DE4222508C1 - Automobile sliding roof incorporating ventilation fan - uses space provided by frame around roof opening to house at least one solar-powered fan - Google Patents

Automobile sliding roof incorporating ventilation fan - uses space provided by frame around roof opening to house at least one solar-powered fan

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    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/24Devices purely for ventilating or where the heating or cooling is irrelevant
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
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    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels

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Description

Die Erfindung betrifft ein Fahrzeugdach mit min­ destens einem starren Deckel, welcher wahlweise eine in einer festen Dachfläche vorgesehene Dachöffnung verschließt oder wenigstens teilweise freilegt. Ferner ist ein die Dach­ öffnung einfassender Rahmen sowie eine eine Lüfteranord­ nung umfassende Entlüftungseinrichtung vorgesehen, welche Luft von dem Raum unterhalb des Deckels zur Fahrzeugrücksei­ te hin nach außen ableitet.
In US-PS 49 23 244 ist ein Fahrzeugdach der vorstehend ange­ gebenen Gattung gezeigt und beschrieben. Dieses Fahrzeugdach umfaßt einen starren, lichtdurchlässigen Deckel, und in einem Abstand zu demselben in Richtung des Fahrzeuginnenraums ist ein Lamellenhimmel angeordnet, so daß ein Zwischenraum zwi­ schen dem transparenten Deckel und dem Lamellenhimmel vorhanden ist. Die Entlüftungseinrichtung umfaßt einen Walzenlüfter, welcher im Bereich der Fahrzeugrückseite angeordnet ist und eine Entlüftung des Zwischenraums zwischen dem transparenten Deckel und dem Lamellenhimmel gestattet, und die Luftableitung über Entlüftungsschlitze oberhalb der Heckscheibe des Fahr­ zeugs erfolgt. Der Walzenlüfter ist vorzugsweise solarbetrie­ ben, wozu eine spezielle Solarzellenplatte vorgesehen ist, deren Ausgangsleitungen mit dem Antriebsmotor des Walzenlüf­ ters verbunden sind. Für die Entlüftungsschlitze und den Wal­ zenlüfter ist ein als gesondertes Bauteil ausgebildetes Gehäu­ se vorgesehen, welches an entsprechenden Stellen am hinteren Dachbereich des Fahrzeuges über eine Flanschverbindung be­ festigt wird. Zugleich werden durch dieses Gehäuse die zur Fahrzeugrückseite hin gehenden schachtförmigen Entlüftungs­ kanäle begrenzt. Eine derartige Auslegung eines Fahrzeug­ dachs ist nicht nur herstellungstechnisch, sondern auch hin­ sichtlich der Montage aufwendig, und zudem besteht die Ge­ fahr, daß die Kopfraumfreiheit im Fahrzeuginnenraum, insbe­ sondere im Fondbereich eingeschränkt wird, da der Einbau der Entlüftungseinrichtung mit dem Gehäuse in Höhenrichtung des Fahrzeugdachs zusätzlichen Einbauraum in Anspruch nimmt.
Ferner ist aus DE 40 09 871.0 A1 eine Belüftungsvorrichtung für ein Fahrzeugdach bekannt, bei welcher der starre Deckel beispielsweise als sogenannter "Solardeckel" ausgelegt ist und als Solarenergiequelle für den Betrieb der Lüfteranordnung der Belüftungsvorrichtung genutzt wird. Hierbei ist die Lüfter­ anordnung in einen Deckelhimmel des Fahrzeugdachs eingebaut und sitzt im vorderen Bereich des Deckels vorzugsweise in ei­ nem Spalt, welcher für die Entlüftung vorgesehen ist. Die Lüf­ teranordnung umfaßt vorzugsweise Axiallüfter. Die Lüfteranord­ nung ist hierbei sichtbar und sie kann nur arbeiten, wenn der Deckel wenigstens teilweise geöffnet ist. Dadurch daß die Lüf­ teranordnung in dem vorgesehenen Spalt sitzt, wird die Ent­ lüftung durch Verkleinerung des vorgesehenen Spalts behindert, wenn die Lüfteranordnung nicht in Betrieb ist. Auch sind die Laufgeräusche der Motoren der Lüfteranordnung im Fahrgastraum hörbar. Ferner ist der Luftableitungsweg in dem Raum unterhalb des Deckels nicht bis zur Auslaßseite hin vollständig defi­ niert. Auf Grund der vorne liegenden Anordnung der Lüfterein­ richtung besteht ferner die Gefahr, daß Haare von Fahrzeugin­ sassen in die Lüfteranordnung gezogen werden. Wenn man dies vermeiden möchte, müssen zusätzliche und aufwendige Schutz­ vorkehrungen getroffen werden.
Die Erfindung zielt demgegenüber darauf ab, ein Fahrzeugdach mit einer Entlüftungseinrichtung der gattungsgemäßen Art be­ reitzustellen, bei welchem eine effektive sowie möglichst raumsparende und konstruktiv auf möglichst einfache Weise verwirklichbare Entlüftung insbesondere des Raums unterhalb des starren Deckels ermöglicht wird.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß wenigstens eine Halterung für die Lüfteranordnung am hinteren Rahmenteil angeformt ist.
Beim erfindungsgemäßen Fahrzeugdach bildet oder bilden der oder die Halterungen für die Lüfteranordnung ein Stück mit dem hinteren Teil des die Dachöffnung einfassenden Rahmens des Fahrzeugdachs, so daß sich die Montage der Lüfteranord­ nung vereinfachen läßt und die Auslegung insgesamt derart ge­ troffen ist, daß möglichst wenig Einbauhöhe für die Entlüf­ tungseinrichtung benötigt wird, um so den freien Kopfraum insbesondere im Vorbereich des Fahrzeugs nicht nennenswert zu verkleinern. Ferner wird durch die erfindungsgemäße Aus­ legung eine effektive Entlüftung erzielt, da der Weg für den Entlüftungsluftstrom bis zu seinem Austritt aus dem Fahr­ zeug immer genau bestimmt und definiert ist. Da die Motoren für die Lüfteranordnung im hinteren Bereich des Fahrzeugs liegen, welcher zur Innenseite hin mit einem Fahrzeughimmel ausgekleidet und abgedeckt ist, lassen sich die Motorlaufge­ räusche dämpfen, und der Geräuschpegel im Fahrzeuginnenraum bei laufender Lüfteranordnung läßt sich reduzieren. Somit erhält man eine verbesserte Laufruhe. Insbesondere wird bei der erfindungsgemäßen Auslegung des Fahrzeugdachs der Raum unterhalb des Deckels auf effektive Weise entlüftet, in wel­ chem die Luft bei geschlossenem Deckel am wärmsten ist, so daß man eine schnelle und zuverlässige Herabsetzung der Fahr­ zeuginnentemperatur bei Inbetriebnahme der Lüfteranordnung erzielen kann.
Vorzugsweise sind am hinteren Rahmenteil des die Dachöffnung in der festen Dachfläche einfassenden Rahmens des Fahrzeug­ dachs zwei Halterungen für je eine Lüfteranordnung in Quer­ richtung nebeneinanderliegend angeformt. Hierdurch läßt sich der Luftdurchsatz zur Entlüftung steigern.
Vorzugsweise ist oder sind der oder die Lüfteranordnung(en) Walzenlüfter, welche bei einer hohen Leistung einen möglichst geringen Einbauraum in Anspruch nehmen.
Vorzugsweise ist die Lüfteranordnung gegenüber der festen Dachfläche abgedichtet, so daß man definierte Luftströmungs­ kanäle und Wege bei der Entlüftung erhält.
Die Luftableitung erfolgt vorzugsweise über Öffnungen ober­ halb und/oder seitlich der Heckscheibe des Fahrzeugs, wobei bei einer seitlichen Entlüftung die Entlüftung vorzugsweise über die C-Säule der Fahrzeugkarosserie erfolgen kann, wel­ che bei vielen Fahrzeugen auch zur Grundentlüftung des Fahr­ zeuginnenraums genutzt wird. Durch diese Doppelnutzung kön­ nen daher zusätzliche Einrichtungen zur Luftausleitung nach außen hin am Fahrzeug entfallen.
Vorzugsweise schließt sich an den Ausgang der Lüfteranord­ nung eine Schlauch- oder Rohrleitung zur definierten Luft­ ableitung an.
Vorzugsweise ist die Auslegung beim erfindungsgemäßen Fahr­ zeugdach derart getroffen, daß die Lüfteranordnung solarbe­ trieben ist, wobei vorzugsweise der Deckel als Solarenergie­ versorgungsquelle für die Lüfteranordnung ausgebildet ist. Hierbei läßt sich in effektiver Weise die relativ große Fläche des starren Deckels für die Energieversorgung der Lüfteranordnung nutzen. Vorzugsweise ist der Deckel über Kontakte zur Solarenergieversorgung mit der Lüfteranordnung verbunden, so daß keine gesonderten Leitungen zur Solarenergie­ versorgung verlegt werden müssen, sondern eine unmittelbare Kontaktverbindung zwischen Deckel und Lüfteranordnung gege­ benenfalls unter Zwischenschaltung elektronischer Steuerein­ richtungen hergestellt werden kann. Hierdurch lassen sich Übertragungsenergieverluste herabsetzen.
Der Raum unterhalb des Deckels wird vorzugsweise von einem Zwischenraum zwischen dem Deckel und einem dem Fahrzeugin­ nenraum zugewandten Himmelteil, vorzugsweise einem Schiebe­ himmelteil, sowie einem Fahrzeughimmel gebildet. Dieser Zwi­ schenraum erwärmt sich erfahrungsgemäß am stärksten und schnellsten bei einem Fahrzeug mit der erfindungsgemäßen Fahrzeugdachkonstruktion. Mit der Erfindung wird dieser Zwi­ schenraum in effektiver Weise entlüftet, um die Temperatur in diesem Zwischenraum schnell zu senken.
Das erfindungsgemäße Fahrzeugdach kann als Schiebe-, Schie­ behebe- oder Spoilerdach oder als Dach mit zur Entlüftung vorne absenkbarem Deckel ausgebildet sein. Hierbei handelt es sich selbstverständlich um eine nicht abschließende Auf­ zählung von möglichen Ausbildungsformen von Fahrzeugdächern der gattungsgemäßen Art.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von bevorzugten Aus­ führungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeich­ nung näher erläutert. Darin zeigt
Fig. 1 eine schematische Längsschnittansicht eines Fahrzeugdachs nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das in Fig. 1 gezeigte Fahrzeugdach in Blickrichtung des Pfeils II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den mit einem Pfeil IV in Fig. 1 angedeuteten Bereich des Fahrzeugdachs in teilweise geschnittener Darstellung, und
Fig. 5 eine Draufsicht entsprechend dem Pfeil II in Fig. 1 zur Verdeutlichung einer alternativen Ausführungsform eines Fahrzeugdachs nach der Erfindung.
In den Figuren der Zeichnung sind gleiche oder ähnliche Teile mit denselben Bezugszeichen versehen.
An Hand den Fig. 1 bis 4 wird eine erste bevorzugte Ausführungs­ form eines insgesamt mit 1 bezeichneten Fahrzeugdachs nach der Erfindung nachstehend beschrieben. Das Fahrzeugdach 1 umfaßt einen Rahmen 2, welcher unterhalb einer festen Dach­ fläche 3 des Fahrzeugdachs 1 angeordnet ist. In der festen Dachfläche 3 ist eine Dachöffnung 4 vorgesehen, welche mit­ tels eines starren, vorzugsweise transparenten Deckels 5 verschlossen oder wenigstens teilweise freigelegt werden kann. Beim dargestellten Beispiel des Fahrzeugdachs 1 handelt es sich vorzugsweise um ein sogenanntes Schiebehebedach. In ei­ nem Abstand unterhalb des Deckels 5 ist beim dargestellten Beispiel ein Schiebehimmelteil gezeigt, wobei im zugeordneten und in den Figuren der Zeichnung links liegenden vorderen Bereich des Rahmens 2 Lüftungsöffnungen 7 vorgesehen sind, welche zweckmäßigerweise mit einem Lüftungsgitter 8 abge­ deckt sind. Diese Lüftungsöffnungen 7 öffnen sich zu einem Zwischenraum 9 zwischen dem in seiner Schließlage gezeigten starren Deckel 5 und dem Schiebehimmelteil 6. Im hinteren, d. h. in den Figuren der Zeichnung rechts liegenden Bereich des Fahrzeugdachs 1 ist ein Fahrzeughimmel 10 vorgesehen, welcher zum Fahrzeuginnenraum zugewandt ist. Ferner erstreckt sich in Fahrzeugquerrichtung eine Wasserrinne 11, die zum Auf­ fangen von Wasser dient, wenn der Deckel 5 beispielsweise aus­ gestellt ist oder die Dachöffnung 4 teilweise freigelegt ist. Mit 12 ist eine Deckeldichtung bezeichnet, welche die in der festen Dachfläche 3 vorgesehene Dachöffnung 4 gegenüber dem Deckel 5 in seiner Schließstellung abdichtet.
Im hinteren Bereich des Fahrzeugdachs 1, d. h. in dem in den Figuren der Zeichnung rechts liegenden Bereich, in dessen Nähe beispielsweise nach Fig. 2 eine Fahrzeugrückscheibe 13 ange­ ordnet ist, ist eine insgesamt mit 14 bezeichnete Entlüftungs­ einrichtung angeordnet, welche eine Lüfteranordnung 15 um­ faßt, welche entsprechend den mit Pfeilen in den Figuren der Zeichnung eingetragenen Luftstrom im hinteren Bereich des Fahrzeugs nach außen ableiten, wodurch der Zwischenraum 9, welcher in Fig. 1 gezeigt ist, bei arbeitender Lüfteranord­ nung 15 zwangsentlüftet wird. Zur Aufnahme der Lüfteranord­ nung 15 ist oder sind am hinteren Rahmenteil 16 Halterungen 17 angeformt. An diesen angeformten Halterungen 17 ist je ein Walzenlüfter 18 gelagert, dessen Motor mit 19 bezeichnet ist. Die Lüfteranordnung 15 ist, wie insbesondere in Fig. 1 gezeigt ist, mittels einer Abdichtung 20 gegenüber der festen Dach­ fläche 3 im Bereich der Lüfteranordnung 15 abgedichtet. Die Austrittsseite der Lüfteranordnung 15 ist mit 21 bezeichnet, und an diese schließt sich ein Entlüftungsschlauch oder -rohr 22 an. Bei der ersten an Hand der Fig. 1 bis 4 erläuterten Ausführungsform wird über diesen Entlüftungsschlauch oder -rohr 22 die Abluft aus dem Zwischenraum 9 über eine seitlich der Fahrzeugrückscheibe bzw. Heckscheibe 13 angeordnete Aus­ trittseinrichtung 23 nach außen geleitet. Diese Austritts­ einrichtung 23 gestattet eine Luftableitung über die soge­ nannte C-Säule des Fahrzeugkarosserieaufbaus.
In Fig. 3 ist das Fahrzeugdach 1 in dem Zustand gezeigt, welcher eingenommen wird, wenn der Deckel 5 in seiner die Dachöffnung 4 vollständig freigebenden Offenstellung sich befindet, wenn er unterhalb der festen Dachfläche 3 in Rich­ tung zur Fahrzeugheckscheibe 13 hin am weitesten hinten an­ geordnet ist. In Fig. 3 ist eine obere Abdeckung 24 der Lüfteranordnung 15 gezeigt, welche mittels der Abdichtung 20 gegenüber der festen Dachfläche 3 abgedichtet ist, und an welche sich an der Austrittsseite 21 der Entlüftungsschlauch oder das Entlüftungsrohr 22 anschließt.
Nähere Einzelheiten einer als Beispiel gezeigten Halterung 17 eines Walzenlüfters 18 lassen sich Fig. 4 entnehmen. Der Rahmen bzw. Schiebedachrahmen 2, welcher zweckmäßigerweise in Kassettenform ausgelegt ist, hat ferner auf an sich be­ kannte Weise wenigstens an seinen Ecken ein Wasserablaufrohr 25. Mit 26 ist ein Befestigungspunkt am Rahmen 2 und fester Dachfläche 3 angedeutet.
Das an Hand den Fig. 1 bis 4 verdeutliche Fahrzeugdach 1 er­ möglicht eine effektive Zwangsentlüftung des Zwischenraums 9 unterhalb des Deckels 5, welcher zwischen dem Deckel 5, der festen Dachfläche 3 und dem Fahrzeughimmel 10 bzw. dem Schiebe­ himmelteil 6 begrenzt wird. Die in diesem Zwischenraum 9 vor­ handene Luft wird bei arbeitender Lüfteranordnung 15 entspre­ chend den dargestellten Strömungspfeilen zur Außenseite des Fahrzeugs über die Austrittseinrichtung 23 im hinteren Be­ reich des Fahrzeugs, d. h. in der Nähe der Fahrzeugheckscheibe bzw. Fahrzeugrückscheibe 13 geleitet. Da die Halterung 17 für die Lüfteranordnung 15 an dem Rahmen 2 angeformt ist, läßt sich der Rahmen 2 zusammen mit der eingebauten Lüfteranord­ nung 15 insgesamt als ein vormontiertes Teil bereitstellen, welches dann bei der Bandmontage eines Fahrzeugs als vormon­ tierte Einheit zur Verwirklichung einer nach der Erfindung angestrebten Fahrzeugdachkonstruktion eingebaut werden kann. Somit wird nach der Erfindung ein montagegünstiges Fahrzeug­ dach 1 mit einer Entlüftungseinrichtung 14, welche eine Lüf­ teranordnung 15 umfaßt, bereitgestellt. Durch diese Zwangs­ entlüftung des Zwischenraums 9 mit Hilfe der Lüfteranordnung 15 kann eine effektive und äußerst wirksame Abkühlung des Fahrzeuginnenraums ermöglicht werden. Durch die definierte Luftführung beim erfindungsgemäßen Fahrzeugdach 1 wird eine gezielte und möglichst verlustarme Luftabfuhr gewährleistet. Durch die Integration der Lüfteranordnung 15 wenigstens teil­ weise in den Rahmen 2, läßt sich die Entlüftungseinrichtung 14 platzsparend unterbringen, wobei der Fahrzeughimmel 10 zugleich eine Dämpfung der Laufgeräusche des Motors 19 des Walzenlüfters 18 ermöglicht. Da der starre Deckel 5 als transparenter Deckel bzw. als sogenannter Solardeckel aus­ gelegt ist, kann in effektiver Weise die Sonnenenergie als Antriebsenergie für die Lüfteranordnung 15 genutzt werden, so daß die Lüfteranordnung 15 möglichst batterieschonend im Hinblick auf die Fahrzeugbatterie betreibbar ist.
An Hand von Fig. 5 wird eine alternative Ausführungsform eines insgesamt mit 1′ bezeichneten Fahrzeugdachs verdeutlicht. In Abweichung zu den vorangehend an Hand den Fig. 1 bis 4 erläu­ terten Ausführungsbeispielen erfolgt bei der Auslegungsform nach Fig. 5 die Luftableitung zur Außenseite hin über speziell vorgesehene Lüftungsschlitze 27 im Bereich oberhalb der Heck­ scheibe 13. Die Halterung 17 für die Lüfteranordnung 15 der Entlüftungseinrichtung 14 ist wie bei der voranstehend be­ schriebenen Ausführungsform unmittelbar am Rahmen 2 angeformt. Alle weiteren Einzelheiten der in Fig. 5 gezeigten Ausfüh­ rungsvariante stimmen im wesentlichen mit den Einzelheiten überein, die voranstehend an Hand der Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 4 erläutert wurden, so daß eine nähere Erörterung derselben entfallen kann.
Bezugszeichen
 1 Fahrzeugdach insgesamt nach Fig. 1-4
 1′ Fahrzeugdach insgesamt nach Fig. 5
 2 Rahmen
 3 feste Dachfläche
 4 Dachöffnung
 5 Deckel
 6 Schiebehimmelteil
 7 Lüftungsöffnung
 8 Lüftungsgitter
 9 Zwischenraum
10 Fahrzeughimmel
11 Wasserrinne
12 Deckeldichtung
13 Fahrzeugscheibe (Heckscheibe)
14 Entlüftungseinrichtung insgesamt
15 Lüfteranordnung
16 hinterer Rahmenteil
17 Halterung
18 Walzenlüfter
19 Motor
20 Abdichtung
21 Austrittseite
22 Entlüftungsschlauch oder -rohr
23 Austrittseinrichtung (Fig. 1-4)
24 obere Abdeckung (Fig. 3)
25 Wasserablaufrohr
26 Befestigungspunkt
27 Lüftungsschlitze

Claims (12)

1. Fahrzeugdach (1, 1′) mit mindestens einem starren Deckel (5), welcher wahlweise eine in einer festen Dach­ fläche (3) vorgesehene Dachöffnung (4) verschließt oder wenigstens teilweise freilegt, einem die Dachöffnung (4) einfassenden Rahmen (2), und mit einer eine Lüfteranord­ nung (15) umfassenden Entlüftungseinrichtung, welche Luft von dem Raum (9) unterhalb des Deckels (5) zur Fahrzeugrück­ seite hin nach außen hin ableitet, dadurch gekenn­ zeichnet, daß wenigstens eine Halterung (17) für die Lüfteranordnung (15) am hinteren Rahmenteil (16) ange­ formt ist.
2. Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Rahmenteil (16) zwei Halterungen (17) für je eine Lüfteranordnung (15) in Querrichtung nebeneinanderlie­ gend angeformt sind.
3. Fahrzeugdach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der oder die Lüfteranordnung(en) (15) Walzen­ lüfter (18) umfassen.
4. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüfteranordnung (15) gegenüber der festen Dachfläche (3) abgedichtet ist.
5. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftableitung über Öffnungen (23; 27) oberhalb und/oder seitlich der Heckscheibe (13) erfolgt.
6. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Ausgang (21) der Lüfter­ anordnung (15) eine Schlauch- oder Rohrleitung (22) zur Luftableitung anschließt.
7. Fahrzeugdach nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftableitung über die C- Säule der Fahrzeugkarosserie erfolgt.
8. Fahrzeugdach nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüfteranordnung (15) solar­ betrieben ist.
9. Fahrzeugdach nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (5) als Solarenergieversorgungsquelle für die Lüfteranordnung (15) ausgebildet ist.
10. Fahrzeugdach nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (5) über Kontakte zur Solarenergieversorgung mit der Lüfteranordnung (15) verbunden ist.
11. Fahrzeugdach nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum unterhalb des Deckels (5) ein Zwischenraum (9) zwischen dem Deckel (5) und einem dem Fahrzeuginnenraum zugewandten Himmelteil, vorzugsweise Schiebehimmelteil (6) sowie einem Fahrzeughimmel (10) ist.
12. Fahrzeugdach nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeugdach (1, 1′) als Schiebe- oder Schiebehebe- oder Spoilerdach oder als Dach mit zur Entlüftung vorne absenkbarem Deckel ausgebildet ist.
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