DE4200529A1 - Schloss, insbesondere einsteckschloss fuer tueren oder dergleichen - Google Patents

Schloss, insbesondere einsteckschloss fuer tueren oder dergleichen

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DE4200529A1
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Dieter Kurz
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KARRENBERG FA WILHELM
Wilka Schliesstechnik GmbH
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KARRENBERG FA WILHELM
Wilka Schliesstechnik GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/10Bolts of locks or night latches
    • E05B15/102Bolts having movable elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/005Preventing accidental lock-out, e.g. by obstruction in the striker

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Schloß, insbesondere Einsteckschloß für Türen oder dergleichen, mit einer durch eine Öffnung der Stulpe ragenden Falle, die entge­ gen Federwirkung rückdrückbar und mittels eines Zusatz­ bauteiles in zurückgedrückter Stellung fesselbar ist.
Bei einer bekannten, in Betracht zu ziehenden Ausgestal­ tung (DE-GM 71 06 524) dient zur Fesselung der zurückge­ drückten Falle ein als Frontplatte gestaltetes Zusatzbau­ teil, welches von der Frontplattenunterseite ausgehende, materialeinheitlich angeformte Stege ausbildet. Diese sind außenseitig mit Zähnen versehen, die bei in Ein­ griff gebrachtem Zusatzbauteil klemmend gegen die seitli­ chen Randkanten der Öffnung der Stulpe treten. Die Klemm­ kraft ist dabei größer als diejenige der Fallenfeder, so daß die zurückgedrückte Stellung der Falle gesichert ist. Eingesetzt wird dieses Zusatzbauteil vor einem Anstrich der Tür.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schloß der in Rede stehenden Art in herstellungstechnisch einfacher Weise so auszugestalten, daß neben einem erhöhten Ge­ brauchswert das Zusatzbauteil integrierter Bestandteil des Schlosses selbst ist.
Gelöst wird die vorstehende Aufgabe bei einem gattungsge­ mäßen Schloß dadurch, daß das Zusatzbauteil an der Falle gelagert und in zurückgedrückter Stellung der Falle in eine die Stulpe hintergreifende Sperrstellung bringbar ist.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist ein Schloß der in Rede stehenden Art angegeben, das sich im wesentlichen durch einen erhöhten Gebrauchwert auszeichnet. Das Zu­ satzbauteil ist nun Bestandteil des Schlosses selbst. Es besteht daher keine Gefahr, daß es verlegt werden könn­ te. Es ist daher bei Bedarf stets möglich, die Falle in ihrer zurückgedrückten Stellung zu arretieren. Dies geschieht durch ledigliche Verlagerung des Zusatzbau­ teils bei zurückgedrückter Falle in eine die Stulpe hintergreifende Sperrstellung, wodurch die Öffnung eine Doppelfunktion erfüllt: Einerseits dient sie zum Durch­ tritt der Falle und andererseits zum Hintergriff des Zusatzbauteils. Die Verlagerung des Zusatzbauteils kann dabei bequem von Hand durchgeführt werden. Beispielswei­ se wird die Sperrstellung der zurückgedrückten Teile dann herbeigeführt, falls die Wohnung bzw. das Haus kurzfristig verlassen wird. Bei einem ungewollten Zu­ schlagen der Tür ist daher stets der Eintritt in die Wohnung bzw. in das Haus gewährleistet. Soll die Falle, ausgehend von ihrer zurückgedrückten Stellung, ihre schließgerechte Funktion wieder übernehmen, so ist das Zusatzbauteil aus dem Hintergriff zu bringen. Dies setzt eine willensbetonte Handhabung zur Verlagerung des Zu­ satzbauteils voraus, so daß keine ungewollte Sperrung bzw. Entsperrung der zurückgedrückten Falle auftreten kann.
Bautechnisch erweist es sich als günstig, wenn das Zu­ satzbauteil auf der einen Fallenbreitseite angeordnet ist und einen auch in zurückgedrückter Stellung durch die Öffnung der Stulpe zugänglichen Betätigungsarm auf­ weist. Daher kann in der zurückgedrückten und gefessel­ ten Stellung der Falle bequem die Auslösung erfolgen, und zwar durch Angriff am Betätigungsarm mit einhergehen­ der Verlagerung des Zusatzbauteils.
Selbst wenn in vorverlagerter Stellung der Falle das Zusatzbauteil in Sperrstellung gebracht wird, kann die Falle in gewohnter Manier zurückgedrückt werden. Dies ist dadurch möglich, daß das Zusatzbauteil mit einer Auslöseschräge ausgestattet ist, die bei Rückdrücken der Falle in Sperrstellung des Zusatzbauteiles letzteres in die Freigabestellung steuert.
Eine große Funktionssicherheit wird dadurch erzielt, daß das Zusatzbauteil in der Sperrstellung verrastet. Selbst größere Erschütterungen vermögen nicht, diese Verrastung aufzuheben. Vielmehr muß dies willensbetont geschehen.
Da das Zusatzbauteil als in einer Aussparung der einen Fallenseitenwand versenkt angeordneter Schieber gestal­ tet ist, kann trotz Integration des Zusatzbauteils die unveränderte Grundform der Falle beibehalten werden.
Dabei erweist es sich bautechnisch von Vorteil, daß das Zusatzbauteil quer zur Fallenbewegungsrichtung verschieb­ lich gelagert ist. In Sperrstellung des Zusatzbauteils bei zurückgedrückter Falle werden daher die von der Fallenfeder ausgeübten Kräfte wirksam von dem sich an der entsprechenden Öffnungsrandkante abstützenden Zusatz­ bauteil aufgefangen.
Dabei ist das schieberartige Zusatzbauteil so gestaltet, daß ein optimales Sperren, Entsperren und Betätigen gewährleistet sind. Erreicht wird dies durch eine T-för­ mige Gestaltung des Zusatzbauteils, wobei der eine Arm des T-Schenkels den Betätigungsarm bildet und das Ende des T-Steges die Auslöseschräge und eine Sperrschulter formt. Letztere verläuft quer zur Fallenbewegungsrich­ tung, während die Auslöseschräge geneigt zu dieser ange­ ordnet ist.
Die Verrastung des Zusatzbauteils in der Sperrstellung ist in einfacher Weise dadurch verwirklichbar, daß dem T-Steg eine abgefederte Rastkugel zugeordnet ist.
Weiterhin erweist es sich bautechnisch als vorteilhaft, daß T-Steg und T-Schenkel aus zwei formschlüssig ineinan­ dergreifenden Teilen bestehen und der T-Steg schwalben­ schwanzgeführt ist. Das Zusammensetzen dieser beiden Teile geschieht bei bereits in die Schwalbenschwanzfüh­ rung eingeschobenem T-Steg.
Zusätzlich erhält der T-Schenkel in den beiden Endstel­ lungen des Zusatzbauteils eine Lagensicherung dadurch, daß der T-Schenkel in den beiden Endstellungen des Zu­ satzbauteils in Untergriff tritt zu den Seitenflanken der Aussparung.
Das eingangs erwähnte bequeme Verlagern des Zusatzbau­ teils in die bzw. aus der Sperrstellung ist dadurch ermöglicht, daß der Betätigungsarm stirnseitig mit der Fallenkopfkante abschließt und eine Auskehlung besitzt. In diese kann der Fingernagel eines Betätigungsfingers eintauchen und dadurch formschlüssig den Schieber in die eine oder andere Richtung mitnehmen.
Das Zusammensetzen der beiden Teile des Zusatzbauteils ist dadurch bequem durchführbar, daß die Formschlußver­ bindung zwischen T-Schenkel und T-Steg als quer zur Fallenbewegungsrichtung liegende Steckverbindung gestal­ tet ist.
Als optimal erweist es sich dabei, daß die Steckverbin­ dung von einem endständigen Vorsprung des T-Steges gebil­ det ist, welcher Vorsprung in einen verbreiterten Kopf ausläuft und zum Kopf hin konvergierende Seitenflanken besitzt.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäß gestalteten Schlosses mit Blick auf die mit dem Zusatzbau­ teil ausgestattete Fallenbreitseite,
Fig. 2 eine klappfigürliche Ansicht der Fig. 1,
Fig. 3 in stark vergrößerter Darstellung eine Ansicht des Schlosses im Bereich der Falle plus Zusatz­ bauteil, und zwar in vorgetretener Stellung der Falle,
Fig. 4 den Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 den Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 3,
Fig. 6 den Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 3,
Fig. 7 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung, wobei die Falle zurückgedrückt und das Zusatz- Bauteil in Sperrstellung getreten ist und
Fig. 8 den Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 2.
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Schloß als Einsteckschloß 1 gestaltet. Frontseitig be­ sitzt dieses eine langgestreckte Stulpe 2, an welche in rechtwinkliger Anordnung ein Schloßboden 3 angesetzt ist. In paralleler Anordnung zu diesem erstreckt sich eine Schloßdecke 4.
Im Schloßboden 3 und Schloßdecke 4 lagert im oberen Bereich des Einsteckschlosses 1 eine Nuß 5, mittels welcher in bekannter Weise eine Falle 6 aus ihrer Vor­ trittsstellung zur Stulpe 2 rückziehbar ist. Die Falle 6 setzt sich aus einem Fallenkopf 6′ und einem gegenüber diesem abgesetzten Fallenschwanz 6′′ zusammen. Der Fal­ lenkopf 6′ durchgreift eine Öffnung 7 der Stulpe 2 und erhält dort eine entsprechende Führung. Auch der Fallen­ schwanz 6′′ ist in Fallenbewegungsrichtung x geführt, was jedoch nicht näher veranschaulicht ist.
Unterhalb der Falle 6 ist im Schloßgehäuse ein Riegel 8 verschieblich angeordnet, für welchen die Stulpe 2 eine Durchtrittsöffnung 9 ausbildet.
Der Fallenkopf 6′ der Falle 6 besitzt eine Fallenseiten­ wand 10, welche parallel zur Stulpenlängsrichtung ver­ läuft und senkrecht zur Stulpe 2 ausgerichtet ist. An die Fallenseitenwand 10 schließt sich eine senkrecht zu ihr stehende Fallenkopfkante 11 an, die in eine Fallen­ schräge 12 übergeht.
Zur Fesselung der zurückgedrückten Stellung der Falle 6 dient ein Zusatzbauteil 13, welches auf der einen Fallen­ breitseite angeordnet ist. Bezüglich des Zusatzbauteils handelt es sich um einen in einer Aussparung 14 der Fallenseitenwand 10 versenkt angeordneten Schieber. Dieser ist quer zur Fallenbewegungsrichtung x verschieb­ lich gelagert. Das schieberartige Zusatzbauteil 13 be­ sitzt eine T-Form, wobei der eine Arm 15 des T-Schenkels S einen Betätigungsarm bildet. Letzter schließt stirnsei­ tig bündig mit der Fallenkopfkante 11 ab und besitzt eine etwa V-förmige Auskehlung 16 zum Angriff eines Fingernagels eines Betätigungsfingers. Das Ende des T-Steges W formt eine in Richtung der Stulpe 2 schräg abfallende Auslöseschräge 17, welcher eine Sperrschulter 18 vorgelagert ist. Diese verläuft ihrerseits parallel zur Stulpe 2.
Dem T-Steg W ist eine abgefederte Rastkugel 19 zugeord­ net. Diese ist in einer senkrecht zur Fallenseitenwand 10 verlaufenden Sackbohrung 20 untergebracht und wird von einer Druckfeder 21 beaufschlagt. In der unteren Endstellung des schieberartigen Zusatzbauteils stützt sich die Rastkugel 19 an der inneren Seitenwand des T-Steges W ab, vergl. hierzu insbesondere Fig. 4 und 6.
Der T-Steg W-und der T-Schenkel S bestehen aus zwei formschlüssig ineinandergreifenden Teilen derart, daß der T-Steg W schwalbenschwanzgeführt ist. Zu diesem Zweck ist ein Teil der Aussparung 14 als Schwalben­ schwanznut 22 gestaltet, welche senkrecht zur Fallenbewe­ gungsrichtung x verläuft. Die Schwalbenschwanznut 22 ist so tief bemessen, daß die Außenfläche des T-Steges W bündig mit der zugekehrten Fallenseitenwand 10 ab­ schließt, vergl. insbesondere Fig. 6. Ferner tritt der T-Schenkel S in den beiden Endstellungen des Zusatzbau­ teiles 13 in Untergriff zu den in Fallenbewegungsrich­ tung verlaufenden Seitenflanken 23, 24 der Aussparung 14. Auch hier ist ein schwalbenschwanzartiger Untergriff gewählt. Der lichte Abstand zwischen den Seitenflanken 23, 24 entspricht dabei der größten Breite des T-Schen­ kels S. Dies erlaubt das Zuordnen des Zusatzbauteiles 13 zur Falle 6. Das Montieren des Zusatzbauteiles verlangt vorerst das Einschieben des T-Steges W in die Schwalben­ schwanznut 22. Anschließend kann von der Fallenseiten­ wand 10 der T-Schenkel S in Formschlußverbindung zum T-Steg W gebracht werden. Hierzu ist die Formschlußver­ bindung zwischen dem T-Schenkel S und dem T-Steg W als quer zur Fallenbewegungsrichtung liegende Steckverbin­ dung gestaltet. Gebildet ist diese von einem in einen verbreiterten Kopf K auslaufenden Vorsprung 25 mit zum Kopf K konvergierenden Seitenflanken 26. Der Kopf K besitzt einen etwa kreisförmigen Grundriß. Entsprechend der Form des Vorsprunges 25 weist der T-Schenkel an der zugekehrten Randkante eine konturengenaue Ausnehmung 27 auf.
Der T-Steg W ist innenseitig mit einer Rastvertiefung 28 ausgestattet. In Freigabestellung des Zusatzbauteils 13, also die untere Endstellung, erstreckt sich die Rastver­ tiefung 28 fluchtend unterhalb der Rastkugel 19. Durch die auf die Rastkugel 19 einwirkende Federkraft wird der T-Steg W im Haftsitz in der Schwalbenschwanznut 22 gehal­ ten. Das Einsteckschloß kann daher in gewohnter Manier betätigt werden.
Soll die Fallenfunktion außer Betrieb gesetzt werden, so ist die Falle 6 in Einwärtsrichtung zu drücken. In der zurückgedrückten Stellung kann dann mittels eines Fin­ gers der Betätigungsarm 15 quer zur Fallenbewegungsrich­ tung in Aufwärtsrichtung verlagert werden unter Mitnahme des T-Steges W. In der aufwärts verlagerten Stellung greift die Rastkugel 19 in die Rastvertiefung 28 ein und sichert die Lage des Zusatzbauteils 13. Einhergehend ist die Sperrschulter 18 hinter die obere Randkante 7′ der Öffnung 7 der Stulpe 2 getreten, so daß die Fallenfeder 29 es nicht vermag, die Falle 6 in ihre Vortrittsstel­ lung zu bringen. Dies verlangt eine willensbetonte Verla­ gerung des Zusatzbauteils in die entgegengesetzt liegen­ de Endstellung unter Aufhebung der Raststellung. Dadurch entfernt sich die Sperrschulter 18 von der Randkante 7′ der Öffnung 7, so daß die Fallenfeder 29 die Falle 6 in ihre Vortrittsstellung verlagern kann.
Es könnte der Fall eintreten, daß das Zusatzbauteil 13 auch in der Vortrittsstellung der Falle 6 in Sperrstel­ lung gebracht wird. Erfolgt dann ein Zuschlagen der Tür, so beaufschlagt die Auslöseschräge 17 die Randkante 7′ der Öffnung 7, verbunden mit einer Abwärtsverlagerung des T-Stege′s W mit dem T-Schenkel S, so daß Schließstö­ rungen nicht auftreten können.
Beim Ausführungsbeispiel ist als Material für den T-Steg W und den T-Schenkel S Kunststoff gewählt. Dies läßt es zu, die beiden Teile im Spritzverfahren kostensparend herzustellen.
Die in der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung von Bedeutung sein. Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori­ tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldungen) vollinhalt­ lich mit einbezogen.

Claims (13)

1. Schloß, insbesondere Einsteckschloß für Türen oder dergleichen, mit einer durch eine Öffnung (7) der Stulpe (2) ragenden Falle (6), die entgegen Federwirkung rück­ drückbar und mittels eines Zusatzbauteiles (13) in zu­ rückgedrückter Stellung fesselbar ist, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Zusatzbauteil (13) an der Falle (6) gelagert und in zurückgedrückter Stellung der Falle (6) in eine die Stulpe (2) in hintergreifende Sperrstellung bringbar ist.
2. Schloß nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzbauteil (13) auf der einen Fallenbreitseite angeordnet ist und einen auch in zurückgedrückter Stellung durch die Öffnung (7) der Stulpe (2) zugänglichen Betätigungsarm (15) aufweist.
3. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß das Zusatzbauteil (13) mit einer Auslöseschräge (17) ausgestattet ist, die beim Rückdrücken der Falle (6) in Sperrstellung des Zusatzbauteiles (13) letzteres in die Freigabestellung steuert.
4. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß das Zusatzbauteil (13) in der Sperrstellung verrastet.
5. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß das Zusatzbauteil (13) als in einer Aussparung (14) der einen Fallenseitenwand (10) versenkt angeordne­ ter Schieber gestaltet ist.
6. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß das Zusatzbauteil (13) quer zur Fallenbewegungs­ richtung (x) verschieblich gelagert ist.
7. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß das Zusatzbauteil (13) T-förmig gestaltet ist, wobei der eine Arm des T-Schenkels (S) den Betätigungs­ arm (15) bildet und das Ende des T-Steges (W) die Auslö­ seschräge (17) und eine Sperrschulter (18) formt.
8. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß dem T-Steg (W) eine abgefederte Rastkugel (19) zugeordnet ist.
9. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß der T-Steg (W) und T-Schenkel (S) aus zwei formschlüssig ineinandergreifen Teilen bestehen und der T-Steg (W) schwalbenschwanzgeführt ist.
10. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß der T-Schenkel (S) in den beiden Endstellungen des Zusatzbauteiles (13) in Untergriff tritt zu den Seitenflanken (23, 24) der Aussparung (14).
11. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß der Betätigungsarm (15) stirnseitig mit der Fallenkopfkante (11) abschließt und eine Auskehlung (16) besitzt.
12. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Formschlußverbindung zwischen T-Schenkel (S) und T-Steg (W) als quer zur Fallenbewegungsrichtung (x) liegende Steckverbindung gestaltet ist.
13. Schloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß die Steckverbindung von einem endständigen Vorsprung (25) des T-Steges (W) gebildet ist, welcher Vorsprung (25) in einen verbreiterten Kopf (K) ausläuft und zum Kopf (K) konvergierende Seitenflanken (26) be­ sitzt.
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