DE4208698C2 - Verfahren zur simultanen biologischen Stickstoffelimination - Google Patents

Verfahren zur simultanen biologischen Stickstoffelimination

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur biologischen Stick­ stoffelimination durch simultane Nitrifikation und Denitri­ fikation in einem Belebungsbecken unter Anwendung von selek­ tierten, nitrifizierenden und denitrifizierenden Mischkultu­ ren, die getrennt gezüchtet und während der Reaktionen in den Bioreaktor dosiert werden, unter mikroaeroben Bedingun­ gen.
Die aus der unter aeroben Bedingungen geführten Nitrifika­ tion und der unter anoxischen Bedingungen (bei gelöstem O₂ 0,2 bis 0,3 mg/l) ablaufenden Denitrifikation als Ver­ fahrenskombination für die biologische Stickstoffelimination benötigt in der Regel getrennte, unter unterschiedlichen Bedingungen betriebene Belebungsbecken und dementsprechend getrennte Schlammkreisläufe. Diese Ausführung ist wegen der Anzahl der Becken mit den dazugehörenden Klärern sowie Pumpen bzw. Instrumentierung ziemlich aufwendig. Die aus den Stufen vorgeschaltete Denitrifikation - Nitrifikaton - Nach­ klärer bestehende Verfahrensvariante mit einem Schlammkreis­ lauf benötigt sehr hohe Rücklaufverhältnisse für eine be­ friedigende Eliminationsleistung, wobei eine weitgehende Stickstoffelimination nicht erreicht wird. Um die Vorrich­ tung für die Stickstoffelimination zu vereinfachen, d. h. möglichst in einem Reaktor durchzuführen, wurden bereits verschiedene Varianten vorgeschlagen. In dem sogenannten Karoussel-Verfahren wird der Reaktor durch an unterschiedli­ chen Stellen hintereinander installierte Belüftungsaggregate bzw. Umwälzvorrichtungen in aerobe (Nitrifikation) bzw. anoxische Zonen (Denitrifikation) unterteilt und das Ab­ wasser durch geeignete Kreislaufführung vom NH₄-N befreit. Dieses Verfahren geht aber von einem minimalen meß- und regeltechnischen Aufwand aus; die Prozesse verlaufen daher unkontrolliert, vieles geschieht zufällig.
R. Kayser (Entsorgungspraxis, 1986, 3, S. 162-171) be­ schreibt die simultane Nitrifikation und Denitrifikation in einem Reaktor durch zeitlich aufeinanderfolgende Belüftungs- (aerobe Bedingungen = Nitrifikation) und Umwälzphasen (an­ oxische Bedingungen = Denitrifikation) unter Verwendung einer Nitrifikanten und Denitrifikanten enthaltenden Misch­ kultur. Diese Verfahrensvariante ist meß- und regelungstech­ nisch aufwendig und erfordert wegen nicht sehr aktiver Biomasse lange Verweilzeiten und damit große Beckenvolumina.
L. A. Robertson und Mitarbeiter beschreiben in Appl. and environmental Microbiology, 54 (1988), 11, S. 2812 die simultane Nitrifikation, Denitrifikation durch den Stamm Thiosphera pantotropha unter aeroben Bedingungen.
Dieses Verfahren zeichnet sich zwar durch hohe Leistungs­ fähigkeit aus, reagiert aber auf qualitative und quantitati­ ve Schwankungen, wie z. B. Herkunft organischer Abwasser­ inhaltsstoffe oder Salzgehalt, empfindlich.
In der DE 32 41 348 wird ein Belebtschlammverfahren zur Abwasserbehandlung beschrieben, das folgende Stufen umfaßt:
  • 1) Rohes Abwasser wird in einen Belüftungstank, der Belebt­ schlamm enthält, eingeleitet.
  • 2) Der Belüftungstank wird mit Luft versorgt, um im Tank aerobe und anaerobe Bereiche zu schaffen.
  • 3) Von der aus dem Belüftungstank kommenden gemischten Flüs­ sigkeit wird Schlamm abgetrennt. Zumindest ein Teil des abgetrennten Schlamms oder der vermischten Flüssigkeit wird in einer Konzentriervorrichtung konzentriert, wodurch man konzentrierten Schlamm und abgetrenntes Wasser erhält.
  • 4) Der konzentrierte Schlamm wird in den Belüftungstank eingeleitet und die MLSS-Konzentration im Tank wird auf einen Wert von 7.000 bis 15.000 mg/Liter eingestellt. Da­ durch werden im Belüftungstank aus dem Abwasser organische Substanzen und stickstoffhaltige Bestandteile entfernt.
Bei diesem Verfahren handelt es sich nicht um ein Verfahren zur simultanen Nitrifikation und Denitrifikation von Ab­ wässern unter Verwendung von zwei bestimmten Kulturmischun­ gen. Hier erfolgt die Nitrifikation und Denitrifikation nacheinander.
In Korrespondenz "Abwasser" 1/87, Seite 77 bis 85, werden allgemeine Angaben zur Nitrifikation und Denitrifikation gemacht. Spezifische Verfahrensparameter werden nicht gege­ ben. Von einer simultanen Nitrifikation und Dinitrifikation unter Zusatz von verschiedenen Kulturen ist nirgendwo die Rede.
In der Literaturstelle "Umweltschutz Entsorgungstechnik", Herausgeber: Prof. K. Sattler, Vogel-Buchverlag Würzburg, Seite 216 bis 218, wird nichts zur gleichzeitigen Nitrifika­ tion und Denitrifikation gesagt.
Die Literaturstelle "gwf-wasser/abwasser" 124 (1983), H. 10, Seite 484 bis 487, befaßt sich mit der Steuerung der simul­ tanen Denitrifikation über den Nitratgehalt des Belebt­ schlammes. Hierfür wird zwar das Wort "simultan" verwendet, aber handelt es sich nicht um die gleichzeitige Nitrifika­ tion und Denitrifikation. Es geht hier um nachgeschaltete Belebungsbecken, wobei die Durchmischung über einen Mammut­ rotor gesteuert wird. Über den Zusatz von Bakterien wird überhaupt nichts gesagt.
Die Korrespondenz "Abwasser" 1/91, Seite 34 bis 39, beschäf­ tigt sich mit dem Thema "Der Einsatz von nitrifizierenden Bakterien zur biologischen Stickstoffentfernung". Dieser Aufsatz ist allgemeiner Art und geht über den Stand der Technik nicht hinaus, der bereits oben gewürdigt worden ist. Es geht hier nicht um die simultane Nitrifikation und Deni­ trifikation durch Zusatz von zwei verschiedenen Kulturgemi­ schen.
Schlußendlich ist noch der Aufsatz "Simultane Stickstoff­ elimination - Beitrag zur praktischen Anwendung auf Klär­ anlagen" in "Wasser und Boden", 5/1982, Seite 186 bis 193, zu erwähnen. Auch hier geht es nicht um den Zusatz von ver­ schiedenartigen Bakterienkulturen.
Aufgabe der Erfindung war es, die bestehenden Verfahren so zu modifizieren, daß sie unempfindlicher werden und das behandelte Abwasser einen geringeren Gehalt an CSB und BSB₅ und somit Gesamtstickstoff aufweist.
Diese Aufgabe wurde wie aus den nachstehenden Ansprüchen ersichtlich gelöst.
Es wurde also überraschend gefunden, daß durch Zudosierung von extern, in zwei getrennten Bioreaktoren gezüchteten selektierten nitrifizierenden und denitrifizierenden Misch­ kulturen in das Belebungsbecken einer biologischen Klär­ anlage der BSB₅- und NH₄-N-Gehalt des zugeführten Abwassers unter Aufrechterhaltung eines gelösten Sauerstoffgehaltes zwischen 0,3 bis 0,8 mg/l, also unter mikroaeroben Bedingun­ gen, simultan biologisch eliminiert wird.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur simul­ tanen Nitrifikation und Denitrifikation von Stickstoffver­ bindungen in Abwässern, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Verfahrensschritte BSB₅-Oxidation, Nitrifikation und die anschließende Denitrifikation in einem Belebungsbecken ablaufen, wobei die nitrifizierenden und denitrifizierenden Mikroorganismen in externen, getrennten Bioreaktoren als selektierte Mischkulturen gezüchtet und kontinuierlich oder halbkontinuierlich in das Belebungsbecken dosiert werden, wo die Belebtschlammtrockensubstanz bei 0,3 bis 3 g/l liegt, die NH₄-N- sowie NO₃-N-Schlammbelastungen zwischen 0,15 und 0,65 g NH₄-N bzw. NO₃-N * g Schlamm-1 * Tag-1 liegen und die Konzentration des gelösten Sauerstoffs 0,1 bis 1,0 mg/l beträgt und wobei die nitrifizierende Biomasse eine gezüch­ tete Mischkultur darstellt, bestehend aus den Gattungen
  • a) Pseudomonas zu 30 bis 50 Gew.-%,
  • b) Flavobacterium zu 10 bis 30 Gew.-% und
  • c) Bacillus zu 30 bis 50 Gew.-%,
wobei die Summe der-Bestandteile jeweils 100 Gew.-% ergibt, und die denitrifizierende Biomasse aus den Gattungen
  • a) Pseudomonas zu 20 bis 40 Gew.-%,
  • b) Bacillus zu 10 bis 30 Gew.-%,
  • c) Corynebacterium zu 5 bis 20 Gew.-% und
  • d) Micrococcus zu 30 bis 50 Gew.-%
besteht, wobei die Summe der Bestandteile jeweils 100 Gew.-% ergibt.
Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß man mit Belebungsbecken arbeitet, wo die Belebtschlammtrockensub­ stanz bei 0,4 bis 2,7 g/l liegt.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß man mit Belebungsbecken arbeitet, wo die Belebtschlammtrocken­ substanz bei 0,5 bis 2,5 g/l liegt.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß man in einem Belebungsbecken arbeitet, wo die NH₄-N- sowie NO₃-N-Schlammbelastungen zwischen 0,2 und 0,6 kg NH₄-N bzw. NO₃-N * g Schlamm-1 * Tag-1 liegen.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß man in einem Belebungsbecken arbeitet, wo die NH₄-N- sowie NO₃-N-Schlammbelastungen zwischen 0,25 und 0,55 g NH₄-N bzw. NO₃-N * g Schlamm-1 * Tag-1 liegen.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß man in einem Belebungsbecken arbeitet, wo die Konzentration des gelösten Sauerstoffs 0,2 bis 0,9 mg/l beträgt.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß man in einem Belebungsbecken arbeitet, wo die Konzentration des gelösten Sauerstoffs 0,3 bis 0,8 mg/l beträgt.
Bevorzugte beträgt der Gehalt an Pseudomonas in der nitrifi­ zierenden Biomasse 35 bis 45 Gew.-% bzw. 38 bis 42 Gew.-%.
Bevorzugt beträgt der Gehalt an Flavobacterium in der nitri­ fizierenden Biomasse 15 bis 25 Gew.-% bzw. 18 bis 23 Gew.-%.
Bevorzugt beträgt der Gehalt an Bacillus in der nitrifizie­ renden Biomasse 35 bis 45 Gew.-% bzw. 38 bis 42 Gew.-%.
Bevorzugt beträgt der Gehalt an Pseudomonas in der dentiri­ fizierenden Biomasse 25 bis 35 Gew.-% bzw. 28 bis 32 Gew.-%.
Bevorzugt beträgt der Gehalt an Bacillus in der dentrifizie­ renden Biomasse 15 bis 25 Gew.-% bzw. 18 bis 22 Gew.-%.
Bevorzugt beträgt der Gehalt an Corynebacterium in der dentrifizierenden Biomasse 7 bis 15 Gew.-% bzw. 8 bis 12 Gew.-%.
Bevorzugt beträgt der Gehalt an Micrococcus in der denitri­ fizierenden Biomasse 35 bis 45 Gew.-% bzw. 38 bis 42 Gew.-%.
Als besonders vorteilhaft für den nitrifizierenden Schlamm erweist sich die Anwesenheit in der Mischkultur von auf die gesamte Biomassentrockensubstanz bezogen 5 bis 10 Gew.-% der Hefe Trichosporon, die sich einerseits wegen deren hohen Gehalt des Enzyms Peroxidase hervorragend für den Bioabbau substituierter aromatischer organischer Verbindungen eignet, andererseits jedoch mit Hilfe ihrer Mycelien für einen besseren Zusammenhalt der kleineren bakteriellen Zellen sorgt, was zu einer kompakteren, besser sedimentierbaren Schlammflocke führt.
Das Substrat für die nitrifizierende Mischkultur beinhaltet erhöhte Konzentration an Ammoniumstickstoff oder Ammonium­ stickstoff abspaltenden Verbindungen, wie z. B. Harnstoff, sowie organischen Kohlenstoff. Als besonders geeignet erweist sich Rohabwasser, das mit ammoniumstickstoffhaltigen Teilströmen, wie Belebtschlammautolysat oder sogenanntem Schlammpreßwasser angereichert wird.
Das Substrat für die denitrifizierende Mischkultur enthält neben den organischen Verbindungen die nötigen Konzentratio­ nen an Nitratstickstoff, der sowohl in Form von Salpetersäu­ re als auch aus Nitrate enthaltenden Teilströmen, wie z. B. aus der für die Anzucht der nitrifizierenden Mischkulturen dienenden, gebrauchten NO₃-haltigen Fermentationslauge beste­ hen kann.
Die für die Anzucht der Mischkulturen benötigten Bioreakto­ ren haben ein Volumen, das je etwa 2 bis 4% des Volumens des Belebungsbeckens beträgt. Die Zudosierung der gezüchte­ ten Mischkulturen kann kontinuierlich oder halbkontinuier­ lich aus den Bioreaktoren erfolgen. Die Menge der gezüchte­ ten Mikroorganismensuspension beträgt je nach Biomassenkon­ zentration 1 bis 10 Vol.-% der Rohabwassermenge.
Die Funktionsweise des Verfahrens wird in den Fig. 1 und 2 dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 stellen Schemazeichnungen der Anlage dar.
Gemäß Fig. 1 wird in dem Bioreaktor 2 die im Laboratorium zusammengestellte nitrifizierende Mischkultur vorgelegt und über den Zulauf 8 mit dem NH₄-N-haltigen Nährsubstrat be­ schickt, wobei die nitrifizierende Mischkultur gezüchtet und über die Leitung 10 in das Belebungsbecken 1 gefördert wird. In dem Bioreaktor 3 wird die im Laboratorium zusammenge­ stellte denitrifizierende Mischkultur vorgelegt und über den Zulauf 9 mit dem NO₃-N-haltigen Nährsubstrat beschickt, wobei die denitrifizierende Biomasse gezüchtet und über die Lei­ tung 11 in das Belegungsbecken 1 gefördert wird.
Die Zufuhr des zu behandelnden, BSB₅- und NH₄-N sowie organi­ schen N enthaltenden Abwassers in das Belebungsbecken 1 erfolgt über die Zulaufleitung 4. In dem Belebungsbecken wird das Abwasser in Gegenwart von 0,8 bis 2,0 g/l nitrifi­ zierender und denitrifizierender selektiver Mischkultur bei Sauerstoffkonzentrationen zwischen 0,3 und 0,9 mg/l simultan nitrifiziert und denitrifiziert. Aus dem Becken wird das behandelte Abwasser über die Leitungen 5 in die Biomassen­ abtrennstufe 1A gefördert, wo die Biomassensuspension in eine "geklärte" flüssige Phase aufgetrennt wird, die über Leitung 6 die Behandlungsanlage verläßt, sowie in eine "eingedickte" an Belebtschlamm angereicherte Phase, die über die Rücklaufleitung 7 in das Belebungsbecken 1 zurückgeführt wird oder als Überschußschlamm aus der Anlage entfernt wird.
In Fig. 2 wird eine geringfügig geänderte Verfahrensvariante dargestellt. Der Unterschied zum Verfahren nach Fig. 1 besteht darin, daß die im Bioreaktor 2 gezüchtete nitrifi­ zierende Mischkultur in der Trennvorrichtung 2A von der flüssigen NO₃-N-haltigen flüssigen Phase abgetrennt und in das Belebungsbecken 1 dosiert wird, die NO₃-N-haltige "Klar­ phase" jedoch über Leitung 12 in den Bioreaktor 3 gefördert wird, wo sie als Grundlage für die NO₃-N-haltige Nährsubstanz dient.
Als überraschend bei dem erfindungsgemäßen Verfahren hat sich die Tatsache erwiesen, daß man einen nitrifizierenden Belebtschlamm der obigen Zusammensetzung überhaupt bei so hohen Umsätzen nitrifizieren kann, da die allgemeine Lehre die Nitrifikation den Bakterien Nitrosomonas und Nitrobacter zuschreibt. Bei der simultanen Nitrifikation und Denitrifi­ kation mit selektierten nitrifizierenden und denitrifizie­ renden Mischkulturen bei 0,3 bis 0,9 mg/l gelöstem Sauer­ stoff hat sich als weiterhin überraschend erwiesen, daß sowohl die nitrifizierenden Mikroorganismen in der Lage sind, bei für sie so niedrigen O₂-Konzentrationen zu nitrifi­ zieren, die denitrifizierenden Mischkulturen jedoch bei für sie so hohen O₂-Konzentrationen zu denitrifizieren.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich durch mehrere Vorteile gegenüber dem bisher Praktizierten aus. Es weist eine hohe Prozeßstabilität auf, benötigt keine komplizierte Meß- und Regelungstechnik sowie kompliziert verschaltete Belebungsbecken mit belüfteten und anoxischen Zonen.
Der Prozeß läuft in einem Belebungsbecken ab, wobei die Milieubedingungen überall vergleichsweise gleich sind, die Biomasse weist dabei hohe Bioaktivität sowie hohe Belast­ barkeit und Leistungsfähigkeit, weiterhin kompakte Flocken­ struktur mit guten Absetzeigenschaften auf.
Folgende Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung, wobei das Vergleichsbeispiel den Stand der Technik dar­ stellt, Beispiel 1 das erfindungsgemäße Verfahren darstellt, Beispiel 2 jedoch das erfindungsgemäße Verfahren, gekenn­ zeichnet durch die zusätzliche, vorteilhafte Anwendung der Hefen Trichosporon.
Vergleichsbeispiel
Kommunalabwasser, das mit 230 mg/l CSB, 100 mg/l BSB₅ und 32 mg/l Gesamtstickstoff (TKN = Total Kjedahl-Nitrogen) belastet ist, wird in einer Versuchskläranlage, bestehend aus einem 30 l fassenden belüfteten Belebungsteil und einem 15 l fassenden Nachklärer in Gegenwart von 4 g/l kommunalem Belebtschlamm bei einer hydraulischen Verweilzeit von 8 Stunden unter aeroben Bedingungen bei 2 mg/l gelöstem Sauer­ stoff behandelt. Das behandelte Abwasser enthält 86 mg/l CSB, 11 mg/l BSB₅ und 18 mg/l Gesamtstickstoff.
Beispiel 1
Das im Vergleichsbeispiel beschriebene Abwasser wird in der ebenso dort beschriebenen Anlage bei gleicher Verweilzeit behandelt) jedoch mit dem Unterschied, daß in der Anlage alle 4 Stunden je eine bestimmte Menge an nitrifizierenden und denitrifizierenden Mischkulturen in einer Menge von je 0,2 bis 0,5 g Biomasse pro Liter Nutzvolumen im Tag zugege­ ben wird, so daß der Gehalt an Biomasse im Belebungsteil 1 bis 2 g/l beträgt. Der Schlammindex der Biomasse beträgt 70 bis 80 ml/g. die nitrifizierende Biomasse beinhaltet folgen­ de Gattungen:
Pseudomonas 40 Gew.-%
Flavobacterium 20 Gew.-%
Bacillus 40 Gew.-%.
Die denitrifizierende Biomasse beinhaltet folgende Gattun­ gen:
Pseudomonas 30 Gew.-%
Bacillus 20 Gew.-%
Corynebacterium 10 Gew.-%
Micrococcus 40 Gew.-%.
Die Konzentration des gelösten Sauerstoffs wird zwischen 0,3 und 0,8 mg/l gehalten. Das behandelte Abwasser enthält 60 mg/l CSB, 9 mg/l BSB₅ und 3 mg/l Gesamtstickstoff.
Beispiel 2
Der im Beispiel 1 beschriebene Versuch wird mit dem Unter­ schied fortgeführt, daß unter Beibehaltung der Versuchsbedin­ gungen zur nitrifizierenden Biomasse noch 0,05 bis 0,1 g pro Liter Belebungsvolumen und Tag die Hefe Trichosporon fermen­ tans zugegeben wird. Das behandelte Abwasser dieser Anlage enthält nach 2 Tagen Adaptationszeit 50 mg/l CSB, 7 mg/l BSB₅ und 3 mg/l Gesamtstickstoff, während der Schlamm­ index der Biomasse 50 bis 60 ml/g beträgt.

Claims (24)

1. Verfahren zur simultanen Nitrifikation und Denitrifika­ tion von Stickstoffverbindungen in Abwässern, dadurch gekennzeichnet, daß die Verfahrensschritte BSB₅-Oxidation, Nitrifikation und die anschließende Denitri­ fikation in einem Belebungsbecken ablaufen, wobei die nitri­ fizierenden und denitrifizierenden Mikroorganismen in exter­ nen, getrennten Bioreaktoren als selektierte Mischkulturen gezüchtet und kontinuierlich oder halbkontinuierlich in das Belebungsbecken dosiert werden, wo die Belebtschlammtrocken­ substanz bei 0,3 bis 3 g/l liegt, die NH₄-N- sowie NO₃-N- Schlammbelastungen zwischen 0,15 und 0,65 g NH₄-N bzw. NO₃-N * g Schlamm-1 * Tag-1 liegen und die Konzentration des gelösten Sauerstoffs 0,1 bis 1,0 mg/l beträgt und wobei die nitrifizierende Biomasse eine gezüchtete Mischkultur dar­ stellt, bestehend aus den Gattungen
  • a) Pseudomonas zu 30 bis 50 Gew.-%,
  • b) Flavobacterium zu 10 bis 30 Gew.-% und
  • c) Bacillus zu 30 bis 50 Gew.-%,
wobei die Summe der Bestandteile jeweils 100 Gew.-% ergibt, und die denitrifizierende Biomasse aus den Gattungen
  • a) Pseudomonas zu 20 bis 40 Gew.-%,
  • b) Bacillus zu 10 bis 30 Gew.- %,
  • c) Corynebacterium zu 5 bis 20 Gew.-% und
  • d) Micrococcus zu 30 bis 50 Gew.-%
besteht, wobei die Summe der Bestandteile jeweils 100 Gew.-% ergibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß man mit Belebungsbecken arbeitet, wo die Belebtschlammtrockensubstanz bei 0,4 bis 2,7 g/l liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß man mit Belebungsbecken arbeitet, wo die Belebtschlammtrockensubstanz bei 0,5 bis 2,5 g/l liegt.
4. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man in einem Belebungsbecken arbeitet, wo die NH₄-N- sowie NO₃-N-Schlamm­ belastungen zwischen 0,2 und 0,6 g NH₄-N bzw. NO₃-N * g Schlamm-1 * Tag-1 liegen.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß man in einem Belebungsbecken arbei­ tet, wo die NH₄-N- sowie NO₃-N-Schlammbelastungen zwischen 0,25 und 0,55 g NH₄-N bzw. NO₃-N * g Schlamm-1 * Tag-1 lie­ gen.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß man in einem Bele­ bungsbecken arbeitet, wo die Konzentration des gelösten Sauerstoffs 0,2 bis 0,9 mg/l beträgt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß man in einem Belebungsbecken arbei­ tet, wo die Konzentration des gelösten Sauerstoffs 0,3 bis 0,8 mg/l beträgt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an Pseudomonas in der nitrifizierenden Biomasse 35 bis 45 Gew.-% beträgt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Gehalt an Pseudomonas in der nitrifizierenden Biomasse 38 bis 42 Gew.-% beträgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an Flavobacte­ rium in der nitrifizierenden Biomasse 15 bis 25 Gew.-% beträgt.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Gehalt an Flavobacterium in der nitrifizierenden Biomasse 18 bis 23 Gew.-% beträgt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an Bacillus in der nitrifizierenden Biomasse 35 bis 45 Gew.-% beträgt.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Gehalt an Bacillus in der nitrifi­ zierenden Biomasse 38 bis 42 Gew.-% beträgt.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an Pseudomonas in der denitrifizierenden Biomasse 25 bis 35 Gew.-% beträgt.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Gehalt an Pseudomonas in der denitrifizierenden Biomasse 28 bis 32 Gew.-% beträgt.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an Bacillus in der denitrifizierenden Biomasse 15 bis 25 Gew.-% beträgt.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Gehalt an Bacillus in der deni­ trifizierenden Biomasse 18 bis 22 Gew.-% beträgt.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an Corynebac­ terium in der denitrifizierenden Biomasse 7 bis 15 Gew.-% beträgt.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Gehalt an Corynebacterium in der denitrifizierenden Biomasse 8 bis 12 Gew.-% beträgt.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an Micrococcus in der denitrifizierenden Biomasse 35 bis 45 Gew.-% beträgt.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Gehalt an Micrococcus in der denitrifizierenden Biomasse 38 bis 42 Gew.-% beträgt.
22. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die nitrifizieren­ de und denitrifizierende Biomasse, auf die Gesamtmenge bezogen, zusätzlich noch 5 bis 10 Gew.-% der Hefengattung Trichosporon enthält.
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