DE4207267A1 - Schaltvorrichtung fuer ein zahnraederwechselgetriebe - Google Patents
Schaltvorrichtung fuer ein zahnraederwechselgetriebeInfo
- Publication number
- DE4207267A1 DE4207267A1 DE19924207267 DE4207267A DE4207267A1 DE 4207267 A1 DE4207267 A1 DE 4207267A1 DE 19924207267 DE19924207267 DE 19924207267 DE 4207267 A DE4207267 A DE 4207267A DE 4207267 A1 DE4207267 A1 DE 4207267A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- locking member
- switching device
- shift
- locking
- locking members
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H63/00—Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism
- F16H63/02—Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms
- F16H63/30—Constructional features of the final output mechanisms
- F16H63/34—Locking or disabling mechanisms
- F16H63/36—Interlocking devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gear-Shifting Mechanisms (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung nach dem
Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Bei einer bekannten Schaltvorrichtung dieser Art (CH-PS 2 47 583)
für ein Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart für den
Antrieb eines Ackerschleppers ist die eine Schaltstange zum
Schalten einer Zahnradstufe eines zweistufigen Grundgetriebes
mittels eines ersten Handschalthebels und die andere Schalt
stange zum Schalten eines im Kraftfluß nachgeordneten zweistu
figen Gruppengetriebes mittels eines zweiten Handschalthebels
verwendet. Bei dieser bekannten Schaltvorrichtung soll das
Schalten einer im Straßengang oder im Kriechgang des Gruppen
getriebes ungeeigneten Übersetzung im Grundgetriebe durch
wahlweisen Eingriff des Fahrers verhindert werden. Zu diesem
Zweck ist das Zwischensperrglied durch den Eingriff eines auf
einer vom Fahrer betätigbaren Stellwelle angeordneten Exzen
ters, welcher durch eine Gehäuseöffnung in die Führungsbahn des
Zwischensperrgliedes einschwenken kann, wechselweise mit den
beiden benachbarten Sperrgliedern derart in Eingriff bringbar,
daß das betreffende Sperrglied in Anlage an einer durch die
Nockenfläche rampenförmig abgestuften Gleitfläche an der be
treffenden Schaltstange steht, während das andere Sperrglied
hierdurch in seiner Führungsbahn ein so großes Bewegungsspiel
erlangt, daß es außer Eingriff mit seiner Schaltstange gerät,
wenn diese eine Schaltbewegung ausführt. Ein Zurückdrängen des
jeweiligen Sperrgliedes aus seiner Sperrstellung ist zunächst
dadurch verhindert, daß sich das Zwischensperrglied an dem Ex
zenter sowie an einem zum Getriebegehäuse bewegungsfesten Weg
teiler abstützt, welcher zwischen den Führungsbahnen der beiden
Sperrglieder liegt. Diese Führungsbahnen sind in einer zum Ge
triebegehäuse bewegungsfesten Führungsschiene vorgesehen, wel
che parallel zu und zwischen den Schaltstangen angeordnet ist.
Die rampenförmigen Gleitflächen mit der jeweiligen Nockenfläche
für den Eingriff des zugehörigen Sperrgliedes liegen an den
einander zugekehrten Seiten der Schaltstangen.
Aus der US-PS 37 79 097 ist eine Schaltvorrichtung für ein
Zahnräderwechselgetriebe eines Kraftfahrzeuges mit drei paral
lelen Schaltwellen bekannt. Die Schaltwellen betätigen unter
Vermittlung von Schwenkhebeln Schaltkupplungen zum Kuppeln von
Losrädern mit ihrer Getriebewelle. Jede Schaltwelle weist zwei
beiderseits einer Neutralstellung liegende Drehwinkelstellungen
auf, in denen jeweils einer der Getriebegänge geschaltet ist.
Um eine unbeabsichtigte Betätigung der beiden dem neuen einzu
legenden Getriebegang nicht zugehörigen Schaltwellen zu ver
meiden bzw. zu sperren, sind drei sternförmig zueinander ange
ordnete und unmittelbar in gegenseitige Anlage bringbare
Sperrkugeln verwendet, welche jeweils mit zwei in Form einer
Raste angeordneten Nockenflächen zusammenarbeiten. Die Rasten
liegen jeweils am freien Hebelende von Zwischensperrhebeln,
welche mit ihren Schwenkachsen jeweils in Verlängerung der ge
radlinigen Führungsbahn der Sperrkugel liegen und beim Betä
tigen der jeweils zugehörigen Schaltwelle zwangsläufig eine
Schwenkbewegung ausführen, durch die die dem jeweiligen
Schwenksinn zugehörige Nockenfläche die gegenüberliegende
Sperrkugel aus der Raste heraus und dadurch die beiden anderen
Sperrkugeln in ihre Rasten hineindrückt.
Um zu gewährleisten, daß nur immer eine Schaltstange geschaltet
werden kann, sind unabhängig von dem eingangs aufgezeigten
Stand der Technik zwei Möglichkeiten denkbar:
Ein vom Handschalthebel in Wählrichtung mitgeführter Sperrbügel
verriegelt die nicht geschalteten Schaltstangen. Dies ist eine
sehr sichere, aber kostenaufwendige Anordnung.
Andererseits können quer zur Bewegungsachse der Schaltstangen
in einer Bohrung in bestimmter Reihenfolge Sperrstifte und/oder
-kugeln angeordnet sein, welche von der zu schaltenden Schalt
stange über eine Schrägfläche bewegt werden und zu einer Sper
rung der nichtgeschalteten Schaltstangen zwischen deren
Schrägflächen und der Bohrungswand führen. Diese an und für
sich einfache Anordnung hat jedoch einige Nachteile:
Es ist grundsätzlich ein größerer Abstand zwischen den Schalt
stangen erforderlich. Es ergeben sich sehr lange und enge Boh
rungen. In der neutralen Stellung müssen auch die Bohrungen
oder Rillen der Schaltstangen koaxial zur Gehäusebohrung lie
gen. Bei jeder Schaltbewegung der außen liegenden Schaltstangen
werden alle Sperrglieder bewegt. Bei Kälte oder nicht koaxialen
Bohrungen kann es zur Schwergängigkeit der Schaltbewegung kom
men. Dicht nebeneinanderliegende Schaltstangen mit rechteckigem
Querschnitt können auch mit dieser Anordnung nicht gegeneinan
der gesperrt werden. Die Montage bzw. Demontage der Schalt
stangen kann nicht als "Paket" gemeinsam erfolgen, sondern muß
zeitraubend nacheinander im Wechsel mit den Sperrmitteln er
folgen. Bei Leichtmetall-Gehäusen laufen die Sperrglieder in
naturgemäß "weichen" Bohrungen und neigen zu Kantenausbildungen
und damit zum "Hakeln". Maßliche Abweichungen der Abstände der
Schaltstangen wirken sich negativ auf die Sperrwirkung aus.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht im wesent
lichen darin, eine Schaltvorrichtung mit wenigstens zwei par
allelen Schaltstangen für ein Zahnräderwechselgetriebe eines
Kraftfahrzeuges zu schaffen, bei der die Schaltstangen zum
Einlegen der Getriebegänge axial verschoben werden und so nahe
wie möglich zueinander angeordnet sowie jeweils gegenüber dem
Getriebegehäuse unbeweglich festgelegt sind, wenn ein nicht
zugehöriger Getriebegang eingelegt wird.
Die erläuterte Aufgabe ist in vorteilhafter Weise mit den
Merkmalen von Patentanspruch 1 gelöst.
Die Unteransprüche haben vorteilhafte Ausgestaltungen und Wei
terbildungen der Schaltvorrichtung nach der Erfindung zum Ge
genstand.
Bei der Schaltvorrichtung nach der Erfindung sind die vorzugs
weise in einem Lagerschild gelagerten Schaltstangen mit je ei
ner Raste versehen, in welche je ein Sperrglied einrastet.
Diese Sperrglieder können in einer Reihe aufrecht in demselben
Lagerschild gelagert sein. Auf dem Lagerschild kann ein Füh
rungsgehäuse befestigt sein, welches in einer quer verlaufenden
Führungsbahn eine oder mehrere Zwischensperrglieder vorzugs
weise in Form von Kugeln enthält, die in ihrer jeweiligen Lage
von konischen Endflächen der Sperrglieder gehalten und ent
sprechend bewegt werden.
Wird eine der außenliegenden Schaltstangen geschaltet (ver
schoben), hebt das zugehörige Sperrglied das zugeordnete Zwi
schensperrglied (Kugel) entlang der Schrägfläche des daneben
liegenden Sperrgliedes bis zum Anschlag an der "Decke" der quer
verlaufenden Führungsbahn an, evtl. danebenliegende Zwischen
sperrglieder (Kugeln) werden ebenfalls schräg angehoben, und so
kommt es zu einer gemeinsamen Sperrung der Schaltstangen.
Die Schaltvorrichtung nach der Erfindung hat folgende Vorteile:
Bei jedem Sperrvorgang wird immer nur ein Sperrglied bewegt,
wodurch auch die Leichtgängigkeit bei kaltem Getriebe gewähr
leistet ist. Für die Neutralstellung sind keine gemeinsamen
Bohrungen erforderlich. Je Sperrglied wird nur eine Bohrung
benötigt. Die Sperrglieder können gleich ausgebildet werden.
Montage und Demontage der Schaltstangen sind einfach, da die
Sperrmittel diesbezüglich unabhängig angeordnet sind. Die
Sperrmittel sind nicht direkt im Getriebegehäuse gelagert, so
daß ein beliebig harter Werkstoff verwendet werden kann. Maß
liche Abweichungen in den Schaltstangenabständen können sich
nicht auf die Sperrwirkung auswirken. Im Reparaturfall ist ein
problemloses Auswechseln der Sperrmittel ohne Demontage der
Schaltstangen ermöglicht.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Beschreibung von fünf in der Zeichnung dargestellten Ausfüh
rungsformen. In der Zeichnung bedeutet
Fig. 1 einen Teillängsschnitt durch eine Schaltvorrich
tung nach der Erfindung in Neutralstellung für
ein Zahnräderwechselgetriebe eines Kraftfahrzeu
ges in der ersten Ausführungsform,
Fig. 1a einen auf die Anordnung der Sperrmittel be
schränkten Ausschnitt von Fig. 1, bei dem jedoch
die dort gezeigte Anordnung als eine fünfte Aus
führungsform der Erfindung gegenüber der Anord
nung der Sperrmittel von Fig. 1 in baulich "um
gekehrter" Lage vorgesehen ist,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Schaltvorrichtung von
Fig. 1 nach Linie II-II,
Fig. 2a einen Ausschnitt der Fig. 2 in vergrößertem
Maßstab, wobei die Schaltvorrichtung sich in ei
ner einem geschaltetem Gang entsprechenden Stel
lung befindet,
Fig. 2b einen Teillängsschnitt durch die Schaltvorrich
tung von Fig. 1 nach Linie IIb-IIb von Fig. 2a
in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 einen Teillängsschnitt durch die Schaltvorrich
tung von Fig. 1 nach Linie III-III,
Fig. 4 eine Schaltvorrichtung nach der Erfindung in der
zweiten Ausführungsform in einer der Fig. 2
entsprechenden, jedoch schematisierten Darstel
lung,
Fig. 5 eine Schaltvorrichtung nach der Erfindung in der
dritten Ausführungsform in einer der Fig. 2
entsprechenden, jedoch schematisierten Darstel
lung, und
Fig. 6 eine Schaltvorrichtung nach der Erfindung in der
vierten Ausführungsform in einer der Fig. 2
entsprechenden, jedoch schematisierten Darstel
lung.
Unter Bezugnahme zunächst auf die Fig. 1 bis 3 sind in einem
Getriebegehäuse 10 eines Zahnräderwechselgetriebes eines
Kraftfahrzeuges in einer Gehäuseebene 39-39 eine Hauptachse
35-35 sowie ein Gelenkzentrum 46 festgelegt. Koaxial zur
Hauptachse 35-35 bzw. mit dieser zusammenfallend, sind in üb
licher Weise eine Eingangswelle und eine Ausgangswelle mit ih
ren Drehachsen angeordnet. Auf diesen Wellen sind Losräder von
Zahnradstufen drehbar angeordnet, welche durch Schaltkupplungen
in der üblichen Weise mit ihrer Welle kuppelbar sind. Diese
Schaltkupplungen werden durch Schaltgabeln 36 eingerückt,
welche in Bezug auf die Hauptachse 35-35 quer angeordnet und
jeweils starr mit einer zugehörigen Schaltstange 7 bzw. 8 bzw.
9 verbunden sind. Die Schaltstangen 7 bis 9 nehmen eine Neu
tralstellung 33 ein, wenn jeweils eine an ihrer Oberseite ein
gebrachte Schaltnut 30 für den Eingriff eines am unteren Ende
eines Handschalthebels 32 sitzenden Schaltfingers 31 mittig zu
einer Wählebene 29-29 liegt, welche das Gelenkzentrum 46 der
Schwenklagerung 47 des Handschalthebels 32 am Getriebegehäuse
10 enthält und auf der Hauptachse 35-35 senkrecht steht. Die
Schwenklagerung 47 erlaubt in der üblichen Weise Schwenkbewe
gungen des Handschalthebels 32 in der Wählebene 29-29 sowie
Schwenkbewegungen in den die jeweilige Schaltnut 30 einer der
Schaltstangen 7 bis 9 enthaltenden Schaltebenen senkrecht zur
Wählebene 29-29.
Die Schaltstangen 7 bis 9 sind an beiden Enden jeweils axial
verschiebbar gegenüber dem Getriebegehäuse 10 gelagert - in der
Zeichnung ist nur die Lagerung der vorderen Enden der Schalt
stangen dargestellt. Die Rechteckquerschnitt aufweisenden
Schaltstangen 7 bis 9 sind unmittelbar nebeneinander angeordnet
und dabei mit ihren vorderen Enden in einer rechteckförmigen
Lageröffnung 43 eines Lagerschildes 41 verschiebbar geführt,
welcher an einer zur Hauptachse 35-35 senkrechten Gehäusequer
wand 40 mittels Befestigungsschrauben lösbar gehaltert ist. Auf
den Lagerschild 41 ist ein rechteckförmiges Führungsgehäuse 42
aufgesetzt, wobei die aufeinanderstoßenden Trennflächen 44 und
45 in einer zur Wählebene 29-29 senkrechten Querebene des Ge
triebegehäuses 10 liegen sowie beide Teile durch Befestigungs
schrauben lösbar gegeneinander verspannt sind.
In einer zugleich eine Mittelebene für die Lageranordnung 41,
42 bildenden und auf der Hauptachse 35-35 senkrecht stehenden
Gehäuseebene 37-37, welche auf der zu den Schaltgabeln 36 ent
gegengesetzten Seite der Gehäusequerwand 40 liegt, sind Sperr
glieder 11 bis 13 und Zwischensperrglieder 14, 15 zur jeweili
gen Festlegung der dem geschalteten bzw. gewählten Gang nicht
zugehörigen beiden Schaltstangen gegenüber dem Getriebegehäuse
10 wie folgt angeordnet:
Die Schaltstangen 7 bis 9 weisen an ihrer zur jeweiligen
Schaltgabel 36 entgegengesetzten Seite eine V-förmige Raste 28
mit einer schrägen Nockenfläche 19 zum Blockieren der von der
Neutralstellung 33 aus in der zum Lagerschild 41 entgegenge
setzten Richtung erfolgenden Schaltstangenbewegungen und einer
schrägen Nockenfläche 20 zum Blockieren der entgegengesetzten
Schaltstangenbewegungen auf. Diese Rasten 28 liegen in der je
weiligen Neutralstellung 33 ihrer Schaltstange mittig zur Ge
häuseebene 37-37. In die Rasten 28 kann das jeweils konische
Ende 17 eines Sperrgliedes 11 bzw. 12 bzw. 13 eintreten, wobei
diese Sperrglieder einen zylindrischen Führungsabschnitt 34
aufweisen und an ihrem anderen Ende 18 ebenfalls konisch aus
gebildet sind und in einer Spitze auslaufen.
Diese im wesentlichen zylindrischen Sperrglieder 11 bis 13 sind
in Führungsbohrungen 21 des Lagerschildes 41 gleitend geführt,
deren Achsen 38 sowohl in der Gehäuseebene 37-37 liegen als
auch parallel zur Gehäuseebene 39-39 ausgerichtet sind. Die
Führungsbohrungen 21 münden an ihrem einen Ende in die Lager
öffnung 43 und an ihrem anderen Ende in der Trennfläche 44 des
Lagerschildes 41 aus.
Die spitzen Enden 18 der Sperrglieder 11 bis 13 arbeiten mit
zwei Zwischensperrgliedern 14 und 15 in Form je einer Kugel
zusammen, welche in einer im Querschnitt U-förmigen
Führungsbahn 22 im Führungsgehäuse 42 aufgenommen sind. Die mit
ihrem lichten Querschnitt mittig zur Gehäuseebene 37-37 lie
gende Führungsbahn 22 weist in den Richtungen der Hauptachse
35-35 eine lichte Weite 54 auf, die etwa dem Durchmesser der
kugelförmigen Zwischensperrglieder 14, 15 entspricht. Die Füh
rungsbahn 22 ist zur Trennfläche 45 des Führungsgehäuses 42
offen und weist in den Richtungen der Bahnachsen 38 eine lichte
Weite 55 auf, welche um ein bestimmtes Bewegungsspiel 56 größer
als der Durchmesser der Zwischensperrglieder 14, 15 bemessen
ist.
Wenn alle Schaltstangen 7 bis 9 in der neutralen Stellung 33
stehen, können die drei Sperrglieder 11 bis 13 mit ihren ko
nischen Enden 17 in die jeweilige Raste 28 eintreten und somit
ihre jeweilige Sperrstellung 24 einnehmen. Dabei können die
beiden Zwischensperrglieder 14, 15 in eine jeweilige Freigang
stellung 14₂₄ bzw. 15₂₄ (in Fig. 2a gestrichelt angedeutet)
gelangen, in der beide Zwischensperrglieder 14, 15 sowohl ge
genseitig als auch mit dem mittleren Sperrglied 12 sowie mit
dem jeweils angrenzenden äußeren Sperrglied 11 bzw. 13 in An
lage stehen können und dann das jeweilige Bewegungsspiel 56 in
der Führungsbahn 22 aufweisen.
Wenn entsprechend dem Schaltzustand von Fig. 2a eine der
Schaltstangen - in diesem Falle die Schaltstange 7 - aus der
Neutralstellung 33 heraus zum Einlegen eines Ganges betätigt
ist, wurde das zugehörige Sperrglied 11 durch den Eingriff der
diesbezüglichen Nockenfläche - in diesem Falle der Nockenfläche
19 - aus der Raste 28 heraus in seine Lösestellung 25 gedrückt,
in welcher das stirnseitige Ende des konischen Teiles 17 des
Sperrgliedes 11 auf einer sich an die Raste 28 anschließenden
Abstützfläche 26 der Schaltstange 7 aufliegt (bei einer entge
gengesetzten Betätigung der Schaltstange 7 würde eine auf der
anderen Seite der Raste 28 liegende Abstützfläche 27 an der
Schaltstange 7 in Funktion treten).
Das zur Betätigung der beiden Sperrglieder 11 und 12 der beiden
benachbarten Schaltstangen 7 und 8 zwischen Sperr- und Löse
stellung 24 und 25 erforderliche Bewegungsspiel 57 in Richtung
der jeweiligen Bohrungsachse 38 ist so auf das Bewegungsspiel
56 des zugehörigen Zwischensperrgliedes 14 abgestimmt, daß das
Zwischensperrglied 14 zwangsläufig sowohl an beiden angrenzen
den Sperrgliedern 11 und 12 als auch an der Führungsbahn 22
(Bewegungsspiel 56 = Null) in Anlage gehalten ist, wenn eines
der beiden Sperrglieder 11 oder 12 in die Lösestellung 25 ge
drückt worden ist, wobei die betreffende Abstützfläche 26 oder
27 die Sperrstellung 24 des anderen Sperrgliedes sichert. Der
vorstehend beschriebene Schaltzustand in Fig. 2a mit dem in der
Lösestellung 25 stehenden Sperrglied 11 und dem in der Sperr
stellung 24 gehaltenen Sperrglied 12 ist in ausgezogenen Linien
dargestellt.
Bei Verwendung einer dritten Schaltstange 9 ist die vorstehend
beschriebene Abstimmung identisch für die mittlere Schaltstange
8 und die dritte Schaltstange 9 unter Verwendung eines dritten
zugehörigen Sperrgliedes 13 sowie eines zusätzlichen zweiten
Zwischensperrgliedes 15 in Form einer Kugel getroffen, wobei es
wichtig ist, daß auch die Zwischensperrglieder 14 und 15 stets
in gegenseitiger Anlage stehen, so daß die jeweils nicht be
nachbarten Sperrzwischenglieder ebenfalls angestoßen werden.
Das vorstehend beschriebene Abstimmungsprinzip gilt selbstre
dend für jede weitere Schaltstange, so daß unabhängig davon,
wie viele Schaltstangen verwendet sind, stets eine Schaltstange
geschaltet sein kann und dann die übrigen zwangsweise gesperrt
sind.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 kann die Anordnung auch so getrof
fen sein, daß die zylindrischen Sperrglieder 11 bis 13 durch
Kugeln gemäß der Ausführungsform von Fig. 4 ersetzt sind, wel
che gegenseitig durch Sperrzwischenglieder 16 in Form einer
Vielzahl von kleinen Kugeln in Wirkung stehen, welche in einer
entsprechend ausgebildeten Gehäuseführung 23 aufgenommen sind.
Dargestellt ist ein Schaltzustand, bei welchem die Sperrkugel
13 der Schaltstange 9 durch Einlegen eines zugehörigen Ganges
in ihre Lösestellung gedrückt ist, wodurch die Sperrkugeln 11
und 12 der beiden anderen Schaltstangen 7 und 8 über die Zwi
schensperrkugeln 16 in der Sperrstellung gehalten sind.
Wie sich aus Fig. 1 erkennen läßt, können die Schaltstangen 7
bis 9 an ihren jeweils der zugehörigen Schaltgabel 36 zuge
kehrten Schmalseite mit je einer in Neutralstellung in der Ge
häuseebene 37-37 liegenden Raste 28a versehen sein, welche
wie bei der ersten Ausführungsform durch zwei axial sich ge
genüberliegende Nockenflächen 19a und 20a gebildet sind. Somit
können die sonst unveränderten Sperrglieder 11 bis 15 mit Füh
rungsbahnen 21, 22 und Lagerteilen 41, 42 der ersten Ausfüh
rungsform in "umgekehrter" Einbaulage gemäß Fig. 1a angeordnet
sein.
Im übrigen sind beide Anordnungen identisch und mit gleichen
Bezugszahlen versehen, so daß bezüglich weiterer Einzelheiten
von Fig. 1a auf die Beschreibung von Fig. 1 verwiesen werden
kann.
Bei der Ausführungsform der Fig. 5 sind abweichend von der er
sten Ausführung der Fig. 2 die beiden Sperrglieder 11 und 13
der äußeren Schaltstangen 7 und 9 mit ihren Bahnachsen 48 und
50 geneigt zur Bahnachse 49 des mittleren Sperrgliedes 12 der
mittleren Schaltstange 8 angeordnet. In Anpassung hieran sind
die Zwischensperrglieder 14 und 15 zylindrisch (Führungsab
schnitte 52) entsprechend den Sperrgliedern 11 bis 13 (zylin
drische Führungsabschnitte 34) ausgebildet. Die Schaltstange 9
ist aus der Neutralstellung verschoben, so daß das Sperrglied
13 in seine Lösestellung gedrückt ist, während hierdurch die
beiden anderen Sperrglieder 11 und 12 in der jeweiligen Sperr
stellung gehalten sind.
Bei der Ausführungsform der Fig. 6 sind die Sperrglieder 11 und
13 der beiden äußeren Schaltstangen 7 und 9 mit ihren Bahnach
sen 48 und 50 senkrecht zur Bahnachse 49 des Sperrgliedes 12
der mittleren Schaltstange 8 angeordnet. Da auch die gemeinsame
Bahnachse 51 der an das mittlere Sperrglied 12 angrenzenden
Zwischensperrglieder 14 und 15 diese senkrechte Anordnung zur
Bahnachse 49 aufweist, sind zusätzliche Sperrzwischenglieder 16
für das Zusammenwirken der Sperrzwischenglieder 14, 15 mit den
seitlichen Sperrgliedern 11, 13 erforderlich. Diese zusätz
lichen Zwischensperrglieder 16 sind mit ihrer jeweiligen Bahn
achse 53 parallel zur Bahnachse 49 angeordnet. Alle Sperrglie
der und Zwischensperrglieder sind zylindrisch (zylindrische
Führungsabschnitte 34 bzw. 52) ausgebildet. Das Sperrglied 12
der mittleren Schaltstange 8 ist in seine Lösestellung betä
tigt, wodurch wiederum die beiden anderen Sperrglieder 11 und
13 in ihrer Sperrstellung gehalten sind.
Allen Ausführungen ist der Vorteil gemeinsam, daß die Schalt
stangen 7 bis 9 unmittelbar nebeneinander angeordnet sein kön
nen, weil die Rasten 28 bzw. 28a jeweils so am Außenmantel der
Schaltstange angeordnet sind, daß ihre Öffnung keiner der an
deren Schaltstangen zugekehrt ist.
Claims (26)
1. Schaltvorrichtung für Zahnräderwechselgetriebe, bei der
zwei zueinander parallele Schaltstangen gegenüber einem Ge
triebegehäuse sowohl an sich axial verschiebbar angeordnet als
auch wechselweise unter Vermittlung von zwei Sperrgliedern und
einem Zwischensperrglied in jeweils einer Bewegungsrichtung
unbeweglich festlegbar sind, und bei der die Sperrglieder mit
je einer balligen oder schrägen Eingriffsfläche einerseits an
einer Nockenfläche am Außenmantel der ihnen jeweils zugeordne
ten Schaltstange und andererseits an einem jeweils benachbarten
Bereich des Zwischensperrgliedes in Anlage bringbar sind, und
bei der Sperrglieder und Zwischensperrglied in je einer zum
Getriebegehäuse bewegungsfesten Führungsbahn aufgenommen sind
und die Anordnung so getroffen ist, daß das eine Sperrglied in
eine Sperrstellung betätigbar ist, in welcher es in Eingriff
mit der zugeordneten Nockenfläche steht, während das andere
Sperrglied hierbei in einer Lösestellung steht, in welcher es
außer Eingriff mit der zugeordneten Nockenfläche ist, jedoch in
Anlage an einer die Sperrstellung des einen Sperrgliedes
zwangsweise aufrechterhaltenden Abstützfläche seiner zugeord
neten Schaltstange steht - und umgekehrt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltstangen (7, 8) je eine zusätzliche Nockenfläche
(20 bzw. 20a) für ihre Festlegung auch in der anderen Bewe
gungsrichtung aufweisen und beide Nockenflächen (19, 20) einer
Schaltstange (7 bzw. 8) in Form einer Raste (28 bzw. 28a) an
einer der anderen Schaltstange (8 bzw. 7) nicht zugekehrten
Stelle des Außenmantels angeordnet sind, und daß die Führungs
bahn (22) des Zwischensperrgliedes (14) derart kontinuierlich
ausgebildet ist, daß - ausgehend von einer Neutralstellung (33)
der Schaltstangen (7, 8), in welcher die Rasten (28 bzw. 28a)
mit dem zugehörigen Sperrglied (11, 12) in Überdeckung stehen -
die durch Verschiebung einer Schaltstange (7) aus der Neutral
stellung (33) heraus erzwungene Verlagerung des zugehörigen
Sperrgliedes (11) aus seiner Sperrstellung (24) in seine Löse
stellung (25) das andere Sperrglied (12) zwangsläufig über eine
Verlagerung des Zwischensperrgliedes (14) in seiner Sperrstel
lung (24) festgelegt wird und umgekehrt.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer Anordnung von mehr als zwei Schaltstangen jede
weitere Schaltstange (9) sowohl parallel zu den anderen
Schaltstangen (7, 8) als auch gegenüber dem Getriebegehäuse
(10) an sich axial verschiebbar angeordnet sowie unter Ver
mittlung eines weiteren Sperrgliedes (13) und jeweils wenig
stens eines weiteren Zwischensperrgliedes (15) in beiden Bewe
gungsrichtungen unbeweglich festlegbar ist und zu diesem Zweck
an ihrem Außenmantel zwei Nockenflächen (19, 20 bzw. 19a, 20a)
in Form einer Raste (28 bzw. 28a) aufweist, welche an einer den
anderen Schaltstangen (7, 8) nicht zugekehrten Stelle liegt,
und daß die Rasten (28 bzw. 28a) der mittleren Schaltstangen
(Schaltstange 8) jeweils an einer der die Zwischensperrglieder
(14, 15) aufnehmenden Führungsbahn (22) zugekehrten Stelle des
zugehörigen Außenmantels liegen und das weitere Sperrglied (13)
sowohl in einer zum Getriebegehäuse (10) bewegungsfesten Füh
rungsbahn (21) aufgenommen als auch mit je einer balligen oder
schrägen Eingriffsfläche (17, 18) einerseits an der Raste (28
bzw. 28a) der weiteren Schaltstange (9) und andererseits an
einem zugekehrten Bereich des weiteren Zwischensperrgliedes (15)
in Anlage bringbar und die Anordnung so getroffen ist, daß
das weitere Sperrglied (13) einerseits zwangsläufig in seiner
Sperrstellung (24) mit Eingriff in die zugeordnete Raste (28
bzw. 28a) steht, wenn eines der anderen Sperrglieder (11 oder
12) in seine Lösestellung (25) betätigt ist, und andererseits
in seiner Lösestellung (25) außer Eingriff mit der zugehörigen
Raste (28 bzw. 28a) ist, sich jedoch in Anlage an einer Ab
stützfläche (26, 27 bzw. 26a, 27a) am Außenmantel seiner zuge
hörigen Schaltstange (9) befindet, so daß durch den Eingriff
des weiteren Zwischensperrgliedes (15) sowohl an dem Sperrglied
(12) der benachbarten mittleren Schaltstange (8) als auch an
dem benachbarten Zwischensperrglied (14) die anderen Sperr
glieder (11, 12) zwangsläufig in ihrer Sperrstellung (24)
festgelegt sind.
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperrglieder (11 bis 13) einen mittleren zylindrischen
Führungsabschnitt (34) aufweisen.
4. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Zwischensperrglied (14 bzw. 15 bzw. 16) eine Kugel
verwendet ist.
5. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltstangen (7 bis 9) unmittelbar nebeneinander an
geordnet sind.
6. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltstangen (7 bis 9) parallel zu einer geometrischen
Hauptachse (35-35) des Getriebegehäuses (10) angeordnet sind
und je eine quer und bis zur Hauptachse (35-35) sich er
streckende Schaltgabel (36) aufweisen, und daß die jeweilige
Raste (28) sich an der zur Schaltgabel (36) entgegengesetzten
Stelle am Außenmantel der Schaltstange (7 bzw. 8 bzw. 9) be
findet.
7. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltstangen (7 bis 9) parallel zu einer geometrischen
Hauptachse (35-35) des Getriebegehäuses (10) angeordnet sind
und je eine quer und bis zur Hauptachse (35-35) sich er
streckende Schaltgabel (36) aufweisen, und daß die jeweilige
Raste (28a) sich an der der Schaltgabel (36) zugekehrten Stelle
am Außenmantel der Schaltstange (7 bzw. 8 bzw. 9) befindet.
8. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sperrglieder (11 bis 13) und Zwischensperrglieder (14, 15)
in einer zur Hauptachse (35-35) senkrechten Gehäuseebene
(37-37) des Getriebegehäuses (10) angeordnet sind.
9. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mittlere Bahnlinie der Führungsbahnen (21) der Sperr
glieder (11 bis 13) jeweils eine Gerade (38) ist.
10. Schaltvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsbahnen (21) der Sperrglieder (11 bis 13) par
allel verlaufen.
11. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsbahnen (21) der Sperrglieder (11 bis 13) par
allel zu einer Gehäuseebene (39-39) liegen, welche die Haupt
achse (35-35) enthält.
12. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zur Hauptachse (35-35) senkrechte Gehäuseebene (37-37)
einerseits und die Schaltgabeln (36) andererseits auf ver
schiedenen Seiten einer zur Hauptachse (35-35) senkrechten Ge
häusewand (40) des Getriebegehäuses (10) liegen.
13. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltstangen (7 bis 9) in einem lösbar gegenüber dem
Getriebegehäuse (10) gehalterten Lagerschild (41) gelagert
sind, welcher mit einem Führungsgehäuse (42) für die Zwischen
sperrglieder (14, 15) lösbar verbunden ist, und daß die im La
gerschild (41) vorgesehenen Führungsbahnen (21) für die Sperr
glieder (11 bis 13) jeweils an einem Ende in der Lageröffnung
(43) für die Schaltstangen (7 bis 9) und am anderen Ende in der
Trennfläche (44) des Lagerschildes (41) für das Ansetzen des
Führungsgehäuses (42) ausmünden, und daß die Führungsbahn (22)
im Führungsgehäuse (42) für die Zwischensperrglieder (14, 15)
gegenüber der Trennfläche (45) des Führungsgehäuses (42) für
das Ansetzen an den Lagerschild (41) offen ist.
14. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lagerschild (41) an der zur Hauptachse (35-35) senk
rechten Gehäusewand (40) gehaltert ist.
15. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der die Hauptachse (35-35) enthaltenden Gehäuseebene
(39-39) das Gelenkzentrum (46) einer Schwenklagerung (47) eines
Handschalthebels (32) am Getriebegehäuse (10) liegt.
16. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß als jeweiliges Zwischensperrglied eine Vielzahl von klei
neren Kugeln (16) verwendet ist, deren Durchmesser wesentlich
kleiner als die engste lichte Weite der zugehörigen Führungs
bahn (23) ist (Fig. 4).
17. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß als jeweiliges Zwischensperrglied mit zugehöriger Führungs
bahn ein ein fließfähiges Arbeitsmittel enthaltendes Leitungs
system verwendet ist.
18. Schaltvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mittlere Bahnlinie (48 bzw. 50) der Führungsbahn der
Sperrglieder (11, 13) von zwei seitlich äußeren Schaltstangen
(7 und 9) quer zu der mittleren Bahnlinie (49) der Führungsbahn
des Sperrgliedes (12) einer mittleren Schaltstange (8) verläuft.
19. Schaltvorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mittlere Bahnlinie (51) der Führungsbahn für die Zwi
schensperrglieder (14, 15) eine zu der mittleren Bahnlinie (49)
der Führungsbahn für das Sperrglied (12) der mittleren Schalt
stange (8) senkrechte Gerade bildet.
20. Schaltvorrichtung nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischensperrglieder (14, 15) einen mittleren zylin
drischen Führungsabschnitt (52) aufweisen.
21. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mittlere Bahnlinie (48, 50) der Führungsbahnen der Sperr
glieder (11, 13) der äußeren Schaltstangen (7, 9) gegenüber der
mittleren Bahnlinie (49) der Führungsbahn des Sperrgliedes (12)
der mittleren Schaltstange (8) geneigt ist (Fig. 5).
22. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mittlere Bahnlinie (48, 50) der Führungsbahnen der
Sperrglieder (11, 13) der äußeren Schaltstangen (7, 9) auf der
mittleren Bahnlinie (49) der Führungsbahn des Sperrgliedes (12)
der mittleren Schaltstange (8) senkrecht steht, und daß die
beiden mit dem Sperrglied (12) der mittleren Schaltstange (8)
in Eingriff bringbaren Zwischensperrgliedern (14, 15) jeweils
über wenigstens ein zusätzliches Zwischensperrglied (16) mit
dem Sperrglied (11, 13) der jeweils äußeren Schaltstange (7
bzw. 9) zusammenarbeiten (Fig. 6).
23. Schaltvorrichtung nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mittlere Bahnlinie (53) der Führungsbahnen der zusätz
lichen Zwischensperrglieder (16) jeweils eine Gerade ist (Fig.
6).
24. Schaltvorrichtung nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mittlere Bahnlinie (51) der Führungsbahn der mit dem
Sperrglied (12) der mittleren Schaltstange (8) zusammenarbei
tenden Zwischensperrgliedern (14, 15) auf der mittleren
Bahnlinie (53) der Führungsbahnen der zusätzlichen Zwischen
sperrglieder (16) senkrecht steht (Fig. 6).
25. Schaltvorrichtung nach Anspruch 23 oder 24,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzlichen Zwischensperrglieder (16) einen mittleren
zylindrischen Führungsabschnitt (34) aufweisen (Fig. 6).
26. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 und 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Sperrglieder (11 bis 13) Kugeln verwendet sind (Fig.
4).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924207267 DE4207267A1 (de) | 1992-03-07 | 1992-03-07 | Schaltvorrichtung fuer ein zahnraederwechselgetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924207267 DE4207267A1 (de) | 1992-03-07 | 1992-03-07 | Schaltvorrichtung fuer ein zahnraederwechselgetriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4207267A1 true DE4207267A1 (de) | 1993-04-01 |
Family
ID=6453483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924207267 Withdrawn DE4207267A1 (de) | 1992-03-07 | 1992-03-07 | Schaltvorrichtung fuer ein zahnraederwechselgetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4207267A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1626209A1 (de) | 2004-08-09 | 2006-02-15 | Getrag Ford Transmissions GmbH | Schalteinrichtung mit Rastmechanismus und Sperre |
| DE10143360B4 (de) * | 2001-09-04 | 2011-04-28 | Schaeffler Technologies Gmbh & Co. Kg | Schalteinrichtung |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1721672A (en) * | 1927-07-05 | 1929-07-23 | Benjamin F Schmidt | Four-speed gear-shift mechanism for motor vehicles |
| CH247583A (de) * | 1945-06-04 | 1947-03-15 | Hanvag Ges Fuer Tech Vervollko | Geschwindigkeitswechselgetriebe. |
| US3164030A (en) * | 1963-04-16 | 1965-01-05 | Gen Motors Corp | Transmission control |
| DE1480679A1 (de) * | 1963-06-28 | 1969-09-04 | Zahnradfabrik Friedrichshafen | Schalteinrichtung fuer Geschwindigkeitswechselgetriebe von Kraftfahrzeugen |
| DE2125278A1 (de) * | 1971-05-21 | 1972-11-30 | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Vorrichtung zum Verriegeln von Schaltorganen bei Wechselgetrieben |
-
1992
- 1992-03-07 DE DE19924207267 patent/DE4207267A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1721672A (en) * | 1927-07-05 | 1929-07-23 | Benjamin F Schmidt | Four-speed gear-shift mechanism for motor vehicles |
| CH247583A (de) * | 1945-06-04 | 1947-03-15 | Hanvag Ges Fuer Tech Vervollko | Geschwindigkeitswechselgetriebe. |
| US3164030A (en) * | 1963-04-16 | 1965-01-05 | Gen Motors Corp | Transmission control |
| DE1480679A1 (de) * | 1963-06-28 | 1969-09-04 | Zahnradfabrik Friedrichshafen | Schalteinrichtung fuer Geschwindigkeitswechselgetriebe von Kraftfahrzeugen |
| DE2125278A1 (de) * | 1971-05-21 | 1972-11-30 | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Vorrichtung zum Verriegeln von Schaltorganen bei Wechselgetrieben |
| US3779097A (en) * | 1971-05-21 | 1973-12-18 | Daimler Benz Ag | Mechanism for locking shifting members in change-speed transmissions |
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| DE-B. Ing. Heinrich KRAHN/Ing. Karl-Heinz NÖRTHEMANN/Leopold STENGER: Konstruktions- elemente für den Vorrichtungs- und Maschinen- bau, Vogel Buchverlag, 1990, S.36, Bolzen- ausgleich mittels Kugeln, S.144, Mehrfach- spannung mittels bewegter Stahlkugeln * |
| DE-B. Ing. Wilh. Ph. FERLING VDI: Hydrau- lische Werkstückspanner, Werkstattbücher, H.122, Springer-Verlag, Berlin, 1961, S.10, Plastische Masse als Druckübertragungs- mittel * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10143360B4 (de) * | 2001-09-04 | 2011-04-28 | Schaeffler Technologies Gmbh & Co. Kg | Schalteinrichtung |
| EP1626209A1 (de) | 2004-08-09 | 2006-02-15 | Getrag Ford Transmissions GmbH | Schalteinrichtung mit Rastmechanismus und Sperre |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3131663A1 (de) | Zahnraederwechselgetriebe fuer kraftfahrzeuge | |
| DE19805924A1 (de) | Getriebe | |
| DE102004036369A1 (de) | Steuertrommelanordnung für ein Kraftfahrzeug-Wechselgetriebe | |
| DE3408090C2 (de) | ||
| EP0800025A2 (de) | Stelleinrichtung zur Automatisierung von Handschaltgetrieben von Kraftfahrzeugen | |
| EP0878352B1 (de) | Verriegelung für Container an einem Fahrzeugchassis | |
| DE1505708C3 (de) | Verriegelbare Schaltvorrichtung für Zahnräderwechselgetriebe | |
| EP1379797A1 (de) | Einwellen-schalteinrichtung | |
| EP0791770B1 (de) | Stelleinrichtung zur Automatisierung von Handschaltgetrieben von Kraftfahrzeugen | |
| DE4309861C1 (de) | Schaltvorrichtung für Zahnräderwechselgetriebe | |
| DE3543057A1 (de) | Schalteinrichtung | |
| DE2653035C3 (de) | Schaltvorrichtung für ein Kraftfahrzeugwechselgetriebe | |
| EP1304513B1 (de) | Schaltgetriebe mit Verriegelungseinrichtung zur Verriegelung einzelner Gänge | |
| DE3730230C1 (de) | Einrichtung zum Verriegeln von Gaengen eines Kraftfahrzeug-Stufengetriebes | |
| DE10045266C2 (de) | Schaltvorrichtung zum Betätigen eines mehrstufigen Schaltgetriebes | |
| DE4110012C1 (en) | Road vehicle manual gearchange - uses two blocking cams to avoid inadvertent engagement of reverse gear | |
| DE2850442A1 (de) | Getriebeschaltung mit einem nocken fuer doppelt schwingende, linear einfache bewegung | |
| DE3314413A1 (de) | Kraftfahrzeuggetriebe | |
| EP0849510A2 (de) | Schaltsperreinrichtung für ein Zahnräder-Wechselgetriebe | |
| DE2850441A1 (de) | Manuelle schaltungssteuerung fuer ein getriebe mit mehreren eingaengen und ausgaengen | |
| DE112005001381B4 (de) | Gangschaltsystem | |
| DE202004006953U1 (de) | Schalteinrichtung für ein Wechselgetriebe mit vereinfachter Schaltkulisse | |
| DE2510154A1 (de) | Schalteinrichtung fuer wechselgetriebe von kraftfahrzeugen | |
| DE895105C (de) | Sperrvorrichtung fuer die Schaltlineale od. dgl. von Wechselgetrieben fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE60027362T2 (de) | Verriegelung für eine Fahrzeugschalthebelbaugruppe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAV | Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1 | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |