch die an den Summationsausgängen 6 5 und 6 6
abgegebenen Summensignale gegenphasig.
Fig. 3 zeigt das Schaltbild des Regelverstärkers 7. Die
Basisanschlüsse zweier Transistoren T15 und T16 stellen
die Eingänge eines Analogaddierers dar. Die Kollektoren
und Emitter der Transistoren sind zusammengeschaltet. Da
die Emitter mit einer Konstantstromquelle verbunden sind,
werden die Eingangssignale addiert. Das Summensignal wird
über eine Gleichrichterschaltung mit einem Ladekondensator
CL einem Eingang eines die Transistoren T17, T18 und T19,
T20 enthaltenden Differenzverstärkers zugeführt. Der zwei
te Eingang des Differenzverstärkers liegt an einer konstan
ten Spannung. Die Ausgangssignale werden als Regelsignal
US über zwei Emitterfolger den Steuereingängen 6 7 und 6 7
zugeführt.
Zur Vergrößerung der Sperrschichtkapazitäten der Transis
toren T18 und T20 sind weitere als Dioden geschalteten
Transistoren T25 und T26 zwischen Basis und Kollektor ange
schaltet.
Nachdem die Ausgangsspannungen der Additionsschaltung zum
Summensignal addiert wurden, erfolgt eine Spitzengleich
richtung. Der Maximalwert wird im Ladekondensator CL ge
speichert und steuert über den Regelverstärker und die
Emitterfolger T32, T24 die steuerbare Additionsschaltung.
Zusammen mit Vorwiderständen wirken die durch den Miller-
Effekt vergrößerten Sperrschichtkapazitäten wie Tiefpässe,
die hochfrequente Störungen stark dämpfen.
In Fig. 4 ist die Schaltungsanordnung des Amplitudenent
scheiders dargestellt. Sie besteht aus zwei Komparatoren
die wiederum jeweils als Differenzverstärker mit den Tran
sistoren T27, T28 und T29, T30 ausgeführt sind. Jeder Dif
ferenzverstärker bzw. Komparator K1 und K2 wird von den
gegenphasigen Spannungen des Summensignals US angesteuert,
wobei Emitterfolger, als Dioden geschaltete Transistoren
in Zusammenarbeit mit Konstantstromquelle T31, T32 bzw.
T33, T34 für die notwendige Potentialverschiebung sorgen.
Zwischen den Komparatoreingängen und den Basisanschlüssen
sind Vorwiderstände R5 beim ersten bzw. R6 beim zweiten
Komparator eingefügt.
Die Kollektoranschlüsse bilden die Komparatorausgänge 8 3
und 8 4. Die Schaltungsanordnung ist so ausgeführt, daß sie
auch antivalente Ausgangssignale abgibt.
Da der bei einer geringen Betriebsspannung von 5 Volt
nutzbare Spannungshub für den Amplitudenentscheider be
grenzt ist, ist dieser als Gegentaktkomparator ausgeführt.
In diesem Ausführungsbeispiel wird der Komparator zur Rück
gewinnung eines HDB3-Signals genutzt, wodurch bedingt ist,
daß er eine positive und eine negative Spannungsschwelle
aufweist. Hierdurch werden die zwei Komparatoren erforder
lich. Es werden jeweils beide Eingänge jeden Komparators
angesteuert. Durch die Vorwiderstände R5 bzw. R6 ergibt
sich eine Spannungsdifferenz zwischen den Basisanschlüssen
der Transistoren T27, T28 bzw. T29, T30. Die Vorspannungen
entsprechen den Spannungsschwellen des Komparators.
An den Komparatorausgängen wird jeweils dann ein logisches
Signal (log 1) abgegeben, wenn der Schwellwert über- bzw.
unterschritten wird.
Über eine Konstantspannungsquelle 9 und Transistorschal
tungen werden die Potentiale für die verwendeten Konstant
stromquellen erzeugt. Die mit S1 bis S3 bezeichneten Schal
tungspunkte sind miteinander verbunden.
Claims (7)
1. Leitungsempfänger mit einem
einen ersten frequenzabhängigen
Verstärker (4) und einen linearen
zweiten Verstärker (5) enthaltenden
Entzerrer mit einem ausgangsseitigen
Regelverstärker (7) und einem
Amplitudenentscheider (8),
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite lineare Verstärker (5) eine geringere Verstärkung als der frequenzabhängige Verstärker (4) aufweist,
daß eine steuerbare Additionsschaltung (6) mit Verstärkerstufen (D1, D2; D3, D4) vorgesehen ist, denen jeweils die Ausgangssignale der Verstärker (4, 5) zugeführt werden und deren eigene Ausgangssignale zu einem Summensignal (US) addiert werden, wobei in Abhängigkeit vom Regelsignal (RS) des Regelverstärkers (7) der Pegel des Ausgangssignals eines Verstärkers (z. B. 4) erhöht wird während der Pegel des Ausgangssignals des anderen Verstärkers (z. B. 5) vermindert wird, so daß das Summensignal (US) konstant ist.
daß der zweite lineare Verstärker (5) eine geringere Verstärkung als der frequenzabhängige Verstärker (4) aufweist,
daß eine steuerbare Additionsschaltung (6) mit Verstärkerstufen (D1, D2; D3, D4) vorgesehen ist, denen jeweils die Ausgangssignale der Verstärker (4, 5) zugeführt werden und deren eigene Ausgangssignale zu einem Summensignal (US) addiert werden, wobei in Abhängigkeit vom Regelsignal (RS) des Regelverstärkers (7) der Pegel des Ausgangssignals eines Verstärkers (z. B. 4) erhöht wird während der Pegel des Ausgangssignals des anderen Verstärkers (z. B. 5) vermindert wird, so daß das Summensignal (US) konstant ist.
2. Leitungsempfänger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Verstärker (4) und der zweite Verstärker (5)
als Differenzverstärker ausgebildet sind, die jeweils zwei
Transistoren (T1, T2; T3, T4) enthalten.
3. Leitungsempfänger nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die steuerbare Additionsschaltung (6) mit Verstärkerstufen (D1, D2; D3, D4) vier Differenzverstärker (D1 bis D4) aufweist,
daß die Emitteranschlüsse der Transistoren (T5, T6) des ersten Differenzverstärkers (D1) über Widerstände zusam mengeschaltet mit einem ersten Kollektoranschluß des er sten Verstärkers (4) verbunden sind,
daß die Emitteranschlüsse der Transistoren (T3, T4) des zweiten Differenzverstärkers (D2) in gleicher Weise mit einem zweiten Kollektoranschluß des ersten Verstärkers (4) verbunden sind,
und daß die Emitteranschlüsse der weiteren Differenzver stärker (D3, D4) mit Kollektoranschlüssen des zweiten Ver stärkers (5) verbunden sind,
daß die Differenzverstärker (D1, D2, D3, D4) mindestens zwei Kollektorwiderstände (R1, R2) aufweisen, die jeweils mit zwei Kollektoranschlüssen der Differenzverstärker (D1 bis D4) derart verbunden sind, daß gleichphasige Ausgangssignale des ersten Verstärkers (4) und des zweiten Verstärkers (5) addiert werden und daß die Basisanschlüsse aller Differenzverstärker (D1 bis D4) auf zwei Steuereingänge (6₇, 6₈) geführt sind.
daß die steuerbare Additionsschaltung (6) mit Verstärkerstufen (D1, D2; D3, D4) vier Differenzverstärker (D1 bis D4) aufweist,
daß die Emitteranschlüsse der Transistoren (T5, T6) des ersten Differenzverstärkers (D1) über Widerstände zusam mengeschaltet mit einem ersten Kollektoranschluß des er sten Verstärkers (4) verbunden sind,
daß die Emitteranschlüsse der Transistoren (T3, T4) des zweiten Differenzverstärkers (D2) in gleicher Weise mit einem zweiten Kollektoranschluß des ersten Verstärkers (4) verbunden sind,
und daß die Emitteranschlüsse der weiteren Differenzver stärker (D3, D4) mit Kollektoranschlüssen des zweiten Ver stärkers (5) verbunden sind,
daß die Differenzverstärker (D1, D2, D3, D4) mindestens zwei Kollektorwiderstände (R1, R2) aufweisen, die jeweils mit zwei Kollektoranschlüssen der Differenzverstärker (D1 bis D4) derart verbunden sind, daß gleichphasige Ausgangssignale des ersten Verstärkers (4) und des zweiten Verstärkers (5) addiert werden und daß die Basisanschlüsse aller Differenzverstärker (D1 bis D4) auf zwei Steuereingänge (6₇, 6₈) geführt sind.
4. Leitungsempfänger nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein von der steuerbaren Additionsschaltung (6) abgege
benes Summensignal (US) einer Gleichrichterschaltung
(TG, CL) des Regelverstärkers (7) zugeführt wird, der als
Differenzverstärker (T17, T18; T19, T20) ausgebildet ist
und an seinen symmetrischen Ausgängen (7 31, 7 32) ein aus
zwei antivalente Ausgangssignalen bestehendes Regelsignal
(RS) abgibt.
5. Leitungsempfänger nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Amplitudenentscheider (8) mit zwei Komparatoren (K1, K2) vorgesehen ist, die jeweils als Differenzverstär ker (T27, T28; T29, T30) ausgebildet sind,
daß jeweils in einer Basiszuführung eines Differenzver stärkers ein Vorwiderstand (R5, R6) eingeschaltet ist und
daß den Basisanschlüssen jedes Differenzverstärkers (T27, T28; T29, T30) die gegenphasigen Summensignale (US1, US2) von der Additionsschaltung (6) zugeführt werden.
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Amplitudenentscheider (8) mit zwei Komparatoren (K1, K2) vorgesehen ist, die jeweils als Differenzverstär ker (T27, T28; T29, T30) ausgebildet sind,
daß jeweils in einer Basiszuführung eines Differenzver stärkers ein Vorwiderstand (R5, R6) eingeschaltet ist und
daß den Basisanschlüssen jedes Differenzverstärkers (T27, T28; T29, T30) die gegenphasigen Summensignale (US1, US2) von der Additionsschaltung (6) zugeführt werden.
6. Leitungsempfänger nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Verstärker (4) zwei Konstantstromquellen aufweist, die an die Emitter der Transistoren (T1, T2) geführt sind, die durch einen Widerstand (R7) miteinander verbunden sind, und
daß zu diesem Widerstand (R7) ein frequenzabhängiges Netz werk (FN) parallelgeschaltet ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Verstärker (4) zwei Konstantstromquellen aufweist, die an die Emitter der Transistoren (T1, T2) geführt sind, die durch einen Widerstand (R7) miteinander verbunden sind, und
daß zu diesem Widerstand (R7) ein frequenzabhängiges Netz werk (FN) parallelgeschaltet ist.
7. Leitungsempfänger nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Verstärker (5) ebenfalls zwei Konstant stromquellen aufweist, die an die Emitter der Transis toren (T3, T4) geführt sind, und
daß die Emitteranschlüsse zum Verstärkungsabgleich heraus geführt sind.
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Verstärker (5) ebenfalls zwei Konstant stromquellen aufweist, die an die Emitter der Transis toren (T3, T4) geführt sind, und
daß die Emitteranschlüsse zum Verstärkungsabgleich heraus geführt sind.
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|---|---|---|---|
| DE19924228010 DE4228010C2 (de) | 1992-08-24 | 1992-08-24 | Leitungsempfänger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924228010 DE4228010C2 (de) | 1992-08-24 | 1992-08-24 | Leitungsempfänger |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4228010A1 DE4228010A1 (de) | 1994-03-10 |
| DE4228010C2 true DE4228010C2 (de) | 1995-06-08 |
Family
ID=6466250
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924228010 Expired - Fee Related DE4228010C2 (de) | 1992-08-24 | 1992-08-24 | Leitungsempfänger |
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|---|---|
| DE (1) | DE4228010C2 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3728649A (en) * | 1972-04-24 | 1973-04-17 | Bell Telephone Labor Inc | Automatic equalizer for digital cable transmission systems |
| DE4022468A1 (de) * | 1990-07-14 | 1992-01-16 | Philips Patentverwaltung | Entzerrer |
-
1992
- 1992-08-24 DE DE19924228010 patent/DE4228010C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DE4228010A1 (de) | 1994-03-10 |
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